DE366278C - Stromschalter fuer Induktionsapparate, insbesondere fuer Elektrotherapie - Google Patents

Stromschalter fuer Induktionsapparate, insbesondere fuer Elektrotherapie

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DE366278C
DE366278C DEB97367D DEB0097367D DE366278C DE 366278 C DE366278 C DE 366278C DE B97367 D DEB97367 D DE B97367D DE B0097367 D DEB0097367 D DE B0097367D DE 366278 C DE366278 C DE 366278C
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primary coil
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induction apparatus
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PAUL BISCHOFSBERGER
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PAUL BISCHOFSBERGER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/18Applying electric currents by contact electrodes
    • A61N1/32Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Stromschalter für Induktionsapparate, insbesondere für Elektrotherapie. In der Elektrotherapie",tvird vielfach Induktionsstrotü verwendet. Urn denselben erträglicher zu machen, hat man schon vor,--eschla-en, sinusförmigen Induktionsstroni zu verwenden. Geg genstand vorliegender Erfindun- ist nun ein Stromschalter für Induktionsstrom, welcher. wie Untersuchungen ergaben, einen verbesserten sinusförmigen Induktionsstrom erzielen läßt, indem er eine bessere Abflachung der Stromkurven ermöglicht. Dieser Strom behält die Eigenschaften des Sinusstromes und diejeni ' gen des faradischen Stromes bei. Ilan hat schon Stromschalter, bei welchen zwei Primärspulen eines Induktionsapparates abwechselnd auf -eine Stromquelle geschaltet werden, jedoch erfolgt dies --durch eine vorn Induktionsapparat --etrennte Unterbrechungsvorrichtung und e ZJ der Strom läuft in beiden Primärspulen in gleicher Richtung.
  • Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung dagegen werden die Hälften einer Primärspule des Induktionsapparates durch denselben selbst abwechselnd auf die Stromquelle so geschaltet, daß der Strom abwechselnd nacheinander die eine Hälfte der Primärspule des Induktionsapparates in der einen und die andere Hälfte derselben in der entgegengesetzten r#ichtung ;durchläuft, wodurch eine Abflachung der Stromkurven erzielt -tvird.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand (ler Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; es zeigt: Abb. i einen Län-sschnitt durch denselben, Abb.:2 eine Draufsicht auf denselben, Abb. 3 eine Vorderansicht desselben tind Abb. 4 das Schaltungsschema, in welchem der Deutlichkeit der Abbildung wegen die Elektromagnete weggelassen sind. -Auf der isolierenden Grundplatte i ist ein uninignet:sches Gestell 2, z. B. aus Messing, aufzeschraubt. An jedem zweier vertikaler Lappen 211 desselben ist ein zweispuliger Elektromagnet 3, 4 aufgehängt. Die -eisernen Kerne 5 der oberen Spulen der Elektromagnete # unid 4 raggen ebenso wie die Kerne 6 der unteren Spulen von 3 und 4 durch die Lappen -a hindurch, wobei 'die Kerne 6 unmagnetische, vorstehende Stifte 7 besitzen. Zwischen den Elektromagneten 3 und 4 ist ein Support 8 am Gestell 2 verstellbar' festgeschraubt, #in dem gleichachsig un-d vertikal zwei Schrauben 9 und io eingeschraubt sind, die die Spitzenlager für eine Achse ii eines achse Drehankers i i feste 12 bilden. Anker Deran 12, welcher der Sch-win-' eine Schwun-masse bildet, hat zwei nach oben gehende, vor den Kernenden 5 -und 6 der beiden Elektromag gnete liegende POle 13 und 14.
  • Rechtwinklig nach vorn ist am Anker 12 eine Blattfeder 15 einereruds fest, die zwischen zwei Kontaktspitzenschrauben 16 und 17 frei endet. Eine Feder 18, welche einerends an -einer seitlichen Verlängerung:2o des Ankers 12 und anderends an einer Kontaktschraube ig fest ist, hat das Bestreben, den Anker 12 stets so zu drehen.. daß die Feder 15 am Stift 17 anliegt, wie Abb. 2 zeigt, -,vo-bei aber der POI 13 noch vom Stift 7 absteht. Außerdem sind noch vier Kontaktschrauben 21, 22, 23 und 24 angebracht. Die elektrische Verbindung einzelner Teile dieses Unterbrechers ist folgende: Die Kontaktschraube ig ist mit dem einen Ende eines Eleinentes E oder einer galvanischen Batterie eines Akkumulators verbunden, so daß also Feder 18, Anker 12, Feder 1.5 leitend sind. Die Schraube 17 ist mit der Kontaktschraube 22 und die Schraube 16 ni;t der Kontaktschraube 2,3 verbunden. Die Kontaktschraube 24 ist mit dem einen Ende der Primärspule P des Induktionsapparates und die Kontaktschraube 21 mit dem anderen Ende der Primärspule P verbunden, während das andere Ende des Elementes E -mit einer , der PrimärspuleP vermittleren Anzapfung bunden ist. Der Elektromagnet4 ist zwischen die Klemmeil:24 und:22 eingeschaltet ,und der Elektromagnet 3 zwischen ;die Klernmen 23 und 21.
  • Der Strom läuft also vom Element E durch die Fe-der ig, den -Anker 1-2, die Feder 1-5, den Kontakt 17 zum Kontakt 22, erregt den Elektromagneten 4 zwischen :22 Und 24 und geht durch die linke Hälfte,der Primärspule P zum Elernßnt zurück. Durch die Erregung des Elementes 4 ist -aber der Pol 14 bis zum Anschlag gegen den Stift 7 angezogen worden, wodurch die Feder 18 gespannt und die Federi5 von der Spitze 17 zur Anlage an -die Spitze 16 gebracht wurde. Durch diese Urnstellung läuft nun der Strom vom Element E durch die Feder ig, den Anker 12, idie Feder 15, den Kontakt 16 zum Kontakt2i, und durch die linke Hälfte der PrimärspuleP und zum Element zurück. Hierdurch wird -der Magnetismus dez Elektromagneten erregt, infolgedessen der Anker i-- unter Mitwirkung der Feder 18 in die in Abb. 2 gezeichnete Lage zurückgeht und unter Biegung der Feder 15 noch weiter, bis der Pol 13 den dortigen Stift 7 berührt.
  • Der Anker ist also doppelwirkentd, in der Mitte in Spitzen drehende gelagert und nicht, wie bisher meist, mit dem einen Ende einer Feder ortsfest angebracht. :###Tohl ist hier auch wie 1>,-i bisherigen Unterbrechern eine Feder 18 angeordnet, die auf den -Anker wirkt; aber sie hat gegenüber den bisherigen derartigen Federn bei Umschaltern -u. dgl. -den Zweck, -das Anspringen des Umschaltets zu 1:>eivirken, nicht aberdas Abziehen des Ankers vom Magnet.
  • In der Schwungmasse -des. Ankers wird durch die magnetische Einwirkung ein be-' stimmtes Drehmoment erzeugt, welches durch die - Schwungmasse eine bestimmte Trägheit erhält. Man kann nun annehmen, tdaß die Abflachung der Stromkurve dadurch entsteht, daß die Durchbiegung -der Feder 15 mit Hilfe -des in der Schwungmasse enthaltenen Trä,-"-heitsmornentes die den Stromschluß bestimmte Zeit auch noch nach der Urnschaltun- andauern läßt, wodurch die Spitzen der Kurven reduziert werden. Anderseits ist die Ansicht berechtigt, daß die Abflachung von ZD der Magnetisierung in der Primärspule, die ajuwechslungsweise erfolgt, fierzul-eiten ist. Es sind je, #emäß Schema nach Abb Z, - 4, zwei Priniärspulenhälften A Lind B vorhanden. Liegt die Feder i t' _5 an der Kontaktschraube 17 an, so fließt infolge der Selbstinduktion ein anw:achsender Strom durch die Spulenhälfte A und die eine Spule 4 des Umsthalters, bis zu einem Maxiinahverte. Durch diesen Strom entsteht aber ein, ebenfalls ztinehmender magnetischer Fluß z. B. in der Richtung zur SpulenhälfteB. Durch die maximale Stromstärke wird. -der Kontakt bei 16 ,geschlossen, und der elektrische Strom muß 3 nun fiber die Spulenhälfte B, ebenfalls von Null anfangend. Diesmal entsteht aber der magnetische Fluß in der entgegengesetzten Richtung, so daß er den der Spule A, der nodh nicht auf Null gesunken ist, aufhebt (Ab- flachung der Kurve) und dann erst steigt, worauf sich das Spiel wiederholt.
  • Durch Verstellen des Supports 8 kann der Abstand des Ankers von den Elektrornugneten verändert und die Periodenzahl im sinusähnlichen Induktionsstrorn-e geändert wer-den.

Claims (2)

  1. P-I#,TENT-A-",SPRÜCIIE: ' 1. Stromschalter für Induktionsapparate, insbesondere für Elektrotherapie, -dadurch gekennzeichnet, daß die Hälften (A, B) der Primärspule (P) des Induktionsapparates durch denselben selbst abwechselnd auf die Stromquelle (E) so geschaltet werden, daß der Strom abwechselnd nacheinander die eine Hälfte (A) ,der Primärspule in -der einen und die andere Hälfte (B) in der entgegengesetzten Richtung durchläuft, wodurch eine Abflachung der Stronikurven erzielt wird.
  2. 2. Stromschalter für Induktionsapparate nach Anspruch i mit einem vor einem Elektromagnetenpaar drehbar gelagerten Schwinganker, dessen beide Pole den Elektromagneten gegenüberliegen, dadurch gekennzeichnet, -daß vom Anker(12) eine Kontaktfeder (15) ausgeht, welch( zwischen zwei Kontaktschrauben (16, 17#, endet, und daß der eine Elektromagnei (4) zwischen der einen Kontaktschraub( (17) und einem Ende der Primärspule de.# Induktionsapparates und der andere Elek. troniagnet (3) zwischen der anderen Kon. taktschra-ube (16) und dem anderen End( der Primärspule eingeschaltet ist, wolye ein Pol der Stromquelle (E) mit einei mittleren Anzapfstelle der Primärspule Ü Verbindun- steht. zz
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