DE54695C - Schwanzhammer mit veränderlicher Schlagwirkung und Auffangvorrichtung - Google Patents

Schwanzhammer mit veränderlicher Schlagwirkung und Auffangvorrichtung

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DE54695C
DE54695C DENDAT54695D DE54695DA DE54695C DE 54695 C DE54695 C DE 54695C DE NDAT54695 D DENDAT54695 D DE NDAT54695D DE 54695D A DE54695D A DE 54695DA DE 54695 C DE54695 C DE 54695C
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hammer
lever
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tail
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/02Special design or construction
    • B21J7/10Special design or construction with both drive and hammer connected to a fulcrumed lever, e.g. tail hammers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
A ist die Verticalführung des Hammerbärs B, welcher nicht, wie sonst bei Schwanzhämmern der Fall, mit dem Helm oder Hebel fest verbunden ist, sondern mit demselben nur in loser, drehbarer oder gelenkartiger Verbindung steht; die Zeichnung zeigt letztere Art in einem zwischen Bär B und Hebel E eingefügten Gelenk CD.
Hebel E hat seinen Stütz- und Drehpunkt im Gabelkopf einer Schraubenspindel F, welche durch Drehung eines Handrades G mittelst Schraube H und Schraubenrad / auf- und abwärts bewegt wird.
Der Hammerhebel E erhält seine Bewegung durch die von einer Transmission angetriebene Daumenwelle K.
In der durch die Zeichnung veranschaulichten Stellung arbeitet der Bär bei höchster Stellung der Spindel F mit höchstem Hub und voller Wucht, welche durch die mit Erhöhung des Hubes stärker gespannte Feder L verstärkt wird.
Je mehr durch entsprechende Drehung am Handrad G die Spindel F bezw. der Hebelstützpunkt gesenkt wird, um so weniger kann der Daumen K den Hebel E berühren oder heben und um so geringer werden Hub, Federspannung, Schlagkraft und Kraftaufwand.
Sehr wesentlich ist noch eine Vorrichtung, um den Bär in jeder Fallhöhe aufzufangen und in die höchste Stellung zurückzuführen, in welcher man ihn unabhängig von der jeweiligen Hubhöhe und vom Gang der Daumenwelle beliebig lang belassen kann, wodurch ein unbehindertes Wegnehmen des Schmiedestückes ermöglicht und das unangenehme Leeraufschlagen des Bars auf den Ambos vermieden wird.
Die Auffangvorrichtung besteht darin, dafs bei entsprechender Bewegung des Hebels M der Stahlkegel N in die an einer Seite des Hammerbärs angebrachte rundliche Verzahnung sich einlegt. Erfolgt dies während des Ganges an irgend einer Stelle der Verzahnung, so kann der Hammer nicht mehr weiter abwärts, wohl aber aufwärts in höchste Stellung sich bewegen, wo er stehen bleibt, bis der Hebel wieder zurückgelegt wird.
Schlagtemporegulirung und Abstellen erfolgen von Hebel O aus durch theilweises oder vollständiges Ueberführen des Treibriemens von der festen auf die lose Scheibe, beim Abstellen noch in Verbindung mit der Bremse P, wie dies bei Federhämmern üblich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schwanzhammer mit Verticalführung (A) für den vom Hebel E aus bewegten Hammerbär B, bei welchem der Hub und die Schlagwirkung während des Ganges durch eine Vorrichtung zum Heben und Senken des Drehpunktes F des Hebels E verstellt wird, und bei welchem Hammer gleichzeitig eine Vorrichtung (N M) zum Auffangen des Bars in jeder Fallhöhe und zum beliebigen Zurückführen desselben in die höchste Stellung angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT54695D Schwanzhammer mit veränderlicher Schlagwirkung und Auffangvorrichtung Expired - Lifetime DE54695C (de)

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