DE200464C - - Google Patents

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DE200464C
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DE
Germany
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saw
clutch
movement
feed
switched
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DENDAT200464D
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English (en)
Publication of DE200464C publication Critical patent/DE200464C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B5/00Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor
    • B27B5/16Saw benches
    • B27B5/18Saw benches with feedable circular saw blade, e.g. arranged on a carriage
    • B27B5/188Saw benches with feedable circular saw blade, e.g. arranged on a carriage the saw blade being mounted on a hanging arm or at the end of a set of bars, e.g. parallelograms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

filz-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 200464 -KLASSE 38«. GRUPPE
in Stücke von bestimmter Länge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1907 ab.
Die beim Zersägen der Baumstämme abfallenden Säumlinge finden gute Verwertung als Brennholz. Dazu ist es nötig, daß sie in Stücken von entsprechender Länge zerschnitten werden.
Vorliegende Erfindung besteht darin, daß das Zersägen der Säumlinge durch eine Vorrichtung selbsttätig erfolgt, wobei es nur nötig ist, diese der Vorrichtung zuzuführen
ίο und von Zeit zu Zeit die zersägten Stücke wegzunehmen, was alles durch einen Arbeiter getan werden kann.
Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus einer bei Holzbearbeitungsmaschinen üblichen Speisevorrichtung, durch die die Säumlinge der Säge zugeführt werden, einer pendelnd aufgehängten Kreissäge, die in bekannter Weise durch eine Kurbel o. dgl. hin und her bewegt wird, und einer Auslösevorrichtung, die bei bestimmter Länge des Vorschubes der Säumlinge die Vorschubbewegung unterbricht und die Säge durch den Säumling quer hindurchdrückt und wieder zurückzieht. Neben der Säge kann noch ein Räumer angebracht sein, der die abgesägten Stücke wegschiebt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist durch die Zeichnung in
Fig. ι im Aufriß und
Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
Fig. 3 und 4 geben den Seitenriß in verschiedenen Arbeitsabschnitten wieder.
Fig. 5 ist eine besondere Darstellung einer Hilfsvorrichtung für die Bewegungsunterbrechung.
Die Säumlinge α werden durch eine in bekannter Weise aus übereinanderliegenden Vorschubwalzen b und seitlichen Führungswalzen d bestehende Vorschubvorrichtung vorwärts geschoben. Über der Vorschubvorrichtung ist eine Kreissäge f pendelnd aufgehängt, ihr Antrieb erfolgt durch Riemen von einem auf ihrer Aufhängungsachse befindlichen Vorgelege g aus. Durch seitliche Schubstangen h ist die Säge in bekannter Weise mit einer Kröpfung k' einer Kurbelwelle k verbunden, so daß sich bei einer Kurbelumdrehung die Säge einmal quer durch die in der Vorschubvorrichtung befindlichen Säumlinge und wieder zurück bewegt. Neben der Säge befindet sich ein Räumer m, der ebenfalls wagerecht bewegt wird' und der Säge nacheilt, um die abgeschnittenen Stücke zur Seite zu schieben. Er ist durch eine Schubstange η mit einer zwei- '55 ten Kröpfung k" der Kurbelwelle k verbunden.
Die Kröpfung k" eilt der Kröpfung k' um 900 nach. Der Hub des Räumers muß dabei größer sein als der der Säge, da der Räumer während einer halben Drehung der Kurbel das abgesägte Stück des Säumlings zur Seite schieben muß, aber auch schon wieder so weit zurückgekehrt sein muß, um den Weg
für die von neuem vorgeschobenen Säumlinge freizugeben (Fig. 3 und 4). Der Räumer kann indessen wegfallen, wenn der Sägetisch schräg gelegt ist, so daß die abgeschnittenen Holzstücke von selbst zur Seite gleiten.
Es ist nötig, daß während des Zersägens der Säumlinge deren Vorschub unterbrochen wird; das soll selbsttätig geschehen, es soll aber auch die Hin- und Herbewegung der Säge und des Räumers selbsttätig ein- und ausgeschaltet werden. Dazu dient folgende Einrichtung.
Quer zur Vorschubbewegung der Säumlinge befindet sich ein Anschlag 0, der am einen Ende eines zweiarmigen, um einen festen Drehpunkt ρ schwingenden Hebels q befestigt ist. An dem Hebel greift eine Feder r an, die den Anschlag der Bewegungsrichtung der Säumlinge entgegenzudrücken bestrebt ist. Das andere Ende des Hebels q greift am verschiebbaren Teile einer Kupplung s an, die auf einem Wellenstück f angebracht ist und das Wellenstück mit einem fortwährend angetriebenen Wellenstück t zu kuppeln vermag. Wenn die Säumlinge a vorwärts geschoben werden, stößt ihr Ende gegen den Anschlag 0 und rückt die Kupplung s entgegen der Wirkung der Feder r ein. Das Wellenstück f wird in Umdrehung versetzt und treibt durch ein geeignetes Vorgelege u, u' die Kurbelwelle k an. Die Säge wird nun also gegen den Säumling bewegt und beginnt zu sägen. Dabei ist es aber nötig, daß der Druck des Anschlages 0 gegen das Ende des Säumlings aufhört, da die Säge sonst eingeklemmt werden würde; der Anschlag 0 muß also zurückgezogen werden. Dies ist auch erforderlich, um das abgesägte Holzstück zur Seite schieben zu können.
Auch ist es vorteilhaft, das Einrücken der Kupplung s nicht allein durch den Druck der Säumlinge zu bewirken, da diese nicht immer stark genug sein würden, den nötigen Druckzu übertragen. Es wird also zunächst infolge des Druckes der Säumlinge gegen den Anschlag die Kupplung nur wenig eingerückt; da die Säge noch nicht arbeitet, ist nur geringe Kraft zum Antrieb der Kurbelwelle k nötig, und die Kupplung vermag diese geringe Kraft zu übertragen. Auf der Kurbelwelle k ist eine Kurvenscheibe ν aufgekeilt. Diese hat eine Aussparung, von der eine ansteigende Fläche ausgeht (Fig. 5). Der Hebel q, der unmittelbar über der Scheibe liegt, hat unten einen Ausatz q'. Bei ausgerückter Kupplung liegt dieser Hebelansatz links der Kurvenscheibe (Fig. 5). Sobald durch das Anstoßen der Säumlinge der Anschlag ο zurückgedrückt und die Kupplung s eingerückt wird, schiebt sich der Hebelansatz q' in die Aussparung der Scheibe v, und sobald diese nun anfängt sich zu drehen, wird der Hebelansatz an der schrägen Fläche entlang nach rechts gedrückt. Dadurch wird die Kupplung s vollkommen eingerückt und kann nun die zur Bewegung der Säge und des Räumers nötige Kraft übertragen; es wird aber auch der Anschlag 0 von dem Ende der Säumlinge abgedrückt.
Sobald die Kurvenscheibe eine volle Umdrehung gemacht hat, gelangt der Hebelansatz q' wieder an die Aussparung der Kurvenscheibe und wird durch die Feder r nach links herausgezogen. Die Kupplung 5 wird gelöst und die Kurbelwelle k bleibt stehen.
Mit dem zweiarmigen Hebel q ist ein Hebel w zwangläufig verbunden. Dessen Ende greift ebenfalls an dem verschiebbaren Teile einer Kupplung χ an. Diese Kupplung kuppelt ein zweites Wellenstück t" mit der ständig umlaufenden Welle t. Vom Wellenstück t" aus werden durch geeignete Vorgelege y die Vorschubwalzen b angetrieben. Wenn die Kupplung s in der oben beschriebenen Weise eingerückt wird, wird die Kupplung χ ausgerückt und umgekehrt wird die Kupplung χ eingerückt sobald s ausgerückt wird. Dadurch wechseln Vorschub der Säumlinge und Zersägen derselben immer ab, beides zugleich kann nicht stattfinden. An Stelle der in der Zeichnung dargestellten Klauenkupplungen können natürlich auch andere t Kupplungen Anwendung finden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Zersägen von Säumlingen und ähnlichen Abfallhölzern in Stücke von bestimmter Länge, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem bestimmten Vorschub der Säumlinge durch zwei zwangläufig miteinander verbundene Kupplungen der Vorschub der Säumlinge selbsttätig unterbrochen und die Bewegung einer Säge quer zur Vor-Schubrichtung eingeschaltet wird und hierauf die Bewegung der Säge wieder selbsttätig ausgeschaltet und der Vorschub eingeschaltet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise durch eine Vorschubvorrichtung vorgeschobenen Säumlinge einen an einem zweiarmigen Hebel angebrachten Anschlag (0) rückwärts drücken, wodurch eine Kupplung eingerückt wird, die die Bewegung der Säge quer zum Werkstück verursacht, und zugleich eine zweite Kupplung ausgeschaltet wird, die zum Antrieb der Vorschubvorrichtung dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Bewegung der Säge quer zur
Vorschubvorrichtung des Werkstückes in an sich bekannter Weise durch eine Kurbel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kurbelwelle (k) eine Kurvenscheibe (v) aufgekeilt' ist, die mit einem an den zweiarmigen Hebel (q) befindlichen Ansatz fq'J zusammenarbeitet, dadurch das sichere und vollkommene Einrücken der Kupplung fs) und Ausrücken der Kupplung (x) bewirkt, das abzusägende Ende der Säumlinge vom Drucke des Anschlages (o) entlastet und nach einer vollen Umdrehung der Kurbel den Hebelansatz
(q) freigibt, worauf durch die Feder (r) die Kupplungen umgekehrt geschaltet werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem neben der Säge angebrachten, an sich bekannten Räumer zum Wegschieben der abgesägten Stücke, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumer (m) durch eine Schubstange (n) mit einer zweiten Kröpfung (k") der Kurbelwelle (k) verbunden ist, die der Kröpfung (k1) zum Antrieb der Säge um 900 nacheilt und größeren Hub als letztere besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200464D Active DE200464C (de)

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DE (1) DE200464C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290703B (de) * 1966-07-25 1969-03-13 Wtz Feikeramischen Ind Vorrichtung zum Zersaegen von Saeumlingen, Schwarten und aehnlichem, einen kleinen Querschnitt aufweisendem hoelzernem Schneidgut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290703B (de) * 1966-07-25 1969-03-13 Wtz Feikeramischen Ind Vorrichtung zum Zersaegen von Saeumlingen, Schwarten und aehnlichem, einen kleinen Querschnitt aufweisendem hoelzernem Schneidgut

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