DE215168C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE215168C DE215168C DENDAT215168D DE215168DA DE215168C DE 215168 C DE215168 C DE 215168C DE NDAT215168 D DENDAT215168 D DE NDAT215168D DE 215168D A DE215168D A DE 215168DA DE 215168 C DE215168 C DE 215168C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- control rod
- double
- pawls
- feed
- reversing device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000011435 rock Substances 0.000 claims description 9
- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims description 6
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 210000003141 lower extremity Anatomy 0.000 claims 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 claims 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 3
- 235000004443 Ricinus communis Nutrition 0.000 description 2
- 240000000528 Ricinus communis Species 0.000 description 2
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 2
- 241000031711 Cytophagaceae Species 0.000 description 1
- 241000237983 Trochidae Species 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/081—Screw-and-nut feed mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geology (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVi 215168 KLASSE
5 h. GRUPPE
Zusatz zum Patente 212742 vom 28. April 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. September 1908 ab.
Längste Dauer: 27. April 1922.
Der Gegenstand des Hauptpatents 212742 bezieht sich auf eine elektrisch angetriebene
• Gesteinstoßbohrmaschine, bei der die Stoßbewegung durch Kurbel vermittels Bufferfedern
auf die Bohrstange übertragen wird, und bei der der Vorschub und der Rückzug des Bohrers
selbsttätig durch eine besondere Umsteuervorrichtung geregelt wird. Der Gegenstand der
Erfindung betrifft nun eine andere Ausbildung dieser selbsttätigen vorderen Umsteuervorrichtung.
Sie hat auch den Zweck, den Vorschub der Bohrmaschine selbsttätig in den
Rückzug umzusteuern bzw. den Vorschub aus- und einzurücken.
Der Unterschied dieser Erfindung besteht gegenüber den Einrichtungen nach dem Hauptpatent
darin, daß die Kupplung, welche die Vorschubspindel mit dem Spindelantrieb verbindet
und beim Rückzug des Bohrers ausgeschaltet wird, wegfällt und durch besondere Ausschaltorgane (Scheibe oder Teller) ersetzt
wird, welche während des Gesteinbohrmaschinenrückzuges bzw. des Gesteinbohrerrückzuges
die Vorschubsperrklinken mit dem Vorschubsperrad außer Eingriff bringen.
Die Erfindung bietet gegenüber den Einrichtungen nach dem Hauptpatent den Vorteil,
daß das Gewicht der Gesteinbohrmaschine nahezu um das Gewicht der Kupplung leichter
wird, und daß die Herstellungs- und Unterhaltungskosten bedeutend vermindert und die
35
40
45
Betriebssicherheit erhöht wird. Die Erfindung kann in den verschiedensten Ausführungsformen mit dem Vorschubspindelschaltwerk
in Verbindung gebracht werden.
Auf der Zeichnung ist sie in fünf verschiedenen Ausführungsformen zur Darstellung gebracht.
'Die Fig. 1, 2 und 3 stellen eine Ausführungsform mit Tellerscheibe dar. Die Bewegung der
Pendelschubstange 1 erfolgt durch die umlaufende
Kurbel 2 und die Vor- und Rückwegbewegung des Stoßkolbens 23, der mit seinen Endflächen
gegen die Zapfen oder Anschlagbolzen 4 und 5 stößt. Die Anschlagbolzen 4 und 5 sind
mit der Schubstange 1 fest verbunden. Zur Beseitigung der geringen Stoßwirkung beim
Vorschub kann man ein aus Federn bestehendes Bufferwerk mit der Schubstange 1 verbinden.
Die Stange 1 ist durch den Bolzen 6 mit dem Kniehebel 7 beweglich, verbunden, überträgt auf
diesen seine ihm vom Stoßkolben ■ 23 erteilte Bewegung und wird in den Gleitlagern 8 und 9
geführt. Der Kniehebel 7 ist im Winkelschnittpunkt durch einen Drehbolzen mit dem Schlittengehäuse
10 und mit dem anderen Schenkelende mit dem Pendelarm 11 beweglich verbunden,
auf den er seine ihm von der Schubstange ι erteilte Bewegung überträgt. Der
Pendelarm 11 ist mit der Nabe der Sperradscheibe 12 fest verbunden, so daß letztere die
Pendelbewegung des Armes 11 mitmacht. Bei hartem' Gestein ist der Vorschub bei gleicher
55
60
Stoßkraft geringer als bei weichem. Will man bei wechselnder Gesteinshärte in der härteren
Schicht die Vorschubregelvorrichtung nicht zu häufig wirken lassen, so muß man.ein Sperrad
mit einer kleinen Teilung, das aber praktisch wegen der schnellen Abnutzung minderwertig
ist, wählen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist das Pendelsperrad 12 mit einem zweiten
Sperrad 13 von gleicher Teilung fest verbunden, und zwar so, daß die Teilungen auf Mitte
gegeneinander versetzt sind. Die einfache oder doppelte oder mehrfache Pendelsperradscheibe
bewirkt durch ihre Pendelbewegung mittels Sperrklinken 14 und 19, Drehbolzen 16
und 17 sowie Sperrklinkenarmnabe 18 eine Drehbewegung der mit der Nabe fest verbundenen
Vorschubspindel 54. Die Sperrklinken 14 und 19 haben die Form zweiarmiger Hebel,
deren unterer Schenkel als Sperrklinke und deren oberer Schenkel als Gleitrollenträger zur Auf-.
nähme der Drehbolzen 20 und 21, die die Gleitrollen
22 und 26 tragen, ausgebildet ist. Die Ausschaltung des Vorschubes erfolgt durch den
Schaltteller 24, der an der Kupplungssteuerstange 38 befestigt ist und auf der Nabe der
Pendelsperradscheibe 12 geführt wird. Dies geschieht in der Weise, daß bei Beendigung des
Bohrvorganges die Klinke 35 die Kupplungssteuerstange 38 freigibt (vgl. Fig. 4), so daß
diese von der Schraubenfeder 40 vorgeschnellt wird und hierbei den glockenförmigen Rand
des Schalttellers 24 über die Sperrklinken 14 und 19 streift und letztere mit der Pendelsperradscheibe
außer Eingriff bringt, indem sie die Sperrklinken 14 und 19 durch ihr freies
Hebelende und die daran befindlichen Gleitrollen nach innen zusammendrückt. Die Stellung ist in Fig. 5 ersichtlich. Die Sperrklinken
14 und 19 laufen bei ihrer Drehbewegung mit ihren Gleitrollen 22 und 26 auf dem
inneren Rande des Schalttellers 24, während die Pendelsperradscheiben 12 und 13 pendelartig
hin und her bewegt werden. Nach Beendigung des Rückzuges schnellt die Kupplungssteuerstange
38 mit dem'Schaltteller 24 wieder in die Vorschubstellung zurück, so daß der
Vorschub wieder beginnen müßte, wenn der Strom nicht ausgeschaltet werden würde.
In den Fig. 4, 5 und 6 ist eine andere Ausführungsform
dargestellt. Diese unterscheidet sich von der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten
durch die Form des Schalttellers und der Gleitrollen. An Stelle der Glockenturm hat der Schaltteller
28 einen zylindrischen Rand erhalten, dem die Kegelform der Gleitrollen 29 und 30
zur Ermöglichung der Ausschaltbewegung entspricht. Will man dagegen die glatte Form
der Rollen, wie Fig. 1 bis 3 zeigt, beibehalten, dann muß das freie Hebelende der Sperrklinken
eine schräge Ebene erhalten, welche der Zylinderform des Schalttellermantels beim Vorschnellen
das Zusammendrücken der freien Sperrklinkenhebel enden ermöglicht.
Die oben beschriebene Form der Pendelvorrichtung bedingt eine verhältnismäßig
schnelle Abnutzung, weil außer dem Kniehebeldrehpunkt keine Auflagerflächen, sondern nur
Auflagerlinien in den Gelenken vorhanden sind. Um in allen Gelenken Auflagerflächen zu
schaffen, ist es notwendig, den Pendelarm 11 und die Schubstange 1 mit Gelenken zu versehen,
ferner den Kniehebel 7 auf beiden Schenkelenden und im Knie kugelartig auszubilden
und dementsprechend zu lagern. Der Pendelarm 11 ist mit dem Gelenkstück 34
durch den Drehbolzen 33 und die Schubstange 1 mit dem Gelenkstück 36 durch den Drehbolzen
37 verbunden. Die Gelenkstücke 34 und 36 sind auf einem Ende als geteilte Kugellager
ausgebildet, und mit dem Kniehebel 7 beweglich verbunden. Das kugelartig ausgebildete Knie
des Kniehebels 7 bewegt sich in einem entsprechend ausgebildeten, auf dem Schlittengehäuse
10 befestigten Lager. Die Gelenkstücke. 34 und 36 und die Kniehebel 7 können jedoch
auch gänzlich wegbleiben, wenn der Schubstangenkopf mit einem schrägen Schlitz versehen
wird, in welchem die Rolle oder das Ende des Pendelarmes geführt und bewegt wird.
Fig. 10 zeigt eine solche Ausführungsform.
In den Fig. 7, 8 und 9 ist eine dritte Ausführungsform
dargestellt, welche sich von den in den Figuren 1 bis 6 dargestellten im wesentlichen
durch die Form des Pendelsperrades, der Schaltteller, der Sperrklinken und der Sperrklinkennaben
unterscheidet. Die Sperradzahnkränze befinden sich nicht auf dem Umfang sondern
an den Seiten des Pendelsperrades 45.. Der Form der Kränze sind die Formen der Sperrklinken
39 und 52 und der Sperrklinkenarmnaben angepaßt. Die Sperrklinken 39 und 52 werden
nicht wie in den Fig. 1 bis 6 durch Schraubenfedern, sondern durch Spiralfedern, die sich
in den Eindrehungen 41 und 42 befinden, gegen die Pendelsperradscheibe gedrückt. An Stelle
der Schaltteller mit Zylinder- oder Glockenrand sind zwei glatte Schaltscheiben 43 und 44 getreten,
die beide unter sich durch Doppelhebelgelenke beweglich verbunden sind und
auf den Sperradriaben geführt werden. Die äußere Schaltscheibe 43 ist mit der Kupplungssteuerstange
38 fest verbunden. Die Doppelhebelgelenke bestehen aus den auf jedem Ende mit Gleitschlitten versehenen doppelarmigen
Hebeln 46, 47 und 48, 49, den Drehzapfen 50 und 51, den Ständern 62 und 63 und den an
den Schaltscheiben befestigten Gleitzapfen 53, 55- 56, 57, 58, 59, 60 und 61. Die Doppelhebel
46 Und 47 sind durch den Drehbolzen 50 mit dem Ständer 62 und durch die Gleitzapfen 53,
55,56 und 57 kreuzweise mit den Schaltscheiben auf der linken Seite beweglich ver-
bunden, während die Doppelhebel 48 und 49 durch den Drehbolzen 51 mit dem Ständer 63
und durch die Gleitzapfen 58, 59, 60 und 61 kreuzweise mit den Schaltscheiben auf der
rechten Seite beweglich verbunden sind. Die Ständer 62 und 63 sind mit dem Schlittengehäuse
10 fest verbunden. Sobald die Umsteuerung des Vorschubes in den Rückzug erfolgt,
schnellt in bekannter Weise die Steuerstange vor, nimmt hierbei die Schaltscheibe 43
mit, welche gleichzeitig gegen die Doppelhebel 46 bis 49 drückt, hierdurch die Schaltscheibe
44 zur entgegengesetzten Bewegung zwingt und durch Druck auf die freien Hebelenden
der Klinken diese mit dem Pendelsperrrad 45 außer Eingriff bringt. In Fig. 9 ist diese
■ Stellung, also die Rückzugsstellung, dargestellt. Nach beendetem Rückzug schnellt die Kupplungssteuerstange
mit den Schaltscheiben wieder in die Vorschubstellung, die in Fig. 7 kurz vor beendetem Vorschub dargestellt ist, zurück.
■Ordnet man die Doppelhebelgelenke wagerecht statt senkrecht zur Schlittenbahn an, dann
sind die Ständer 62 und 63 nicht erforderlich.
Die Fig. 11, 12 und 13 stellen eine besondere
Ausführungsform dar, die sich durch die Form der Vorschubumsteuervorrichtung von den in
den Fig. 1 bis 10 dargestellten unterscheidet. Die Vorschubspindel wird hier durch eine von
der Kurbelwelle angetriebene Pendelvorrichtung bewegt, sie kann jedoch auch vom Stoßkolben
aus in bekannter Weise bewegt werden, ohne daß es notwendig wird, die Form der Umsteuerung
zu ändern. Bei dieser Ausführungsform ist ein doppelarmiger Hebel 64 (Fig. 12)
im Drehpunkt durch den Drehbolzen 65 mit dem Schlittengehäuse 10 auf einem Ende durch
den Gleitbolzen 66 mit einem hin und her bewegten Halter 79 (Fig. 11) und mit dem anderen
Ende mit dem Sperrklinkenschieber 67 beweglich verbunden. Der Sperrklinkenschieber 67 ist
durch den Drehbolzen 70 mit der Sperrklinke 68, die durch die Feder 69 gegen das Vorschubsperrad
80 gedrückt wird, verbunden und wird in dem Schieberlager 72 geführt.. Der Druckstift 73, der die Rolle 74 trägt, ist fest
mit der Sperrklinke 68 verbunden. Der Kniehebel 75 ist durch den Drehbolzen 76 mit dem
Lagerauge 77 gelenkaftig verbunden, legt sich beweglich mit seinem gabelförmig ausgebildeten
Ende zwischen die beiden am Kopfende der Steuerstange 38 befindlichen . Schaltbunde und
ist am Ende des unteren Schenkels als Druckplatte ausgebildet. Sobald die Gesteinbohrmaschine
in Betrieb ist, wird durch die Bewegung der kreisenden Exzenterscheibe 82 mittels des
doppelarmigen Hebels 83 eine Hubbewegung ■ erzeugt, welche, durch die Feder 84 in entgegengesetztem
Sinne wiederholt, auf den doppelarmigen Hebel 64 als Pendelbewegung übertragen wird. Der doppelarmige Hebel 64 überträgt diese Bewegung über den Sperrklinkenschieber
67 und die Sperrklinke 68 auf das Vorschubsperrad 80. Der Doppelhebel 64 kann
jedoch auch direkt zur Exzenterscheibe 82 geführt und zwangläufig mit ihr verbunden
werden. Die Bufferfeder 85, welche zwischen den doppelarmigen Hebeln 83 und 64 liegt, hat
jedoch den Vorteil, daß : sie bei Überlastung über das normale Maß zusammengedrückt
wird und auf diese Weise als .Vorschubregelvorrichtung wirkt. Wenn beim Ausschalten
des Vorschubes die Steuerstange 38 von der Feder 40 vorgeschnellt wird, dann nimmt die
Stange mit ihrem Schaltbund den Kniehebel 75 mit und dreht ihn um seinen festen Drehpunkt,
so daß der untere Schenkel auf die Druckrolle 74, den Drückstift 73 und die Sperrklinke 68 drückt
und bei dieser Bewegung die Sperrklinke 68 mit dem Sperrad 80 außer Eingriff bringt, so daß
die Vorschubspindel ungehindert in entgegengesetzter Richtung gedreht werden kann. Der
doppelarmige Hebel 64 kann bei sämtlichen Ausführungsformen an Stelle der Schubstange zur
Erzeugung der Pendelbewegung treten.
Die in Fig. 14 dargestellte Ausführungsform
unterscheidet sich von den in den Fig. 1 bis 9 dargestellten durch die Form des Pendelsperrrades,
der Schaltscheibe und der Steuerstangensperrklinke. Die Sperradscheibe 87 hat nur auf
einer Seite einen oder mehrere Zahnkränze. Die Sperrklinke 88 nebst Feder und Drehbolzen und
die Sperrklinkenarmnabe haben genau die Formen der in Fig. 7, 8 und 9 dargestellten,
sie sind jedoch pendelnd angeordnet, können aber ebenso fest mit der Welle verbunden sein.
Die Pendelbewegung kann durch eine Schubstange oder einen doppelarmigen Hebel in bekannter
Weise erzeugt werden. Die Winkelsperrklinke 89 ist gelenkartig durch einen Drehbolzen
90 mit dem Schraubenspindellagerbock 91 verbunden und hält die Steuerstange 38 in
der gespannten Vorschubstellung fest. Beim Auslösen der Steuerstange stößt der Schaltnocken
93 gegen den oberen Schenkel der Winkelsperrklinke 89, der so lange gehoben wird,
bis der andere Schenkel den Kopf der Steuerstange 38 freigibt, worauf diese von der Druckfeder
40 getrieben vorschnellt und mittels der Schaltscheibe 95 .die Sperrklinke 88 mit dem
Sperrad außer Eingriff bringt. Der Eingriff wird dann in bekannter Weise von einer zweiten
Druckfeder durch Zurückschnellen der Steuerstange 38 wieder hergestellt.
Claims (5)
115 Patent-A N Sprüche:
■ i. Elektrisch angetriebene Gesteinstoßbohrmaschine,
bei der die Stoßbewegung durch Kurbel vermittels Bufferfedern auf die Bohrstange übertragen wird, und bei
der das Umsetzen und der Vorschub des
Bohrers selbsttätig geregelt wird, nach Patent 212742, dadurch gekennzeichnet, daß
die von der Steuerstange (38) ausgehende selbsttätige Umsteuerung des Vorschubes
in den Rückzug und timgekehrt dadurch bewirkt wird, daß gerade oder krumme mit der Steuerstange fest oder zwangläufig verbundene
Flächen auf die freien Hebelenden döppelarmiger Sperrklinken einwirken und
letztere entweder außer oder in Eingriff mit dem pendelnd oder drehend bewegten Vorschubspindelsperrad
bringen.
2. Ausführungsform der Umsteuervorrichtung
nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen von der Steuerstange (38) bewegten
teller- oder zylinderförmigen Mantel (24 bzw. 28), durch den während des Gesteinbohrerrückzuges
die doppelarmigen Sperrklinken (14, 19) von dem Vorschubspindelsperrad
(12, 13) abgehoben werden, während sie nach . erfolgtem Rückzug des Bohrers
und der Steuerstange durch Federn wieder zum Eingriff gebracht werden.
3. Ausführungsform der Umsteuervorrichtung
nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein doppelseitiges Vorschubspindelsperrad
(45), von dem die doppelarmigen, unter Federdruck stehenden Sperrklinken (39. 52) durch zwei von der Steuerstange
aus gegeneinander bewegte Scheiben (43, 44) abgedrückt werden, von denen die eine
(43) mit der Steuerstange (38) fest verbunden ist, während die andere (44) mit der ersten
zwangläufig durch kreuzweise um feststehende Zapfen drehbare Doppelhebel (46,47
und 48, 49) verbunden ist.
4. Ausführungsform der Umsteuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen von der Steuerstange (38) bewegten Kniehebel (75), dessen unterer flächenartig ausgebildeter Schenkel auf eine
seitlich am Sperrklinken ende sitzende Rolle (74) einwirkt.
5. Aufsührungsform der Umsteuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
. durch eine mit der Steuerstange (38) fest verbundene Scheibe. (95), die auf die freien .
Hebelenden der unter Federdruck stehenden doppelarmigen Sperrklinken (88) einwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215168C true DE215168C (de) |
Family
ID=476693
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215168D Active DE215168C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215168C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4118664A (en) * | 1976-04-06 | 1978-10-03 | Paul Fields | Electrical trouble finding apparatus |
| US7746478B2 (en) | 2005-08-26 | 2010-06-29 | Heraeus Quarzglas Gmbh & Co. Kg | Method for interferometrically measuring an optical property of a test piece and a device suited for carrying out this method |
-
0
- DE DENDAT215168D patent/DE215168C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4118664A (en) * | 1976-04-06 | 1978-10-03 | Paul Fields | Electrical trouble finding apparatus |
| US7746478B2 (en) | 2005-08-26 | 2010-06-29 | Heraeus Quarzglas Gmbh & Co. Kg | Method for interferometrically measuring an optical property of a test piece and a device suited for carrying out this method |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE215168C (de) | ||
| DE688251C (de) | Druckende Lochkartenmaschine | |
| DE917259C (de) | Drucktelegrafenempfaenger mit einem Typenrad, das eine Anzahl von im Ruhezustand ausserhalb der Druckstellung liegenden Typenreihen besitzt | |
| DE1527465B2 (de) | Doppeldruck-Bolzenpresse | |
| DE43501C (de) | Drahtstiftenmaschine | |
| DE655011C (de) | Elektrisch betriebener Wagenheber | |
| DE167910C (de) | ||
| DE44946C (de) | Maschine zum Schneiden von Brettern. j | |
| DE528367C (de) | Maschine zum Absondern und Zufuehren von Boegen, Blaettern o. dgl. | |
| DE228681C (de) | ||
| DE391838C (de) | Klinkwerk | |
| DE313635C (de) | ||
| DE524709C (de) | Stanzkopf fuer Buerstenstanzmaschinen mit hin und her gehendem Stoessel | |
| DE349024C (de) | Vorrichtung zum Mindern und Zunehmen an Strickmaschinen | |
| DE231432C (de) | ||
| DE32505C (de) | Schleif- und Polirmaschine für Metallbleche von beliebiger Länge mit selbsttätiger Längs- und Seitenbewegung der Bleche | |
| DE34509C (de) | Neuerung an Maschinen zum gleichzeitigen Ausstanzen mehrerer Notenblätter | |
| DE498980C (de) | Bogeneinlegemaschine | |
| DE67202C (de) | Schraubenschneidmaschine | |
| DE517619C (de) | Maschine zur Herstellung verduebelter Holzplatten | |
| DE321817C (de) | Bettbewegungsvorrichtung | |
| DE213358C (de) | ||
| DE204186C (de) | ||
| DE610630C (de) | Steuerungsanordnung fuer eine Winde mit zwei parallel zueinander angeordneten Trommeln | |
| DE157758C (de) |