DE545965C - Doppelriet fuer Kettenschermaschinen - Google Patents
Doppelriet fuer KettenschermaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02H—WARPING, BEAMING OR LEASING
- D02H13/00—Details of machines of the preceding groups
- D02H13/16—Reeds, combs, or other devices for determining the spacing of threads
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Description
- Doppelriet für Kettenschermaschinen In der Weberei finden beim Scheren der Kette, insbesondere für die Bandweberei, noch heute sogenannte Lesebretter Verwendung, um zu Anfang und beim Ende der Kette Kreuzfäden einzulegen, die dem Weber das Einführen in das Geschirr oder das Andrehen der Kettenfäden in der richtigen Reihenfolge ermöglichen. Es kommen dabei zwei Lesebretter in Form von Rahmen zur Verwendung, die unabhängig voneinander auf und ab beweglich sind. In den Rahmen befinden sich senkrechte, parallel zueinander angeordnete Stäbe mit gleichem Abstand voneinander; in der Mitte jedes Stabes ist ein Auge aus Glas oder Porzellan eingesetzt. Die Lesebretter stehen so hintereinander, daß die Augen des einen Brettes genau mit den Zwischenräumen' der Stäbe des anderen Brettes zusammenfallen. Werden nun die Fäden in der Weise eingezogen, daß der erste Faden durch das Auge des einen und dann durch den dahinterliegenden Zwischenraum der Stäbe des anderen Lesebrettes, der zweite Faden durch den nächsten Z" vischenraum der Stäbe des einen und dann durch das nächste, dahinterliegende Auge des' anderen Lesebrettes geführt werden usf., dann kann man zwei Fächer bilden. Durch Hochheben des einen Lesebrettes werden alle geraden Fäden gehoben, die ungeraden Fäden bleiben unten liegen, während das Umgekehrte bei Hochheben des anderen Lesebrettes eintritt. In diese beiden Fächer wird der Kreuzfaden eingelegt. Die Nachteile dieser Bauart sind einmal, daß die Fäden in die Augen eingefädelt werden müssen und daß infolge dieser Augen, die einen gewissen Durchmesser haben, die Lesebretter breit ausfallen. Dieser Nachteil ist durch eine bereits bekannte Ausführung vermieden, bei der das Riet aus einem Rahmen mit dicht nebeneinanderliegenden, parallel zueinander verlaufenden dünnen Drähten besteht. Statt der Augen obiger Ausführung ist jede zweite Rietlücke in der Höhe zweimal verlötet zu dem Zweck, beim Hochheben der Riete die in den verlöteten Rietlücken befindlichen Fäden zur Fachbildung mit hochzunehmen. Bei solcher Ausbildung besteht aber noch immer der Nachteil, daß die Fäden in die Lücken eingefädelt werden müssen: ein weiterer Nachteil ist es, daß bei beiden Ausführungen die Riete durch irgendeine Feststellvorrichtung in der hochgehobenen Lage so lange festgehalten werden müssen, bis der Kreuzfaden durch das Fach gelegt ist. Durch den Gegenstand der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß die Fäden nicht mehr eingefädelt, sondern in die oben offenen Rietlücken in an sich bekannter Weise eingelegt werden. Die Riete bleiben von selbst in den Endstellungen stehen. Das Doppelriet für Kettenschermaschinen gemäß der Erfindung «eist zwei hintereinander angeordnete Kämme mit abwechselnd kurzen und langen Lücken auf, von denen jeweils eine kurze Lücke des einen Kammes und eine lange Lücke des anderen Kammes in einer Flucht liegen und daß zum Fachbilden durch einen Schieber gleichzeitig wechselweise der eine Kamm hochgehoben und der andere Kamm gesenkt und in der Endstellung jeweils festgehalten werden kann. Zum Hochheben und Senken der Nadeln weist der Schieber Schlitze auf, in welche an den Kämmen befestigte Stifte eingreifen.
- Die Kämme bestehen aus in Blei eingeschmolzenen Nadeln, wobei der Kamm zwischen den Nadelschäften zur Erzielung kurzer oder langer Lücken verschieden hoch mit Blei gefüllt ist.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt die Seitenansicht, Abb.2 die Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels.
- Zwei in Böckchen i auf und ab beweglich geführte Kämme 2 und 3 besitzen Zinken mit abwechselnd kurzen und langen Lücken. 4 und 5 bzw. 6 und 7, und zwar stehen die Kämme so hintereinander, da,ß eine kurze Lücke des einen Kammes und eine lange Lücke des anderen Kammes in einer Flucht liegen, wobei in je zwei hintereinanderliegenden Lücken je ein Faden eingelegt wird. Um dieses Einlegen zu erleichtern, liegen die Zähne der Kämme zweckmäßig etwas geneigt zueinander.
- Zwischen beiden Kämmen befindet sich längsverschiebbar ein Schieber 8, in dessen beide gekröpfte Schlitze 9 und io der am Kamm 2 befestigte Stift i i und der am Kamm -3 befestigte Stift 12 hineinragen. In den Abbildungen ist die Stellung der Kämme für das Bilden des einen Faches gezeigt. Die Fadenreihe 13 ist in der ursprünglichen Lage liegengeblieben, während die Fadenreihe 14 durch das Hochbringen des Kammes 3 in den kurzen Lücken 6 dieses Kammes mit nach oben genommen wurde. Dabei steht der Schieber 8 in der einen Endstellung. Wird er nun um die halbe Schlitzlänge seitlich verschoben, so wird der Kamm 3 durch den schrägen Teil des Schlitzes io nach unten gebracht, während der Kamm 2 durch den entsprechenden waagerechten Teil des Schlitzes 9 in der unteren Lage verbleibt. Bei weiterem seitlichen Verschieben des Schiebers 8 bis in seine andere Endstellung steigt dann unter dem Einfluß des schrägen Teiles des Schlitzes 9 der Kamm 2 nach oben, während durch den entsprechenden geraden Teil des Schlitzes io der Kamm 3 unten bleibt. In dieser Stellung der Kämme liegt dann die Fadenreihe 13 oben, und die Fadenreihe 14 bleibt unten liegen. Das zweite Fach ist gebildet.
- Um die Kämme in die:Normallage zu bringen, wird der Schieber 8 uni die Hälfte seiner Schlitzlänge-zurückgeschoben. Infolge der Form der Schlitze 9 und io bleiben die Kämme in den Endstellungen von selbst stehen. Ein nach dem Einlegen. der- Fäden in die Lücken der Kämme oberhalb der Kämme angebrachter Stab 15, verhindert das Herausgleiten der Fäden aus den Kämmen.
- In den Abbildungen sind die- Kämme 2 und 3 als Bleche mit kurz und lang eingefrästen Lücken gezeichnet, wobei nur der Übersichtlichkeit wegen die Zinken des hinteren Kammes breiter dargestellt sind. Die Erfindung sieht jedoch Kämme mit in Blei eingeschmolzenen Nadeln vor, um sehr schmale Kämme zu bekommen und insbesondere auch sehr feine Teilungen zu erzielen. Zur Erzielung kurzer oder langer Lücken wird der Kamm zwischen den Nadelschäften verschieden hoch mit Blei gefüllt. Durch die besondere Ausbildung des Fußes für das Doppelriet ergibt sich ein fester Stand der ganzen Vorrichtung.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelriet für Kettenschermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei hintereinander angeordnete Kämme (2, 3) abwechselnd kurze und lange Lücken aufweisen, von denen jeweils eine kuxze Lücke des einen Kammes und eine lange Lücke des anderen Kammes in einer Flucht liegen, und daß zum Fachbilden durch einen Schieber (8) gleichzeitig wechselweise der eine Kamm hochgehoben und der andere Kamm gesenkt und in der Endstellung jeweils festgehalten werden kann.
- 2. Riet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber Schlitze (9, io) aufweist, in welche an den Kämmen befestigte Stifte (ii, i2) eingreifen.
- 3. Riet nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kämme aus in Blei eingeschmolzenen Nadeln bestehen, wobei der Raum zwischen den Nadelschäften zur Erzielung kurzer oder langer Lücken verschieden hoch mit Blei ausgefüllt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE545965T | 1930-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE545965C true DE545965C (de) | 1932-03-07 |
Family
ID=6560987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930545965D Expired DE545965C (de) | 1930-09-06 | 1930-09-06 | Doppelriet fuer Kettenschermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE545965C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2611353A1 (de) * | 1976-03-18 | 1977-09-22 | Sucker Geb | Vorrichtung und verfahren zur bildung eines fadenkreuzes oder geleses |
| DE2705266A1 (de) * | 1977-02-09 | 1978-08-10 | Sucker Geb | Vorrichtung und verfahren zur bildung eines fadenkreuzes oder geleses |
| FR2503194A1 (fr) * | 1981-04-03 | 1982-10-08 | Sucker Geb | Dispositif et procede pour la formation d'une envergure ou d'un encroix sur une machine textile, notamment une machine d'encollage |
-
1930
- 1930-09-06 DE DE1930545965D patent/DE545965C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2611353A1 (de) * | 1976-03-18 | 1977-09-22 | Sucker Geb | Vorrichtung und verfahren zur bildung eines fadenkreuzes oder geleses |
| DE2705266A1 (de) * | 1977-02-09 | 1978-08-10 | Sucker Geb | Vorrichtung und verfahren zur bildung eines fadenkreuzes oder geleses |
| FR2503194A1 (fr) * | 1981-04-03 | 1982-10-08 | Sucker Geb | Dispositif et procede pour la formation d'une envergure ou d'un encroix sur une machine textile, notamment une machine d'encollage |
| US4528732A (en) * | 1981-04-03 | 1985-07-16 | Gebruder Sucker | Device for forming a thread crossing or lease |
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