DE8806689U1 - Schneidvorrichtung für Halmgut - Google Patents

Schneidvorrichtung für Halmgut

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DE8806689U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means
    • A01D90/04Loading means with additional cutting means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices
    • A01F2015/107Means for withdrawing knives, rotor or walls of the feeding chamber in case of plugging or congestion

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

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10693/me/do
Gebrauchsmusteranmeldung
Firma Ludwig Bergmann GmbH & Co. KG, HauptstraBe 66, 2849 Goldenstedt
Schneidvorrichtung für Halmgut
Die Erfindung betrifft eine Schneidvorrichtung für Halmgut, insbesondere an einen Selbstladewagen angeordnete Schneidvorrichtung für Halmgut, mit in einen Förderkanal hineinragenden beweglich gelagerten Messern, die einzeln über in eine Kantenausnehmung der Messer eingreifende federbelastete Rastklinken in ihrer Arbeitsstellung gehalten sind.
Bei bekannten Schneidvorrichtungen für Halmgut, die an Ladewagen angebaut sind, weisen die um Schwenkachsen verschwenkbaren Rastklinken an ihren freien Enden Druckrolle auf, Jede Druckrolle kommt in der Arbeitstellung der Messer, bei der sie in den Förderkanal hineinragen, in eine zugeordnete Kantenausnehmung des jeweiligen Messers zu liegen. Der Eingriff der Druckrolle in die Kantenausnehmung erfolgt unter Federkraft, indem eine Feder an der Rastklinke angreift und diese in die entsprechende Richtung gegen die Kante des Messers drückt.
Diese Anordnung der Rastklinken bezweckt, das einzelne Messer beim Auftreffen von Fremdkörpern, z.B. Steinen, aus der Arbeitsstellung ausweichen können. Ein Fremdkörper kann das je-
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wellige beweglich gelagerte Messer aua dem Förderkanal drUkken, denn die Kantenausnehmung kann wie eine Auflaufflanke wirken, welche die Druckrolle anhebt und die Rastklinke dabei um ihre Schwenkachse auslenkt.
Da die Messer abnutzen, muß eine regelmäßige Nachschärfung erfolgen. Dazu sind die Messer auszubauen. Eine komplette Meseerbestückung, die etwa 30 Messer umfaßt, muß unter Umständen täglich gewechselt werden, um Schneidvorrichtungen stets optimal einsatzbereit zu halten.
Bei bekannten Schneidvorrichtungen erfordert das Ausbauen eines Messers den Einsatz eines langen, an der jeweiligen Rastklinke ansetzbaren Handhebels, mit welchem der Monteur die Rastklinke so weit gegen die Federkraft um ihre Schwenkachse verschwenkt, bis die Druckrolle außer Eingriff mit der Kanten-
jj ausnehmung des Messers kommt. Unter Beibehaltung der Kraftaus-
übung auf den Handhebel kann der Monteur dann das jeweilige Messer den« Messersatz der Schneidvorrichtung entnehmen. Bei der Montage neuer Messer ist ebenso zu verfahren.
Das Wechseln der Messer ist aufwendig und außerdem gefährlich, weil der Monteur stets eine Hand zur Bedienung des Handhebels zur Überwindung der Federkraft benötigt und nur noch eine Hand zur Handhabung eines Messers einsetzen kann. Die Gefahr, daß der Monteur sich dabei verletzt ist erheblich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneidvorrichtung der eingangs bezeichneten Art dahingehend zu verbessern, daß ein einfacheres und damit gefahrloseres Wechseln der Messer möglich ist.
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Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schneidvorrichtung ein betätigbares Mittel aufweist, mit dwi« die Rastklinke gegen die Federbelastung aus <Cem Eingriff mit dem Messer bringbar ist.
Das an der Schneidvorrichtung vorhandene betMtighare Mittel ersetzt den vom Monteur zu bedienenden Handhebel. Nach entsprechender Betätigung des erfindungsgemäßen Mittels liegt die Druckrolle nicht mehr in der Kantenausnehmung des Messers, &bull;o daß der Monteur das auszuwechselnde Messer ohne Behinderung durch den Handhebel mit beiden Händen und somit erheblich einfacher und gefahrloser handhaben kann. Im Gegensatz zu einem Handhebel, der wie ein Handwerkzeug zu benutzen ist, ist das &bull;rfindungsgemäß vorgesehene betätigbare Mittel fester Bestandteil der Schneidvorrichtung, das bei Bedarf betätigt wird, um &bull;ine Rastklinke gegen die Federbelastung aus dem Eingriff mit dem jeweils auszuwechselnden Messer zu bringen. Nach der Beendigung des Messerwechseins wird die Schneidvorrichtung durch &bull;rneute, umgekehrte Betätigung des angegebenen Mittels wieder in die Betriebsbereitschaft versetzt, in der die Rastklinken «it dem jeweilige», Kesser in Eingriff stehen.
Nach einer Weiterbildung zeichnet sich die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung durch ein betätigbares Mittel aus, das derart ausgeführt ist, daß die Schwenkachse jeder Rastklv «··■ e in einem Teil gelagert ist, welches um eine t>-r*l* 1 iur Schwenkachse ausgerichtete Achse drehbar ist, und daß Rastklinke und Teil mittels einer bei Bedarf einsetzbaren Sperre
starr miteinander verbindbar sind. Diese Ausbildung ermöglicht, das Teil um die ihm zugeordnete Achse zu drehen und dabei die Rastklinke in Drehrichtung mitzunehmen, sobald die Sperre eingesetzt ist. Die Sperre hat die Aufgabe, eine Verschwenkung der Rastklinke, um ihre Schwenkachse, also eine Schwenkbewegung relativ zum Teil, zu verhindern. Sobald sich die Rastklinke nicht mehr um ihre Schwenkachse bewegen kann, wird sie bei Drehbewegungen des Teiles in Drehrichtung mitgenommen. Die Drehrichtung ist dabei so gewählt, daß die an der Rastklinke befindliche Druckrolle aus der ihr zugeordneten Kantenausnehmung am Messer gegen die Wirkung der Feder herausgehoben wird, oder umgekehrt.
Nach einer anderen Weiterbildung ist eine vorteilhaft einfache Ausgestaltung für das betätigbare Mittel, welches die Rastklinke aus dem Eingriff mit dem Messer bringen kann, so ausgeführt, daß das Teil als gestellseitig gelagerte Welle ausgebildet ist, die etwa radial abstehende Hebelarme trägt, und daß am freien Ende jedes Hebelarmes die Schwenkachse jeweils einer zugeordneten Rastklinke gelagert ist. Die Welle ist ein konstruktiv einfaches Bauteil, das z.B. aus einem Hohlprofil mit rundem oder eckigem Querschnitt gebildet sein kann. Durch Drehung der Welle werden die radial abstehenden Hebelarme mitbewegt, und, da an jedem Hebelarm eine Rastklinke gelagert ist, wird diese Rastklinke ebenfalls in Drehrichtung mitgenommen, sobald die bei Bedarf einsetzbare Sperre ihre Wirkung als Mitnehmer erfüllt.
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Die Bauausführung läßt sich noch weiter dadurch in vorteilhafter Weise vereinfachen, daß sämtliche Messer eine Welle gemeinsam haben. Ober die Welle kann ausreichend Kraft aufgebracht werden, um alle Rastklinken der gesamten Messer gleichzeitig aus dem Eingriff mit den Messern zu bringen. Sollen jeweils einzelne Messer ausgetauscht werden, so werden /ie den Rastklinken dieser Messer zugeordneten Sperren jeweils aktiviert. Die Sperren der dabei nicht auszuwechselnden Messer bleiben außer Funktion.
Um die Welle bei Bedarf drehen zu können, ist ein Antriebsorgan für ihre Drehbewegung vorgesehen. Dieses Antriebsorgan kann z.B. einen von der Welle abstehenden Schwenkhebel umfassen, sowie einen gestellseitig abgestützen Arbeitszylinder, dessen Kolbenstange am Schwenkhebel angelenkt ist. Der Arbeitszylinder kann auch durch Stellmotore oder dergleichen ersetzt werden. Es ist auch möglich, das Antriebsorgan durch eine manuell betätigbare Hebelmechanik zu ersetzen.
Als Sperren eignen sich bevorzugt Bauteile, die sich an der Welle festsetzen lassen und so ausgestaltet sind, daß sie die jeweilige Rastklinke bei Drehung der Welle um ihre Längsachse in Drehrichtung mitnehmen können. Eine derartige Mitnehmerfunktion können an der Welle bzw. jedem Hebelarm angeordnete Anschläge ausüben, gegen die ein zugeordneter Absatz an der Rastklinke in einer vorbestimmten Drehstellung der Welle anschlägt, so daß die Rastklinke mitgenommen wird, sobald die Welle bzw. der daran befestigte Hebelarm eine bestimmte Dreh-
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Stellung überschreitet. Derartige Anschläge können auch so ausgestaltet sein, daß sie durch Betätigen, beispielsweise Verschieben in eine Rastposition, die Mitnehmerfunktion erfüllen, woraus sich der Vorteil ergibt, daß gezielt ganz bestimmte Sperren und die ihnen zugeordneten Rastklinken bei einer Drehbewegung der Welle mitgenommen werden.
vorzugsweise ist jede Sperre ein längs in jeweils eine Rastklinke einsteckbarer Stift, dessen aus der Rastklinke vorstehendes freies Ende bis unter die Welle vorragt. Ein Monteur kann einen als Sperre dienenden Stift beispielsweise in eine Aufnahmetasche der Rastklinke einstecken, wobei die Steckanordnung 3O getroffen ist, daß das vorstehende freie Ende an der Welle anschlägt. Ein derartiges Anschlagen ist gegeben, wenn das vorstehende freie Ende des Stiftes bis unter die Welle vorragt. Dreht sich nunmehr die Welle, so sperrt der Stift ein Schwenken der Rastklinke um ihre Schwenkachse, die am Hebelarm gelagert ist und die gesamte Rastklinke wird zusammen mit dem Stift von der Welle mitgenommen.
Damit die Schneidvorrichtung nach einem Messerwechsel wieder betriebsbereit ist, wird der als Sperre dienende Stift wieder aus der Rastklinke herausgezogen, was ohne weiteres von einem Monteur manuell vorgenommen werden kann.
Mehrere Sperren können auch in einem Bauteil zusammengefaßt sein, woraus sich der Vorteil ergibt, daß eine vorbestimmte Anzahl von nebeneinander liegenden Rastklinken aus dem Eingriff mit den ihnen zugeordneten Messern kommen. Bei der
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Ausbildung der Sperren als Stifte ist mit besonderem Vorteil vorgesehen, dieses mit mehreren Sperren ausgerüstete Bauteil kammartig auszubilden, indem mehrere Stifte für mehrere Rastklinken an einem gemeinsamen Trägerelement angeordnet sind. Dieses Trägerelement kann eine einfache Stange, ein Rohr oder dergleichen Profil sein, an das mehrere Stifte in Längsrichtung verteilt geschweißt sind, wobei die Abstände zwischen den einzelnen Stiften an? Trägerelement gleich den Abständen zwischen den einzelnen Rastklinken sind.
Da Stifte während der Drehung der Welle diese Drehbewegung um die Achse der Welle ebenfalls mitmachen, ist es vorteilhaft, die Stifte gegen ein unbeabsichtigtes Herausfallen oder Lösen aus einer Sperrstellung zu sichern. Eine konstruktiv einfache Ausführung für eine solche Sicherung sieht vor, daß das Trägerelement wenigstens ein mit der Welle verbindbares Sicherv.ngsorgan aufweist, wobei das Sicherungsorcjan z.B. eine vom Trägerelement gegen die Welle vorstehende Lasche mit einem Durchbruch umfassen kann, durch den ein von der Welle abstehender Bolzen greift, der eine Bohrung für einen durchsteckbaren Sicherungssplint hat.
Ein Ausfuhrungsbeispiel/ aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Z9ijhnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schema*lache Seitenansicht einer Schneidvorrichtung im Schnitt mit einem Messer, der
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Rastklinke und dem betätigbaren Mittel in der Arbeitsstellung,
Fig. 2 eine Ansicht der Schneidvorrichtung entsprechend Fig. 1, bei der die Rastklinke durch das betMtigbare Mittel aus dem Eingriff mit dem Messer gebracht ist und
Fig. 3 eine Ansicht einer kammartig ausgebildeten Sperre.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus der Schneidvorrichtung in einer schematisierten Seitenansicht. Mit 1 ist eine einen Förderkanal begrenzende Schneidkanalwand bezeichnet. Durch entsprechende Ausnehmungen in der Schneidkanalwand erstrecken sich nebeneinandersitzende Messer in den Förderkanal hinein, wobei hier aus dem gesamten Messersatz ein Messer 2 dargestellt ist. Das Messer weist eine Schneidkante 3 auf und ist um einen unteren Anlenkpunkt 4 gestellseitig beweglich gelagert. Die obere Kante 5 des Messers weist eine Kantenausnehmung 6 auf/ in der eine Druckrolle 7 liegt. Die Druckrolle befindet sich am freien Ende einer Rastklinke 8, die um die Schwenkachse 9 schwenkbar ist. An der Rastklinke 8 greift im Bereich der daran gehaltenen Druckrolle 7 eine Feder 10 an, welche an der Rastklinke zieht und deren Druckrolle 7 in die Kantenausnehmung 6 des Messers 2 preßt.
Gelangt ein Fremdkörper in den Förderkanal und drückt gegen die Schneidkante 3 des Messers 2, ermöglicht die Feder 10 ein Ausweichen des Messers, indem die Druckrolle aus der Kan-
tenausnehmung springt und das Messer um seinen Anlenkpunkt 4 klappt.
Um ein Messer/ beispielsweise zwecks Nachschärfung, auswechseln zu können/ muß die Rastklinke 8 mit ihrer Druckrolle 7 aus dem Eingriff mit dem Messer 2 gebracht werden. Dazu ist es erforderlich, die Rastklinke gegen die Kraft der Feder 10 anzuheben. Zu diesem Zweck ist ein Teil 11 vorgesehen, welches ebenfalls gestellseitig gelagert ist, und zwar in Seitenwänden
12 der Schneidvorrichtung und welches um eine Achse 13 drehbar ist, die parallel zur Schwenkachse 9 der Rastklinke verläuft. Bei diesem AusfUhrungsbeispiel umfaßt das Teil 11 eine Welle 14, die hier aus einem Vierkanthohlprofil gebildet ist, in das endseitig Lagerbuchsen 15 eingesetzt sind, mit denen die Welle 14 auf an den Seitenwänden 12 der Schneidvorrichtung befindlichen Lagerzapfen 16 drehbar gelagert ist. An der Welle 14 sind mehrere radial abstehende Hebelarme angeordnet, wobei hier einer der Hebelarme 17 sichtbar ist. Am freien Ende des Hebelarms 17 ist die Schwenkachse 9 der Rastklinke 8 gelagert. Mit der Welle ist weiterhin ein Schwenkhebel 18 verbunden, an welchem der Kolben 19 eines Arbeitszylinders 20 angreift, der gestellseitig abgestutzt ist. Wird mittels des Arbeitszylinders am Schwenkhebel 18 gezogen, wird die Welle 14 bzw. das Teil 11 um die Achse 13 gedreht. Dabei wird die am Hebelarm 17 gelagerte Schwenkachse 9 der Rastklinke 8 ebenfalls um die Achse
13 bewegt, um die sich das Teil 11 dreht.
Wird die Verschwenkung der Rastklinke 8 um ihre Schwenkach-
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-lO-se 9 am Hebelarm 17 nunmehr gesperrt, ist also die Rastklinke 8 mit dem Hebelarm 17 starr verbunden, so wird die gesamte Rastklinke bei Drehung des Teils 11 um die Achse 13 gegen die Kraft der Feder 10 angehoben und kommt die Druckrolle 7 der Rastklinke aus dem Eingriff mit dem Messer 2. Das Messer kann dann problemlos ausgewechselt werden.
um die Rastklinke &dgr; mit dem Hebelarm 17 starr zu verbinden, bzw. um eine Schwenkung der Rastklinke um ihre Schwenkachse 9 zu sperren, ist eine bei Bedarf einsetzbare Sperre vorgesehen, die hier als in die Rastklinke einsteckbarer Stift 21 ausgebildet ist. Das aus der Rastklinke nach hinten vorstehende freie Ende ragt bis unter die Welle 14 vor und schlägt, wie hier dargestellt, an der Welle an.
Ein Sicherungsorgan umfaßt eine vom Stift 21 abgebogene Lasche 22, die einen Durchbruch hat, durch den ein von der Welle abstehender Bolzen 23 greift, der eine hier angedeutete Bohrung für einen durchsteckbaren Sicherungssplint hat.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht entsprechend Fig. 1, wobei der Arbeitszylinder 20 betätigt ist und das Teil 11 um seine Achse 13 soweit verdreht wurde, daß unter Mitnahme der Rastklinke 8 der Eingriff in die Kantenausnehmung 6 aufgehoben ist.
Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen wie in Fig. 1 bezeichnet.
Sobald ein Messer ausgewechselt ist, kann die Schneidvorrichtung wieder betriebsbereit gemacht werden, indem die Rastklinke 8 wieder in Eingriff mit dem Messer gebracht wird, was
- 11 -
durch Zurückdrehen des Teils 11 bei Nachlassen d*»s Arbeitszylinders 20 erfolgt. Danach wird der als Sperre dienende Stift
21 nach hinten herausgezogen und die Schneidvorrichtung ist wieder voll betriebsbereit.
Um mehrere Rastklinken gleichzeitig bei Drehung des Teils 11 um seine Achse 13 außer Eingriff mit dem Messer bringen zu können, ist die Sperre kammartig ausgebildet, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Mehrere Stifte 21 sind nebeneinander in Abständen, die den Abständen der Rastklinken einer Schneidvorrichtung entsprechen, an einem gemeinsamen Trägerelement 24 angeordnet, an welchem die als Sicherungsorgan dienende Lasche
22 etwa in der Mitte angeordnet ist.

Claims (10)

Ansprüche:
1. Schneidvorrichtung für Halmgut, insbesondere an einem Selbstladewagen angeordnete Schneidvorrichtung für Halmgut, mit in einen Förderkanal hineinragenden beweglich gelagerten Messern, die einzeln über in eine Kantenausnehmung der Messer eingreifende federbelastete Rastklinken in ihrer Arbeitsstellung gehalten sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie ein betätigbares Mittel aufweist, mit dem die Rastklinke (8) gegen die Federbelastung aus dem Eingriff mit dem Messer (2) bringbar ist.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (9) jeder Rastklinke (8) an einem Teil (11) gelahrt ist, welches um eine parallel zur Schwenkachse (9) ausgerichtete Achse (13) drehbar ist, und daß Rastklinke (8) und Teil (11) mittels einer bei Bedarf einsetzbaren Sperre starr miteinander verbindbar sind.
3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil (11) als gestellseitig gelagerte Welle (14)
ausgebildet ist, die etwa radial abstehende Hebelarme (17)
trägt, und daß am freien Ende jedes Hebelarmes (17) die
Schwenkachse (9) jeweils einer zugeordneten Rastklinke (8) gelagert ist.
4. Schneidvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Messer (2) eine Welle (14) gemeinsam haben.
5. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Antriebsorgan für die Drehbewegung der Welle (14) aufweist.
6. Schneidvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan einen von der Welle 114) abstehenden Schwenkhebel (18) umfaßt sowie einen gestellseitig abgestützten Arbeitszylinder (20), dessen Kolbenstange (19) am Schwenkhebel (18) augelenkt ist.
7. Schneidvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sperre ein längs in jeweils eine Rastklinke (8) einsteckbarer Stift (21) ist, dessen aus der Rastklinke (8) vorstehendes freies Ende bis unter die Welle (14) vorragt.
8. Schneidvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre kammartig ausgebildet ist, indem mehrere Stifte (21) für mehrere Rastklinken (8) an einem gemeinsamen Trägerelement (24) angeordnet sind.
9. Schneidvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelentent (24) wenigstens ein mit der Welle
(14) verbindbares Sicherungsorgan aufweist.
10. Schneidvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn-
■rii &igr; rmi n &igr; ' T)'1 &iacgr; um
zeichnet, daß das Sicherungsorgan eine vom Trägerelement (24) gegen die Welle (14) vorstehende Lasche (22) mit einem Durchbruch umfaßt, durch den ein von der Welle (14) abstehender Bolzen (23) greift, der eine Bohrung für einen durchsteckbaren Sicherungssplint hat.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3828358A1 (de) * 1988-08-20 1990-02-22 Kalverkamp Klemens Pflueckvorsatz fuer ein erntegeraet
EP0564922A1 (de) * 1992-04-06 1993-10-13 Deere & Company Schneidwerk
WO2005020666A1 (de) * 2003-08-27 2005-03-10 Josef Altenbuchner Fahrbahre stopfmaschine zur herstellung bodenlagernder silage mit einem folienschlauch

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