DE970551C - Antriebsvorrichtung fuer das wechselweise Hin- und Herziehen einer an einem Strebfoerderer gefuehrten Gewinnungsmaschine - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer das wechselweise Hin- und Herziehen einer an einem Strebfoerderer gefuehrten Gewinnungsmaschine

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DE970551C
DE970551C DEC4785A DEC0004785A DE970551C DE 970551 C DE970551 C DE 970551C DE C4785 A DEC4785 A DE C4785A DE C0004785 A DEC0004785 A DE C0004785A DE 970551 C DE970551 C DE 970551C
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DEC4785A
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Inventor
Dr-Ing Hans-Joachim Von Hippel
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HANS JOACHIM VON HIPPEL DR ING
Original Assignee
HANS JOACHIM VON HIPPEL DR ING
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C29/00Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
    • E21C29/04Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains
    • E21C29/14Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains by haulage cable or chain pulling the machine along the working face
    • E21C29/18Coupling and uncoupling machine to cable or chain
    • E21C29/185Coupling and uncoupling machine to cable or chain with coupling or uncoupling of the machine at will

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft die Verbesserung einer Vorrichtung zum Antreiben einer am Abbaustoß hin- und herbewegten hobelnden oder schälenden Gewinnungseinrichtung mittels eines umlaufenden endlosen Zugmittels, dessen beide Trume vor derselben Längsseite des Förderers angeordnet sind und an welchem die Gewinnungseinrichtung über Kupplungsorgane lösbar befestigt ist. Bei diesen als »Kohlenhobel« bekannten Gewinnungseinrichtungen, welche wegen ihrer Größe nicht um die am Ende des Strebs befindlichen Umkehrräder oder Trommeln des Zugmittels herumgeführt werden können, hatte man es als unumgänglich gehalten, zur Herbeiführung der Umkehr der Bewegungsrichtung des Hobels auch die Antriebsrichtung des Zugmittels zu wechseln. Bei einem aus Schrämgliedern nach Art eines Schrämkettenabschnittes zusammengesetzten Gewinnungsgerät hat man die Umführung dieses Gewinnungsgerätes um in entsprechender Weise ausgebildete Umkehrräder bzw. Trommeln des Zugmittels vorgesehen (vgl. deutsche Patentschrift 803053). Bereits bei diesen, mit einem Kohlenhobel nicht vergleichbaren Gewinnungseinrichtungen sind Umkehrstationen großer Abmessungen erforderlich, die den Einsatz solcher Vorrichtungen erschweren. Außerdem müssen für die obere und für die untere Führung der Gewinnungseinrichtungen zwei im größeren Abstand voneinander angeordnete Führungsgestelle vorgesehen werden.
Für das Vor- und Zurückziehen von Schrämmaschinen entlang eines Abbaustoßes hat man bereits vor Jahrzehnten die Verwendung endlos ge-
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führter Zugmittel vorgeschlagen (vgl. deutsche Patentschrift 178 170). Hierbei sollte in einigen Fällen das Zugmittel über ein in der Schrämmaschine eingebautes Übersetzungsgetriebe geführt sein, derart, daß durch das umlaufende Zugmittel ·— zwecks Vermeidung eines besonderen Antriebes — die Schrämkette angetrieben wird. Der größte Teil der Antriebsenergie dient zum Antrieb der Schrämkette. Nur ein kleiner Teil der Antriebsenergie des Zugmittels wird über das Übersetzungsgetriebe für die Erzielung der Vorschubbewegung der Maschine ausgenutzt. Bei der ältesten vorbekannten Bauart der genannten Schrämmaschinenantriebe ist nur ein Trum des endlosen Zugmittels mit der Schrämmaschine in Verbindung gebracht. Am Abbatistoß entlang ist eine Zahnstange verlegt, an welcher sich die Maschine über ein Klinkengetriebe langsam vorarbeitet. Da die Leerfahrt mit größerer Vorschubgeschwindigkeit erfolgen soll, ist ein zweites Getriebe vorgesehen. Beim Wechsel der Bewegung der Maschine ist am Strebende jeweils ein Umbau notwendig. Außerdem wird die Bewegungsrichtung des Zugmittels gewechselt. Als Schrämmaschinenantrieb hat man auch vorgeschlagen, beide Trume eines endlosen Zugmittels um benachbarte, getrieblich verbundene, konische Trommeln zu führen, und zwar ist das eine Trum um die eine Trommel und das andere Trum um die andere Trommel herumgewickelt (vgl. britische Patentschrift 11770 vom Jahre 1911). Auch hierbei wird der größte Teil der aufgewendeten Energie für den Schrämscheibenantrieb verwendet. Ein kleiner Teil der Energie wird infolge der Verwendung differenzierter Trommeldurchmesser für den Vorschub der Maschine ausgenutzt. Bekannt ist weiterhin eine Schrämmaschine, die in einer über die ganze Länge des Strebs durchlaufenden Führung mit Hilfe eines endlosen Zugmittels und eines Spindelantriebes bewegt wird (vgl. deutsche Patentschrift 502 329).
Es ist außerdem bei der Gewinnung von Kohle mit Schrämmaschinen bekannt (vgl. belgische Patentschrift 498920), den Strebförderer durch ein endloses Zugmittel zu umschließen oder beideTrume dieses Zugmittels auf der gleichen Seite des Strebförderers anzuordnen und jeweils ein Trum, z. B. abwechselnd das eine oder das andere Trum, dieses Zugmittels mit der Schrämmaschine zu kuppeln, damit diese Maschine in Längsrichtung des Strebs bewegt wird. An die Schrämmaschine ist ein räumerartiges Umleitblech angehängt, damit das gelöste Gut im Zuge der Vorwärtsbewegung der Maschine in den Strebförderer übergeleitet wird. Als Kupplungsorgane zwischen Schrämmaschine und den Trumen des endlosen Zugmittels, dessen Umlaufrichtung wechselnd oder gleichbleibend sein kann, dienen nach Art von Parallelogrammlenkern angeordnete Klemmvorrichtungen. Diese Klemmvorrichtungen können an jeder beliebigen Stelle eines als Seil ausgebildeten Zugmittels festgeklemmt werden, jedoch setzt die Bedienung dieser Klemmvorrichtungen eine vorübergehende Stillsetzung der Gesamtanlage voraus. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Maschine und des umlaufenden Zugmittels sind zwangläufig gleich und naturgemäß auch gering. Bei diesen sehr langsam bewegten Schrämmaschinen ist das vorübergehende Abschalten und das erneute Inbetriebsetzen der Anlage tragbar, da bei der Schrämarbeit die für die Bewegung der Maschine erforderlichen Kräfte gleichfalls niedrig liegen.
Die Erfindung bezieht sich nicht auf Vorrichtungen zum Antreiben sowie zum Vor- und Zurückziehen von Schrämmaschinen. Schrämmaschinen unterliegen nämlich im Hinblick auf ihren Aufbau und ihre Arbeitsweise bezüglich ihres Vorschubs ganz anderen Betriebsanforderungen als Kohlenhobel. Dies ergibt sich allein schon daraus, daß die eine große Schrämtiefe besitzenden Schrämmaschinen bei der nur in einer Richtung erfolgenden Schrämfahrt mit sehr geringer Geschwindigkeit am Abbaustoß entlang bewegt werden. Vor der Leerfahrt, die dann möglichst beschleunigt durchzuführen ist, sind die langen Schrämarme oder Schrämstangen unter Außerbetriebsetzung der Maschine in eine geeignete Ruhestellung zu schwenken. Vor der Schrämfahrt ist ebenfalls bei vollständig ausgeschalteter Anlage diese in ihrer Gesamtheit um das bei Schrämbetrieben große Maß vorzuverlegen. Dagegen wird ein zweiseitiger Kohlenhobel, der beim Hin- und Rückwärtsgang Gewinnungs- und Ladearbeit zu leisten hat, mit erheblich größerer Geschwindigkeit und in beiden Richtungen jeweils gleichmäßig bewegt, wobei im Hinblick auf die geringe Vorgabe (Schneidtiefe) auf eine schnelle Richtungsänderung der Bewegung Wert gelegt wird, zumal der Förderer bekanntlich über Vordrückvorrichtungen ohne Unterbrechung des Förderbetriebes in seiner Gesamtheit um das jeweils nur kleine Maß in Richtung auf den Abbaustoß herangerückt wird.
Zur Erzielung einer wesentlichen Verbesserung hinsichtlich des Antriebs und des Betriebes bei Kohlenhobeln greift die Erfindung zunächst auf die eine für das Hin- und Herbewegen von Schrämmaschinen vorgeschlagene Grundanordnung zurück, bei welcher die Maschine mit Hilfe abschaltbarer Kupplungsorgane abwechselnd mit dem einen oder dem anderen Trum eines angetriebenen endlosen Zugmittels verbunden werden kann, dessen beide Trume vor derselben Längsseite des Förderers angeordnet sind. Während die bekannte Grundanordnung als Kohlenhobelantrieb ungeeignet ist, da ihre Anwendung eher zu einer Verschlechterung als zu einer Verbesserung der Antriebs- und Betriebsverhältnisse von Hobelanlagen führen würde, wird nunmehr entsprechend dem Vorschlag der Erfindung die bedeutende Verbesserung durch die Kombination folgender Merkmale erzielt:
1. Die Gewinnungsmaschine ist ein zweiseitiger Kohlenhobel;
2. das Antriebsmittel für den wechselweise hin- und hergezogenen Kohlenhobel ist ein auch während des Umschaltens ununterbrochen in gleichbleibendem Bewegungssinn angetriebenes Zugmittel;
3. die Kupplungsorgane sind als mit dem laufenden Zugmittel betrieblich zu verbindende bzw. von diesem abschaltbare Getriebeteile ausgebildet.
Es wird auf diese Weise ein Hobelantrieb geschaffen, der auch im Zeitpunkt des Umschaltens der Bewegungsrichtung des Kohlenhobels ununterbrochen im Betrieb bleibt. Es wird dadurch eine besonders gute Ausnutzung der Antriebsenergie ermöglicht, da sich das Beschleunigen der Masse des sehr langen Zugmittels erübrigt. Der Antriebsmotor kann leichter sowie der Hobelantrieb insgesamt einfacher gehalten werden. Dieser Antrieb ist infolge
ίο des ständig umlaufenden Zugmittels und der besonderen Ausbildung der Kupplungsorgane, die das Zuschalten des Hobels an das jeweilige Trum des Zugmittels ermöglichen, in kürzester Frist für den nächsten Hobelschnitt betriebsbereit. Aus dem Zuschalten der Kupplungsorgane in das laufende Zugmittel ergibt sich außerdem eine starke Herabminderung des Schaltstoßes, wobei auch noch zu berücksichtigen ist, daß im vorliegenden Fall nur der Kohlenhobel zu beschleunigen ist, während die übrigen Teile des Antriebs ununterbrochen in Bewegung gehalten sind. Während des Hobeins wird die gesamte Energie des Zugmittels in Vorschubenergie umgewandelt. Diese besondere Art des Hobelantriebs nach der Erfindung schafft eine günstige Voraussetzung dafür, daß beide Zugmitteltrume für den Antrieb des Kohlenhobels benutzt werden können, und zwar durch Zusammenarbeiten der Zugmittel mit einem Getriebe, welches als ein ein- und ausschaltbares Kupplungsorgan ausgebildet ist. Es läßt sich hierbei in besonders einfacher und vorteilhafter Weise ein gewissermaßen stoßfreies Zu- und Abschalten des Hobels bei laufendem Antrieb erreichen. Das endlose Zugmittel kann leichter gehalten sein, d.h. geringere Querschnitte besitzen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Kohlenhobel durch die Verwendung der umschaltbaren Kupplungsorgane an jeder beliebigen Stelle angehalten und umgesteuert werden kann. Es können daher ohne Schwierigkeiten mehrere Kohlenhobel am gleichen, ständig umlaufenden Zugelement angeordnet werden, da sie unabhängig voneinander betrieben werden können.
Die Bedienung der Kupplungsorgane kann durch einen Bedienungsmann erfolgen, und zwar mit Hilfe eines Betätigungsorgans von der dem Versatz zugekehrten Seite des Förderers aus. In der Ausnutzung der von beiden Zugmitteltrums übertragenen Kräfte und der Relativbewegung der Trume für die Regelung der Hobelgeschwindigkeit liegt eine besonders vorteilhafte Ausführungsform, die sich aus der Verwendung der als gesteuerte Kupplungsorgane dienenden Rädergetriebe ergibt. Wesentlich ist in jedem Falle, daß die Kupplungsorgane so angeordnet und ausgebildet sind, daß allein durch Betätigung der Kupplung der Kohlenhobel insbesondere mit dem Zugmitteltrum gekuppelt werden kann, welches die der gewünschten Bewegungsrichtung des Kohlenhobels entsprechende Bewegung ausführt. Bei der Verwendung von Kupplungsorganen, die als Rädergetriebe ausgebildet sind, wird jedes Zugmitteltrum über ein Rad geführt, während die Räder im übrigen getrieblich miteinander gekuppelt sind. Das Übersetzungsverhältnis ist so gewählt, daß die eine Radscheibe eine geringere Umdrehungszahl als die andere besitzt. Damit das auslaufende Seil je Sekunde die gleiche Länge aufweist wie das einlaufende, muß sich zwecks Ausgleich der Differenz der Kohlenhobel selbst verschieben, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die sich aus dem Übersetzungsverhältnis ergibt. Es ist das Ubersetzungsverhältnis:
1 + χ 1—x
χ bedeutet die Vorschubgeschwindigkeit der Gewinnungseinrichtung, ausgedrückt in Bruchteilen der Geschwindigkeit des Zugmittels. Setzt man beispielsweise die Geschwindigkeit des Zugmittels mit 3 m/sec und der Vorschub der Gewinnungseinrichtung mit 0,3 m/sec = Y10 der Zugmittelgeschwindigkeit, so ergibt sich das notwendige Übersetzungsverhältnis :
Es ist auch möglich (vgl. britische Patentschrift 11 770 vom Jahre 1911), die beiden Treibscheiben, über die das Zugmittel geführt ist, von entsprechend unterschiedlichem Durchmesser auszubilden wie zwischen gleich großen Treibscheiben eine Über-Setzung anzuordnen. Damit ergibt sich, daß infolge dieser Kupplung ein Kraftausgleich zwischen den beiden Trumen des Zugmittels eintritt. Wird statt einer starren Übersetzung eine veränderliche Übersetzung angeordnet, so schwankt der Vorschub in Abhängigkeit von der Härte der Kohle. Erfindungsgemäß wird hierbei eine eine veränderliche Übersetzung aufweisende hydraulische Kupplung verwandt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die die Kupplungen enthaltenden Getriebekasten der Gewinnungseinrichtung vorgeschaltet und mit ihnen gelenkig verbunden.
Bezüglich des Standes der Technik ist noch ein kohlenhobelartiges Gewinnungsgerät zu nennen (vgl. deutsche Patentanmeldung ρ 5682 VI/5 b, bekanntgemacht am 5. 4. 1951), welches mit zeitweise zu betätigenden Hilfswerkzeugen ausgerüstet ist. Von einem endlosen Zugmittel wird ein Trum durch die Gewinnungseinrichtung hindurchgeführt und getrieblich mit den Hilfswerkzeugen gekuppelt. Eine Umkehr der Bewegungsrichtung des Gewinnungsgerätes ist jedoch auch hier nur möglich durch Wechseln der Bewegungsrichtung des Zugmittels.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Teil der Anlage im Grundriß, und zwar im Bereich des Kohlenhobels;
Abb. 2 zeigt das Schema des Rädergetriebes.
Der am Strebförderer 5 entlang bewegte Kohlenhobel 2 besitzt an seinen beiden Enden hochkant gestellte Räderkästen 3, durch die die beiden Trume 1 des Zugmittels hindurchgeführt sind. Das Zugmittel ist endlos und in an sich bekannter Weise am Ende des Strebs umgelenkt und angetrieben. Die Trume des Zugmittels liegen in geringem Abstand voneinan-
der auf derselben, dem Abbaustoß zugekehrten Seite des Strebförderers. In den Räderkästen 3 sind Treibscheiben 6 angeordnet, über die die Trume des Zugmittels geführt sind. Die Scheiben 6 werden durch Zahnräder 7 mit unterschiedlicher Zähnezahl miteinander verbunden. Hierbei kann die Übersetzung veränderbar ausgebildet werden. In den Räderkästen sind gleichzeitig Kupplungen angeordnet, die mit Hilfe der Kette 4 von einem Bedienungsmann ein- oder ausgeschaltet werden können. Das Übersetzungsverhältnis der Räder in den beiden Kästen ist so gewählt, daß beim Einkuppeln der Kasten eine Zugkraft auf den Hobel ausübt.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE: I. Antriebsvorrichtung für das wechselweise Hin- und Herziehen einer entlang des Abbau-Stoßes bewegbaren, an einem Strebförderer geführten Gewinnungsmaschine, wobei die Gewinnungsmaschine mit Hilfe abschaltbarer Kupplungsorgane abwechselnd mit dem einen oder dem anderen Trum eines angetriebenen, endlosen Zugmittels zu verbinden ist, dessen beide Trume vor derselben Längsseite des Förderers angeordnet sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
1. Die Gewinnungsmaschine ist ein zweiseitiger Kohlenhobel (2);
2. das Antriebsmittel für den wechselweise hin- und hergezogenen Kohlenhobel ist ein auch während des Umschaltens ununterbrochen in gleichbleibendem Bewegungssinn angetriebenes Zugmittel (1);
3. die Kupplungsorgane sind als mit dem laufenden Zugmittel betrieblich zu verbindende bzw. von diesem abschaltbare Getriebeteile (3) ausgebildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsorgan eine eine veränderliche Übersetzung aufweisende hydraulische Kupplung ist.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch dem Kohlenhobel an beiden Enden vorgeschaltete, die Kupplungen sowie die in die Zugmitteltrume eingreifenden Getriebeteile aufnehmende Getriebekästen (3), die mit dem Kohlenhobel gelenkig verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in den beiden Getriebekasten (3) angeordneten Getriebeteile als Übersetzungsgetriebe ausgebildet sind, welche gleichzeitig mit beiden Zugmitteltrumen in Verbindung stehen, jedoch infolge ihrer Übersetzung und mit Hilfe der in jedes Getriebe eingebauten Ein- und Ausrückvorrichtung jeweils nur zur Mitnahme des Hobels im Sinne der Bewegung eines der beiden Zugmitteltrume mit diesen getrieblich zu verbinden sind.
5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein Betätigungsorgan (4) zur Bedienung der Kupplung bzw. des Rädergetriebes des auf der dem Kohlenstoß zugekehrten Seite des Strebförderers laufenden Kohlenhobels von der dem Vorsatz zugekehrten Seite des Förderers aus.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 178 170, 502329, 639038, 890489;
deutsche Patentanmeldung ρ 5682 VIb/5b D (bekanntgemacht am 5. 4. 1951);
Zeitschrift »Glückauf«, 1950, S. 145;
belgische Patentschrift Nr. 498 920; französische Patentschrift Nr. 897 586 ;
britische Patentschrift Nr. 11770 vom Jahre 1911.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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