DE167670C - - Google Patents

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DE167670C
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coupling
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tension
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C29/00Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
    • E21C29/04Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains
    • E21C29/14Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains by haulage cable or chain pulling the machine along the working face
    • E21C29/145Means for tensioning the haulage chains or cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Regelungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist für solche 'Schrämmaschinen bestimmt, bei denen ein endloses, mit Messern versehenes Schrämseil d vermittels einer Scheibe c, die auf einem Wagen α angeordnet ist (Fig. i) und die durch einen Elektromotor vermittels einer Welle b, einer Schnecke und eines Schneckenrades oder dergl. angetrieben wird, durch den Arbeitsstoß gezogen wird (Fig. 5).
Bei diesen bekannten Schrämmaschinen wird der die Antriebsscheibe c für das Schrämseil tragende Wagen α dadurch vorwärts bewegt, daß eine Kette oder ein Seil e, welches einerseits an dem Wagen befestigt, anderseits über eine feste Rolle geführt ist, vermittels eines auf dem Schrämwagen α befindlichen Haspelwerkes aufgewickelt wird. Durch die Vorwärtsbewegung des Schrämwagens wird das Schrämseil gegen den Arbeitsstoß gedrückt und schneidet bei seiner ihm durch die Scheibe c erteilten Bewegung einen Schräm in das Gestein.
Um ein gleichmäßiges Arbeiten der Schrämmaschine zu erzielen, wird gemäß der Erfindung die Vorwärtsbewegung des Schrämwagens derart selbsttätig geregelt, daß die Spannung des Schrämseiles selbst bei Gestein, dessen Härte sehr verschieden ist, ständig dieselbe bleibt. Zu diesem Zwecke ist eine Kupplung angeordnet, durch die das Haspelwerk selbsttätig aus- bezw. eingeschaltet wird, wenn die Spannung des Zugseiles über die festgesetzte Größe hinausgeht oder hinter dieser zurückbleibt.
Die Regelungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt die Fig. 1 sie in Verbindung mit einer Schrämmaschine in Seitenansicht; in der Fig. 2 ist die selbsttätige Kuppelung im größeren Maßstab im Längsschnitt dargestellt, und die Fig. 3 und 4 zeigen sie in Ansicht bezw. in einem Querschnitt. Die Fig. 5 endlich zeigt im Grundriß die Aufstellung einer Schrämmaschine, bei der der Erfindungsgegenstand Verwendung finden soll.
Das Zugseil oder die Zugkette e läuft einerseits auf ein Haspelwerk auf, und greift anderseits an eine am Wagen α befestigte Feder / (Fig. 1) an, deren Drehung der Spannung des Zugseiles entspricht. Das Haspelwerk wird von der Motorwelle b vermittels einer aus zwei Teilen gx und g2 (Fig. 2) bestehenden Kuppelung und eines Zahnräderpaares angetrieben. Zwischen den beiden Kuppelungshälften gl und g.2 , von denen die erstere durch einen Federkeil i mit der Motorwelle b oder deren Verlängerung verbunden ist, während die letztere fest mit
einem Stirnrad q verbunden ist und lose auf der Welle b oder deren Verlängerung sitzt, ist eine Feder ο angeordnet, und die Kuppelungshälfte g\ legt sich gegen eine Feder /, die sich anderseits gegen eine Scheibe k stützt. Letztere sitzt vermittels einer Hülse achsial verschiebbar auf der Motorwelle b bezw. auf deren Verlängerung und wird durch den Federkeil i gezwungen, an der
ίο Drehung der Welle b teilzunehmen. Die Hülse der Scheibe k ist von einem Ring h umgeben, der einen Hebel Ji1 trägt, welcher am Wagen α der Schrämmaschine drehbar gelagert ist (Fig. i). Das untere Ende des Hebels hs ist vermittels einer Zugstange mit einem ebenfalls drehbar am Wagen α gelagerten Hebel h0 verbunden. Letzterer greift an eine mit der am Wagen befestigten Feder f verbundenen Stange an.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Bleibt die Spannung des Zugseiles e hinter der gewünschten Größe zurück, so zieht sich die gespannte Feder f zusammen. Hierdurch wird der Hebel h0 gedreht, der seinerseits den Hebel H1 dreht und den Ring h gegen die Scheibe k drückt. Letztere drückt die Feder / zusammen und veranlaßt dadurch unter Zusammenpressung der Feder ο eine achsiale Bewegung der Kuppelungshälfte gl.
Sobald infolge dieser Bewegung die beiden Kuppelungshälften in Eingriff kommen, wird die Kuppelungshälfte g2 von der Kuppelungshälfte g1 mitgenommen und das Haspelwerk durch das Zahnrad q, ein mit diesem in Eingriff stehendes Stirnrad und ein Schneckenradgetriebe in Drehung versetzt.
Um die Kuppelung so lange in eingerücktem Zustande zu halten, bis das Zugseil die gewünschte Spannung wieder erreicht hat, sind in einer Aussparung der Verlängerung der Motorwelle b scherenartig zwei Sperrklinken in vorgesehen, deren Verlängerungen η durch eine Feder r auseinander gedrückt werden. Die Sperrklinken m liegen im gewohnlichen Betrieb in der Aussparung der Welle b und werden in derselben durch die Hülse der Scheibe k gehalten. Sobald jedoch die Hülse infolge ihrer im vorstehenden beschriebenen achsialen Bewegung die Sperrklinken m freigibt, werden diese durch die Feder r aus der Aussparung herausgedrückt und legen sich hinter die Stirnfläche der Hülse der Scheibe k (Fig. 2). Ein achsiales Zurückweichen der Scheibe k, d. h. ein Ausrücken der Kuppelung ist jetzt ausgeschlossen. Auch ein Ausrücken der Kuppelung von Hand ist unmöglich, da eine Kappe ρ die Sperrklinken bezw. deren Verlängerungen vor jeder Berührung schützt. Durch in der Kappe ρ vorgesehene Anschläge wird die Bewegung der Verlängerungen der Sperrklinken und dadurch die Bewegung der Sperrklinken selbst nach außen begrenzt. Die Spannung des Zugseiles nimmt jetzt so lange zu, bis die normale Spannung überschritten wird. Während des Zunehmens der Spannung des Zugseiles und damit der Feder/ ist der Ring h durch die Feder / vermittels der Hebel h0 und H1 allmählich über die Sperrklinken hinwegbewegt. In dem Augenblick, in dem am Zugseil die normale Spannung überschritten wird, stößt der Ring gegen die Verlängerungen η der Sperrklinken und drückt diese Verlängerungen unter Zusammendrückung der Feder r nach der Welle zu. Hierdurch werden die Sperrklinken in die Aussparungen der Welle bewegt und geben die Hülse der Scheibe k und damit die Scheibe selbst frei. Die Federn / und 0 kommen jetzt zur Wirkung, entspannen sich und rücken die Kuppelung aus. Das Haspelwerk kommt dadurch zum Stillstand, so daß die Spannung des Zugseiles nicht weiter zunimmt. Beim Fortschreiten des Schrams nimmt alsdann die Spannung des Zugseiles wieder so lange ab, bis die Kuppelung wieder eingeschaltet wird und das im vorstehenden beschriebene Spiel sich wiederholt.
Während der Zeit, die zwischen dem Ausrücken der Kuppelung und dem Einrücken derselben liegt, werden die Sperrklinken durch die Hülse der Scheibe k in der Aussparung der Welle gehalten, so daß sie durch die Feder r nicht nach außen gedrückt werden können.
An Stelle der aus- und einrückbaren Kuppelung könnte auch ein Klinkwerk mit veränderlichem Hub treten, wobei der Hebel H1 je nach der Federspannung den Hub des Klinkwerkes vergrößert oder verkleinert.
Aus dem Gesagten geht hervor, daß mit vorliegender Vorrichtung die Spannung im Zugseile einen gewissen Betrag nicht unterschreiten und einen zweiten nicht überschreiten kann. Bei geeigneter Wahl der Feder können beide Grenzen sehr nahe zusammengerückt werden, so daß die Seilspannung sich innerhalb sehr enger Grenzen hält und annähernd dieselbe bleibt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätige Spannvorrichtung für das durch ein Haspelwerk beeinflußte Zugseil von Schrämmaschinen mit endlosem Schrämseil, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verringerung der Spannung des Zugseiles (e) vermittels zweier durch eine Zugstange verbundener Hebel (h0, Zz1) eine Kuppelung (glt g.2) oder ein Klinkwerk
    mit verstellbarem Klinkenhub eingerückt und hierdurch das Zugseil auf ein Haspelwerk aufgewickelt wird, und daß, nachdem das Zugseil die erforderliche Spannung . erreicht hat, die Kuppelung (gx, g.2) bezw. das Klinkwerk vermittels der Hebel (h0, H1) wieder gelöst und das Haspelwerk ausgeschaltet wird.
  2. 2. Selbsttätige Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zugseil (e) und dem Schrämwagen (a) eine Feder (f) eingeschaltet ist, durch deren Spannungsänderung das Ein- und Ausrücken der Kuppelung (gv g.2) vermittels Hebel (h0, hj oder dergl. hervorgerufen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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