DE193372C - - Google Patents

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DE193372C
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pressure piece
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/26Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 496. GRUPPE
H. BESARGES in BRAUNSCHWEIG.
die Ruhelage zurückgeführt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Werkzeugmaschinen, bei denen von einer Exzenterwelle aus mittels einschiebbaren Druckstückes die Arbeitsbewegung auf den Werkzeugschlitten übertragen wird, wie z. ß. bei Scheren und Lochmaschinen. Die Erfin^ dung besteht in einer Einrichtung, die bezweckt, vom Werkzeugschlitten aus die Steuerung, des Druckstückes derart zu regeln, daß
ίο beim leeren Rückgange des Werkzeugschlittens das Druckstück selbsttätig ausgeschaltet, beim Arbeitshube aber eingeschaltet wird.
Während bei den bekannten Ausführungen mit Exzenter- und Daumenautrieb die Ruhepause für den Werkzeughalter (Schlitten) durch einen übermäßig großen Hub des Exzenters erreicht wird, so wird die Ruhepause bei vorliegender Erfindung durch Ausnutzung der relativen Bewegung der versetzt zueinander stehenden Antriebsteile (Exzenter und Daumen), in Verbindung mit einem vom Schlitten gesteuerten Druckstück, erreicht, wobei die Knaggen vom Stößel und Druckstück beim Voreilen des Stößels (Rückgang) ineinandergreifen können und im Moment der Beendigung der Ruhepause mit geringem Zwischenraum übereinander gestellt werden, so daß toter Gang vermieden wird.
Dieses hat den großen Vorteil, daß für die Einzelbewegungen des Schlittens kein größerer Hub am Exzenterzapfen nötig ist, als für die Arbeitsausführung an Weg unbedingt notwendig wird. Hierdurch gebraucht die Maschine auch einen geringeren Kraftbedarf.
Ferner wird die fortgesetzte Arbeitsbewegung bei gleichbleibendem Weg für Exzenter und Werkzeug durch eine selbsttätig wirkende Steuerung hervorgerufen und für das Verschieben des Werkstückes durch die Ruhepause Sorge getragen, in der Weise, daß bereits durch die voraufgegangene Einzelbewegung der Steuermechanismus selbsttätig eingestellt wird und beim Hubwechsel plötzlich die Umsteuerung erfolgt.
In den Zeichnungen ist die vorerwähnte Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Anordnung der Steuerung des Druckstückes, angeordnet an der Vorderseite des Maschinengestells.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch das Maschinengestell und den Schlitten.
Fig. 3 zeigt die Stellung der unrunden Scheiben gegenüber der des Exzenters mit Stößel und der des gesteuerten Druckstückes am Ende des Arbeitsganges mit schematischer Darstellung der zugehörigen Steuerungsteile.
Fig. 4 gibt die Stellung obiger Steuerungsteile bei Beginn des Rückganges.
Fig. 5 zeigt die zugehörige Stellung während der Ruhepause und
Fig. 6 schematisch bei Beginn des Arbeitsganges.
Fig. 7, 8 und 9 zeigen das Zusammenwirken der Steuerungsteile für das Druckstück.
Der Mittelpunkt des auf der Antriebswelle 1 sitzenden Exzenters 2, der dem im Werkzeugschlitten 3 geführten Stößel 4 seine Abwärtsbewegung erteilt, ist unter einem Winkel versetzt angeordnet zu dem Mittelpunkt der die Rückwärtsbewegung des Schlit- tens 3 einleitenden unrunden Scheiben 5, die auf Gleitbahnen 6 gleiten. Der Stößel 4 ist in bekannter Art an seinem unteren Ende mit Knaggen 9 versehen. Ebensolche Knaggen befinden sich auch am Druckstück 10, so daß ein Ineinandergreifen von Stößel und Druckstück möglich ist, wenn das Exzenter dem unter einem bestimmten Winkel (z. B. 900) vorgeeilten Daumen nachfolgt, wodurch eine Ruhepause ohne Vergrößerung des unbedingt erforderlichen Arbeitsweges für die Schlittenbewegung eintritt.
Auf das Druckstück 10 wirken zwei Hebel 11, die fest auf einer im Schlitten 3 drehbar gelagerten Welle 12 angeordnet sind
z5 (Fig. 2, 7, 8 und 9). Auf dieser Welle 12 sitzt ein Zahnsegment 13, welches einen Stift 14 trägt, der sich in der Aussparung 15 des auf der Nabe des Segmentes 13 drehbar gelagerten Hebelgewichtes 16 ,bewegt. Auf der anderen Seite der Nabe des Hebelgewichtes 16 ist ebenfalls eine Aussparung 17 vorgesehen, in der sich ein in der Welle 12 angeordneter Stift 18 bewegt. Das Zahnsegment 13 steht in Eingriff mit einem am Schlitten 3 drehbar angeordneten Zahnsegment 19, das bei der Bewegung des Schlittens 3 oben von einem auslösbaren Stift 20, unten von einem fest im Maschinengestell 8 angeordneten Stift 21 mitgenommen wird.
Hat in der tiefsten Stellung (Fig. 3) der Schlitten 3, vom Exzenter 2 und Stößel 4 angetrieben, seinen Arbeitshub beendet, und beginnt nunmehr sein beschleunigter Rückgang durch Abwälzen der unrunden Scheiben 5 an den Gleitbahnen 6, so hört die Reibung zwischen den untereinander stehenden Knaggen 9 des Stößels 4 und Druckstückes 10 auf. Hierbei dreht das Hebelgewicht 16, welches in seiner Nabenaussparung 17 rechts gegen Stift 18 anliegt (Fig. 3), herabfallend die Welle 12 mit Hebeln 11, so daß das Druckstück 10 nach links bewegt wird (Fig. 4). Das an der Schlittenbewegung teilnehmende Zahnsegment 19 stößt beim Rückgang gegen den im Maschinengestell auslösbaren Stift 20. . Es dreht sich alsdann durch Eingriff das Zahnsegment 13 lose um die Welle 12. Hierbei wird das Hebelgewicht 16 durch Stift 14 bis zu seiner höchsten Schwerpunktslage mitgenommen, wobei sich der Stift 18 frei bis zum Ende der Aussparung 17 bewegt (Fig. 5). Sobald bei weiterem Verlauf der Aufwärtsbewegung des Schlittens die Knaggen 9 außer Eingriff treten, fällt alsdann das Hebelgewicht 16 vermöge seiner eigenen Schwere herab, dreht, anliegend gegen Stift 18, die Welle 12 mit den daran fest angeordneten Hebeln 11 und bewegt das Druckstück 10 nach rechts (Fig. 6, 7 und 9). Hierbei legt sich der in der Zahnradnabe befestigte Stift 14 gegen das linke Ende der Aussparung 15. Es stehen dann die Knaggen 9 wieder untereinander, so daß beim Niedergang des Schlittens 3 die Arbeitsbereitschaft wieder hergestellt ist.
Beim Verlauf des Arbeitsganges . stößt Zahnsegment 19 gegen den unteren (festen) Stift 21 und wird dadurch nach oben gedreht. Das Zahnsegment 13 dreht sich hierbei unter Mitnahme des Hebelgewichts 16 mittels des Stiftes 14 lose um die Welle 12, indem Stift 18 sich frei in der Aussparung 17 des Gewichts 16 bewegt (Fig. 3).
Durch Aufeinanderpressen der Knaggen 9 des Stößels 4 und Druckstück 10 wird das Hebelgewicht 16 nach Erlangung der höchsten Schwerpunktslage, auf Stift 18 ruhend, am Herabfällen gehindert, bis die Reibung zwischen den Knaggen beim Beginn des Rückganges aufhört.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Steuervorrichtung für Werkzeugmaschinen, z. B. Lochmaschinen und Scheren, bei denen der Werkzeugschlitten den Ar- ■: beitsdruck mittels Druckstückes von einem durch Exzenter bewegten Stößel erhält und unabhängig vom Stößel in die Rühelage zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein-- und Ausrückung des Druckstückes (10) selbsttätig mittels eines in bekannter Art auf der Steuerwelle (12) mit totem Gang aufgesetzten Gewichtshebels (16) erfolgt, der in derselben Weise mit einem Zahnradsegment (13) verbunden ist, das die Steuerbewegung von einem zweiten, am Werkzeugschlitten drehbar gelagerten Zahnradsegment (19) erhält, welches bei der Schlittenbewegung durch Anschläge (20 und 21) am Maschinengestell entsprechend verstellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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