DE284450C - - Google Patents

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DE284450C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/16Safety devices, e.g. emergency brake arrangements
    • A01F29/18Safety devices, e.g. emergency brake arrangements for protecting human beings

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 284450 -■ KLASSE 45 e. GRUPPE
Firma W. SPEISER in GÖPPINGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1913 ab.
Es sind Häckselschneidmaschinen mit selbsttätiger Ausrückung des Umschaltgetriebes bekannt, und zwar wirkt die Vorschubwalze beim zu starken Anheben durch das zugeführte Schneidgut auf das Ausrückgestänge für die Getriebekupplung ein. '
Die vorliegende Erfindung stellt eine Verbesserung dieser bekannten Einrichtungen dar, indem die selbsttätige Ausrückung der Getriebekupplung beim Niedergang der oberen Vorschubwalze, und zwar erst dann erfolgt, wenn diese ihre tiefste Lage eingenommen hat und die Maschine also ganz entleert ist.
Erreicht wird dies dadurch, daß diese Walze bzw. ihre Achse mit besonders vorgesehenen Anschlagnocken auf den einen Arm eines Winkelhebels trifft, dessen anderer Arm den Ausrückhebel der Getriebekupplung beeinflußt und durch seine Verdrehung deren Lösung bewirkt. Die obere Vorschubwalze kann daher während der Ausrückung nie mehr als höchstens 1Z2 Umdrehung machen, bis die Ausrückung erfolgt ist, und da außerdem die Maschine alsdann ganz entleert ist, so ist deshalb ein Aufwickeln des Gutes auf die Walze ausgeschlossen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise näher erläutert.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine bei abgenommenem Schneidrad in ausgerückter Stellung, '
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht, und
Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht in größerem Maßstab, in der Stellung unmittelbar vor der Ausrückung.
Die obere Vorschubwalze α ruht wie üblich .in dem auf und ab beweglichen Preßdeckel b, an den sich ein Rahmen c anschließt, dessen unteres Querhaupt d einen Zapfen e trägt, auf den ein am Maschinengestell drehbar gelagerter, gewichtsbelasteter Hebel f einwirkt. An der einen Seitenwange des Maschinengestells ist ein Winkelhebel h drehbar gelagert, dessen einer Arm sich gegen den Ausrückhebel i anlegt, während der andere Arm von Anschlagnocken α2 an der Achse a1 der Vorschubwalze a beeinflußt wird. Diese Anschlagnocken werden sich zweckmäßig diametral gegenüberstehen. Der Ausrückhebel i greift bei q an die auf der Antriebswelle r verschiebbare Kupplungsmuffe s an, die aus ihrer Mittelstellung (Fig. 3) entweder mit dem Zahnrad u für den Rücklauf (Fig. 4) oder mit dem Zahnrad t für den Vorlauf gekuppelt wird, die beide mit dem gemeinschaftlichen Triebrad υ in Eingriff stehen, von dessen Achse aus die Übertragung der Bewegung auf die Vorschubwalzen a, m unter Einfügung zweckentsprechender Getriebe w erfolgt.
Gemäß der vorliegenden Anordnung kann die Verschiebung der Kupplungsmuffe s von Rücklauf auf Leerlauf bzw. die Lösung der Getriebekupplung nie eher erfolgen, als bis die Maschine gänzlich geleert ist, d. h. die obere Vorschubwalze α nebst Preßdeckel b ihre tiefste Lage eingenommen hat. Dann wirkt einer der Anschlagnocken «2 der Walzenachse a1 auf den Winkelhebel h ein und dreht diesen derart, daß sein anderer Arm den Ausrückhebel i dreht und dadurch die Ausrückung
bewirkt. Die Walze α kann daher unmittel- - bar vor der Ausrückung nie mehr als 1Z2 Umdrehung machen. Selbstredend können auch mehr als zwei Anschlagnocken «2 angeordnet werden, wodurch die Umdrehungsmöglichkeit der Walze α bei der Ausrückung noch vermindert werden könnte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ' ·
    Häckselschneidmaschine mit durch die obere, bewegliche Vorschubwalze auszurükkender Getriebekupplung, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Ausrückung der Getriebekupplung beim Niedergang der oberen Vorschubwalze (α), und zwar erst dann erfolgt, wenn diese Walze nebst Preßdeckel (δ) ihre tiefste Lage eingenommen hat und die Maschine völlig entleert ist, indem die Walze (α) bzw. deren Achse (α1) mit Anschlagnocken (α2) auf den einen Arm eines Winkelhebels (h) einwirkt, dessen anderer Arm den Ausrückhebel (i) der Ge triebekupplung beeinflußt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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