DE11667C - Neuerungen an automatischen Riffelmaschinen für Hartgufswalzen und an Räderschneidmaschinen - Google Patents

Neuerungen an automatischen Riffelmaschinen für Hartgufswalzen und an Räderschneidmaschinen

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Publication number
DE11667C
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DE
Germany
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machines
innovations
cast iron
gear cutting
automatic
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Application number
DENDAT11667D
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English (en)
Original Assignee
WERKZEUG- UND MASCHINENFABRIK OERLIKON in Oerlikon bei Zürich
Publication of DE11667C publication Critical patent/DE11667C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/04Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings wherein non-plane surfaces are worked
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B2700/00Machines, apparatus, tools or accessories for artistic work
    • B44B2700/02Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B2700/025Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings for engraving a surface of revolution

Landscapes

  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)

Description

1880.
Klasse 49.
WERKZEUG- und MASCHINEN-FABRIK OERLIKON in OERLIKON
bei ZÜRICH.
Neuerungen an automatischen Riffelmaschinen für Hartgufewalzen und an Räderschneidmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni .1880 ab.
• Diese in beiliegender Zeichnung dargestellte Riffelmaschine hat den Zweck, die für Schrotstuhlungen angewendeten Hartgufswalzen mit beliebiger Zähnezahl und Riffelschräge selbsttätig zu riffeln.
Da der Mechanismus dieser Maschine ein genaues gleichzeitiges Riffeln von zwei bis drei Walzen gestattet, so dürfen die quantitativen, sowie qualitativen Leistungen derselben, gegenüber den bisher überall angewendeten Riffelapparaten, namentlich für Massenfabrikation namhafte Vortheile bieten.
Wie aus der beiliegenden Zeichnung, Fig. 1 bis ι o, ersichtlich, sitzt am vorderen Theil, quer zur Wange, der Antrieb mit der Umsteuerung, wobei durch Stirnradübersetzung und Schneckentrieb der langsame Hingang der Supporte während der Arbeit und direct durch Winkelräder der schnelle Rückgang derselben bewirkt wird. Am hinteren Theile der Maschine kann von der Leitspindel aus vermittelst Wechselradübersetzung auf die hintere Transportwelle die eine, rechte, und durch Zusetzung eines weiteren Transporteurs die andere, linke, Schräge der Riffel bestimmt werden.
Auf der Mitnehmerspindel sitzt die Vorrichtung zur Rundschaltung, also zur Riffeleintheilung der Walzen, welche Rundschaltvorrichtung auch auf automatischen Räderfräsemaschinen, in Verbindung mit dem Fräsesupport, als automatische Rädertheilvorrichtung vortheilhafte Verwendung finden sollte.
Fig. i, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Seitenansichten, Fig. 4 ist der Grundrifs, Fig. 5 die Rundschaltvorrichtung der Walze, Fig. 6 der Mitnehmer, Fig. 7 die stellbare Wellenkupplung, Fig. 8, 9 und 10 der Supportschieber mit drehbarem Stahlhalter.
Die Antriebswelle α mit Stufenscheibe b überträgt die Bewegung durch die Stirnräder c, Fig. ι und 2, auf die tiefer gelegene Welle d und diese durch Schnecke e und Schneckenrad f auf die Leitspindel g, wodurch der langsame Gang der Supporte / während der Arbeit bewerkstelligt wird. Die Welle α kann femer auch durch die konischen Räder h ihre Bewegung auf die Leitspindel g übertragen, wodurch der schnelle Rückgang der Supporte / hervorgebracht wird.
Zwischen dem Schneckenrad f und dem Winkelrad h, welche beide lose auf der Leitspindel sitzen, befindet sich die verschiebbare Klauenkupplung i, die durch Ausrückgabel k verschoben wird; letztere steht mit dem Support / durch die Zugstange m mit verstellbaren Anschlägen η in Verbindung.
Die Ausrückgabel k wird vom Schlitten / so lange fortgeschoben, bis die Klauenkupplung i aufser Eingriff kommt und die Gabel k über ihren todten Punkt hinaus gelangt, wo sie dann durch den Federhebel ο die Klauenkupplung i für die andere Bewegungsrichtung der Supporte zum Eingriff bringt, und so eine regelmäfsige Umsteuerung hergestellt wird.
Von der Leitspindel g aus geht die Uebersetzung durch Wechselräder, deren Zähnezahl durch die Riffelschrägen bestimmt ist, auf die hintere Transportwelle q über.
Beim Geraderiffeln der Walzen wird das verstellbare Stelleisen /, Fig. 3, aufser Eingriff gesetzt und die Eintheilung der Riffel auf der Rundschaltvorrichtung mit Leichtigkeit von Hand bewerkstelligt.
Stelleisen p ist der Vibration wegen durch Schraube r, Fig. 3, verstellbar festgehalten. Die Welle q überträgt nun weiter durch das Winkelrad s die Bewegung auf die Welle t, durch die Schnecke u auf das Schneckenradsegment v, das auf der Mitnehmerspindel w lose sitzt.
Auf dem Segment υ ist das Sperrrad χ angebracht, das mit einem Bolzen y fest verbunden ist, dessen Kopf zu einem Stirnrädchen ausgebildet ist. Das grofse Stirnrad ζ sitzt fest auf der Mitnehmerspindel w.
Ist nun Segment ν von Schnecke u in Rotation versetzt, so rotirt die Mitnehmerspindel w mit dem Walzenstrang ebenfalls so lange mit, bis der Winkelhebel b1 mit seinem horizontalen Hebelarm auf die untere schiefe Ebene des verstellbaren Zapfens c1 stöfst, Fig. 5, unter
demselben weg gleitet und dadurch den Zapfen ax aus der Sperrradtheilscheibe χ herauszieht, so dafs letztere sich frei drehen kann. In demselben Momente, wo die Theilscheibe χ frei wird, kommt nun die feststehende Sperrklinke f1, . Fig. i, zum Eingriffe mit dem Sperrrad χ und wird dasselbe, da das Segment ν noch weiter geht, bis zum nächstfolgenden Theilloch weiter geschaltet, wodurch der Bolzen a1 wieder einspringt und so die Walzen vor Beginn der Arbeit um "einen Zahn gedreht werden.
Beim Rückgange des Segmentes υ gleitet der Winkelhebel b1 über die obere schiefe Ebene des Zapfens c1 weg und springt derselbe, durch Spiralfedern beeinflufst, wieder in seine bestimmte Mittelstellung zurück.
Der Arm d1, Fig. ι und 2, ist auf dem Lagerdeckel e1 verstellbar, um die verschiedenen Wege durch kürzere oder längere Sperrradzähne reguliren zu können.
Die Zähnezahl des Sperr- und Theilrades χ wird durch die Riffelzahl der Walze bestimmt, und es ändert das Rad seinen Durchmesser nie, wohl aber seine Theilung.
Die Construction der Walzensetzstöcke, der Mitnehmer, Fig. 6, und die Wellenkupplung, Fig. 7, gestatten, Walzen mit verschiedenen Durchmessern sehr rasch ein- und auszuspannen.
Damit beim Rückgang der Supporte die Stähle aufser Eingriff sind, ist in Fig. 8, 9 und 10 der' Stahlhalter g1 drehbar um den Bolzen h1 angeordnet. Stöfst also der Stahlhalter g1 an den vorderen Anschlag k1, so dreht sich g1 um h1 und der Hebel P klappt durch Federandruck zwischen den Stahlhalter g1 und die Schlittenwand. Umgekehrt trifft auf dem Rückwege der Hebel / an den mittleren Anschlag k1 an, so wird der Hebel wieder hinausgedrückt und Stahlhalter ^1 kehrt unter dem Einflufs einer starken Feder in seine vorige Lage zurück.
Alle beweglichen Stahlhalter g1 der Supporte sind durch Zugstange m1 fest mit einander verbunden.
Da die Arbeitsstähle dieser Maschine der grofsen Beanspruchung wegen der Abnutzung sehr unterworfen sind, so hat man, um bei mehrmaliger Stahleinspannung auf' ein und derselben Walze den frisch geschliffenen Stahl wieder genau in das schon zurückgelegte Riffel einstellen zu können, auf Seite der Walze im Grunde des Stahlhalters g1 die Keilschraube z1 zur Hebung und Senkung des Stahles angebracht. Die Supporte / mit Zugstange m1, sowie die Setzstäbe sind beliebig gegen einander zu verstellen, so dafs die Walzen verschiedener Länge auf dieser Maschine geriffelt werden können.

Claims (2)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι. Der Betrieb und die Construction der Rundschaltvorrichtung bezw. Riffeleintheilung auf der Walze, sowie auch die Anwendung dieser Vorrichtung für analog automatisch vorzunehmendeEintheilungen, z.B. alsRädertheilvorrichtung auf automatischen Räderfräsemaschinen.
  2. 2. Die Ausrückvorrichtung der Stahlhalter mit Hebung und Senkung des Stahles.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT11667D Neuerungen an automatischen Riffelmaschinen für Hartgufswalzen und an Räderschneidmaschinen Active DE11667C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023204993A1 (de) * 2023-05-26 2024-11-28 Bhs Corrugated Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh Riffelwalzen-Herstell-Verfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023204993A1 (de) * 2023-05-26 2024-11-28 Bhs Corrugated Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh Riffelwalzen-Herstell-Verfahren

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