DE536325C - Reibahle mit spreizbaren Messern zum Pechausreiben von Zapflochbuechsen - Google Patents

Reibahle mit spreizbaren Messern zum Pechausreiben von Zapflochbuechsen

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Publication number
DE536325C
DE536325C DEG76233D DEG0076233D DE536325C DE 536325 C DE536325 C DE 536325C DE G76233 D DEG76233 D DE G76233D DE G0076233 D DEG0076233 D DE G0076233D DE 536325 C DE536325 C DE 536325C
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DE
Germany
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reamer
legs
sleeve
knives
expandable
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Expired
Application number
DEG76233D
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Guenther Berg & Co
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Guenther Berg & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D77/00Reaming tools
    • B23D77/06Reaming with means for compensating wear
    • B23D77/08Reaming with means for compensating wear by spreading slotted parts of the tool body
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D2277/00Reaming tools
    • B23D2277/56Reaming tools comprising an indication scale

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 536325 KLASSE 49 c GRUPPE
Günther, Berg & Co. in Leipzig
Vorliegende Erfindung betrifft eine Reibahle zum Pechausreiben von Zapflochbüchsen. Die bisher meist gebräuchlichen Pechausreiber für Zapflochbüchsen bestanden aus einem starren Stück. Mit Hilfe dieser Fräser wird aber das Ausbohren der Zapflöcher dann unmöglich, wenn das Zapfloch die Größe des Schneidendurchmessers überschreitet.
ίο Man hat deshalb bereits Reibahlen zu konstruieren versucht, bei denen die Schneide- und Reibekanten an nach Zangenart gelenkig miteinander verbundenen Teilen angeordnet sind. Dieser Versuch hat aber eine für die Praxis geeignete Form noch nicht ergeben können.
Durch vorliegende Erfindung wird nun eine Reibahle mit spreizbaren Messern zum Pechausreiben von Zapf lochbüchsen geschaffen, bei der zwar ebenfalls die Schneide- und Reibekanten an nach Zangenart gelenkig verbundenen Teilen vorgesehen sind, die aber infolge ihrer besonderen Konstruktion gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen die in folgendem beschriebenen wesentlichen Vorteile aufweist.
Das charakteristische Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die oberhalb des Gelenkes liegenden Schenkel der Reibahle sowohl auf den inneren, einander zugekehrten Seiten als auch auf ihren Außenseiten in der Längsrichtung abgeschrägt sind, so daß innen -vorstehende Nasen einer auf den oberen Schenkeln längsverschiebbaren, mit seitlich vorstehenden Griffen versehene Hülse beim Entlanggleiten auf den schrägen Außenflächen die oberen Schenkel entgegen der Federwirkung zusammen- und die unteren Schenkel entsprechend auseinanderspreizen.
Ferner besteht ein wesentliches Merkmal der Erfindung darin, daß die Schenkel der Reibahle durch Verbindungslaschen, einen Ring oder ähnliche Mittel zusammengehalten sind.
Die Erfindung zeichnet sich weiter dadurch besonders vorteilhaft aus, daß die Nasen das Ende von Bolzen bilden, die in ihrer Längsrichtung quer zur Hülse verstellbar sind, so daß der Ausschlag der Schenkel bei einer bestimmten Hubverschiebung der Hülse entsprechend einstellbar ist.
Weitere Vorteile des Erfindungsgegenstandes bestehen darin, daß die Hülse Längsschlitze hat, in denen an den oberen Schenkeln angeordnete Stifte gleiten, und daß die die Nasen darstellenden Bolzen gleichzeitig als Griffe ausgebildet sind.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι einen Längsschnitt,
Abb. 2 die Abb. 1 um 90 ° gedreht,
Abb. 3 einen Querschnitt durch das Werkzeug,
Abb. 4 eine andere Ausführungsart irn Längsschnitt.
Gemäß dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Erfindungsgegenstand aus zwei oder mehreren einzelnen Teilen a, a1. Diese sind zueinander schwenkbar angeordnet und werden ungefähr in der ίο Mitte d ihrer Länge an ihrer Verbindungslinie e durch Laschen f o. dgl. zusammengehalten, so daß kein Verschieben der einzelnen Teile α nach oben, unten oder seitwärts stattfinden kann.
Am oberen Ende der einzelnen Teile α ist eine Hülse g mit Schlitzen η auf und nieder gleitbar angeordnet. Die Schlitze η beschränken im Verein mit Stiften i die Gleithöhe der Hülse g.
Am unteren Ende der einzelnen Teile α ist der eigentliche Aufreiber η angebracht, dieser besteht aus ebenso vielen Teilen, wie die einzelnen Teile a. Statt des Aufreibers η können hier auch Kratzen o, dgl, angeordnet sein. Die einzelnen Teile α sind oben am Griffkopf c abgeschrägt, bilden also je eine schiefe ■ Ebene b.
Gegen die schiefen Ebenen b legen sich beliebig ausgebildete Drucknasen h an. Eine in und zwischen den einzelnen Teilen α angebrachte Feder k drängt die oberen Enden c der einzelnen Teile α auseinander.
Handgriffe I, welche gleichzeitig die Verlängerung der Nasen h bilden können, werden durch Gegenmuttern 0 in ihrer Lage an der Hülse gesichert.
Verwendung findet der Erfindungsgegenstand auf folgende Weise:
Das Werkzeug w> wird in das auszureibende Loch, insbesondere in eine Zapflochbüchse, hineingesteckt, worauf durch Drehbewegung mittels der Handgriffe/ die Ausreibung beginnt.
Soll der Radius des Werkzeuges m vergrößert werden, so wird die Hülse g etwas heruntergedrückt. Hierbei gleiten die Nasen h an den schiefen Ebenen b der einzelnen Teile a herab und drücken dadurch die oberen Enden derselben zusammen.
Um die Berührungslinie e der einzelnen Teile α findet eine Drehbewegung statt, so daß infolge der hebelartigen Wirkung der einzelnen Teile α ihre unteren Enden und mit diesen die einzelnen Werkzeugteile m auseinandergehen. Die Feder k wird während dieser Zeit gespannt.
Der Arbeitsradius des Ausreibens m wird demnach annähernd um so viel vergrößert, wie der Abstand der oberen Enden c voneinander verkleinert wird.
Beim Wiederhinaufschieben der Hülse g läßt der Druck der Nasen h auf die einzelnen Teile α nach, die gespannte Feder k dehnt sich aus und drückt die Oberteile c wieder auseinander, so daß die unteren Teile mit den Werkzeugteilen m wieder zusammengehen.
Die Größe des Aneinanderpressens der Oberteile c und damit die Vergrößerung des Arbeitsradius der Werkzeugteile m während der Gleitbewegung der Hülse g kann von vornherein bestimmt werden, da die Nasen h in der Hülse g schraubbar oder auf beliebig andere Art verstellbar angeordnet sind.
Nach einem anderen Ausführungsbeispiel sind die einzelnen Teile a, wie in Abb. 3 veranschaulicht, aber ohne abgeschrägte Flächen b und ohne Laschen f ausgebildet.
Die Teile α werden in ihrer annähernden Längsmitte durch einen Springring p zusammengehalten. Eine nicht gleit- oder verschiebbar angeordnete Kappe j nimmt mit Nasen h1 versehene Handgriffe I1 auf.
Um die oberen Enden der einzelnen Teile a zusammenzudrücken, braucht mittels eines Griffes t die Nase h1 nur tiefer in die Kappe ^ hineingeschraubt zu werden.
Eine Skala q und ein Zeiger r ermöglichen eine ganz genaue Einstellung des jeweils gewünschten Arbeitsradius des Ausreibers m, was als wesentlicher Fortschritt zu bezeichnen ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Reibahle mit spreizbaren Messern zum Pechausreiben von Zapflochbüchsen, bei der die Schneide- und Reibekanten besitzenden Teile nach Zangenart gelenkig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb des Gelenkes liegenden Schenkel der Reibahle Q1 I1) sowohl auf den inneren, einander zugekehrten Seiten als auch auf ihren Außenseiten in der Längsrichtung abgeschrägt sind, so daß innen vorstehende Nasen Qi) einer auf den oberen Schenkeln längs verschiebbaren, mit seitlich vorstehenden Griffen versehenen Hülse (g) beim Entlanggleiten an den schrägen Außenflächen die oberen Schenkel entgegen Federwirkung zusammen- und die unteren Schenkel entsprechend auseinanderspreizen.
  2. 2. Reibahle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Reibahle (α, α1) durch Verbindungslaschen (/), einen Ring (p) oder ähnliche Mittel zusammengehalten sind.
  3. 3. Reibahle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen Qi) das Ende von Bolzen Q) bilden, die in ihrer Längsrichtung quer zur Hülse
    5S6325
    verstellbar sind, so daß der Ausschlag der Schenkel (a, a%) bei einer bestimmten Hubverschiebung der Hülse (g) entsprechend einstellbar ist.
  4. 4. Reibahle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (g) Längsschlitze (m) hat, in denen an den oberen Schenkeln angeordnete Stifte (i) gleiten.
  5. 5. Reibahle nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Nasen (h) darstellenden Bolzen (/) gleichzeitig als Griffe ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG76233D 1929-04-25 1929-04-25 Reibahle mit spreizbaren Messern zum Pechausreiben von Zapflochbuechsen Expired DE536325C (de)

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DE536325C true DE536325C (de) 1931-10-22

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