DE564484C - Vorrichtung zum Abrichten der Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen der Zaehne von Zahnraedern - Google Patents

Vorrichtung zum Abrichten der Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen der Zaehne von Zahnraedern

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DE564484C
DE564484C DEG77631D DEG0077631D DE564484C DE 564484 C DE564484 C DE 564484C DE G77631 D DEG77631 D DE G77631D DE G0077631 D DEG0077631 D DE G0077631D DE 564484 C DE564484 C DE 564484C
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
    • B24B53/08Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like
    • B24B53/081Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like by means of a template

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Abrichten der Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen der Zähne von Zahnrädern oder für ähnliche Zwecke. Die S Arbeitsweise einer derartigen Vorrichtung erfordert nicht nur bestimmte Bewegungen der zum Abrichten der Schleifscheibe bestimmten Werkzeuge, sondern auch ein Nachstellen der Schleifscheibe in bezug auf die Werkzeuge, oder umgekehrt.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß alle die verschiedenen beim Abrichten der Schleifscheiben erforderlichen Bewegungen, also sowohl der Werkzeuge wie auch der Schleifscheibe, selbsttätig durch hydraulischen Antrieb erzeugt werden. Dieser Erfolg wird erfmdungsgemäß dadurch erreicht, daß ein hydraulisch betätigter Kolben, der in an sich bekannter Weise mittels eines Pantographen oder Schablonenführung die zum Abrichten der Seitenflächen der Schleifscheibe bestimmten Werkzeuge entsprechend der zu erzeugenden Kontur bewegt, gleichzeitig einen weiteren hydraulischen Antrieb in Gestalt eines in einem Zylinder arbeitenden hydraulischen Kolbens derart steuert, daß entsprechend dem Abschleifen der Schleifscheibe durch die Abrichtwerkzeuge eine Nachstellung der Schleifscheibe in bezug auf die Abrichtwerkzeuge erfolgt.
Um nicht nur die zum Abrichten der Seitenflächen der Schleifscheibe dienenden Werkzeuge, sondern auch ein zum Abrichten des Umfanges der Schleifscheibe dienendes Werkzeug selbsttätig in Wirkung zu setzen und in bezug auf die Schleifscheibe einzustellen, wird gemäß der Erfindung von dem die Verstellung der Schleifscheibe bewirkenden hydraulischen Kolben die Antriebsvorrichtung für das den Umfang abrichtende Werkzeug eingerückt, dergestalt, daß dieses Werkzeug sich über die Umfangsfläche der Schleifscheibe bewegt und am Ende der Bewegung auf beiden Seiten sich dreht, um die Kanten der Schleifscheibe abzurunden. Die Einstellung dieses auf den Umfang wirkenden Werkzeuges in bezug auf die Schleifscheibe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß es drehbar an dem die Schleifscheibe tragenden Spindelstock angebracht ward, und zwar derart, daß es bei der zum Verstellen der Schleifscheibe dienenden Bewegung des Spindelstockes gleichzeitig auch gegen die Schleifscheibe verstellt wird. Um den selbsttätigen Antrieb der verschiedenen Abrichtwerkzeuge zu ermöglichen, wird gemäß der Erfindung das für die Unifangs-
fläche der Schleifscheibe bestimmte Werkzeug möglichst entfernt von den Seitenabrichtwerkzeugen, zweckmäßig einander entgegengesetzt angeordnet.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Abb. ι ist eine Seitenansicht einer Zahnräderschleifmaschine, die mit einer Abrichtvorrichtung für die Schleifscheibe gemäß vorliegender Erfindung ausgestattet ist. Abb. 2 ist eine Vorderansicht hierzu. Abb. ι a ist eine Seitenansicht und Abb. 2a eine Vorderansicht der Abrichtvorrichtung in einem größeren Maßstabe wie die Abb. 1 und 2.
Abb. 3 ist eine Aufsicht auf die A7OrSChUbvorrichtung für die Schleifscheibe.
Abb. 4 zeigt in Vorderansicht teilweise im Schnitt einen Teil des Steuermechanismus, und
Abb. 5 ist eine gleiche Darstellung, welche einen anderen Teil dieses Mechanismus zeigt, während
Abb. 6 in seitlicher Ansicht im Schnitt den Mechanismus nach den Abb. 4 und 5 veranschaulicht.
Die Abb. 7, 8, 9, 10, 11 und 12 veranschaulichen Konstruktionseinzelheiten der vorliegenden Erfindung und werden im folgenden im einzelnen erwähnt werden.
Abb. 13 zeigt in schematischer Darstellung die Wirkungsweise der Erfindung.
Die Schleifscheibe g sitzt auf einem Schlitten h, der zweckmäßig den zum Antrieb der Schleifscheibe dienenden Motor i trägt. Zum Abrichten der Schleifscheibe wird der Schlitten in die aus den Abbildungen ersichtliche Stellung zurückgezogen, derart, daß die Schleifscheibe unten zwischen die zum Abrichten der Seitenflächen der Schleifscheibe dienenden Werkzeuge oder Diamanten b gelangt, die an drehbaren Haltern c befestigt sind. Diese drehbaren Halter c und damit die Abrichtwerkzeuge b müssen zur Bearbeitung der Seitenflächen f (Abb. 11) der Schleifscheibe g entsprechend bewegt werden. Zur Erzielung dieser bogenartigen Bewegung dient eine an sich bekannte Vorrichtung in Gestalt eines Pantographen o. dgl., der sich aus den Lenkern d (Abb. 4) zusammensetzt, die einerseits mit den Haltern c der Werkzeuge verbunden sind, andererseits mit fest* stehenden Kurvenführungen oder Schablonen e zusammenarbeiten. Die Bewegung dieser Teile erfolgt von einem hydraulisch betätigten Kolben α aus, der sich in einem Zylinder 24 bewegt und durch seine Kolbenstange 34 und eine an dieser befestigten Traverse (vgl. Abb. 5) mit den Lenkern d derart verbunden ist, daß bei Bewegung des Kolbens α in dem Zylinder 24 die Halter c der Abrichtwerkzeuge b in der Weise betätigt werden, daß sie die Seitenflächen / der Schleifscheibe g in der gewollten Weise bearbeiten.
Um nun die Schleifscheibe beim Abrichten gegen die Werkzeuge b hin zu bewegen bzw. zu verstellen, ist der Erfindung gemäß folgende Einrichtung getroffen:
In Abb. 13 ist für den hydraulischen Antrieb ein Flüssigkeitsbehälter 40 mit Pumpe 41 \Orgesehen, welch letztere die Druckflüssigkeit durch den unteren Hohlraum eines Ventils 7, ein einstellbares Reglerventil 42 und den von dem Kolben« aus in bekannter ' Weise gesteuerten Schieber 37 dem Zylinder 24 derart zuführt, daß der Kolben sich, solange die A'entile 42 und 22 geöffnet sind, dauernd auf und ab bewegt. Die Kolbenstange 34 trägt nun (vgl. Abb. 5) zwei Klinken 33, die abwechselnd ein Zahnrad 32 auf einer Welle 31 stets in der gleichen Richtung drehen, derart, daß die eine Klinke beim Aufwärtsgehen des Kolbens a, die andere beim Abwärtsgehen des Kolbens das Zahnrad um einen Zahn weiter dreht. Die Welle 31 ist durch ein Kegelradgetriebe 29 (Abb. 6 und 13) mit einer Welle 30 verbunden, an deren unterem Ende der Ventilkörper des Ventils 7 befestigt ist. Dieser Ventilkörper ist als eine Scheibe ausgebildet, in welcher eine Mehrzahl (hier je fünf) radiale Bohrungen 52 und axiale Bohrungen 54 vorgesehen sind, die miteinander abwechseln. Die radialen Bohrungen 52 sind mit einer mittleren Bohrung des Ventilkörpers in Verbindung, so daß die von der Pumpe 41 in das Ventilgehäuse 7 gepumpte Flüssigkeit in die radialen Bohrungen 52 gelangt. An diesen Ventilkörper 7 sind die beiden Rohrleitungen 53 angeschlossen, die zu den beiden Enden eines hydraulischen Zylinders führen, in dem sich ein Kolben 6 bewegt. Je nach der Stellung des Ventilkörpers in dem Gehäuse 7 wird, wie Abb. 9 zeigt, durch die eine oder die andere Leitung 53 Druckwasser dem Kolben 6 auf der einen oder auf der anderen Seite zugeführt, während gleichzeitig aus der anderen Leitung 53 das verbrauchte Druckwasser entweicht, das durch die entsprechende axiale Bohrung 54 und die Oftnung 55 (Abb. 6) des Ventilgehäuses abfließt.
Entsprechend der Bewegung des Kolbens c und der Drehung der Welle 31 bzw. des Ventilkörpers des Ventils 7 wird also der KoI-ben 6 abwechselnd auf der einen oder der anderen Seite beaufschlagt, so daß er sich also in der einen oder in der anderen Richtung bewegt.
Der Kolben 6 überträgt seine Bewegung durch einen Winkelhebel 9 auf eine .Schubstange 10, der eine am Schlitten h der
Schleifscheibe g angebrachte Schubstange io' entspricht. Diese beiden Stangen · liegen in einer Linie, wenn der Schlitten /z zum Abrichten der Schleifscheibe zurückgefahren ist.
Mit der oberen Schubstange io' ist ein Winkelhebel oder eine Schwinge ii verbunden, die von einem zylindrischen Teil 12 getragen wird, der einen unter der Einwirkung einer Feder 14 stehenden Kolben 13 enthält
ίο (Abb. 3). Mit diesem Kolben 13 ist eine Klinke 39 fest verbunden, die auf ein Klinkenrad 38 einwirkt, derart, daß also bei Bewegung des Kolbens 6 durch die beschriebene Übertragung vermittels der Klinke 39 das Klinkenrad 38 um einen gewissen Betrag gedreht wird. Das Klinkenrad 38 sitzt auf einer senkrechten Schraubenspindel, mit deren Hilfe in an sich bekannter Weise der die Schleifscheibe g tragende Spindelstock k abwärts bewegt wird, so daß die Schleifscheibe gesenkt, also gegenüber den Abrichtwerkzeugen b entsprechend dem Fortschreiten des Abrichtens verstellt wird.
An dem Spindelstock k der Schleifscheibe ist das Abrichtwerkzeug / für den Umfang der Schleifscheibe angebracht, das demnach entgegengesetzt zu den Seitenabrichtwerkzeugen angeordnet ist. Dieses aus einem Diamant bestehende Werkzeug sitzt an einem Halter m, der sich um eine waagerechte Achse A, B (Abb. 1, ia) in einem Support oder Träger η drehen kann. Das Abrichtwerkzeug liegt ein wenig über der Drehachse, so daß, wenn eine Drehung erfolgt, das Werkzeug einen Bogen mit kleinem Radius beschreibt, um so die Kanten der Schleifscheibe abzurunden. Der Träger oder Support 11 ist seinerseits in einem Rahmen 0 derart drehbar befestigt, daß er um eine Achse C1 D (Abb. i, la) schwingen kann. Dieser Rahmen 0 ist seinerseits wieder an dem Spindelstock k der Schleifscheibe derart drehbar befestigt, daß er um die Achse E, F schwingen kann.
An dem hinteren Ende des Halters m ist ein Zahnrad ρ befestigt, das koaxial zu der Drehachse A, B liegt. Dieses Zahnrad greift in einen gezahnten Quadranten q ein, der an dem Träger oder Support η koaxial zur Achse C, D drehbar befestigt ist. Der Quadrant steht durch eine Schubstange ;· mit einer Kurbelscheibe .s· in Verbindung (Abb. 2, 2a), die mittels einer biegsamen Welle 4 von dem Motor i aus angetrieben wird, wenn die letztere Welle eingerückt ist. Die Verbindung zwischen der Stange r und dem Quadranten q erfolgt durch einen Stift v, der, wie Abb. 11 zeigt, in dem hohlen Ende der Stange r zwischen Federn w liegt, so daß also die Stange r in bezug auf den Quadranten q eine gewisse Bewegung ausführen kann. An dem Rahmen ο sind Anschläge t vorgesehen (Abb. 2, 2Ά), die mit Ansätzen α des Teiles η zusammenwirken.
Wenn die Kurbelscheibe ί sich dreht, so wird während der Hinundherbewegung der Stange r zunächst der Support oder Träger M um seine Drehachse C, D geschwungen, so daß dadurch das Abrichtwerkzeug die Außenfläche des Schleifrades abrichtet. Sobald hierbei einer der Ansätze u gegen den entspre^· chenden Anschlag t trifft und dadurch festgehalten wird, hört die Bewegung des Trägers oder Supportes η auf, während die Stange r sich jedoch 'weiterbewegt. Infolgedessen gibt der Quadrant q dem Zahnrad ρ eine Drehbewegung, so daß dann das Abrichtwerkzeug um die Achse A, B geschwungen wird, um eine Kante des Schleifrades abzurunden. Während der Rückwärtsbewegung der Stange r wird diese Bewegung des Abrichtwerkzeuges in umgekehrter Richtung wiederholt, wobei dann der andere Anschlag u mit dem zugehörigen Anschlag f zusammenarbeitet, so daß am Ende der Verschubbewegung der Stange r das Abrichtwerkzeug ■wieder eine zum Abrunden der Schleifscheibenkante dienende Drehbewegung erhält.
Da das Abrichtwerkzeug / bzw. der es tragende Rahmen 0 an dem Spindelstock k der Schleifscheibe sitzt, so macht dies Werkzeug die vorhin geschilderte senkrechte Abwärtsbewegung der Schleifscheibe, die letztere zum Einstellen in bezug auf die Abrichtwerkzeuge machen muß, in der gleichen Weise mit. Da aber auch das Abrichtwerkzeug / entsprechend gegen die Schleifscheibe verstellt werden muß, ist, wie bereits bemerkt, der dieses Werkzeug tragende Rahmen 0 um die Achse e, f an dem Spindelstock k drehbar. Der Arm ο hat, wie die Abb. 1 und 1 a zeigen, einen Arm x, der durch eine Federn mit irgendeinem Teil des Maschinengestelles (beispielsweise mit der Schubstange 10') verbunden ist, derart, daß der Arm χ durch diese Feder dauernd gegen einen am Maschinengestell befestigten verstellbaren Anschlag y (beispielsweise in Gestalt einer Schraube) schlägt. Die Entfernung zwischen der Drehachse des Rahmens 0 und dem Werkzeug I ist zweckmäßig die gleiche wie zwischen der Drehachse und dem Berührungspunkt des Anschlags y an dem Arm χ des Rahmens 0. Wenn nun der Spindelstock zwecks Verstellung der Schleifscheibe gegen die Abrichtwerkzeuge b gesenkt wird, so wird dadurch gleichzeitig eine entsprechende Verstellung des Werkzeuges / gegen den Umfang der Spindelscheibe dadurch bewirkt, daß der Arm χ von der Feder ζ gegen den Anschlag ν gezogen wird.
Der Antrieb der Kurbelscheibe s, welche die Bewegung des Abrichtwerkzeuges / für
den Umfang der Schleifscheibe bestimmt, erfolgt, wie bereits bemerkt, durch eine biegsame Welle 4. Diese wird, wie Abb. 8 zeigt, durch eine Schneckenradübertragung 3 gedreht, wenn letztere durch eine Kupplung 2 mit dem die Schleifscheibe antreibenden Elektromotor i verbunden ist. Diese Kupplung wird nun erfindungsgemäß ebenfalls von dem Kolben 6 eingerückt, und zwar dadurch, daß, ίο wie Abb. 8 zeigt, an der Schubstange 10' eine Knagge 8 angebracht ist, die auf einen Hebel 15 einwirkt, der durch eine Stange 16 und einen nachgiebigen Hebel 17 die Kupplung 2 einrückt und so bewirkt, daß durch das Schneckenradgetriebe 3 die Welle 4 vom Motor i aus angetrieben wird und durch die Kurbelscheibe ^ das Abrichtwerkzeug / in der beschriebenen Weise bewegt; während der Rückwärtsbewegung der Schubstange 10' gibt die Knagge 8 den Hebel 15 wieder so weit frei, daß die Kupplung gelöst wird.
Um nun die Abrichtvorrichtung selbsttätig einzurücken, in dem Augenblick, wenn der Schlitten nach hinten ausgefahren ist, ist an dem Schlitten h ein Anschlag 18 vorgesehen, der auf einen sich auf die Feder τ 9 stützenden Kolben 20 (Abb. 4) einwirkt und diesen in der Abb. 4 nach links verschiebt. Mit dem Kolben 20 ist eine am Ende als Klinke ausgebildete Stange 21 verbunden, die auf eine in der Längsrichtung verschiebbare Ventilstange 22 des Ventils 22 einwirkt und diese Stange entgegen der Wirkung der Feder 23 verschiebt. Dabei wird dann das in der Abb. 13 veranschaulichte Ventil 22 geöffnet, so daß die Druckflüssigkeit in der beschriebenen Weise über den Schieber 37 auf den Kolben α einwirken kann, worauf dann die hier beschriebenen Bewegungen der Abrichtwerkzeuge b, die Verstellbewegung der Schleifscheibe g und die Bewegung des Abrichtwerkzeuges / erfolgen. Auf der Welle 31, die, wie erinnerlich., von dem Kolben α mittels des Klinkengesperres 32, 33 bewegt wird, sitzt eine Scheibe 25, die an einer Stelle ihres Umfanges derart abgeflacht ist, daß sie in der Ruhestellung die darüber hinweggehende Klinkenstange 21 nicht berührt, sie jedoch bei ihrer I'm lauf bewegung angehoben hält. Das Ende der Ventilstange 22 ist etwas abgesetzt und tritt mit diesem schwächeren Teil in eine Kerbe oder Nut 26 der Scheibe 25 ein. Wenn nun durch den Anschlag 18 der Kolben 20 und damit die Klinkenstange 21 verschoben wird, so tritt die Ventilstange 22 mit ihrem schwächeren Ende aus der Kerbe 26 der Scheibe 25 um den gleichen Betrag heraus. Da der Hub des Kolbens 20 aber größer ist als die Tiefe der Kerbe 26, so steht die Ventilstange 22 mit ihrer Stirnfläche um den Differenzbetrag vom Umfang der Scheibe 25 ab. Die Welle 31, die die Scheibe 25 trägt, beginnt nun, da der Kolben α durch die Druckflüssigkeit infolge der Einstellung des Ventils 22 beaufschlagt wird, sich zu drehen, wobei die Klinkenstange 21 aus der Kerbe der Ventilstange 22 ausgehoben wird und' diese — nunmehr freigegeben — unter dem Druck der Feder 23 mit ihrer Stirnfläche auf den Umfang der Scheibe 25 auftrifft und darauf gleitet. Die Ventilstange 22 hat also eine axiale Verschiebung um den vorerwähnten Differenzbetrag erfahren, so daß ihre Kerbe gegenüber dem Ende der Klinkenstange 21 in Richtung auf die Ausgangsstellung bereits etwas vorgeeilt ist. Diese Verschiebung der Ventilstange 22 ist andererseits aber ohne Einfluß auf die Öffnungsstellung des Ventils, da die Ringnut in der Ventilstange 22 ebenfalls um den erwähnten Differenzbetrag breiter gehalten ist als die Lichtweiten der Ventilanschlußkanäle, sich also ohne etwaige Drosselung oder Absperrung des Ventildurchgangsquerschnitts axial etwas verschieben kann. Das Ventil 22 bleibt demnach so lange geöffnet, bis die Welle 31 und damit auch die Scheibe 25 eine volle Umdrehung zurückgelegt hat. Wenn sodann die solange angehoben gewesene Klinkenstange 21 wieder herabfällt, trifft sie mit ihrem Ende nicht in die bereits, wie oben erläutert, vorgeeilte Kerbe, sondern dahinter auf den glatten Teil der Ventilstange 22. Infolgedessen kann sich diese gleichzeitig auch weiterverschieben und mit ihrem abgesetzten Ende in die ihr jetzt wieder genau gegenüberstehende Kerbe 26 der Scheibe 25 eintreten. Sobald dann beim Wiederausfahren des Schlittens h der Anschlag 18 den Kolben 20 freigibt, geht auch die Klinkenstange 21 unter der Wirkung der Feder 19 wieder in ihre Ausgangsstellung zurück, um mit ihrem Ende in die Kerbe der Ventilstange 22 einzugreifen.
Der Handhebel 28 (Abb. 4 und 7) dient dazu, nach Bedarf das Ventil 22 von Hand zu öffnen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist also kurz folgende:
Beim Ausfahren des Schlittens h der Schleifscheibe in die Abrichtstellung verschiebt der Anschlag 18 den Kolben 20 und damit die Klinkenstange 21, so daß die Ventilstange 22 gleichfalls verschoben wird, das Ventil 22 also geöffnet ist. Die Pumpe drückt nun die Flüssigkeit durch das Ge- n5 häuse des Ventils 7, das Reglerventil 42, das geöffnete Ventil 22 und den vom Kolben α gesteuerten Schieber 37 in den Zylinder 24, so daß also der Kolben α abwechselnd beaufschlagt und dadurch auf und ab bewegt wird. Dadurch erfolgt einmal die der Kontur der Schleifscheibe entsprechende Schwingbewe-
gung der Abrichtwerkzeuge b. Ferner wird die Welle 31 in absetzende Umdrehung gebracht und bewegt in der gleichen Weise den Ventilkörper des Ventils 7, so daß die Druckflüssigkeit durch dieses Ventil und die Leititngen 53 den Kolben 6 hin und her bewegt. Die Bewegung des Kolbens 6 bewirkt einmal vermöge der Teile 9, 10', 11, 12, 39 und 38 eine Abwärtsbewegung der Schleifscheibe g gegen die Werkzeuge b, und andererseits wird durch die Knagge 8 der Schubstange 10' die Kupplung 2 eingerückt, so daß der Motor i durch die biegsame Welle 4 die Kurbelscheibe s dreht und damit in der beschriebenen Weise die Bewegung des Abricht Werkzeuges I für den Umfang hervorruft. Die Verstellung des letzteren gegen die Schleifscheibe erfolgt gleichzeitig in der Abwärtsbewegung der Schleifscheibe bzw. ihres Spindelstockes k.

Claims (13)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Abrichten der Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen der Zähne von Zahnrädern, bei der die Bewegung der Abrichtwerkzeuge mittels eines durchDruckflüssigkeit bewegten, selbsttätig gesteuerten Kolbens erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Kolben (α) gleichzeitig über eine Welle (31) ein ebenfalls an das Steuerventil (22) für den Kolben (a) angeschlossenes Verteilungsventil (7) weiterschaltet, das einen die Nachstellbewegung der Schleifscheibe bewirkenden Kolben steuert.
  2. 2. Vorrichtung zum Abrichten der Schleifscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (6) außer der Vorschubbewegung der Schleifscheibe auch den Antrieb eines Umfangsabricht-Werkzeuges (/) steuert, um es quer über den Umfang der Schleifscheibe (g) zu bewegen sowie gegenüber der Schleifscheibe vorzuschieben.
  3. 3. Vorrichtung zum Abrichten der Schleifscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (22) zur Steuerung der Kolben (a und 6) durch den die Schleifscheibe (g) tragenden Schlitten (Ji) selbsttätig gesteuert wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Kolbens (6) zur Vorschubbewegung der Schleifscheibe gegen die Seitenabrichtwerkzeuge mittels eines Sperrades (38) und einer Sperrklinke (39) auf die Schraube des Spindelstockes (k), der die Schleifscheibe (g) trägt, durch einen Hebel (9) und eine Schubstange (10) übertragen wird, die aus zwei Teilen (10 und 10') besteht, von denen ein Teil (io'j von dem Schlitten und ein Teil (ioj von dem festen Rahmen der Maschine getragen wird, so daß beide Teile dieser Schubstange zur Übertragung der Bewegung zusammenwirken, wenn der Schlitten in die Abrichtstellung zurückgezogen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abrichtstellung des Schlittens ein an diesem befindlicher Ansatz (18) einen durch Feder (19) belasteten Kolben (20) verschiebt, der dabei mittels einer Klinke (21) das federbelastete Ventil (22) öffnet, so daß Druckflüssigkeit in den Zvlinder
    (24) eintritt und der die Seitenabrichtwerkzeuge betätigende Kolben (a) bewegt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Kolben (α) angetriebene Welle (31) eine Scheibe (25) trägt, die mit einer Abflachung an ihrem Umfange als Hubscheibe für die Klinke (21) dient und in einer Nut (26) die Ventilstange (22) aufnimmt, die nach erfolgtem Verschieben und Auslösen durch die Klinke (21) auf dem Umfang der sich drehenden Scheibe
    (25) gleitet.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (α) den Pantographen der Seitenabrichtwerkzeuge durch eine Stange (34) bewegt, die durch Klinken (33) das auf der Welle (31) angeordnete Sperrad (32) dreht und dadurch dem Ventil (7) und der Scheibe (25) eine aussetzende Drehbewegung erteilen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 2 bzw. 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (10') durch eine Hebelübersetzung eine Kupplung (2) einrückt, welche den zum Antrieb der Schleifscheibe dienenden Motor (i) mit der Antriebsvorrichtung des entgegengesetzt zu den Seitenabrichtwerkzeugen angeordneten Abrichtwerk- zeuges (/) für den Umfang der Schleifscheibe verbindet.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Umfangsabrichtwerkzeug (I) auf dem Spindelstock (k) der Schleifscheibe angeordnet ist und deren Vorschubbewegung mitmacht, während es in bezug auf die Schleifscheibe entsprechend deren Abnutzung eine zusätzliche \^orschubbewegung durch gegenüber dem Spindelstock feste, beliebige Teile der Maschine erhält.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 2, 8 und 9, gekennzeichnet durch einen am Maschinengestell einstellbaren Anschlag
    (y), gegen den der Hebel (jtr) mittels einer Zugfeder (g) in Anlage gehalten wird.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruchs und 8 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß das Umfangsabrichtwerkzeug an einem um eine Achse (I-II) drehbaren Halter (to) angeordnet ist, der in einem Arm (ti) gelagert ist, der um eine Achse (HI-IV) schwingen kann, welche oberhalb der Drehachse des Halters gelegen und dieser parallel ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 8 bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (m) des Umfangsabrichtwerkzeuges mittels eines Zahnrades (ρ), eines gleichachsig mit dem Arm (ti) angeordneten gezahnten Quadranten (q) und einer Schubstange (r) von einer Kurbelscheibe (s) aus gedreht wird.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingende Arm (ti) in einem Rahmen (0) gelagert ist, der sich am Spindelstock um eine zur Schleifscheibenachse parallele Achse (V-VI) drehen kann, wobei die Schwingbewegung des Armes («) durch an diesem angeordnete Vorsprünge (u) begrenzt wird, die mit am Rahmen (0) angeordneten einstellbaren Anschlägen (t) derart zusammenwirken, daß das Umfangsabrichtwerkzeug die beiden Schleifscheibenkanten abrundet.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DEG77631D 1928-11-17 1929-10-08 Vorrichtung zum Abrichten der Schleifscheibe bei Maschinen zum Schleifen der Zaehne von Zahnraedern Expired DE564484C (de)

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DE (1) DE564484C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875126C (de) * 1943-07-28 1953-04-30 Gleason Works Verfahren und Vorrichtung zum Abrichten einer topffoermigen Schleifscheibe
DE1221884B (de) * 1960-06-01 1966-07-28 Eugene Fouquet Abricht-Vorrichtung fuer profilierte Schleifscheiben zum Schleifen von Verzahnungen

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