DE280277C - - Google Patents

Info

Publication number
DE280277C
DE280277C DENDAT280277D DE280277DA DE280277C DE 280277 C DE280277 C DE 280277C DE NDAT280277 D DENDAT280277 D DE NDAT280277D DE 280277D A DE280277D A DE 280277DA DE 280277 C DE280277 C DE 280277C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
drive
lever
rod
tool carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT280277D
Other languages
English (en)
Publication of DE280277C publication Critical patent/DE280277C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/28Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof
    • B30B15/281Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280277 KLASSE 7c. GRUPPE
in AUE i. Sa.
Beanspruchung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1913 ab.
Die Erfindung gibt eine besondere Lösung der an sich bekannten Aufgabe, bei Exzenterpressen aller Art eine selbsttätige Ausrückung des Antriebes zu veranlassen, sobald das Preßwerkzeug beim Niedergehen einen den normalen überschreitenden Widerstand findet, wie es beispielsweise, der Fall ist, wenn versehentlich zwei Blechscheiben eingelegt sind oder wenn im Stempel aus irgendwelchen Gründen ein vorgezogenes Werkstück reißt und steckenbleibt. In solchen Fällen soll die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung eine selbsttätige Ausrückung des Antriebes bewirken, und zwar mit einer solchen Genauigkeit, daß auch bei Verarbeitung der schwächsten Bleche das Stillsetzen der Presse mit Sicherheit eintritt.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß ein am Werkzeugträger angebrachter, einstellbarer Anschlag während des ordnungsmäßigen Betriebes beim Niedergehen des AVerkzeugträgers durch Vermittlung eines Zwischengetriebes eine Klinke außerhalb des Bereichs eines mit der Antriebswelle umlaufenden Mitnehmers bringt, so daß die Klinke, die mit der Antriebskupplung in Verbindung steht, nicht in Tätigkeit tritt. Erreicht aber der Anschlag des Werkzeugträgers, etwa weil versehentlich zwei Blechscheiben eingelegt sind, das mit der Klinke in Verbindung stehende Getriebe nicht, so wird die Klinke nicht ausgehoben und infolgedessen von dem umlaufenden Mitnehmer mitgenommen, wodurch die mit der
stehende Kupplung
Klinke in Verbindung für
Presse ausgerückt wird.
den Antrieb der Infolge des zwischen dem Werkzeugträger und der Antriebswelle in den verschiedenen Verbindungsstellen vorhandenen Spiels sowie einer gewissen Federung in den betreffenden Teilen kann die Antriebswelle, wenn die Abwärtsbewegung des Werkzeugträgers infolge frühzeitigen Aufsetzens des Werkzeuges aufgehalten wird, sich noch um einen gewissen Betrag drehen, der genügt, um die Klinke zu bewegen und damit die Antriebswelle durch Ausrücken der Kupplung stillzusetzen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine mit der neuen Einrichtung ausgerüstete Presse in Seitenansicht.
Fig. 2 ist eine Ansicht derselben von vorn.
Die Fig. 3 bis 5 stellen Einzelheiten der Ausrückvorrichtung dar.
Wie Fig. ι erkennen läßt, ist am Werkzeugträger T eine einstellbare Schraube S vorgesehen, die auf den in dem am Gestell befestigten Zylinder P spielenden Kolben K1 wirken kann. Der Preßzvlinder P steht mit einem zweiten Zylinder von geringerem Querschnitt in Verbindung, in dem ein Kolben K2 spielt, dessen Stange A mit ihrem oberen Ende von unten gegen eine Klinke B stößt (Fig. 1 und 2).
Das hakenförmig ausgebildete Ende der Klinke gleitet auf einer auf der Antriebswelle
der Presse sitzenden, mit einer Nase ausgerüsteten Scheibe JV. Die Klinke ist an einem auf der Welle F (Fig. 2) sitzenden Hebel D drehbar gelagert. Das andere Ende der Welle F steht durch eine kurze Lenkstange β und eine federnd ausgebildete Zugstange G mit einem Winkelhebel H in Verbindung, dessen freies Ende der Ausrückmuffe einer bei Pressen dieser Art üblichen Kupplung gegenüberliegt, mittels deren der Antrieb ausgeschaltet werden kann.
Mittels eines Handhebels L kann der Winkelhebel H außerdem noch willkürlich verstellt werden. Unterhalb der Antriebswelle ist am Gestell ein Hebel O gelagert, dessen freies Ende mit einem Auge die Stange A umgreift und sich gegen einen Bund dieser Stange legt. Der Hebel O wird bei jedem Umlauf der An-· triebswelle durch eine auf dieser sitzende Exzenterscheibe M nach unten gedrückt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Während des normalen Betriebes stößt die Stellschraube S beim Abwärtsgehen des Werkzeugträgers T gegen den Kolben K1 und veranlaßt dadurch eine dem Übersetzungsverhältnis der beiden Druckzylinder entsprechend verstärkte Aufwärtsbewegung der Stange A1 die die Klinke B aus dem Bereich der Nase der Scheibe JV bringt, so daß die Klinke und damit das Gestänge D1 E1 G, H in Ruhe verbleibt. Sobald die Abwärtsbewegung des Werkzeugträgers T durch einen ungewöhnlichen Widerstand, etwa infolge Einlegens zweier Blechscheiben, gehemmt wird, setzt sich die Schraubet nicht auf, und die Stängel bleibt deshalb in ihrer Ruhelage. Die Nase der Scheibe JV faßt dann hinter den Haken der Klinke B und nimmt diese in der Pfeilrichtung mit. Die Bewegung überträgt sich durch die Hebel D und E sowie durch die Zugstange G auf den Hebel H1 der sich auf die Ausrückmuffe der Antriebskupplung legt und den federnden Schlagbolzen der Kupplung, der auf eine Keilfläche des Hebels H aufläuft, zurückdrängt, wodurch die Kupplung ausgerückt wird. Die Presse kommt damit kurz vor der Tief stellung des Werkzeugträgers T zum Stillstand, so daß keine übermäßige Beanspruchung entsteht und das Hindernis beseitigt werden kann.
Um die Maschine in ihre Höchststellung zurückzubringen, drückt man den Handhebel L nach unten, wodurch der Hebel H ausgehoben wird, so daß der federnde Schlagbolzen beim nächsten Umlauf wieder einschnappen kann.
Der von der. Exzenterscheibe M bei jedem Umlauf nach unten bewegte Hebel O dient dazu, die Kolben K1 und K2 bei jedem Stoß in ihre ursprüngliche Lage zurückzubringen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung an Pressen zur selbst- 6S tätigen Ausrückung des Antriebes bei ungewöhnlicher Beanspruchung, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niedergehen des Werkzeugträgers (7") eine an diesem sitzende einstellbare Schraube (S) während des Betriebes durch Vermittlung eines Druckzylinderpaares und einer Stange (A) eine mit der Antriebskupplung in Verbindung stehende Klinke (B) aus dem Bereich der Nase einer Scheibe (JV) der Antriebswelle bringt, so daß die Kupplung eingerückt bleibt, während im Falle einer Behinderung des Preß Werkzeuges die Stellschraube (S) des Werkzeugträgers das Ausheben der Klinke (B) unterläßt und die Klinke (B) von der Nase der Scheibe (N) mitgenommen wird, wodurch sich ein mit ihr durch ein Gestänge (D, E, G) verbundener Hebel (H) gegen die Ausrückmuffe der Antriebskupplung legt und dadurch die Ausschaltung der Presse veranlaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (/i"1, K2) des Druckzylinderpaares sowie die \Aerbindungsstange (A) durch eine Exzenterscheibe (M), die auf einen sich gegen einen Bund der Stange (A) legenden Hebel (O) einwirkt, bei jedem Umlauf in ihre Bereitschaftstellung zurück- 9^ geführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT280277D Active DE280277C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE280277C true DE280277C (de)

Family

ID=536126

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT280277D Active DE280277C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE280277C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE280277C (de)
DE2450973C3 (de) Vorrichtung zur Verstellung des Stößelhubes bei Doppelständerpressen mit zwei nebeneinander liegenden Exzenterwellen
DE746719C (de) Treibkurbelanordnung
DE155918C (de)
EP0151204A1 (de) Münzprägepresse
DE684996C (de) Vorrichtung zur schrittweisen Fortschaltung des Werkstuecktisches bei Bohr-, Loch- oder Nietmaschinen
DE192835C (de)
DE187440C (de)
DE277087C (de)
DE592991C (de) Hydraulische Blechbearbeitungspresse
DE87642C (de)
DE120903C (de)
DE195367C (de)
DE193372C (de)
DE230557C (de)
DE284450C (de)
DE615077C (de) Mehrzylindrige Brennstoffpumpe
DE277480C (de)
DE266166C (de)
DE122050C (de)
DE135088C (de)
DE283796C (de)
DE273559C (de)
DE282231C (de) Maschine zum Ausstanzen von Leder und anderen weichen Stoffen mit einer ausklinkbaren Einrückvorrichtung und einer Bremsvorrichtung
DE30869C (de) Maschine zur Herstellung von Metallknöpfen mit Pappeneinlage