DE240287C - - Google Patents

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DE240287C
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pliers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/06Bending rods, profiles, or tubes in press brakes or between rams and anvils or abutments; Pliers with forming dies
    • B21D7/063Pliers with forming dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 240287 -KLASSE 49/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1910 ab.
Die vorliegende Rohrbiegezange soll die Aufgabe erfüllen, das Zangenmaul gegen die Schenkel zu verstellen, damit man die Zarige auch vorteilhaft in den Ecken der Räume, besonders an den Decken gebrauchen kann.
Die Aufgabe findet in einfacher und zweckmäßiger Weise gegenüber den bekannten Zangen ihre Lösung dadurch, daß man die Nuten oder Vertiefungen zur unverrückbaren Lagerung
ίο der Zangenschenkel gegen Widerlager und Biegewerkzeug mehrfach anordnet, und zwar derart, daß die Nuten bzw. Vertiefungen in bezug auf den Drehpunkt der Zange im Winkel gegeneinander mehrfach versetzt sind. ■■.
Eine zweckmäßige Verbindung von Zangenmaul und Schenkeln besteht nun darin, daß man die beiden Teile des Zangenmaules durch einen Zapfen mit darübergeschobener Hülse miteinander drehbar verbindet, wobei der eine Teil am Widerlager und der andere am Biegewerkzeug sitzt; auf den Zapfen und auf die Hülse werden alsdann die Zangenschenkel geschoben, die durch Muttern, Splint o. dgl. auf dem Zapfen bzw. der Hülse befestigt werden.
Auf beiliegender Zeichnung stellen Fig. 1 und 2 eine Seitenansicht und eine Vorderansicht der neuen Zange dar. Fig. 3 und 4 zeigen den auswechselbaren Teil der Zange im Grundriß und in Seitenansicht. Fig. 5 und 6 veranschaulichen die Innenseite der Zangenschenkel.
Die Zangenschenkel sind mit α und b bezeichnet, die Mulde, die das Widerlager für das Rohr bildet, mit f, und das Biegemesser mit i.
Die Mulde f ist mit einem Lappen ν versehen, auf dem der Steg χ angeordnet ist. Er greift in eine der beiden senkrecht zueinander. stehenden Nuten y des Zangenschenkels α ein. Mit dem Lappen ν fest verbunden ist der mit Gewinde versehene Stift w, der auf beiden Seiten des Lappens ν angeordnet ist. Auf das Gewinde des Stiftes w ist eine Mutter ζ aufschraubbar, so daß der Zangenschenkel α mit dem Lappen ν und der Mulde f, wenn die Mutter ζ angezogen ist, zwangläufig verbunden ist. Das Messer i besitzt gleichfalls einen Lappen 1, mit dem die Gewindehülse 4 fest verbunden ist. Das Messer i mit dem Lappen 1 und der Gewindehülse 4 bilden auf diese Weise ein Ganzes, das sich um den Zapfen w dreht. Damit dieser Teil der Zange nicht von dem Zapfen w abgleitet, ist an dieser Seite des Zapfens ein Nietkopf angeordnet. Auf die Gewindehülse 4 läßt sich der Zangenschenkel b aufschieben; er besitzt gleichfalls zwei senkrecht zueinander stehende Nuten 3, in die - sich j e nach Lage des Messers i der Steg 2 des Lappens 1 einlegt. Eine Mutter 5 dient wieder zur Herstellung der zwangläufigen Verbindung zwischen Schenkel b und Lappen 1 des Messers i.
Die Wirkungsweise der Zange ist ohne weiteres ersichtlich. Man kann auch erkennen, daß sich von dem auswechselbaren Teil der Zange, bestehend aus Mulde f und Messer i, die Zangenschenkel durch Abschrauben der Muttern ζ und 5 leicht entfernen lassen, und daß man alsdann die Zangenschenkel an einem anderen, aus Mulde und Messer bestehenden Mittel-
teil ansetzen kann. Ebenso kann man auch durch Versetzen der Stege χ und 2 in den Nuten y und 3 der Zangenschenkel α und b die Zange entweder in der Lage, wie sie in Fig. ι dargestellt ist, benutzen, oder aber auch in einer Lage, in der das zwischen den Schenkeln auswechselbare Werkzeug sich im rechten Winkel zu der Lage des Werkzeuges nach Fig. ι befindet. Die Form des Messers und die Form des Widerlagers für das Rohr bleibt für vorliegende Erfindung unerheblich. Wesentlich ist die drehbare Verbindung zwischen Mulde und Messer und die unverrückbare Verbindung mit den leicht lösbaren Zangen- schenkein.
Der Drehzapfen, um den einer der Biegezangenschenkel mit dem zugehörigen Teil des auswechselbaren Zangenschenkels schwingt, braucht nicht auf dem Lappen eines der beiden Teile des Zangenmaules befestigt zu sein. Dieser Drehzapfen kann auch auf einem Zangenschenkel sitzen, so daß das aus Mulde und Messer bestehende Maul und der andere Zangenschenkel auf den so befestigten Drehzapfen aufgeschoben werden müssen.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist nur eine einmalige Verstellung des Zangenmaules gegen die Schenkel vorgesehen, und zwar liegt, das Zangenmaul einmal in
Richtung der Schenkel und das andere Mal senkrecht zu diesen. Infolgedessen sind auch in den Schenkeln nur zwei senkrecht zueinander liegende Nuten vorhanden. Wünscht man dem Zangenmaul noch Zwischenstellungen zu geben, so muß man entsprechend der Anzahl der Zwischenstellungen die Anzahl der Nuten in den Zangenschenkeln vermehren. Die Winkel, in denen, das Zangenmaul zu den Schenkeln steht, entsprechen den Winkeln, in denen die Nuten in den Schenkeln zur Längsrichtung derselben angeordnet sind.
Es lassen sich auch die Nuten in den Lappen von Widerlager und Biegewerkzeug anordnen, in welchem Falle sich der oder die Stege an den Zangenschenkeln befinden müssen.
Nut und Steg bilden die unverrückbare Verbindung zwischen dem Zangenmaul und den Schenkeln. Diese Art der Verbindung kann man auch durch Zapfen und Löcher, durch Verzahnung oder durch andere Konstruktionselemente ersetzen, die geeignet sind, bei der Bewegung der Schenkel gegeneinander die beiden Teile des Zangenmaules mitzunehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rohrbiegezange mit zu den Schenkeln verstellbarem Biegemaul,' dadurch gekennzeichnet, daß durch radial zur Drehachse in den Zangenschenkeln liegende. Nuten (y> 3) und entsprechende Stege (x, 2) an den Backen des Maules, das in dem Schenkeldrehpunkt der Zange schwenkbare Biege-. maul in mehreren Stellungen festgelegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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