DE3000792C2 - Typenscheibenauswechseleinrichtung bei einer Schreibmaschine mit einem Typenscheibendruckwerk - Google Patents

Typenscheibenauswechseleinrichtung bei einer Schreibmaschine mit einem Typenscheibendruckwerk

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • B41J1/24Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being perpendicular to the axis of rotation
    • B41J1/243Mounting or fixing the carriers

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eineTypenscheibenauswechseleinrichtung bei einer Schreibmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die lösbare Anbringung einer Typenscheibe an der Motorwelle des Typenscheibendruckwerks ist grundsätzlich bekannt So zeigen die US-PS 38 7« 929 und 40 36 348 Einrichtungen, bei denen die Typenscheibe von einem Paar federnd elastischer Teile am Ende der wiüiorwelle festgehalten wird. Wenn die Typenscheibe auf dem Wellenende in die richtige Stellung gebracht werden soll, ergeben sich Schwierigkeiten, weil der Raum zwischen dem Wellenende und der Stechwalze für Schreibmaschinen normalerweise sehr begrenzt ist. In der Praxis muß deshalb das Druckwerk mit dem Motor und der Typenscheibe um 90° nach aufwärts verschwenkt werden, um die Typenscheibe von oben her gegen die Motorwelle ansetzen zu können.
Eine andere bekannte Typenscheibenauswechseleinrichtung (US-PS 39 91 873) versucht diese Schwierigkeiten dadurch zu umgehen, daß die Typenscheibe außerhalb des Wellenendes in einer Richtung quer zur Motorwelle angesetzt wird. Diese Einrichtung ist jedoch wenig zuverlässig und funktioniert, wie die Praxis erwiesen hat, u.a. wegen Raummangels nicht in der gewünschten Weise. Weiterhin müssen auf die Typenscheibe Kräfte ausgeübt werden, um diese in die richtige Stellung zu bringen, und dies; Kräh.· Vonzentrieren sich an den federnden Armen der Typenscheibe, die dabei leicht beschädigt werden können Die Befestigungsglie der der Typenscheibe sind aulieniem Abnutzungen unterworfen, da die von den Bef'.stigungsmiiteln ausgeübten Federkräfte immer auf der einen Seite der Befestigungsglieder angreifen.
Em weiterer Nachteil dieser bcKinnten Einrichtung besteht diirir daß aufgrund von Raummangel es schwierig is;, die Typenscheibe in die richtige Stellung zu bringen und in dieser zu /entrieren. was auch Schwierigkeiten bei der Wartung der zentralen /eile der Typenscheibe und der Befestigungsmittel mn sich hingt.
Eine bekannte lypenscheibenanswechseleinru hiung der eingangs genannten Art (DKOS 28 22 3t J). bei welcher gleich! ills die Typenscheibe in Richtung quer zur Motorwelle angesetzt wird, versucht diese Schwierigkeiten durch einen äußerst komplizierten Mechanismus in Verbindung mit einer Kassette zu verhindern, von welcher die Typenscheibe unter Aussparung ihrer zentralen Nabe aufgenommen ijl Dabei wird die Typenscheibe zunächst mit Hilfe der Kassette durch seitliche Fühfurig, welche die Kassette leiten, Vor die Motorwelle gebracht und dann mit Hilfe einer schwenkbaren Andruckplatte in einen verstärkten Aufnahmebund am Ende der Motorwelle eingeschoben und verrastet, wobei eine Mitnahmenase an der Nabe der Typenscheibe in eine keilförmig ausgebildete
Rastmulde im Aufnahmebund eingreift und die Kassette von Klauen erfaßt und dadurch in der Führung festgehalten wird. Der bekannte Mechanismus ist demgemäß entsprechend teuer und störanfällig und setzt die Verwendung einer Kassette voraus, die erhöhten Platzbedarf hat und den Aufwand weiter vergrößert.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Typenscheibenauswechseleinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher eine kassettenlose Typenscheibe mit einfachen und störunanfälligen Mitteln leicht und schnell auswechselbar ist und dennoch im eingesetzten Zustand sicher gehalten und von der Motorwelle mitgenommen wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht des Druckwerke: einer Schreibmaschine in Arbeitsstellung vor der im Schnitt dargestellten Stechwalze,
Fig. 2 die gleiche Ansicht wie in Fig. 2 mit dem Druckwerk in von der Stechwalze zurückgeschwenkter Stellung,
F i g. 3 die Ansicht der Rückseite einer Typenscheibe,
Fig.4 in vergrößerter perspektivischer Darstellung den zentralen Bereich einer Typenscheibe.
Fig.5 in perspektivischer Darstellung die Typenscheiben-Auswechseleinrichtung des Druckwerks bei abgenommener Typenscheibe.
Fig.6 die Seitenansicht der Auswechseleinrichtung ohne Typenscheibe in der Verriegelungsstellung,
Fig. 7 die gleiche Ansicht wie in Fig.6 mit der Auswechseleinrichtung in entriegelter Stellung.
Fig. 8 die gleiche Ansicht wie in Fig. 7, teilweise geschnitten, mit angesetzter Typenscheibe,
Fig. 9 die gleiche Ansicht wie in ί g. 6 mit angesetztem und verriegelter Typenscheibe und
Fig. IO in stark vergrößerter Darstellung einen zentralen Ausschnitt der Typenscheibe auf dessen Rückseite mit dem Halteglied der Ausweihseleinnchtung in einer Zwischenstellung beim Ansetzen der Typenscheibe
CicmäP der Darstellung in den Fig. I und 2 ist mit 10 die Stechwalze einer Schreibmaschine mit Papierzufuhr von unten bezeichnet. Das Papier wird gegen die Stechwalze 10 mittels eine* Haltebügels 11 gedruckt. Parallel zu der Stechwalze 10 enthält die Maschine eine vordere Führungsschiene 12 und eine hintere führungsschiene 13, die einen Schlitten 14 tragen und führen. Dieser kann längs der Führungsschienen 12, 13 verschoben und um die vordere Führungsschiene 12 verschwenkt werden, wozu der vordere Teil des Schlittens 14 in Gestalt einer Hülse 15 ausgebildet ist Der Schlitten 14 trägt einen Druckwerkmotor 16 mn einer Abtriebswelle 17, die in vorgegebene Stellungen verdrelfibar ist, die von den Kasten der Schreibmaschine oder anderen Einrichtungen bestimmt sind. Mit der Abtriebswelle 17 verbunden ist eine Typenscheibe 18 (Fig.3) in Gestalt einer Kreisscheibe 19, an deren Peripherie radial sich erstreckende federnde Arme 20 ansetzen, von denel« ein jeder an seinem radialen äußeren Ende eine oder mehrere Typen in Gestalt verschiedener Schrif tzetehw trägt
Der Schlitten 14 trägt ferner einen Druckhammer 22, der unmittelbar vor der jeweils an oberster Stelle stehenden Type 21 angeordnet ist. Die Schlagbewegung des Druckhammers 22 ist gleichfalls in einer im einzelnen nicht gezeigten Weise durch Niederdrücken der jeweiligen Taste oder anderer Mittel gesteuert. Bei herkömmlichen Schreibmaschinen führt das Niederdrücken einer Taste demgemäß dazu, daß eine bestimmte Type mit Hilfe des Druckwerkmotors 16 in Schlagstellung gebracht wird, welches die oberste Stellung in den Zeichnungsfiguren ist. Dann wird der Druckhammer betätigt und schlägt die Type gegen ein Farbband 23, welches seinerseits das betreffende Schriftzeichen auf dem Papier wiedergibt.
Der Schlitten 14 hat einen Fangkorb 24 aus Kunststoff oder dergleichen, der den unteren Teil der Typenscheibe umschließt und dazu dient, dieses aufzufangen, falls es beim Auswechseln in die Maschine hineinfallen sollte.
Die Typenscheibe 18 ist an der Motorwelle 17 mit Hilfe einer in ihrer Gesamtheit mit ~5 bezeichneten Auswechseleinrichtiing befestigt deren konstruktiver Aufbau nachstehend beschrieben wird.
Der Schlitten 14 zusammen mit der Typenscheibe 18, der Druckwerkmotor 16 und der Druckhammer köi..ien aus der in F i g. 1 gezeigten ersten Stellung in eine in F1 g. 2 gezeigte zweite Stellung verschwenkt werden, in welcher die Typenscheibe 18 von der Motorwelle 17 entfernt und ausgetauscht werden kann. Wie aus F- 1 g. 3 ersichtlich, besteht die Typenscheibe 18, wie oben bereits beschrieben, aus einer kreisförmigen Scheibe 19 mit radial daran ansetzenden Typenarmen 20 und darauf angebrachten Typen 21. Die kreisförmige Scheibe 19 trägt auf ihrer Rückseite eine obere Klaue 26 und zwei untere Klauen 27, 28. Die Klauen sind hakenförmig ausgebildet und können in Eingriff mit einer Halteplat'.e 32 gelangen, die parallel zu der Scheibe 19 angeordnet ist. Die obere Klaue 26 ist mit einem Fuhrungszapfen 29 versehen, dessen Aufgabe weiter unten erläutert wird. Die kreisförmige Scheibe 19 enthalt ferner eine kreisförmige zentrale Durchbrechung 30 mit abgeschrägter Umfangskante. die auf die M'Morwelle 17 aufgeschoben u, erden kann. Die Scheibe 19 enthält ferner eine exzentrische Durchbrechung 31. die etwas größer als der fuhrungszapfen 29 ist. Die Durchbrechung 31 befindet sich diameUdl gegenüber dem t ührungszapfen 29 und im gleichen Radialabstand von der zentralen Durchbrechung iU. Die Durchbrechung 31 macht es möglich, mehrere 1ypenräder ohne besondere Abstandshalter übereinander zu stapeln. ndJiJcrr. ιW-se um jeweils 180 gedreht worden sind.
[>ic ii . ι ί S fci/eigtr Auswechseleinrichtung 25 besteht aus der bereits erwähnten Halteplatte 32. die mit den einen F.nden von drei Stangen 33 fest verbunden ist. Die Stangen 33 erstrecken sich durch Löcher in einem Anschlagflansch 34. dpr fest mit einer Anschkignadel 35 verbunden ist. und sind in diesen Löchern geführt. Die anderen Enden der Stangen 33 sind an einer Druckscheibe 36 befestigt, so daß diese, wenn sie axial betätigt wird, die ' ialteplatte 32 veranlaßt, sich zu bewegen Zwischen der Druckscheibe 32 und dem Anschlagflansch 34 sind die Stangen 33 von Srhraubendfuckfedern 37 umfaßt, die das Bestreben haben, die Halteplätte 32 in Richtung gegen die Typenscheibe 18 zu bewegen.
Die Druckscheibe Jö hat eine zentrale Durchbrechung 38,- mit der sie auf der Anschlagnabe 35 verschieblich geführt ist, und läßt sich von einem
Ausrückafrn 39 betätigen, der irgendeine geeignete Weise mit einem dem Benutzer der Maschine zugänglichen Betätigungsglied verbunden ist. Es sollte beachtet werden, daß auch der Ausrückarm 39 der Schwenkbewegung des Schlittens 14 folgt. Die Anschlagnabe 35 ist auf der Motorwelle 17 durch Preßsitz festgelegt und folgt demgemäß der Drehung dieser Welle. Im oberen Bereich hat der Anschlagflansch 34 eine Ausnehmung 40, deren Aufgabe darin besteht, den Führungszapfen 29 an der Typenscheibe 18 aufzunehmen und dieses in der richtigen Winkelstellung auf der Motorwelle 17 zu sichern.
Die Halteplatte 32 hat Dreiecksgestalt und weist einen oberen radialen Vorsprung 41 sowie zwei untere Vorsprünge 42 und 43 auf. Zur Erleichterung der ti Anbringung der Typenscheibe 18 sind die Dreiecksseiten zwischen dem Vorsprung 41 und den Vorsprüngen 42, 43 konvex bogenförmig ausgestaltet. Bei der dargestellten Ausführungsform folgen diese Dreiecks-Seilen Kreisbögen, deren Zentren an den jeweils anderen unteren Vorsprüngen 42 bzw. 43 liegen, wobei der Krümmungsradius R einer jeden Seite etwas kleiner als der Abstand A zwischen den Angriffskanten der Klauen 27 und 28 ist (vgl. Fig. 10). Für das gewünschte gute Funktionieren muß jedoch jeder Punkt auf den 2r> Seiten 44 auf oder innerhalb des vor dem Krümmungsradius bestimmten Kreisbogens liegen. Die Halteplatte 32 enthält ferner eine zentrale Durchbrechung 45, durch welche sich die Motorwelle 17 mit Spiel erstreckt.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Auswech- jo Seieinrichtung wird nachstehend anhand der F i g. 6 bis 9 erläutert.
In der in F i g. 6 gezeigten Stellung ist angenommen, daß der Schlitten 18 von der Stechwalze 10 weggeschwenkt ist, so daß er zum Ansetzen einer Typenscheibe zugänglich ist. In der gezeigten Stellung befindet sich ferner der Ausrückarm 39 in Ruhestellung, und die Druckscheibe 36 und die Halleplatte 32 sind demgemäß unter der Wirkung der von den Stangen 33 getragenen Druckfedern 37 nach rechts in der Figur gedrückt. In dieser Stellung befindet sich die Halteplatte 32 etwas nach einwärts versetzt gegenüber dem Ende der Welle 17.
Wenn der Ausrückarm 39 mittels eines (nicht gezeigten) Betätigungsgliedes entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird, werden die Druckplatte 36, die Stangen 33 und die Halteplatte 32 nach links in eine Stellung bewegt, in welcher die Haltcplatle 32 mit derii Wellenende, wie in Fig.7 gezeigt, fluchtend abschließt. Nun kann eine Typenscheibe von oben her, wie F i g. 8 zeigt, angesetzt werden, wobei die beiden unteren Klauen 27, 28 die Seiten 44 der Halleplatte 22 erfassen und längs dieser gleiten, bis sie die unteren Vorsprünge 42,43 als Anschläge erreichen. Zur gleichen Zeit erfaßt die obere Klaue 26 den oberen Vorsprung 41. In dieser Stellung befindet sich die zentrale Durchbrechung 30 der Typenscheibe 18 etwas unterhalb der Welle 17. Wenn nun der Ausrückarm 39 losgelassen wird, werden die Druckscheibe 36 und die Halteplatte 32 mit der Typenscheibe 18 nach rechts in die in Fig.9 gezeigte Stellung zurückbewegt. Dabei greift der Führungszapfen 29 in die Aussparung 40 des Anschlagflansches 34 ein. so daß die Winkelstellung genau festgelegt wird, während gleichzeitig das Wellenende in den angeschrägten Umgartgsrand der zentralen Durchbrechung 30 eingreift, so daß die Typenscheibe 18 sicher auf der Welle 17 gehalten ist. Der Schlitten 17 wird dann in seine Arbeitsstellung zurückverschwenkt, und die gesamte Anordnung ist betriebsbereit.
Die vorbeschriebene Einrichtung ist in solcher Weise selbstzentrierend, daß auch, wenn die Typenscheibe etwas schief an der Halteplatte angesetzt wird, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist. die Typenscheibe ungeachtet dessen in die richtige Stellung gelangt. Dies erfolgt aufgrund des Umstandes, daß, wenn eine der Klauen 27, 28 den entsprechenden Vorsprung 43 bzw. 42 erreicht, ein weiteres nach Abwärtsdrücken der Typenscheibe die Halteplatte veranlaßt, derart zu verschwenken, daß die andere Klaue nach abwärts gegen den zugehörigen unteren Vorsprung gelangt. Dies wiederum veranlaßt die obere Klaue 26 von selbst den oberen Vorsprung 41 zu erfassen.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Typenscheibenauswechseleinrichtung bei einer Schreibmaschine mit einem Typenscheibendruck- ι werk, das vorzugsweise aus einer der Stechwalze benachbarten Arbeitsstellung vorübergehend in eine davon beabstandete Auswechselstellung verschwenkbar ist, wobei die Motorwelle des Druckwerkes ein unverschiebbares Anschlagglied sowie eine Zentrier- und Mitnahmeeinrichtung für die Mitnahme der Typenscheibe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagglied (34, 35) ein zwischen zwei Stellungen verschiebbares Halteglied (32) zur Befestigung der Typenscheibe ir (18) trägt und daß die Typenscheibe (18) mit Befestigungsgliedern (26, 27, 28) versehen ist, die einerseits mit dem Halteglied (32) dergestalt zusammenwirken, daß dieses die Typenscheibe (18) lösbar erfaßt, wenn sich das Halteglied (32) in seiner über das tnde der Motorwelle (17) vorstehenden einen Sieliung befindet, und die andererseits zwischen gegenüberliegenden Flächen des Haltegliedes (32) und des Abschlagsgliedes (34, 35) axial eingespannt sind, wenn sich das Halteglied (32) in seiner mit Abstand einwärts vom Ende der Motorwelle (17) gelegenen arderen Stellung befindet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (32) unter Federvor- in spannung steht und über Stangen (33) oder dergleichen η einer Druckplatte (36) befestigt ist, die von der Motorwelle (17) d'-rchragt wird und von der Betätigungsvorrichtung (39) erfaßbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Stange (33) zwischen der Druckplatte (36) und einem Flansch (34) des Anschlagsglieds (34, 35) eine Druckfeder (37) angeordnet ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche I bis 3, 4i> dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (32) aus einer Platte mit einer zentralen Durchbrechung (45) besteht, welche die Motorwelle (17) während eines Teils der axialen Scheibenbewegung aufnimmt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (32) im wesentlichen Dreiecksform mit einem oberen radialen Vorsprung (41) und zwei unteren radialen Vorsprüngen (42,43) besitzt, wobei sich die Vorsprünge an den Dreiecksscheiteln befinden.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, daß die an den oberen Vorsprung (41) anschließenden Dreiecksseiten (44) der Platte konvex bogenförmig verlaufen.
7 Finrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenscheibe (18) eine zentrale Durchbrechung (30) zur Aufnahme der Motorwelle (17) aufweist und die Befestigungsglieder von zwei unteren und einer oberen Klaue (27, 28 bzw. 26) gebildet sind, von denen die. Haltepiaue (32) umfaßbar isu
8, Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn' zeichnet, daß die Typenscheibe (18) diametral zu der oberen Klaue (26) und im gleichen Abstand von der Radachse wie diese eine Durchbrechung (31) aufweist, die größer als der FiihrüngSzapfen (29) ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 6 und einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Punkt der an den oberen Vorsprung (41) der Platte (32) anschließenden Dreiecksseiten sich auf oder innerhalb eines Kreisbogens befindet, dessen Krümmungsradius (R) kleiner ist als der wirksame Abstand (A) zwischen den beiden unteren Klauen (27, 28) der Typenscheibe (18) und dessen Zentrum (C) jeweils an dem entgegengesetzten Vorsprung der Platte (32) liegt.
DE3000792A 1979-01-12 1980-01-11 Typenscheibenauswechseleinrichtung bei einer Schreibmaschine mit einem Typenscheibendruckwerk Expired DE3000792C2 (de)

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