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Massage-Einrichtung Es sind schon elektrische Massiervorrichtungen
bekannt geworden, bei welchen der elektromagnetische Hammer in dem Handgriff selbst
untergebracht ist.
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Vor diesen bekannten Massage-Einrichtungen zeichnet sich die Erfindung
dadurch aus, daß bei der erfindungsgemäßen Massage-Eirfrichtung die Einzelteile
leicht zusammenfügbar sind. Erreicht wird dies dadurch, daß die Magnetanordnung
in dem Handgriff frei hängend angeordnet ist: Vorzugsweise befestigt man die Magnetanordnung
an der oberen Platte des Handgriffes, z. B. mittels eines Gewinderohres und einer
Mutter. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, daß die ganze Magnetanordnung von unten
in den Handgriff hineingesteckt bzw. herausgenommen werden kann.
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Ein weiterer Vorteil wird bei dem Massageapparat gemäß der Erfindung
dadurch erreicht, daß der Stiel der Massagebürste frei durch das Gewinderohr hindurchtritt.
Es ist hierdurch ausgeschlossen,. daß die Übertragung der Schwingungen auf die Massagebürste
irgendwie eine Beeinträchtigung erleidet.
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An Hand der Abbildungen wird die Erfindung näher erläutert: Die Abb.
i zeigt einen. Schnitt durch einen Massageapparat, bei dem die Magnetanordnung nur
eine Magnetwicklung besitzt.
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Die Abb. 2 ist eine Schnittansicht nach der Linie a-b der Abb. i.
In der Abb. 3 ist ein Massageapparat im Schnitt dargestellt, bei dem die Magnetanordnung
zwei Magnetwicklungen aufweist.
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Die. Abb.4 ist eine Schnittansicht der Abb. 3 nach der Linie c-d.
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Der Massageapparat gemäß der Abb. i besteht aus der Massagebürste
i und dem Handgriff 2, der aus irgendeinem Isolationsmaterial hergestellt bzw. gepreßt
ist. In dem Isolationshandgriff 2 ist gemäß' der 'Erfindung die Magnetanordnung
frei hängend untergebracht. Dieselbe besteht aus der Wicklung 3, dem Blechpaket
4, dem Eisenjochstück 5 und dem Anker 7. Der Magnetwicklung 3 wird der Wechselstrom
über das Kabel 6 zugeführt. Der Anker 7, der aus einem Eisenstück besteht, ist mittels
Schrauben 8 an dem Jochstück 5 befestigt. Damit der Anker 7 Schwingungen ausführen
kann, erhält er die Einkerbung g. Der Anker 7 ist mit dem Stiel der Massagebürste
i verbunden. Auf diese Weise werden die Schwingungen des Ankers der Massagebürste
i mitgeteilt. Die Magnetanordnung mit dem in das Jochstück 5 eingelassenen Blechpaket
4, der Erregerwicklung 3 und dem Anker 7 ist oben an dem Handgriff 2 mit Hilfe des
Gewinderohres und Mutter io frei hängend derart befestigt, daß die Magnetanordnung
die Innenwand des Handgriffes 2 nicht berührt. Im besonderen darf der schwingende
Anker 7 nicht an die Innenwand des Handgriffes 2 anstoßen., da sonst die Schwingungen
hierdurch
nachteilig beeinflußt werden würden. Die erfindungsgemäße
Anordnung des Magnetsystem ist auch in der Hinsicht vorteilhaft, daß die Erwärmung
des Systems nicht auf den Handgriff übertragen wird.
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Die Magnetspulen und das Blechpaket haben einen länglichen. also rechteckigen
Ouerschnitt, damit der Eisenquerschnitt des Magnetsystems groß genug für die erforderliche
Kraft ist und dasselbe in dem beschränkten Raum des Handgriffes untergebracht werden
kann.
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Auf die Wirkungsweise des Massageapparates wird nicht besonders eingegangen,
da dieselbe hinreichend bekannt ist. Es sei noch kurz erwähnt, daß durch die Erregung
der Magnetwicklung 3 der Anker 7 in Schwingungen versetzt wird, die auch die Massagebürste
a in Mitschwingen versetzen.
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Aus der Abb.2 ist im Schnitt nach der Linie a-b der Abb. i der Handgriff
2, die Magnetwicklung 3, das Blechpaket 4. der Anker 7 und das Jochstück 5 zu ersehen.
Die Abb. 2 zeigt, wie der beschränkte Raum des Handgriffes für das Magnetsystem
ausgenutzt ist.
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Die Anordnung der Abb.3 weist gegenüber der Anordnung der Abb i vor
allein den Unterschied auf, daß das Magnetsystem in dem Handgriff 2 an Stelle einer
Magnetwicklung zwei Magnetwicklungen 3 und 3a besitzt. Es kann aber auch dieses
System nur eine Magnetwicklung besitzen. Außerdem ist der Anker 7 bei der Anordnung
der Abb. 3 nicht an dem Jochstück 5 befestigt, sondern an dem einen Blechpaket,
welches die Wicklung 3a umgibt, und zwar ist die Befestigung hierbei durch ein U-förmig
gebogenes Blechstück i i ausgeführt. wie dies aus der Abb. 4 zu ersehen ist. Das
Blechstück i i ist an dem Jochstück 5 .(s. Abb. 4) nach beiden Seiten umgebogen.
An Stelle der Einkerbung 9 besitzt bei der Abb. 3 der Anker 7 für die Ausführung
der Schwingungen einen Schlitz 13, der durch ein Blechstück überbrückt ist.
Dasselbe ist an dem Anker angenietet. Ebenso wie bei der Anordnung der Abb. i ist
auch bei der Abb. 3 das Magnetsystem frei hängend in dem Handgriff a durch ein Gewinderohr
und Schraube io befestigt.
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Bei den beiden Abb. i und 3 wird das Magnetsystem von unten in den
Handgriff 2 hineingeschoben,-worauf dann die Haube 12 an dem Handgriff aufgesetzt
und befestigt wird.
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Durch die Ausbildung und Anordnung des Eisenjoches 5 mit dem eingeklemmten
Blechpaket bei den beiden Abb. i und 3 erhält man für die magnetischen Kraftlinien
einen ausreichenden Eisenquerschnitt, so daß die Wirkung des Magnetsystems erhöht
wird. Der Eisenquerschnitt kann außerdem noch dadurch vergrößert werden, daß, wie
dies bei der Abb. i der Fall ist, das Blechpaket dreipolig ausgeführt ist. Es wird
hierdurch der Eisenquerschnitt verdoppelt, trotzdem nur hierfür ein etwas größerer
Raum erforderlich ist.
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An Stelle der Massagebürste i kann auch eine andere Vorrichtung treten,
die an dem mit dem Anker der Magnetanordnung in Verbindung stehenden Stiel angebracht
wird, um mit Hilfe dieser Vorrichtung die Vibrierung zu irgendeinem anderen Zweck
zu verwenden.