DE362860C - Schraubenzieher - Google Patents
SchraubenzieherInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B23/00—Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
- B25B23/02—Arrangements for handling screws or nuts
- B25B23/08—Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation
- B25B23/10—Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation using mechanical gripping means
- B25B23/105—Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation using mechanical gripping means the gripping device being an integral part of the driving bit
- B25B23/106—Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation using mechanical gripping means the gripping device being an integral part of the driving bit the driving bit being a blade
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B25B15/00—Screwdrivers
- B25B15/001—Screwdrivers characterised by material or shape of the tool bit
- B25B15/004—Screwdrivers characterised by material or shape of the tool bit characterised by cross-section
- B25B15/007—Screwdrivers characterised by material or shape of the tool bit characterised by cross-section with blade of flat or substantially flat cross-section
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B23/00—Specially shaped nuts or heads of bolts or screws for rotations by a tool
- F16B23/0007—Specially shaped nuts or heads of bolts or screws for rotations by a tool characterised by the shape of the recess or the protrusion engaging the tool
- F16B23/0015—Specially shaped nuts or heads of bolts or screws for rotations by a tool characterised by the shape of the recess or the protrusion engaging the tool substantially rectangular, e.g. one-slot head
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. NOVEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 362860 KLASSE 87a GRUPPE 19
(V16115 IXjSja)
Orazio Vianello in Triest
Schraubenzieher. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldungen in Italien vom 18. Dezember 1919, 17. Januar, 17. Juni und 27. Oktober 1920
beansprucht.
Es ist bekannt, mit Schraubenziehern ein
Werkzeug zu vereinigen, um den Einschnitt des Schraubenkopfes umzugestalten, damit der
Schraubenzieher nicht.unbeabsichtigterweise aus
S dem Einschnitt des Schraubenkopfes ausgleitet.
Nach der, Erfindung wird ein Stoßwerkzeug mit dem Schraubenzieher gleitbar verbunden,
dessen Anwendung die Gefahr eines Ausgleitens der Schraubenzieherschneide nach oben hin
ausschließt.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen den Querschnitt eines Schraubenkopfes mit dem Einschnitt, dessen
Gestalt schon gemäß der Neuerung verändert ist, und die entsprechende Schneide des Schraubenziehers.
Abb. 3 zeigt die Spitze eines Stoßwerkzeuges zur Gestaltsveränderung des Einschnittes.
Abb. 4 ist eine Oberansicht eines Schraubenkopfes, dessen Einschnitt durch das genannte
Werkzeug verändert worden ist.
Abb. 5 ist das Schaubild einer Schraubenzieherschneide,
die in Verbindung mit dem in Abb. 4 dargestellten Schraubenkopf zu verwenden
wäre.
Ab. 6 und 7 zeigen den neuen Schraubenzieher in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen;
bei Abb. 7 ist der Handgriff fortgelassen.
In Abb. 8, 9 und 10 ist eine einfachere Form
eines Schraubenziehers dargestellt, und zwar in Abb. 8 in Seitenansicht, in Abb. 9 im Schnitt
längs der Linie A-B der Abb. 8 und in Abb. 10 in Seitenansicht der Gebrauchsstellung.
Abb. ii bis 15 zeigen andere Ausführungsformen des Schraubenziehers.
In allen Abbildungen bedeuten gleiche Buchstaben einander entsprechende Teile.
Die üblichen im Handel befindlichen Schrauben sind bekanntlich im Kopf mit einem Einschnitt
versehen. Um das Abgleiten des Schraubenziehers aus diesem Einschnitt zu verhindern, ist schon vorgeschlagen worden,
die Gestalt des Einschnittes des Schraubenkopfes zu verändern, indem dieser Einschnitt
oben enger gehalten wird, zum mindesten auf einem Teil seiner Länge, so daß, wenn nun die
an ihrer Spitze entsprechend verdickte Schneide des Schraubenziehers in den Einschnitt des
Schraubenkopfes eingeführt wird, eine Verbindung beider erzielt wird, die ein Herausgleiten
des Schraubenziehers aus dem Einschnitt des Schraubenkopfes verhindert. Gute Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn
beispielsweise der Einschnitt des Schraubenkopfes die in Abb. 6 dargestellte Gestalt erhält,
wo auf beiden Seiten sich die oberen Kanten des Einschnittes nähern, sei es auf ihrer ganzen
Länge oder nur an einigen oder an einer einzigen Stelle. Letztere Ausführung ist beispielsweise
in Abb. 4 dargestellt. Hier ist gemäß der Erfindung der Einschnitt mit einem Stoßwerkzeug
erzeugt, dessen Schneidflächen 8 nach Abb. 3 geformt sind. Die Schneide des Schraubenziehers
ist in Abb. 5 dargestellt und ist entsprechend gestaltet, so daß, wenn sie in den
Einschnitt des Schraubenkopfes eingeführt wird und eine dauernde Verbindung herstellt, sie
nicht wieder gelöst werden kann, wenn die Schneide nicht seitlich oder durch Biegen des
hergestellten Vorsprungs des Einschnittes aus dem Einschnitt herausgezogen wird.
Die Gestaltsveränderung des Einschnittes wird durch Stoß mit dem Griff des Schraubenziehers
bewirkt, wenn an letzterem, wie weiter unten erläutert werden wird, die Spitzen oder
Schneiden angebracht sind, welche den Schraubenkopf in der erforderlichen Weise verändern,
während die Schneide des Schraubenziehers sich schon in ihrer richtigen Lage im Einschnitt
des Schraubenkopfes befindet. Je nach der dem Einschnitt verliehenen Gestalt kann die
entsprechend gestaltete Spitze des Schraubenziehers in den Einschnitt von vorn oder von
der Seite oder durch beides zugleich eingeführt werden.
In den Abb. 6 und 7 ist ein Schraubenzieher dargestellt mit einem Stoßwerkzeug und einem
Griff, der rechtwinklig umgeklappt werden kann und dann als Kurbel zum Drehen des
Schraubenziehers verwendbar ist. Dieser Schraubenzieher besteht aus einem Stahlschaft
4, dessen Spitze 2 die eigentliche Schraubenzieherschneide bildet und eine Verbreiterung
3 trägt. Die Spitze 2 ist mit dem Schaft 4 gelenkig durch den Bolzen 6 verbunden, so daß
sie nach jeder Seite um 90 Grad gedreht werden kann.
Dieses Werkzeug ist in einer Hülse aus Metall oder Holz-untergebracht, welche so lang
ist, daß sie die ganze Länge des Schaftes 4 und der Schneide aufnehmen kann, und ist mit dem
Handgriff 5 verbunden. Das freie Ende des Schaftes 4, welches in den Handgriff 5 reicht,
kann ebenfalls wie eine Schraubenzieherschneide mit verbreiterter Spitze 3" ausgebildet werden,
so daß zwei Schraubenzieher verschiedener Abmessungen in demselben Werkzeug vereinigt
sein können. _
Das eine Ende der Hülse trägt zwei Schneiden 8, die um die beiden kleinen Zapfen 9
drehbar sind und durch eine Feder oder einen elastischen Ring 10 gehalten werden, der es
ihnen gestattet, daß sie der Schneide 4 genähert oder von ihr entfernt werden.
Wird der Schraubenzieher bei einer gewöhnlichen Schraube benutzt, so wird die Spitze 3
der Schraubenzieherschneide in den Einschnitt 1 des Schraubenkopfes eingeführt. Dann wird
auf den Arm 11 eines Hebels gedrückt, der an der Hülse drehbar angeordnet ist. Hierbei wird
der andere hakenförmig gebogene kleinere Arm 12 des Hebels angehoben und sein Ende
aus den Löchern 13 und 14 entfernt, welche in der Hülse 7 und im Schaft 4 vorgesehen sind.
Die Hülse ist auf diese Weise von dem Schaft 4 entkuppelt worden und wird nun abwärts gestoßen,
bis die Spitzen 15 der Schneiden 8 auf den Schraubenkopf treffen, wie es in der Abb. 6
dargestellt ist. Dadurch werden die Kanten des oberen Teiles des Einschnittes des Schraubenkopfes
zusammengedrückt, und sie nehmen infolgedessen die in Abb. 7 bei 17 dargestellte
Gestalt an, so daß sich die Spitze der Schraubenzieherschneide nicht mehr aus dem Einschnitt
loslösen kann, sondern nur seitlich herausge-
schoben werden kann, wenn sie nicht etwa durch Neigen des Werkzeuges aus dem Einschnitt
entfernt werden kann. Sobald die Spitze der Schneide des Schraubenziehers im Einschnitt
festsitzt, werden Handgriff und Hülse mit einem Ruck zurückgezogen. Das Gelenk 6
liegt dann offen außerhalb der Hülse, wie es in Abb. 7 dargestellt ist. Es ist nun möglich,
Hülse und Handgriff rechtwinklig zur Schneide 2
ίο einzustellen. Auf diese Weise wird ein Hebelarm
von genügender Länge gewonnen, um bequem die Schraube zu drehen, ohne daß der
Schraubenzieher angedrückt zu werden braucht, da die Spitze des Schraubenziehers nicht aus
dem Einschnitt des Sehraubenkopfes entweichen kann. Sollte der verfügbare Raum nicht ge-•
statten, den Schraubenzieher vollständig herum-,zudrehen,
so wird nach jeder halben Umdrehung der Handgriff von einer Seite auf die andere
Seite gelegt.
Der Schaft 4 kann mit einem zweiten Loche 16
versehen sein, das den Schnapphaken 12 aufnimmt, wenn etwa zuviel von dem Schattende
aus dem Handgriff oben heraussteht.
Die dauernde Verbindung der Sehraubenzieherspitze
Tnit dem Einschnitt des Sehraubenkopfes gestattet, den Schraubenzieher mit einer
einfachen Vorrichtung zu versehen, damit bei jeder halben Umdrehung des Handgriffes die
Hand in ihre Aniangsarbertsstellung zurückgehen
kann, ohne den Handgriff loszulassen. Diese im wesentlichen bekannte Vorrichtung
ist in Abb. 6 dargestellt und besteht aus einer zylindrischen Metallhülse i&, die an dem Griff 5
befestigt ist und sich lose um den -oberen Teil 19 der Metallhülse 5 drehen kann, die ebenfalls
zylindrisch ist. Diese zylindrische Metallhülse 18 ist an ihrem unteren Teil mit einer Reihe von
Aussparungen 20 versehen, welche unter der Einwirkung einer Druckfeder 21 in kleinen auf
der Hülse 19 befestigten Bolzen 22 gehalten werden. Soll die Stellung -der Hand geändert
werden, sü wird der Handgriff hochgezogen und dann in der Richtung gedreht, die notwendig
ist, um ihn in seine frühere Stellung zurückzubringen; dann wird das Hochziehen eingestellt
und die Druckfeder drückt die Aussparungen wieder in die Bolzen, worauf die
Drehbewegung wieder erfolgen kann.
Das in Abb. 6 und 7 dargestellte Werkzeug kann vereinfacht werden, wie es z. B. in Abb. 8
bis 10 dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform dient der Schaft 2 des Schraubenziehers
als Führung für die Stoßbacken 8, die am oberen Ende mit dem Handgriffs zusammentreffen
und sogar mit ihm fest verbunden sein können. In Schneide· 1 -befindet sich ein Langloch
27, durch welches eine Schraube 6 oder ein eingenieteter Zapfen greift, vermittels dessen
die beiden Stoßbacken 8 miteinander vereint sind. Wird eine Schraube zum Zusammenhalten
der beiden Stoßbacken benutzt, so wird sie zweckmäßig mit zwei entgegengesetzten Gewinden
versehen, damit die Entfernung der beiden Backen nach Belieben eingestellt werden
kann.
Die Schraube kann übrigens eine Flügelschraube sein, um das Festschrauben der Stoßbacken
zu erleichtern, wenn die Schraubenzieherschneiden verschiedene Stärken aufweisen,
was besonders bei Schraubenziehern mit mehrfachen Schneiden zweckmäßig ist, d. h. bei
Schraubenziehern, die aus mehreren Schneiden bestehen, von denen jede eine andere Stärke
aufweist und die radial und drehbar um einen mittleren Bolzen angeordnet sind.
Die Anordnung kann auch umgekehrt erfolgen, indem ein rundes Loch in der Schneide
des Schraubenziehers angebracht wird und indem zwei Langlöcher in den Stoßbacken vorgesehen
werden. In beiden Fällen ist die Bewegungsfreiheit der Stoßbacken in bezug auf die Schneide des · Schraubenziehers gewahrt,
damit der Einschnitt des Sehraubenkopfes umgestaltet werden kann. Ein Einschnitt 26 am
oberen Teil des Schaftes des Schraubenziehers bietet eine günstige Auflage für den Handgriff.
Soll mit einem geraden Handgriff gearbeitet werden, so wird seine Drehbarkeit in bezug
auf die Schneide durch eine Riegelvorrichtung aufgehoben, welche aus einer Hülse besteht,
die federnd auf der Backe 8 gleitet, oder es wird eine Fangvorrichtung ii, 12 vorgesehen.
In diesem letzteren Falle muß das Loch 14 im Schraubenzieherschaft länglich sein, damit die
Stoßbacken über den erforderlichen Längenbereich gleiten können, wenn sie in Wirkung
treten sollen. Nachdem dies geschehen ist, werden sie durch eine Feder oder ein anderes
in dem Langloch 27 angebrachtes elastisches Mittel 28 "wieder an Ort gebracht. Ein zweiter
elastischer Körper oder eine zweite Teder 28' kann erforderlichenfalls auf der entgegengesetzten
Seite des Haltebolzens oder der Schraube 6 vorgesehen sein.
Soll die Drehung des Handgriffes in der in Abb. 6 und 7 dargestellten Weise in einer zur
Ebene des Einschnittes des Sehraubenkopfes senkrechten Ebene erfolgen, so kann eine Gelenkverbindung
vorgesehen werden, wie. sie beispielsweise Abb. 11 und 12 darstellen. Hier
sind zwei Bolzen 30 angeordnet, deren Achsen in der Ebene der Schneide 2 des Schraubenziehers
liegen und die in Ösen des Griffes lagern, so daß sich letzterer um sie drehen kann. In
diesem Falle drehen sich die Stoßbacken 8 nicht mit dem Handgriff, der ein besonderes
Stück bildet, sondern bleiben immer an der Schraubenzieherschneide. Es ist daher nötig,
ein zweites Loch 27' und eine entsprechende Schraube oder Zapfen 6' vorzusehen, um die
Stoßbacken besser zu führen. Die Stoßwirkung
wird mit dem gebogenen Handgriff erzielt, indem Block 31 heruntergestoßen wird, sie
kann jedoch auchmitgeradem Handgriff erfolgen. In diesem Falle sind am Griff zwei Metallbacken
8X angebracht, die längs der Platte 2X
des Handgriffes geführt sind, wobei diese Platte mit zwei Langlöchern Q1 1Jx mit entsprechenden
Zapfen oder Schrauben O1 versehen ist zwecks
Verbindung mit den Stoßbacken, die oben wieder durch das Stück 3I1 verbunden sind. Auf diese
Weise ist über dem Werkzeug eine zweite Stoßvorrichtung ebenfalls außerhalb der mittleren
Führungsschneide gebildet. In den Löchern 21J1
können ebenfalls elastische Mittel angebracht sein, um nach dem Stoß die Rückkehr des
Werkzeuges in seine Anfangslage zu bewirken. Eine Abart eines umlegbaren Handgriffes
kann mit der in Abb. 8 bis 10 dargestellten Schraubenzieherart verwendet· werden, wie
Abb. 13 und 14 darstellt. Hier ist ein mittleres Metallstück 32 achsial durchbohrt. In dieser
Bohrung des Metallstückes kann, ohne sich zu drehen, die Schneide 2 gleiten. Das Mittelstück
32 trägt zwei Zapfen 30, die durch Bohrungen der Stoßbacken 8 gehen. Letztere sind mit
auswechselbaren Spitzen 8X versehen und vereinigen
sich oben in dem Stück 34, an welchem der Griff 5 befestigt ist, der mit ihm aus einem
Stück bestehen kann. Der Hub der Stoßbacken wird entweder durch Schrauben oder Bolzen 33
begrenzt oder durch geeignete Gestaltung der Spitzen 8X und der Spitze der Schraubenzieherschneide.
Eine Feder oder ein elastisches Mittel 28' bringt die Stoßbacken nach Einstellung der Stoßwirkung in ihre Anfangsstellung zurück. Wird diese Feder, wie in Abb. 14, in eine Kappe 34 mit abgesetztem Rand 35 eingeschlossen, so kann sie als Ersatz des Sehnapphebeis 11, 12 und der Federn 28 dienen und gestattet, den Schraubenzieher mit geradem Griff während des Schraubens oder der nicht schraubenden Bewegung zu benutzen.
Eine Feder oder ein elastisches Mittel 28' bringt die Stoßbacken nach Einstellung der Stoßwirkung in ihre Anfangsstellung zurück. Wird diese Feder, wie in Abb. 14, in eine Kappe 34 mit abgesetztem Rand 35 eingeschlossen, so kann sie als Ersatz des Sehnapphebeis 11, 12 und der Federn 28 dienen und gestattet, den Schraubenzieher mit geradem Griff während des Schraubens oder der nicht schraubenden Bewegung zu benutzen.
Es können zahlreiche andere Anordnungen zur Erreichung derselben Wirkung dienen. So
zeigt beispielsweise Abb. 13 eine Feder 28', die auf einen Stift 36 wirkt, der an seinem unteren
- Ende eine flache Feder 28 trägt, die in einer halbkugeligen Aushöhlung des Kopfes der
Schneide 2 liegt. Zweckmäßig sind Handgriff und Stoßbackenblock mit einer Längsbohrung
versehen, um das Einbringen der Federn zu erleichtern.
Soll der Handgriff sich in einer Ebene senkrecht zum Einschnitt des Schraubenkopfes
drehen, so müssen auf dem Zwischenstück 32 zwei Bolzen 30 (Abb. 15) vorgesehen sein, deren
Achsen in der Ebene der Schraubenzieherschneide liegen. Auf diese Bolzen wird der
Handgriff, der unten zu einer Gabel 37 ausgebildet ist, aufgeschoben. Die Anordnung
kann vereinfacht werden, wenn der Kopf des Stoßbackenstückes die Aufgabe des Zwischenstückes
32 mitübernimmt, indem der Kopf mit einer Bohrung versehen wird, so daß die Schraubenzieherschneide
durchtreten kann. Letztere ist auswechselbar und kann von unten oder j oben eingeführt werden und durch eine Schraube
ι oder andere geeignete Mittel festgestellt werden. Die Rückkehr des Stoßwerkzeuges in seine
! Anfangslage wird durch eine Feder oder ein j anderes elastisches Mittel erreicht, das zwischen
j dem Kopf des Stoßbackenstückes und der ! Schneide des Schraubenziehers angeordnet ist. j
Obwohl der umlegbare Handgriff im Gebrauch ' sehr bequem ist, denn er kann geradegestellt
' und während des Gebrauchs geradegehalten werden, kann an Stelle eines umlegbaren Handgriffes
auch ein rechtwinklig fest abgebogener Handgriff benutzt werden, wodurch die Bauart
vereinfacht wird.
Schließlich können die Handgriffe oder die Stoßwerkzeugköpfe derart ausgebildet werden,
daß sie mit den bekannten Bohrleiern betrieben werden können.
Claims (4)
1. Schraubenzieher mit einem Werkzeug, das zum Schutzö gegen Ausgleiten des
Schraubenziehers die Gestalt des Einschnittes des Schraubenkopfes verändert, gekennzeichnet
durch ein senkrecht am Schraubenzieher bewegliches Stoßwerkzeug, mittels dessen die oberen Ränder des Schraubeneinschnittes
nach einem verjüngten Teile der Schraubenzieherschneide hin gedrückt werden, so daß die Schneide nach oben nicht
aus dem Schlitz entweichen kann.
2. Schraubenzieher nach Anspruch 1, da-
- durch gekennzeichnet, daß das Stoßwerkzeug aus zwei Stoßbacken besteht, die beiderseits
der Schraubenzieherschneide gleitbar befestigt sind und durch Federn in ihre Ausgangsstellung
zurückgeführt werden.
3. Schraubenzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff allein
oder mitsamt den Stoßbacken umlegbar ist.
4. Schraubenzieher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der umlegbare
Griff eine Stoßvorrichtung (81) trägt, die bei aufrechter Stellung des Schraubenziehers
den Stoß auf die an der Schneide des feststehenden Schraubenziehers angeordneten
Werkzeugbacken ausübt (Abb. 11 und 12).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT362860X | 1919-12-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE362860C true DE362860C (de) | 1922-11-02 |
Family
ID=11245542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV16115D Expired DE362860C (de) | 1919-12-18 | 1920-12-18 | Schraubenzieher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE362860C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1156718B (de) * | 1956-06-04 | 1963-10-31 | Hans Pribitzer | Schraubenzieher fuer Schlitzschrauben, deren Schlitz einen schwalbenschwanzfoermigen Querschnitt hat |
| DE2522729A1 (de) * | 1974-05-28 | 1975-12-11 | Edward T Arnn | Schraubenzieher |
| US4130152A (en) * | 1977-10-19 | 1978-12-19 | John Sawyer | Slot-head fastener and driver therefor |
| US4190091A (en) * | 1978-09-26 | 1980-02-26 | Sebastian Zuppichin | Screw, screwdriver and screw-holding attachment therefor |
| US4339971A (en) * | 1978-12-13 | 1982-07-20 | Zatorre Alfredo E | Fastener and driving tool |
-
1920
- 1920-12-18 DE DEV16115D patent/DE362860C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1156718B (de) * | 1956-06-04 | 1963-10-31 | Hans Pribitzer | Schraubenzieher fuer Schlitzschrauben, deren Schlitz einen schwalbenschwanzfoermigen Querschnitt hat |
| DE2522729A1 (de) * | 1974-05-28 | 1975-12-11 | Edward T Arnn | Schraubenzieher |
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| US4339971A (en) * | 1978-12-13 | 1982-07-20 | Zatorre Alfredo E | Fastener and driving tool |
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