DE584079C - Schubstangenverschluss fuer Maehmaschinen - Google Patents

Schubstangenverschluss fuer Maehmaschinen

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DE584079C
DE584079C DEP64242D DEP0064242D DE584079C DE 584079 C DE584079 C DE 584079C DE P64242 D DEP64242 D DE P64242D DE P0064242 D DEP0064242 D DE P0064242D DE 584079 C DE584079 C DE 584079C
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sleeve
push rod
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rod lock
jaws
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/30Driving mechanisms for the cutters
    • A01D34/32Connecting-rods for knife-driving mechanisms
    • A01D34/33Devices for connecting the rod to the knife-bar

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Mit den bisher bekannten Schubstangenverschlüssen für Mähmaschinen wird im wesentlichen der Zweck verfolgt, ein stets gleichmäßiges Andrücken der Klemmbacken an den Messerkopf zu gewährleisten. Die eintretende Abnutzung des Messerkopfs und der Klemmbacken sucht man z. B. durch Änderung des Abstandes der Klemmbacken voneinander mittels einer Stellschraube so auszugleichen, daß die Backen den Messerkopf stets mit derselben Kraft umfassen. Es hat sich gezeigt, daß infolge der zwischen dem Messerkopf und den Klemmbacken auftretenden außerordentlich hohen Reibung die Klemmbacken am stärksten abgenutzt wurden, so daß sie meist mehrmals in einer Erntezeit ausgewechselt werden müssen. Zu dem Zweck muß der Landwirt die Maschine vom Felde in die Werkstatt fahren, die abgenutzten Klemmbacken abschlagen * und neue Backen an die Schubstange annieten oder anschrauben. Dadurch gehen Stunden der in der Erntezeit sehr kostbaren Zeit verloren. Der Nachteil soll gemäß der Erfindung dadurch behoben werden, daß die Klemmbacken abziehbar auf dem sie tragenden Bolzen angeordnet und in der Arbeitslage, in der sie den Messerkopf umfassen, durch eine verschiebbare, über sie greifende Hülse gesichert werden. Diese Anordnung ermöglicht es, abgenutzte Klemmbacken durch wenige Griffe, die auch auf dem Felde ausgeführt werden können, durch neue Backen zu ersetzen. Die Klemmbacken sind, wie bekannt, gegeneinander drehbar mit ihrem hinteren Ende auf den Tragbolzen geschoben, der fest oder herausnehmbar in der Schubstange angeordnet sein kann. Über die Klemmbacken greift in üblicher Weise eine Hülse, die am halmseitigen Ende zweckmäßig kegelförmig erweitert ist, wodurch eine gute Führung erreicht wird. Der Rücken der Klemmbacken ist, wie ebenfalls bekannt, als schiefe Ebene ausgebildet. Infolgedessen drückt die Hülse die Klemmbacken zusammen, so daß sie den Messerkopf fest umschließen. Wenn die Hülse zurückgezogen wird, werden die Klemmbacken frei, so daß sie sich zwecks Freigabe des Messerkopfes zurückklappen lassen und von dem Bolzen gezogen werden können.
Das Verschieben der Hülse kann in einfachster Weise durch ein von Hand zu bedienendes Gestänge bewirkt werden, welches sich bei geschlossener Stellung der Klemmbacken in der Totpunktlage befindet und somit ein ungewolltes Zurückschieben der Hülse verhindert. Um' die Hülse selbsttätig in eine das Schließen der Klemmbacken bewirkende Stellung zu drücken, kann die Hülse, wie bekannt, unter Wirkung einer Schraubenfeder stehen, durch welche sie nach dem Schneidwerk zu gedrückt wird. Mittels eines in bekannter Weise angeordneten einarmigen Hebels, der entweder fest oder abnehmbar an der Vorrichtung atigebracht ist, und eines Gelenkstückes oder einer anderen Bedienungsvorrichtung kann die Hülse unter Zusammendrücken der Feder mehr oder weniger zurückgeschoben werden, so daß sie
die Klemmbacken ganz oder teilweise freigibt. Im letzteren Fall kann der Messerkopf z. B. zwecks Ersatzes von Messern aus den Klemmbacken herausgenommen und wieder in die Backen eingesetzt werden. Wird die Hülse vollständig zurückgeschoben, so wird der Drehbolzen für die Klemmbacken frei, so daß die letzteren von dem Bolzen abgezogen, d. h. ausgewechselt werden können. ίο Die innere kegelförmige Fläche des die Klemmbacken beeinflussenden Teils der Hülse kann mit Rippen oder Nuten bzw. mit Absätzen oder Aussparungen versehen sein, so daß, nach Wunsch, eine Punkt-, Linien- oder Flächenberührung zwischen den Backen und der Hülse erreicht werden kann. Der die Klemmbacken tragende Bolzen kann an beiden Enden flach sein, kann aber auch kugelig, kegelig oder ähnlich ausgebildet sein. Um zu verhindern, daß Sand, Schmutz oder Unkraut in die Druckfeder eindringt und die Wirkung der Feder beeinträchtigt, wird die Feder zweckmäßig mit einer losen oder einer an der Hülse oder an der Schubstange fest angebrachten Schutzhülse ausgestattet, die einen Längsschlitz aufweist, mit dem sie über die Angriffzapfen des Hebelgestänges gleiten kann. Zum Sichern dieses Hebelgestänges dient zweckmäßig ein Sicherungsring, durch den die Feder in zusammengedrücktem Zustand gehalten wird.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung1 veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Schubstangenverschluß mit freiliegender Schraubenfeder und fest angeordnetem Hebel in Seitenansicht;
Fig. 2 zeigt einen Verschluß in Seitenansicht, bei dem die Schraubenfeder mit einer Schutzhülse umgeben und der Hebel abnehmbar ist;
Fig. 3 ist ein Grundriß der Fig. 1; Fig. 4 und 5 zeigen dieselbe Ansicht wie die Fig. 1 und 2, jedoch ist die Verschlußhülse zurückgezogen;
Fig. 6 und 7 endlich zeigen die beiden Klemmbacken.
Der Messerkopf des Schneidwerks der Mähmaschine wird von den beiden Klemmbacken i, 2 in bekannter Weise umschlossen. Die Klemmbacken sind nicht an der Schubstange, die aus Rohr hergestellt oder auch als Rohrstumpf ausgebildet sein kann, fest angeordnet, sondern werden durch einen losen Bolzen 3 drehbar und lose, also abziehbar, zusammengehalten. Über die Klemmbacken und ihren Gelenkbolzen 3 ist eine Muffe oder Hülse 4 geschoben, die durch eine Schraubenfeder 5 in der das Schließen der Klemmbacken bewirkenden Stellung gehalten wird. Die Schraubenfeder 5> ist um eine Verlängerung der Schubstange angeordnet, die vorn in einem Auge 11 endet, durch welches der Gelenkbolzen 3. hindurchgesteckt wird. Am halmseitigen Ende liegt die Feder 5 an der Hülse 4 an, während sie am stoppelseitigen Ende an einen Wulst der Schubstange anliegt.
Um die Feder vor Schmutz, Sand und Unkraut zu schützen, kann sie von einer Schutzhülse 7 umgeben sein, die entweder lose oder an der Schubstange bzw. deren Wulst befestigt ist.
Um die Klemmbacken zu öffnen, muß die Hülse entgegen dem Druck der Feder 5 zurückgeschoben werden, was durch einen 75 , zweiarmigen Hebel 9, 10 bewirkt werden kann. Durch eine einfache Verriegelungsvorrichtung, ζ. B. den Ring 12, können die Backen in der Verschlußstellung, bei welcher die Feder zusammengedrückt ist, gesichert 'werden. Wenn die Feder von einer Schutzhülse umgeben ist, kann in dieser ein Schlitz 8 vorgesehen sein, damit die Hülse an den Angriffszapfen des Hebels vorbeigleiten kann, doch können die Zapfen auch so versetzt werden, daß gegebenenfalls in der Schutzhülse kein Schlitz erforderlich ist. Der zweiarmige Hebel kann entweder fest (Fig. 1) oder abnehmbar . (Fig. 2) an der Schubstange und der Hülse 4 angebracht sein.
Die letztere Ausführung bietet den Vorteil, daß der Hebel, solange er nicht benötigt wird, im Werkzeugkasten mitgeführt werden kann. Zum Verschieben der Hülse 4 ist jedoch nicht unbedingt die bekannte Druckfeder erforderlich, vielmehr kann die Schließstellung der Hülse auch mittels eines Gestänges erreicht werden, das sie etwa in der Totpunktlage sichert.
Der Rücken der Klemmbacken 1, 2 ist, wie üblich, als schiefe Ebene ausgebildet, zu ihm paßt das halmseitige Ende der Hülse 4 in der Weise, daß ihre kegelförmige Innenfläche annähernd der schiefen Ebene der Klemmbakken entspricht. Die kegelförmige Innenfläche der Hülse kann durch Absätze oder Aussparungen 6 unterbrochen sein, je nachdem eine, Punkt-, Linien- oder Flächenberührung zweckmäßig ist. Der Gelenkbolzen 3 kann an no beiden Seiten flach kugelig oder kegelig ausgebildet sein, muß aber der inneren Form der Hülse entsprechen.
Soll der Fingerbalken ausgewechselt werden, so wird mittels der Hebel 9,10 die Schraubenfeder 5 zusammengedrückt und hierdurch die Hülse 4 vom Gelenkbolzen zurückgezogen, jedoch nur so weit, daß der Gelenkbolzen noch innerhalb der Hülse bleibt. Durch einen geringen Zug am Fingerbalken läßt sich jetzt der Messerkopf aus den Klemmbacken herausziehen, da diese den
Kopf widerstandslos freigeben und lose auseinanderklappen. Entsprechend wird der neue Fingerbalken eingesetzt und der Messerkopf zwischen die beiden Klemmbacken eingeführt und durch Freigeben der Hebel 9, 10 die Hülse wieder über den Gelenkbolzen zur Halmseite hin gedrückt, wobei er wieder seine ursprüngliche Stellung einnimmt und durch die Hülse gesichert wird.
Sollen die Klemmbacken, weil sie zu stark abgenutzt sind, durch neue Backen ersetzt werden, so wird die Feder vollkommen zusammengedrückt (Fig. 4), so daß die Hülse den Gelenkbolzen und die Klemmbacken freigibt. Sind neue Backen eingesetzt, so 'wird der Verriegelungsring 12 (Fig. 4) des Hebels gelöst, und die Hülse 4 wird durch die Feder 5 über den Gelenkbolzen verschoben, d. h.' die Klemmbacken geschlossen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Schubstangenverschluß für Mähmaschinen, dessen um Bolzen schwingbare Klemmbacken durch eine axial verschiebbare Hülse gegen den Messerkopf as gedruckt werden, dadurch gekennzeichnet,''daß die Klemmbacken (1, 2) abziehbar auf dem sie tragenden Bolzen (3) angeordnet und durch die verschiebbare Hülse (4) in ihrer Lage gesichert sind.
  2. 2. Schubstangenverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Fläche des die Klemmbacken beeinflussenden Teils der Hülse (4) mit Rippen oder Nuten (6) versehen ist.
  3. 3. Schubstangenverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zum Verschieben der Hülse (4) dienenden einarmigen Gelenk (10) ein über eine Verlängerung des Gelenkstücks (9) greifender Sicherungsring (12) schwingbar angeordnet ist.
  4. 4. Schubstangenverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise zum Schließen der Klemmbacken auf die Hülse (4) wirkende Schraubenfeder (5) mit einer Schutzhülse (7) umgeben ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP64242D 1931-11-15 1931-11-15 Schubstangenverschluss fuer Maehmaschinen Expired DE584079C (de)

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