DE99608C - - Google Patents

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DE99608C
DE99608C DENDAT99608D DE99608DA DE99608C DE 99608 C DE99608 C DE 99608C DE NDAT99608 D DENDAT99608 D DE NDAT99608D DE 99608D A DE99608D A DE 99608DA DE 99608 C DE99608 C DE 99608C
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peat
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L11/00Fire-lighters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10: Brennstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1898 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Maschine bezweckt die Bearbeitung von Torfstücken, um diese zur Herstellung von Kohlenanzündern geeignet zu machen, und zwar werden die aus dem Torfstich kommenden unregelmä'fsigen Torfstücke ihrem Zwecke entsprechend in der Länge, Breite und Dicke für eine bestimmte Gröfse beschnitten, hierauf senkrecht und in der Längsrichtung waagrecht durchbohrt und schliefslich mit Einschnitten versehen, um die Torfstücke in kleinere, leicht von einander zu trennende Abschnitte zu zerlegen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Oberansicht derselben,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie x-x der Fig. 2,
Fig. 4 und 5 Einzelheiten und
Fig. 6 veranschaulicht das bearbeitete Torfstück.
Die im Maschinengestell α lagernde Welle b trägt die Antriebsscheibe bx und wird durch diese in Umdrehung versetzt, demzufolge die Räder cd (Fig. 1 und 2) mitgenommen werden. Das auf der Welle e sitzende Zahnrad d ist mit einer Curvennuth d1 versehen, in welche ein Arm f mit einem Stift oder einer Rolle eingreift. Dieser Arm f ergänzt sich mit dem Arm fl zu einem Winkelhebel, welcher auf der Welle b lose drehbar angeordnet ist und mit. einer Stange f'1 in gelenkiger Verbindung steht. Die Stange/2 schliefst sich einem Arm/4 an, welcher in einer Muffe /3 Führung erhält und in einen Schieber f5 endigt. Beim Umlaufen des Rades d wird demzufolge der Schieber /5 einen Hin- und Hergang ausführen.
Die aus dem Torfstich kommenden unregelmäfsigen Torfstücke werden' nun in die Maschine in der Weise eingeführt, dafs sie in Längsrichtung zwischen die horizontal gelagerten Kreissägen u zu liegen kommen. Hierdurch werden sie der Länge nach genau geschnitten. Der Arbeiter schiebt die Stücke einzeln ein, und sobald dieselben die Kreissägen u verlassen haben, kommen sie in den Wirkungsbereich des Schiebers /5, der sie dann rechtwinklig zu der ursprünglich eingenommenen Richtung weiter stöfst und gegen die vertical gelagerten und im Abstande der Torfhöhe vorgesehenen Kreissägen w1 hinbewegt, durch die die Torfstücke auf gleiche Höhe geschnitten werden. Die Torfstücke w werden hierdurch schrittweise der Einwirkung der Kreissägen ul unterworfen. Nach Verlassen der letzteren gelangen die Torfstücke zu den wieder horizontal, jedoch im rechten Winkel zu den Kreissägen u gelagerten Sägen «2, welche die schon in der Länge und Höhe vorgearbeiteten Torfstücke jetzt noch genau in der Breite beschneiden. Der Antrieb der Kreissägen erfolgt von einer gesonderten Riemscheibe ν (Fig. 2) aus, welche direct auf der Achse der Kreissägen u sitzt und die Kreissägen u2 mit Hülfe eines Kegelradantriebes in Bewegung setzt. Die Kreissägen u1 werden von einer besonderen Riemscheibe u3 (Fig. 1) angetrieben.
Aus obiger Beschreibung geht hervor, dafs die Torfstücke abwechselnd bewegt werden und in Stillstand kommen. Sobald das letztere der Fall und die Torfstücke das dritte Kreissägenpaar verlassen haben, werden sie der Ein-
wirkung einer Anzahl senkrechter Bohrer Z unterworfen, . welche durch eine gesonderte Riemscheibe k1 beständig in Umdrehung versetzt werden. Findet eine weitere Verschiebung der Torfstücke statt, so sind die Bohrer / schon wieder aus den Torf löchern herausgetreten' und die Torfstücke können nun nach und nach der Einwirkung weiterer Bohrer i unterworfen ■ werden, welche die Stücke noch in Längsrichtung durchbohren sollen. Zu diesem Zwecke müssen die Torfstücke rechtwinklig zu der ihnen durch den Schieber /5 gegebenen Richtung bewegt werden, aus welchem Grunde die in Fig. 3 ersichtliche Einrichtung getroffen ist.
Auf der Welle e sitzt eine Scheibe ηλ mit Rollen n2, welche beim Umlauf der Welle gegen den um Zapfen m drehbaren Hebel ml (Fig. ι und 3) drückt und dadurch die Stange η niederzieht. Der letzteren schliefst sich ein um o1 drehbarer zweiarmiger Hebel 0 gelenkig an, dessen Arm o- mit einem schrägen Schlitz o3 versehen ist; in den letzteren greift ein Stift oder eine Rolle o4 ein, welche mit einer Klappe o5 fest verbunden ist. Diese Klappe o5 ist mit einem Gelenkrahmen p- durch Scharnier ρ drehbar verbunden. Beim Umlauten der Welle e wird nun der doppelarmige Hebel 0 o1 um Zapfen o1 hin- und herschwingen und dabei die Klappe o5 auf- und niederbewegen , so dafs deren unteres Ende abwechselnd zwischen zwei Torfstücke eintritt und aus denselben gezogen wird. Befindet sich die Klappe gerade zwischen zwei Torfstücken, so bewirkt der in Fig. 4 ersichtliche Arm t der Welle e ein Niederziehen des Curvengetriebes s, welches dann durch den Hebel r auch den Arm ps (Fig. 3) des um Zapfen p1 drehbaren Rahmens p~ niederzieht, wodurch die Klappe o5 nach erfolgtem Hochgang vorbewegt wird und dadurch das gerade ergriffene Torfstück n> in die Lage gegenüber den Bohrern i (Fig. 2) bringt. Die letzteren werden durch die Riemscheibe i'2 beständig in Rotation versetzt und von dem Arm g des Winkelhebels ff1 unter Vermittelung der Stange g1 und der an h festsitzenden Hebel g'2 g°° nach vorwärts gegen das Torfstück bewegt. Die Lagerung der Riemscheibe ist aus Fig. 5 ersichtlich. Die Riemscheibe hat mit der Bohrwelle eine Keiliind Nuthverbindung, so dafs der Antrieb stets gesichert bleibt. Dieselbe Keil- und Nuthverbindung findet auch für den Träger der Bohrer / statt.
Nachdem die Torfstücke nun die^ Bohrer i verlassen haben und sowohl in Querrichtung als auch in Längsrichtung durchbohrt sind, werden sie noch gegen eine Anzahl Ritzsägen ^ bewegt, welche die Torfstücke durch entsprechend tiefe Schlitze in leicht zu lösende Abschnitte zerlegen, von denen jeder einen Feueranzünder darstellt. Die Feueranzünder sind deshalb nach zwei Richtungen mit Löchern versehen, damit sie besser Feuer fangen können.
Schließlich gelangen noch die Torfstücke auf einen Schüttelrost ^2, wo dieselben ihrer Staubtheile entledigt werden, um dann als fertiges Erzeugnifs die Maschine zu verlassen.
Die Reihenfolge der Arbeitsphasen kann, soweit das Wesen der Erfindung nicht berührt wird, geändert werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Maschine zum Bearbeiten von Torfstücken für Kohlenanzünder, dadurch gekennzeichnet, dafs die roh vorgeschnittenen Torfstücke schrittweise mehreren in Abständen der Torfstücklänge, Breite und Höhe angeordneten Kreissägenpaaren zugeführt werden, welche sie allseitig glatt schneiden, wobei während des Stillstandes der Torfstücke eine Anzahl Bohrer in Wirksamkeit treten, um Quer- und Längslöcher zu erzeugen, und die Torfstücke schliefslich durch einen weiteren Kreissägensatz an mehreren Stellen eingeschnitten und dadurch in leicht lösbare Theile zerlegt werden.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter 1. geschützten Maschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die Torfstücke, nachdem sie durch ein Kreissägenpaar (u) auf Länge geschnitten sind, in die Bahn eines von einer Curvenscheibe aus schrittweise bewegten Schiebers (f'°) gelangen, welcher die Stücke ihrer Länge entsprechend weiter stöfst und sie dadurch nach einander der Einwirkung der anderen Kreissägenpaare (iil u'2J, der Bohrer (I und i), sowie schliefslich des das Einschneiden bewirkenden Kreissägensatzes (\) unterwirft.
  3. 3. An der unter 1. geschützten Maschine eine Einrichtung, um die Torfstücke (w) aus ihrer Anfangsbahn in die rechtwinklig hierzu liegende, den Bohrern (i) entsprechende Bahn überzuführen, gekennzeichnet durch eine Greiferklappe (o5), welche von der Maschinenwelle aus unter Vermittelung eines Excenter- oder Hebelsystems (η η1 ή2 ο ο2 ο4) gehoben und gesenkt wird und durch das ebenfalls von der Maschinenwelle aus angetriebene Hebelsystem (r pB p2) zum Vor- und Rückschwingen gebracht wird, um hierbei die allseitig geschnittenen und schon senkrecht gebohrten Torfstücke in die Bahn der Bohrer (i) hinzuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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