DE910640C - Vorrichtung zum Befestigen des Webschaftes an den Schafttragstangen bei Webstuehlen - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen des Webschaftes an den Schafttragstangen bei WebstuehlenInfo
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- DE910640C DE910640C DEL11908A DEL0011908A DE910640C DE 910640 C DE910640 C DE 910640C DE L11908 A DEL11908 A DE L11908A DE L0011908 A DEL0011908 A DE L0011908A DE 910640 C DE910640 C DE 910640C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C9/00—Healds; Heald frames
- D03C9/06—Heald frames
- D03C9/0608—Construction of frame parts
- D03C9/065—Side stays
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C9/00—Healds; Heald frames
- D03C9/06—Heald frames
- D03C9/0666—Connection of frame parts
- D03C9/0675—Corner connections between horizontal rods and side stays
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
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- D03C9/0683—Arrangements or means for the linking to the drive system
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Description
- Vorrichtung zum Befestigen des Webschaftes an den Schafttragstangen bei Webstühlen Die Erfindung bezieht sich auf Webschäfte und betrifft die Befestigung derselben an den Schafttragstangen.
- Es ist eine Anzahl von Befestigungsvorrichtungen dieser Art bekannt, welche das Befestigen von Webschäften an den Schafttragstangen ermöglichen, ohne daß der Schaftzug unterbrochen werden muß.
- Im vorliegenden Falle ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß auf der oberen Leiste des Webschaftes ein Halteteil verschiebbar und feststellbar angeordnet ist, wobei das Halteteil ein gabelförmiges Ende aufweist, welches zwecks Verbindung des Webschaftes mit der Schafttragstange diese zwischen zwei Bunden umfaßt. Weiterhin kann eine mit der Schafttragstange verbundene Führungsgabel angebracht sein, welche die Seitenleiste des Webschaftes nahe ihrem unteren Ernie umfaßt. Das Halteteil kann in seiner Führung in beliebiger, an sich bekannter Weise mit möglichst einfachen Hilfsmitteln festgeklemmt werden. Da jeder Webschaft durch zwei Schafttragstangen bewegt wird, so gehören zu jedem Webschaft zwei Anordnungen nach der Erfindung. Zum Ausbau eines Schaftes ist es nur erforderlich, die beiden Halteteile auf der oberen Leiste des Webschaftes loszuklemmen, in ihren Führungen so weit nach der Mitte des Webschaftes zu zu verschieben, daß sie- außer Eingriff mit den Schafttragstangen kommen, und dann den Webschaft so weit zu heben, daß er aus den an den Schafttragstangen befestigten Führungsgabeln freikommt. Der Einbau geht entsprechend in umgekehrtem Sinne vor sich.
- Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt, bei der der Webschaft gabelförmige Körper aufweist, welche bei eingehängtem Schaft die Schafttragstange zwischen zwei Bunden umfassen. Diese gabelförmigen Körper sind aber am Webschaft fest angebracht, so daß sie nicht verschoben werden können. Dieser bekannten Vorrichtung gegenüber hat eine solche nach der Erfindung den Vorteil, daß der Webschaft nicht als Ganzes in das Gegenstück eingeschoben wird, sondern nur an einer Stelle gefaßt und die Verbindung mit einem feststellbaren Schieber hergestellt wird.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Abb. i zeigt das obere Ende eines Webschaftes mit zugehöriger Schafttragstange, verschiebbarem Halteteil und oberer Rahmenleiste teils im Schnitt, teils in Ansicht; Abb. 2 zeigt in gleicher Weise das untere Ende eines Webschaftes mit zugehöriger Schafttragstange; Abb. 3 zeigt einen Schnitt III-III nach Abb. i ; Abb. 4 zeigt einen Schnitt IV-IV nach Abb. i ; Abb. 5 zeigt einen Schnitt V-V nach Abb. 2,. Der Webschaft hat eine obere Rahmenleiste i, eine untere Rahmenleiste 2 und jederseits eine Seitenleiste 3. Zur Auf- und Abwärtsbewegung des Webschaftes ist jederseits von diesem eine Schafttragstange 4 vorhanden, welche mit einer Deckleiste 5 versehen ist. An dem oberen Ende hat diese Stange 4 zwei Bunde 7 und 8, zwischen denen eine Eindrehung 6 vorhanden ist. Nahe dem unteren Ende des Webschaftes ist an der Deckleiste mittels Niete oder in irgendeiner anderen Weise eine Führungsgabel g befestigt, welche die Seitenleiste 3 des Webschaftes umfaßt (s. Abb. 2 und 5).
- Die obere Rahmenleiste i des Webschaftes hat ein Hohlprofil io (s. Abb. i und 3). Dieses Hohlprofil kann in der Rahmenleiste i selbst vorhanden sein, oder es kann auf der Oberseite der Rahmenleiste eine besondere Profilleiste befestigt sein. In dem Hohlprofil io .ist gleitbar ein Klemmstück gelagert, welches im Querschnitt auf den größten Teil seiner Länge doppel-T-förmig ist. Die beiden T-Flansche dieses Klemmstückes bilden einen spitzen Winkel. Während der untere Flansch 12 über die ganze Länge des Klemmstückes i i ohne Unterbrechung durchläuft, weist der obere Flansch 14 und mit ihm der Steg 13 einen Einschnitt mit den Kanten 15 und 16 auf. Ein mit dem Klemmstück zusammenwirkender Halteteil 17 hat an einem Ende eine Gabel 18, mit welcher er die Eindrehung 6 der Stange 4 umfassen kann. Das der (gabel 18 entgegengesetzte Ende des Halteteiles 17 ist geschlitzt und derart keilförmig, daß es über den Steg 13 des Klemmstückes i i geschoben werden kann, bis es sich gegen dessen oberen Flansch 14 und gegen die Oberfläche der Rahmenleiste legt. Die Schenkel i9 des Schlitzes im Halteteil 17 können durch ein Verbindungsstück 2o geschlossen sein. Letzteres ist in an sich bekannter, beliebiger Weise. z. B. mittels Niet 21, befestigt. Eine Feder 2@a, welche sich mit ihrem einen Ende gegen die Kante 15 des Steges 13 und mit ihrem anderen Ende über einen kleinen Quersteg 23 gegen den Halteteil 17 stützt, drängt letzteren in Richtung des Pfeiles P und das Klemmstück in Richtung des Pfeiles P`. Durch die Keilwirkung werden das Klemmstück i i mit .seinem unteren Flansch i2 und die beiden Schenkel i9 des geschlitzten Halteteiles 17 an dem Hohlprofil io bzw. der Rahmenleiste i festgeklemmt.
- Soll der Webschaft ausgebaut werden, so ist es zunächst erforderlich, die Teile i i und 17 so gegeneinander zu verschieben, daß die Keilwirkung zwischen beiden aufgehoben wird, d. h. das Klemmstück i i muß in Richtung des Pfeiles P verschoben werden. Um dieses zu erleichtern, kann das Klemmstück i i eine Bohrung 24 haben, welche durch Durchbrechungen 25 in den Schenkeln i9 des Halteteiles 17 zugänglich ist. Mit Hilfe eines in die Bohrung24 gesteckten Stiftes kann das Klemmstück i i dann in Richtung des Pfeiles P verschoben werden. Da bei dieser Arbeit der Halteteil 17 festgehalten werden muß, bedient man sich nveckmäßig einer eigens hierfür gestalteten Zange, welche einerseits in die Bohrung 24 greift und andererseits das auf der Zeichnung nach rechts zeigende Ende des Halteteiles 17 umfaßt. Ist die Keilwirkung zwischen den Teilen i i und 17 aufgehoben, so ist auch das Klemmstück i i mit seinem unteren Flansch i2 nicht mehr in dem Hohlprofil io festgeklemmt. Man kann dann die Teile ii und 17 nach der Mitte des Schaftes zu so weit verschieben, daß die Gabel 18 außer Eingriff mit der Eindrehung 6 der Tragstange 4 kommt, wodurch es möglich wird, den Webschaft nach oben herauszuheben, bis die seitliche Leiste 3 aus der Führungsgabel g heraus ist und der Webschaft ganz fortgenommen werden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Befestigen des Webschaftes an den Schafttragstangen bei Webstühlen, gekennzeichnet durch einen Halteteil (17), welcher an der oberen Rahmenleiste (i) des Webschaftes verschiebbar und feststellbar angeordnet Ist und ein gabelförmiges Ende aufweist, welches zwecks Verbindung .des Webschaftes mit der Schafttragstange (4) diese zwischen zwei Bunden (7 und 8) umfaßt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mit der Schafttragstange (4) verbundene Führungsgabel (g), welche die seitliche Rahmenleiste (3) des Webschaftes nahe ihrem unteren Ende umfaßt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 803 046; schweizerische Patentschrift Nr. 246 232.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL11908A DE910640C (de) | 1952-03-25 | 1952-03-25 | Vorrichtung zum Befestigen des Webschaftes an den Schafttragstangen bei Webstuehlen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL11908A DE910640C (de) | 1952-03-25 | 1952-03-25 | Vorrichtung zum Befestigen des Webschaftes an den Schafttragstangen bei Webstuehlen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910640C true DE910640C (de) | 1954-05-03 |
Family
ID=7259009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL11908A Expired DE910640C (de) | 1952-03-25 | 1952-03-25 | Vorrichtung zum Befestigen des Webschaftes an den Schafttragstangen bei Webstuehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910640C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH246232A (de) * | 1942-03-16 | 1946-12-31 | Grob & Co Ag | Webschaft. |
| DE803046C (de) * | 1948-10-02 | 1951-02-26 | Lentz Fa S | Vorrichtung zum Anhaengen von Schaftrahmen an die Tragstangen bei Webstuehlen |
-
1952
- 1952-03-25 DE DEL11908A patent/DE910640C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH246232A (de) * | 1942-03-16 | 1946-12-31 | Grob & Co Ag | Webschaft. |
| DE803046C (de) * | 1948-10-02 | 1951-02-26 | Lentz Fa S | Vorrichtung zum Anhaengen von Schaftrahmen an die Tragstangen bei Webstuehlen |
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