DE740195C - Hebelwerkzeug fuer den Fahrleitungsbau - Google Patents

Hebelwerkzeug fuer den Fahrleitungsbau

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DE740195C
DE740195C DEST62207D DEST062207D DE740195C DE 740195 C DE740195 C DE 740195C DE ST62207 D DEST62207 D DE ST62207D DE ST062207 D DEST062207 D DE ST062207D DE 740195 C DE740195 C DE 740195C
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DE
Germany
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wire
tool
claw
lever tool
contact wire
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Expired
Application number
DEST62207D
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English (en)
Inventor
Friedrich Koerner
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HANSESTADT LUEBECK STADTWERKE
Original Assignee
HANSESTADT LUEBECK STADTWERKE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/28Manufacturing or repairing trolley lines

Description

  • Hebelwerkzeug für den Fahrleitungsbau Die Erfindung betrifft ein Hebehverkzeug zum Einbiegen des Verspannungsdrahtes in den Fahrdrahthalber für die Oberleitung elektrisch betriebener Bahnen. Der Draht, an dem der Fahrdrahthalter dauerhaft befestigt wird, wird quer zum Fahrdraht verspannt, wobei seine beiden Enden an Masten o. dgl. befestigt werden. Mit diesem Spanndraht wird nun der an seinen beiden Enden geschlitzte Fahrdrahthalter, der mit einem untern Gewindezapfen zum Befestigen der Fahrdrahthalterklemme versehen ist, so verbunden, daß sich der Gewindezapfen oberhalb des Zwischenraumes zwischen den Fahrschienen befindet. Die Verbindung des Fahrdrahthalters mit dem Spanndraht erfolgt in der Weise, daß der Spanndraht zuerst in den Schlitz des einen Endes des Fahrdrahthalters hineingelegt und durch einen Schraubbolzen festgehalten wird, worauf der Spanndraht alsdann unter Biegung in den Schlitz des anderen Endes des Fahrdrahthalters hineingepreßt und hierauf ebenfalls mittels eines Schraubbolzens gesichert wird. Der Spanndraht muß besonders scharf gespannt sein, um ein Durchbiegen desselben bei Belastung durch den Fahrdraht möglichst zu verhindern: Infolgedessen erfordert das Einbiegen des Spanndrahtes in den zweiten Schlitz des Fahrdrahthalters eine große Kraftanstrengung, da hiermit noch. eine weitere Spannung des Drahtes durch Biegung desselben verbunden ist.
  • Die Erfindung betrifft ein Hebelwerkzeug zum Einbiegen des Verspannungsdrahtes in den Fahrdrahthalter für die Oberleitung elektrisch betriebener Bahnen. Von solchen bekannten Hebelwerkzeugen unterscheidet sich das vorliegende Hebelwerkzeug erfindungsgemäß dadurch, daß das Werkzeug eine mit einem Einschnitt versehene Klaue aufweist, deren vorderes, mit einer geschärften Kante versehenes Ende nach oben gebogen und deren untere Fläche mit Zähnen versehen ist, die einem lose auf der Klaue sitzenden Stützring als Anschlag dienen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. i, z und 3 das Hebelwerkzeug in Gebrauchsstellung in Seitenansicht, Abb. ¢ das Hebelwerkzeug in Seitenansicht, teilweise geschnitten, Abb. 5 in Draufsicht.
  • Das Hebelwerkzeug besteht aus einer mit einem Handgriff a ausgestatteten Klaue b, deren vorderes Ende c nach oben gebogen ist, wobei die vordere Kante d geschärft ist. Die untere Fläche f der Klaue b ist gezahnt, und in ihrer Längsmitte ist ein vorn offener Schlitz :e (Abt: 5) vorgesehen, der der Stärke des Spanndrahtes entspricht. Auf der Klaue b sitzt lose ein rechteckiger, geschlossener Stützring g, dessen Fallbewegungen durch seitlich an der Klaue angebrachte Zapfen h begrenzt sind.
  • Zum Gebrauch wird das Werkzeug, nachdem der Spanndraht i in das Schlitzende 2 des Fahrdrahthalters 3 eingeführt und mittels des Schraubbolzens 4 festgelegt ist, am Handgriff a erfaßt und die Klaue b auf den Spanndraht i gesteckt, so daß sich der letztere im Schlitz e gegen den in einem Zahn der Fläche f liegenden Ring g stützt. Dabei iungreift der gebogene Vorderteil c der Klaue das Schlitzende 5 des Fahrdrahthalters 3 und wird durch die geschärfte Kante d in der Gebrauchsstellung gehalten. Durch eine Hebelbewegung der Vorrichtung mit Drehpunkt an der Kante d. wird der Spanndraht t nach unten gebogen, wobei der Ring g an der Zahnfläche f verschoben werden kann, bis der Draht soweit im Schlitz des Fahrdrahthalters liegt, daß ein Schraubbolzen 6 durch die Öffnungen im Schlitzende 5 geführt und befestigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hebelwerkzeug für den Fahrleitungsbau zum Einbiegen des Verspannungsdrahtes in den Fahrdrahthalter, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug eine mit einem Einschnitt (e) versehene Klaue (b) aufweist, deren vorderes, mit einer geschärften Kante (d) versehenes Ende (c) nach oben gebogen und deren untere Fläche (f) mit Zähnen versehen ist, die einem lose auf der Klaue sitzenden Stützring (g) als Anschlag dienen.
DEST62207D 1942-09-02 1942-09-02 Hebelwerkzeug fuer den Fahrleitungsbau Expired DE740195C (de)

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DEST62207D DE740195C (de) 1942-09-02 1942-09-02 Hebelwerkzeug fuer den Fahrleitungsbau

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DE740195C true DE740195C (de) 1943-10-16

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