DE465074C - Vorrichtung zur Befestigung des Kettenschutzkastens an Fahrraedern - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung des Kettenschutzkastens an Fahrraedern

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DE465074C
DE465074C DEN28025D DEN0028025D DE465074C DE 465074 C DE465074 C DE 465074C DE N28025 D DEN28025 D DE N28025D DE N0028025 D DEN0028025 D DE N0028025D DE 465074 C DE465074 C DE 465074C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J13/00Guards for chain, chain drive or equivalent drive, e.g. belt drive
    • B62J13/02Guards for chain, chain drive or equivalent drive, e.g. belt drive shielding only the upper run of the chain or the like

Description

  • Vorrichtung zur Befestigung des Kettenschutzkastens an Fahrrädern Die Verbindung der bekannten Kettenschutzkasten mit dem Fahrradrahmen erfolgt in der Regel durch Rohrschellen, welche die Rahmenrohre des Fahrrades umfassen und deren Schrauben den Kettenschutzkasten entweder unmittelbar oder mittels einer lösbaren Befestigungsvorrichtung tragen. Das lösbare Befestigungsmittel ermöglicht dem Fahrer, den Kettenschutzkasten im Bedarfsfalle vom Fahrrad abnehmen und wieder an diesem befestigen zu können.
  • Die bisherigen Befestigungsvorrichtungen für die Kettenschutzkasten von Fahrrädern lösen die Aufgabe, den Kettenschutzkasten leicht und bequem anbringen und abnehmen zu können, nur unvollkommen. Demgegenüber ist Gegenstand der Erfindung eine Befestigung für Kettenschutzkasten, welche der gestellten Aufgabe gerecht wird und damit eine wesentliche Verbesserung der bekannten Vorrichtungen bildet. Gemäß der Erfindung wird die Verbindung des Kettenschutzkastens mit den Schraubenbolzen der Rohrschellen durch ein lösbares Gelenk vermittelt, das aus Gelenkaugen der Schraubenbolzen und aus Gelenkbolzen besteht, die verschiebbar in einer Gelenkhülse des K ettenschutzkastens sitzen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Abb. i den Kettenschutzkasten in Außenansicht, Abb. 2, 3 und 4 Seitenansicht, Schnitt und Aufsicht der Befestigungsvorrichtung für den Kettenschutzkasten in größerem Maßstab, . Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i, ebenfalls in größerem Maßstabe.
  • Der Kettenschutzkasten besteht in hekannter Weise aus einer entsprechend geformten Celluloidwand 3, welche an beiden Rändern durch eine Schiene i bzw. 2 eingefaßt ist, von denen die äußere mit der üblichen Kettenrinne 4 vernietet ist. In die Kettenrinne 4 ist in der Nähe des Kettenrades der Tretkurbel eine geschlitzte Spange 5 aus federndem Material eingelegt. Die Verbindung dieser Spange 5 mit der Kettenrinne 4 erfolgt durch Schrauben, welche die Rinne 4 und den Längsschlitz der Spange 5 durchsetzen und in eine sich innen gegen die Spange 5 legende Führungsplatte 6 geschraubt sind.
  • An der Spange 5 sitzt ein die Kettenrinne 4 überragender Lappen 7 (Abb. ¢), welcher gleichzeitig mit der Spange aus einem einzigen Stück Blech gestanzt und dessen äußeres Ende zu einer Gelenkhülse 8 eingerollt ist. Die Gelenkhülse besitzt in der Nähe ihres oberen und unteren Endes je einen Querschlitz 9 und in der Mitte einen Längsschlitz r2 (Abb. 2). In der Gelenkhülse 8 befinden sich längsverschiebbar -zwei Gelenkbolzen i o mit je einem Drucklappen i i (Abb. 3, 4), die durch den Längsschlitz 12 hindurchtreten und als Handhabe für die Verschiebung der Gelenkbolzen to dienen. Zwischen den beiden Gelenkbolzen to ist eine Schraubenfeder 13 eingeschaltet, die durch eine den Längsschlitz 12 überbrückende Spange 14 (Abb. 2) gehalten wird.
  • Die Gelenkbolzen to verriegeln in die Querschlitze 9 eingeführte Gelenkaugen 16, welche an Schraubenbolzen 15 der Rohrschelle 18 sitzen. Die Verbindung der Gelenkaugen. 16 mit den Schraubenbolzen 15 kann. entweder durch Lötung, Nietung o. dgl. erfolgen, oder es können beide Teile aus einem einzigen Stück hergestellt sein. Auf den Schraubenbolz-en 15 sitzen in bekannter Weise je zwei Muttern 17, zwischen denen die beiden in üblicher Weise das Rahmenrohr umfassenden Schellenhälften eingespannt sind.
  • Die Befestigung des Kettenschutzkastens erfolgt in nachstehender Weise: Die Gelenkbolzen io der Gelenkhülse 8 werden vermittels der Drucklappen i i unter Überwindung der Federspannung 13 gegeneinander bewegt, so daß sie die Querschlitze 9 der Gelenkhülse '8 nicht mehr durchsetzen. Nunmehr können, nachdem die beiden Schellenbalken 18 am Rahmenrohr durch die Schraubenbolzen 15 festgelegt sind, die Gelenkaugen 16 in die Querschlitze 9 der Gelenkhülse 8 eingeführt werden. Alsdann läßt man die Gelenkbolzen io zurückfedern, so daß sie durch die Gelenkaugen 16 hindurchtreten. Damit ist die Verbindung zwischen den Gelenkaugen 16 und den Gelenkbolzen io bzw. der Gelenkhülse 8 hergestellt.
  • Der Kettenschutzkasten ist hierdurch am vorderen Ende gelenkig mit dem Fahrradrahmen verbunden und kann flach gegen den Rahmen geklappt und mittels irgendeiner üblichen Befestigungsvorrichtung auch am hintern. Ende mit dem Rahmen durch eine Schelle- o. dgl. verbunden werden. Soll irgendeine Reparatur am Fahrrad vorgenommen werden, welche ein Freilegen des Hinterradlagers bzw. des kleinen Kettenrades erfordert, so braucht man lediglich. die hintere Verbindung ides Kettenschutzkastens zu lösen. Darauf schenkt man den Kettenschutzkasten um die Gelenkbolzen io, und das Kettenrad des Hinterrades liegt vollkommen frei. Ist ein vollständiges. Entfernen des Kettenschutzkastens. vom Fahrraderforderlich, so werden die beiden Gelenkbolzen io mittels ihrer Drucklappen T z gegeneinander bewegt, wodurch, die Verbindung gelöst ist. Dann kann man den Kettenschutzkasten vollkommen ab-' nehmen.
  • Die geschilderte Befestigungsvorrichtung kann man naturgemäß nicht nur am vorderen Ende des Kettenschutzkastens, sondern auch an seinem hinteren Ende anbringen.

Claims (1)

  1. --PATE-A Vorrichtung zur Befestigung des Kettenschutzkastens an Fahrrädern unter Verwendung einer Rohrschelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einer =oberen; und unteren Teil mit je einem horizontalen Einschnitt (9) und im mittleren Teil mit einem Längsschlitz (12) versehenen, - -am Kettenkasteh. befestigten zylindrischen Hülse (ß) besteht, in welcher sich zwei gegen eine Scbxaub-er:feder (i3) stützende; verschiebbare Bolzen (io) befinden, die in die Einschnitte (9) Augen (16): der die beiden Rohrschellenbacken (z8) . zusanimenhltenden Schraubenbolzen (z.5) verriegeln, !wobei jeder der beiden Bolzen (i o) _ einen, den Längsschlitz - (i2'} durchsetzenden Drucklappen (i i.). trägt. _
DEN28025D 1927-11-01 1927-11-01 Vorrichtung zur Befestigung des Kettenschutzkastens an Fahrraedern Expired DE465074C (de)

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