DE187440C - - Google Patents

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DE187440C
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eccentric
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 187440 KLASSE 80«. GRUPPE
ALFRED DRESCHER in WITTSTOCK, Dosse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. August 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Auslösevorrichtung, wie solche bei Exzenterpressen zur Herstellung verzierter Kacheln, Fliesen o. dgl. Verwendung finden kann. Da für einen Arbeitsgang der Presse eine einmalige Umdrehung des Exzenters genügt, so bietet es große Vorteile, an der Maschine eine Vorrichtung zu haben, welche so wirkt, daß nach Vollendung jeder Exzenterumdrehung der Stempel in der zurückgezogenen Ausgangsstellung stehen bleibt und erst dann vom bedienenden Arbeiter für den nächsten Arbeitsgang wieder eingestellt wird, wenn die Presse von neuem beschickt und fertig gemacht worden ist. Das Wesentliche dieser Neuerung liegt also darin, daß die Exzenterwelle nach jeder vollen Umdrehung bei einer bestimmten Stellung des Stempels selbsttätig stehen bleibt und erst wieder in Tätigkeit tritt, wenn das Vorgelege vom bedienenden Arbeiter wieder eingeschaltet wird. Hierdurch ist dem Arbeiter die Möglichkeit gegeben, die Arbeitspause der Maschine nach Belieben zu verlängern, bis er sämtliche Arbeiten, die zur Entnahme und Ablegen des. Preßlings sowie zum Beschicken der Maschine dienen, vollendet hat.
In der Zeichnung Fig. 1 bis 3 ist der Gegenstand der Erfindung in Verbindung mit einer Exzenterpresse bekannter Ausführung dargestellt.
Auf der Exzenterwelle I (s. Fig. 2 und 3) sind zwei Scheiben 2 und 3 angeordnet, von denen 2 auf der Welle festsitzt, während 3, 45
als einseitiges Hebelgewicht ausgebildet, sich lose auf der Welle drehen kann. Die beiden Scheiben 2 und 3 greifen nun derartig ineinander, daß sich die beiden Knaggen 4 und 5 nach einer halben Umdrehung der Welle berühren. Gewichtsscheibe 3 ist nun mit einer Keilnase 6 versehen. Nähert sich eine Umdrehung der Welle 1, bei welcher die auf letzterer festsitzende Scheibe 2 die Scheibe 3 durch die Knaggen 4 und 5 mitnimmt, ihrem Ende, so gelangt der einseitige Gewichtshebel der Scheibe 3 in die strichpunktiert eingezeichnete Stellung der Fig. 1, erhält im Sinne der Drehrichtung der Welle I das Übergewicht und schlägt in die mit vollen Linien ausgezogene Totlage über. Auf halbem Wege der Fallbahn gelangt nun die Keilnase 6 der Scheibe 3 an den in seine Bahn eingerückten, bei 7 drehbar angebrachten Schalthebel 8 und schiebt denselben in Richtung des Pfeiles 9 zur Seite, wodurch der Hebel 8 die Kupplung 10 und 11 ausrückt. Hierdurch wird die Welle 12 und somit auch die durch das Zwischenvorgelege 13 angetriebene Welle 1 stillgesetzt, so daß auch der Preßstempel zum Stillstand kommt. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Gewichts an Scheibe 3 wird nun die Keilnase 6 am Hebel 8 vollständig vorbeibewegt und hat letzteren vollständig freigegeben, wenn die Gewichtsscheibe 3 ihre untere Lage eingenommen hat. Nunmehr kann man für den nächsten Arbeitsgang den Hebel 8 wieder einrücken und damit die Antriebskupplung 10 und 11 wieder
55
60

Claims (1)

  1. schließen, und der vorher beschriebene Arbeitsvorgang der Auslösevorrichtung wiederholt sich nun von neuem.
    PateNT-A N struck:
    Selbsttätige Auslösevorrichtung
    Stillsetzen des Preßstempels an Exzenterpressen zur maschinellen Herstellung von Ofenkacheln o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (i) für den Preßstempel mittels einer festen Knaggenscheibe (2) eine lose Knaggenscheibe (3) mitnimmt, welche am Ende jeder Umdrehung durch Herabfallen ihres Belastungsgewichtes mittels einer Keilnase (6) den Antriebshebel (8) der Antriebskupplung ausrückt, so daß der Antrieb (12, 13) und somit auch die Welle (1) stillgesetzt wird, worauf die Keilnase den Ausrückhebel freigibt und dadurch die Einrückung der Antriebskupplung für den nächsten Arbeitsgang ermöglicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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