DE200464C - - Google Patents
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- DE200464C DE200464C DENDAT200464D DE200464DA DE200464C DE 200464 C DE200464 C DE 200464C DE NDAT200464 D DENDAT200464 D DE NDAT200464D DE 200464D A DE200464D A DE 200464DA DE 200464 C DE200464 C DE 200464C
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- 239000002699 waste material Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B5/00—Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor
- B27B5/16—Saw benches
- B27B5/18—Saw benches with feedable circular saw blade, e.g. arranged on a carriage
- B27B5/188—Saw benches with feedable circular saw blade, e.g. arranged on a carriage the saw blade being mounted on a hanging arm or at the end of a set of bars, e.g. parallelograms
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Sawing (AREA)
Description
filz-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 200464 -KLASSE
38«. GRUPPE
in Stücke von bestimmter Länge.
Die beim Zersägen der Baumstämme abfallenden Säumlinge finden gute Verwertung
als Brennholz. Dazu ist es nötig, daß sie in Stücken von entsprechender Länge zerschnitten
werden.
Vorliegende Erfindung besteht darin, daß das Zersägen der Säumlinge durch eine Vorrichtung
selbsttätig erfolgt, wobei es nur nötig ist, diese der Vorrichtung zuzuführen
ίο und von Zeit zu Zeit die zersägten Stücke
wegzunehmen, was alles durch einen Arbeiter getan werden kann.
Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus einer bei Holzbearbeitungsmaschinen
üblichen Speisevorrichtung, durch die die Säumlinge der Säge zugeführt werden, einer
pendelnd aufgehängten Kreissäge, die in bekannter Weise durch eine Kurbel o. dgl. hin
und her bewegt wird, und einer Auslösevorrichtung, die bei bestimmter Länge des Vorschubes
der Säumlinge die Vorschubbewegung unterbricht und die Säge durch den Säumling
quer hindurchdrückt und wieder zurückzieht. Neben der Säge kann noch ein Räumer angebracht sein, der die abgesägten
Stücke wegschiebt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist durch die Zeichnung in
Fig. ι im Aufriß und
Fig. ι im Aufriß und
Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
Fig. 3 und 4 geben den Seitenriß in verschiedenen Arbeitsabschnitten wieder.
Fig. 5 ist eine besondere Darstellung einer Hilfsvorrichtung für die Bewegungsunterbrechung.
Die Säumlinge α werden durch eine in bekannter
Weise aus übereinanderliegenden Vorschubwalzen b und seitlichen Führungswalzen
d bestehende Vorschubvorrichtung vorwärts geschoben. Über der Vorschubvorrichtung
ist eine Kreissäge f pendelnd aufgehängt, ihr Antrieb erfolgt durch Riemen
von einem auf ihrer Aufhängungsachse befindlichen Vorgelege g aus. Durch seitliche
Schubstangen h ist die Säge in bekannter Weise mit einer Kröpfung k' einer Kurbelwelle
k verbunden, so daß sich bei einer Kurbelumdrehung die Säge einmal quer
durch die in der Vorschubvorrichtung befindlichen Säumlinge und wieder zurück bewegt.
Neben der Säge befindet sich ein Räumer m, der ebenfalls wagerecht bewegt
wird' und der Säge nacheilt, um die abgeschnittenen Stücke zur Seite zu schieben. Er
ist durch eine Schubstange η mit einer zwei- '55 ten Kröpfung k" der Kurbelwelle k verbunden.
Die Kröpfung k" eilt der Kröpfung k' um 900 nach. Der Hub des Räumers muß dabei
größer sein als der der Säge, da der Räumer während einer halben Drehung der Kurbel das abgesägte Stück des Säumlings zur
Seite schieben muß, aber auch schon wieder so weit zurückgekehrt sein muß, um den Weg
für die von neuem vorgeschobenen Säumlinge freizugeben (Fig. 3 und 4). Der Räumer
kann indessen wegfallen, wenn der Sägetisch schräg gelegt ist, so daß die abgeschnittenen
Holzstücke von selbst zur Seite gleiten.
Es ist nötig, daß während des Zersägens der Säumlinge deren Vorschub unterbrochen
wird; das soll selbsttätig geschehen, es soll aber auch die Hin- und Herbewegung der
Säge und des Räumers selbsttätig ein- und ausgeschaltet werden. Dazu dient folgende
Einrichtung.
Quer zur Vorschubbewegung der Säumlinge befindet sich ein Anschlag 0, der am
einen Ende eines zweiarmigen, um einen festen Drehpunkt ρ schwingenden Hebels q
befestigt ist. An dem Hebel greift eine Feder r an, die den Anschlag der Bewegungsrichtung
der Säumlinge entgegenzudrücken bestrebt ist. Das andere Ende des Hebels q
greift am verschiebbaren Teile einer Kupplung s an, die auf einem Wellenstück f angebracht
ist und das Wellenstück mit einem fortwährend angetriebenen Wellenstück t zu
kuppeln vermag. Wenn die Säumlinge a vorwärts geschoben werden, stößt ihr Ende
gegen den Anschlag 0 und rückt die Kupplung s entgegen der Wirkung der Feder r
ein. Das Wellenstück f wird in Umdrehung versetzt und treibt durch ein geeignetes Vorgelege
u, u' die Kurbelwelle k an. Die Säge wird nun also gegen den Säumling bewegt
und beginnt zu sägen. Dabei ist es aber nötig, daß der Druck des Anschlages 0 gegen
das Ende des Säumlings aufhört, da die Säge sonst eingeklemmt werden würde; der Anschlag 0 muß also zurückgezogen werden.
Dies ist auch erforderlich, um das abgesägte Holzstück zur Seite schieben zu können.
Auch ist es vorteilhaft, das Einrücken der Kupplung s nicht allein durch den Druck der
Säumlinge zu bewirken, da diese nicht immer stark genug sein würden, den nötigen Druckzu
übertragen. Es wird also zunächst infolge des Druckes der Säumlinge gegen den Anschlag die Kupplung nur wenig eingerückt;
da die Säge noch nicht arbeitet, ist nur geringe Kraft zum Antrieb der Kurbelwelle
k nötig, und die Kupplung vermag diese geringe Kraft zu übertragen. Auf der
Kurbelwelle k ist eine Kurvenscheibe ν aufgekeilt.
Diese hat eine Aussparung, von der eine ansteigende Fläche ausgeht (Fig. 5). Der
Hebel q, der unmittelbar über der Scheibe liegt, hat unten einen Ausatz q'. Bei ausgerückter
Kupplung liegt dieser Hebelansatz links der Kurvenscheibe (Fig. 5). Sobald durch das Anstoßen der Säumlinge der Anschlag
ο zurückgedrückt und die Kupplung s eingerückt wird, schiebt sich der Hebelansatz
q' in die Aussparung der Scheibe v, und sobald diese nun anfängt sich zu drehen,
wird der Hebelansatz an der schrägen Fläche entlang nach rechts gedrückt. Dadurch wird
die Kupplung s vollkommen eingerückt und kann nun die zur Bewegung der Säge und
des Räumers nötige Kraft übertragen; es wird aber auch der Anschlag 0 von dem
Ende der Säumlinge abgedrückt.
Sobald die Kurvenscheibe eine volle Umdrehung gemacht hat, gelangt der Hebelansatz
q' wieder an die Aussparung der Kurvenscheibe und wird durch die Feder r nach
links herausgezogen. Die Kupplung 5 wird gelöst und die Kurbelwelle k bleibt stehen.
Mit dem zweiarmigen Hebel q ist ein Hebel w zwangläufig verbunden. Dessen Ende
greift ebenfalls an dem verschiebbaren Teile einer Kupplung χ an. Diese Kupplung
kuppelt ein zweites Wellenstück t" mit der ständig umlaufenden Welle t. Vom Wellenstück
t" aus werden durch geeignete Vorgelege y die Vorschubwalzen b angetrieben.
Wenn die Kupplung s in der oben beschriebenen Weise eingerückt wird, wird die Kupplung
χ ausgerückt und umgekehrt wird die Kupplung χ eingerückt sobald s ausgerückt
wird. Dadurch wechseln Vorschub der Säumlinge und Zersägen derselben immer ab, beides
zugleich kann nicht stattfinden. An Stelle der in der Zeichnung dargestellten Klauenkupplungen
können natürlich auch andere t Kupplungen Anwendung finden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Zersägen von Säumlingen und ähnlichen Abfallhölzern
in Stücke von bestimmter Länge, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem bestimmten Vorschub der Säumlinge
durch zwei zwangläufig miteinander verbundene Kupplungen der Vorschub der Säumlinge selbsttätig unterbrochen und
die Bewegung einer Säge quer zur Vor-Schubrichtung eingeschaltet wird und hierauf
die Bewegung der Säge wieder selbsttätig ausgeschaltet und der Vorschub eingeschaltet
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter
Weise durch eine Vorschubvorrichtung vorgeschobenen Säumlinge einen an einem zweiarmigen Hebel angebrachten
Anschlag (0) rückwärts drücken, wodurch eine Kupplung eingerückt wird, die die Bewegung
der Säge quer zum Werkstück verursacht, und zugleich eine zweite Kupplung
ausgeschaltet wird, die zum Antrieb der Vorschubvorrichtung dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Bewegung der Säge quer zur
Vorschubvorrichtung des Werkstückes in an sich bekannter Weise durch eine Kurbel
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kurbelwelle (k) eine Kurvenscheibe
(v) aufgekeilt' ist, die mit einem an den zweiarmigen Hebel (q) befindlichen
Ansatz fq'J zusammenarbeitet, dadurch das sichere und vollkommene Einrücken der
Kupplung fs) und Ausrücken der Kupplung (x) bewirkt, das abzusägende Ende
der Säumlinge vom Drucke des Anschlages (o) entlastet und nach einer vollen
Umdrehung der Kurbel den Hebelansatz
(q) freigibt, worauf durch die Feder (r) die Kupplungen umgekehrt geschaltet werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem neben der Säge angebrachten, an sich
bekannten Räumer zum Wegschieben der abgesägten Stücke, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumer (m) durch eine
Schubstange (n) mit einer zweiten Kröpfung (k") der Kurbelwelle (k) verbunden
ist, die der Kröpfung (k1) zum Antrieb
der Säge um 900 nacheilt und größeren Hub als letztere besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200464C true DE200464C (de) |
Family
ID=463094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200464D Active DE200464C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200464C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290703B (de) * | 1966-07-25 | 1969-03-13 | Wtz Feikeramischen Ind | Vorrichtung zum Zersaegen von Saeumlingen, Schwarten und aehnlichem, einen kleinen Querschnitt aufweisendem hoelzernem Schneidgut |
-
0
- DE DENDAT200464D patent/DE200464C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290703B (de) * | 1966-07-25 | 1969-03-13 | Wtz Feikeramischen Ind | Vorrichtung zum Zersaegen von Saeumlingen, Schwarten und aehnlichem, einen kleinen Querschnitt aufweisendem hoelzernem Schneidgut |
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