DE280277C - - Google Patents
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- DE280277C DE280277C DENDAT280277D DE280277DA DE280277C DE 280277 C DE280277 C DE 280277C DE NDAT280277 D DENDAT280277 D DE NDAT280277D DE 280277D A DE280277D A DE 280277DA DE 280277 C DE280277 C DE 280277C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/28—Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof
- B30B15/281—Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280277 KLASSE 7c. GRUPPE
in AUE i. Sa.
Beanspruchung.
Die Erfindung gibt eine besondere Lösung der an sich bekannten Aufgabe, bei Exzenterpressen
aller Art eine selbsttätige Ausrückung des Antriebes zu veranlassen, sobald das Preßwerkzeug beim Niedergehen einen den
normalen überschreitenden Widerstand findet, wie es beispielsweise, der Fall ist, wenn versehentlich
zwei Blechscheiben eingelegt sind oder wenn im Stempel aus irgendwelchen Gründen ein vorgezogenes Werkstück reißt
und steckenbleibt. In solchen Fällen soll die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung
eine selbsttätige Ausrückung des Antriebes bewirken, und zwar mit einer solchen Genauigkeit, daß auch bei Verarbeitung der
schwächsten Bleche das Stillsetzen der Presse mit Sicherheit eintritt.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß ein am Werkzeugträger angebrachter, einstellbarer
Anschlag während des ordnungsmäßigen Betriebes beim Niedergehen des AVerkzeugträgers durch Vermittlung eines
Zwischengetriebes eine Klinke außerhalb des Bereichs eines mit der Antriebswelle umlaufenden
Mitnehmers bringt, so daß die Klinke, die mit der Antriebskupplung in Verbindung
steht, nicht in Tätigkeit tritt. Erreicht aber der Anschlag des Werkzeugträgers, etwa weil
versehentlich zwei Blechscheiben eingelegt sind, das mit der Klinke in Verbindung
stehende Getriebe nicht, so wird die Klinke nicht ausgehoben und infolgedessen von dem
umlaufenden Mitnehmer mitgenommen, wodurch die mit der
stehende Kupplung
stehende Kupplung
Klinke in Verbindung für
Presse ausgerückt wird.
den Antrieb der Infolge des zwischen dem Werkzeugträger und der Antriebswelle
in den verschiedenen Verbindungsstellen vorhandenen Spiels sowie einer gewissen Federung
in den betreffenden Teilen kann die Antriebswelle, wenn die Abwärtsbewegung des Werkzeugträgers infolge frühzeitigen
Aufsetzens des Werkzeuges aufgehalten wird, sich noch um einen gewissen Betrag drehen,
der genügt, um die Klinke zu bewegen und damit die Antriebswelle durch Ausrücken der
Kupplung stillzusetzen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine mit der neuen Einrichtung ausgerüstete Presse in Seitenansicht.
Fig. 2 ist eine Ansicht derselben von vorn.
Die Fig. 3 bis 5 stellen Einzelheiten der Ausrückvorrichtung dar.
Wie Fig. ι erkennen läßt, ist am Werkzeugträger T eine einstellbare Schraube S vorgesehen,
die auf den in dem am Gestell befestigten Zylinder P spielenden Kolben K1 wirken
kann. Der Preßzvlinder P steht mit einem zweiten Zylinder von geringerem Querschnitt
in Verbindung, in dem ein Kolben K2 spielt, dessen Stange A mit ihrem oberen Ende von
unten gegen eine Klinke B stößt (Fig. 1 und 2).
Das hakenförmig ausgebildete Ende der Klinke gleitet auf einer auf der Antriebswelle
der Presse sitzenden, mit einer Nase ausgerüsteten Scheibe JV. Die Klinke ist an einem
auf der Welle F (Fig. 2) sitzenden Hebel D drehbar gelagert. Das andere Ende der
Welle F steht durch eine kurze Lenkstange β und eine federnd ausgebildete Zugstange G
mit einem Winkelhebel H in Verbindung, dessen freies Ende der Ausrückmuffe einer
bei Pressen dieser Art üblichen Kupplung gegenüberliegt, mittels deren der Antrieb ausgeschaltet
werden kann.
Mittels eines Handhebels L kann der Winkelhebel
H außerdem noch willkürlich verstellt werden. Unterhalb der Antriebswelle ist am
Gestell ein Hebel O gelagert, dessen freies Ende mit einem Auge die Stange A umgreift
und sich gegen einen Bund dieser Stange legt. Der Hebel O wird bei jedem Umlauf der An-·
triebswelle durch eine auf dieser sitzende Exzenterscheibe M nach unten gedrückt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Während des normalen Betriebes stößt die Stellschraube S beim Abwärtsgehen des Werkzeugträgers
T gegen den Kolben K1 und veranlaßt dadurch eine dem Übersetzungsverhältnis
der beiden Druckzylinder entsprechend verstärkte Aufwärtsbewegung der Stange A1
die die Klinke B aus dem Bereich der Nase der Scheibe JV bringt, so daß die Klinke und
damit das Gestänge D1 E1 G, H in Ruhe verbleibt.
Sobald die Abwärtsbewegung des Werkzeugträgers T durch einen ungewöhnlichen
Widerstand, etwa infolge Einlegens zweier Blechscheiben, gehemmt wird, setzt sich die Schraubet nicht auf, und die Stängel
bleibt deshalb in ihrer Ruhelage. Die Nase der Scheibe JV faßt dann hinter den Haken der
Klinke B und nimmt diese in der Pfeilrichtung mit. Die Bewegung überträgt sich
durch die Hebel D und E sowie durch die Zugstange
G auf den Hebel H1 der sich auf die
Ausrückmuffe der Antriebskupplung legt und den federnden Schlagbolzen der Kupplung,
der auf eine Keilfläche des Hebels H aufläuft, zurückdrängt, wodurch die Kupplung ausgerückt
wird. Die Presse kommt damit kurz vor der Tief stellung des Werkzeugträgers T
zum Stillstand, so daß keine übermäßige Beanspruchung entsteht und das Hindernis beseitigt
werden kann.
Um die Maschine in ihre Höchststellung zurückzubringen, drückt man den Handhebel
L nach unten, wodurch der Hebel H ausgehoben
wird, so daß der federnde Schlagbolzen beim nächsten Umlauf wieder einschnappen kann.
Der von der. Exzenterscheibe M bei jedem Umlauf nach unten bewegte Hebel O dient
dazu, die Kolben K1 und K2 bei jedem Stoß in
ihre ursprüngliche Lage zurückzubringen.
Claims (2)
1. Vorrichtung an Pressen zur selbst- 6S
tätigen Ausrückung des Antriebes bei ungewöhnlicher Beanspruchung, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Niedergehen des Werkzeugträgers (7") eine an diesem
sitzende einstellbare Schraube (S) während des Betriebes durch Vermittlung
eines Druckzylinderpaares und einer Stange (A) eine mit der Antriebskupplung in
Verbindung stehende Klinke (B) aus dem Bereich der Nase einer Scheibe (JV) der
Antriebswelle bringt, so daß die Kupplung eingerückt bleibt, während im Falle einer
Behinderung des Preß Werkzeuges die Stellschraube (S) des Werkzeugträgers das
Ausheben der Klinke (B) unterläßt und die Klinke (B) von der Nase der Scheibe
(N) mitgenommen wird, wodurch sich ein mit ihr durch ein Gestänge (D, E, G)
verbundener Hebel (H) gegen die Ausrückmuffe der Antriebskupplung legt und
dadurch die Ausschaltung der Presse veranlaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben
(/i"1, K2) des Druckzylinderpaares sowie
die \Aerbindungsstange (A) durch eine
Exzenterscheibe (M), die auf einen sich gegen einen Bund der Stange (A) legenden
Hebel (O) einwirkt, bei jedem Umlauf in ihre Bereitschaftstellung zurück- 9^
geführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280277C true DE280277C (de) |
Family
ID=536126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280277D Active DE280277C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280277C (de) |
-
0
- DE DENDAT280277D patent/DE280277C/de active Active
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