DE536135C - Mehrteiliger Nuten- und Formfraeser - Google Patents
Mehrteiliger Nuten- und FormfraeserInfo
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- DE536135C DE536135C DEL74600D DEL0074600D DE536135C DE 536135 C DE536135 C DE 536135C DE L74600 D DEL74600 D DE L74600D DE L0074600 D DEL0074600 D DE L0074600D DE 536135 C DE536135 C DE 536135C
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- Germany
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- cutter
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- disc
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- 238000003801 milling Methods 0.000 title claims description 21
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C5/00—Milling-cutters
- B23C5/02—Milling-cutters characterised by the shape of the cutter
- B23C5/08—Disc-type cutters
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C2210/00—Details of milling cutters
- B23C2210/24—Overall form of the milling cutter
- B23C2210/244—Milling cutters comprised of disc-shaped modules or multiple disc-like cutters
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C2245/00—Details of adjusting inserts or bits in the milling cutter
- B23C2245/04—Adjustable wedge surfaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling Processes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
19. OKTOBER 1931
PATENTSCHRIFT
JV* 536 KLASSE 49 b· GRUPPE
Mehrteiliger Nuten- und Formfräser Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1929 ab
Die Erfindung betrifft einen mehrteiligen Nuten- und Formfräser, der so eingerichtet
ist, daß er in der Breite verstellt werden kann. Fräser dieser Art sind bereits bekannt geworden,
deren Einstellung auf Arbeitsbreite mit Hilfe von gleichachsigen schraubenförmigen
Flächen erfolgt und bei denen die Fräserteile zwecks Verhinderung des Verdrehens an
den einander zugekehrten Zahnkranzseiten
ίο mit Ansätzen versehen sind.
Der Nachteil dieser Fräser besteht darin, daß durch die Anordnung der schraubenförmigen
Flächen an den Fräserteilen diese zu sehr geschwächt werden und daß die Einstellung
doch nicht mit der Genauigkeit vorgenommen werden kann, wie dies notwendig ist.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß innerhalb der Ansätze
zwischen die Fräserteile ein aus zwei, auf ein anderliegenden Scheiben bestehendes lösbares
Einstellorgan eingepaßt ist, dessen Teile an den aneinanderliegenden Seiten mit schraubenförmigen
Flächen versehen sind. Eine
«5 der beiden Scheiben ist mit einem rohrartigen Ansatz versehen, der durch die eine Fräserhälfte
ragt und Ansätze o. dgl. aufweist, die in Nuten eines zur Verstellung dienenden Ringes eingreifen. Das Einstellorgan kann
auch aus einer einzigen Scheibe bestehen,
deren eine Seite mit schraubenförmigen Flächen versehen ist, die mit den schraubenförmigen
Flächen der entsprechenden Fräserhälfte zusammenarbeiten.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Fräsers gemäß der Erfindung
beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist ein Schnitt durch den auf einer Spindel aufgekeilten Fräser gemäß der ersten
Ausführ ungsform.
Fig. 2 ist eine Ansicht der einen Fräser half te nach. Fig. 1 von innen gesehen.
Fig. 3 ist eine Ansicht der anderen "Fräser· liälfte ebenfalls von innen gesehen.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch den Fräser einer etwas geänderten Ausführungsform.
Fig. 5 ist ein ähnlicher Schnitt wie Fig. 4, in dem der Fräser versteEt gezeigt ist.
Bei den in den Fig. 1 bis 5 dargestellten
Ausführungsformen besteht das Einstellorgan aus einer mit schraubenförmigen Keilflächen
versehenen Scheibe 1, die entweder mit einer anderen, mit entsprechenden Flächen versehenen
Scheibe 2, die fest mit der einen Fräserhälfte 3 verbunden ist, oder auch mit an der einen
Fräserhälfte versehenen Flächen entsprechender Form in Eingriff kommt. Die Fräserhälfte
3 ist an der Spindel mittels eines oder inehreren Keilen 4 befestigt. Die Einstellscheibe
ι ist mit einem rohrartigen Ansatz 5 versehen, an dem zwei Ansätze 7 vorgesehen
sind, die durch die andere Fräserhälfte ragen. Die eine Fräserhälfte 6 ist auf der Innenseite
mit einer Ausdrehung versehen, in welcher der rohrartige Ansatz 5 der Einstellscheibe 7
ruht.
Um die Verdrehung der beiden Fräserhälften in entgegengesetzter Richtung gegen-
über einander zu verhindern, sind diese mit in einander eingreifenden Ansätzen 8 und 9
versehen, welche annähernd radial abgeschrägte Endflächen besitzen.
Bei der Ausführung nach Fig. x sind die schraubenförmigen Keilflächen an einer besonderen
Scheibe 2 vorgesehen, welche jedoch fest mit der einen Fräserhälfte 3 verbunden ist, z. B. durch den Keil 4.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 sind die schraubenförmigen Keilflächen, wie
aus der Zeichnung hervorgeht, auf der Innenseite der Fräserhälfte 3 vorgesehen.
Wenn die Einstellscheibe 1 mehr oder
ig weniger gedreht wird, so wird eine größere
oder geringere Verschiebung der Fräserhälften erfolgen, wodurch eine Veränderung der
Breite des Fräsers und damit auch der Schnittfläche stattfindet. Es ist klar, daß man durch
ao geeignete Gestaltung der Neigung der Keilflächen
eine besonders genaue Einstellung der Schnittbreite erreichen kann.
Die «ine Fräserhälfte 3 ist, wie bereits erwähnt,
an der. Fräserspindel i8 mittels eines oder mehreren Keilen 4 oder in einer anderen
bekannten Weise befestigt. Damit.die andere Fräserhälfte 6 in ihrer richtigen Lage festgehalten
wird, wird diese durch Muttern 10 gegen die andere Fräserhälfte 3 gepreßt, wobei
ein besonderer Ring 11 zwischen die Muttern und den Fräser eingeschaltet ist. Dieser
Ring ist mit Nuten 12 versehen, in welche die an der Einstellscheibe 1 angeordneten Ansätze
7 eingreifen, so daß bei der Verdrehung des Ringes 11 die Scheibe 1 diese Bewegung
mitmacht. In dem Ring 11 sind f erner Löcher 130. dgl. für einen Schlüssel, Dorn oder evtl.
für eine Schraube 14 zwecks Feststellens desselben vorgesehen.
Die Einstellung des Fräsers ist besonders einfach. Die Muttern 10 werden gelockert,
und der Ring 11 wird so lange gedreht, bis die gewünschte Schnittbreite erreicht ist, worauf
die Muttern 10 wieder angezogen werden.
Claims (3)
- 45 Patentansprüche:i. Mehrteiliger Nuten- und Formfräser, dessen Einstellung auf Arbeitsbreite mit Hilfe von gleichachsigen schraub enf or migen Flächen erfolgt und bei dem die Fräserteile zwecks Verhinderung des Verdrehens an den einander zugekehrten Zahnkranzseiten mit Ansätzen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Ansätze zwischen die Fräserteile (3 und 6) ein aus zwei aufeinanderliegenden Scheiben (1 und 2) bestehendes lösbares Einstellorgan eingepaßt ist, dessen Teile an den aneinanderliegenden Seiten mit schraubenförmigen Flächen versehen sind.
- 2. Mehrteiliger Nuten- und Formfräser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Scheibe (1) des Einstellorgans einen rohrartigen Ansatz (5) aufweist, der durch die eine Fräserhälfte (6) ragt und mit Ansätzen (7) o. dgl. versehen ist, die in Nuten (12) eines zur Verstellung dienenden Ringes (11) eingreifen.
- 3. Mehrteiliger Nuten- und Formfräser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellorgan nur aus einer Scheibe (1) besteht, deren eine Seite mit schraubenförmigen Flächen versehen ist, die mit den schraubenförmigen Flächen der entsprechenden Fräserhälfte (3) zusammenarbeiten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL74600D DE536135C (de) | 1929-03-23 | 1929-03-23 | Mehrteiliger Nuten- und Formfraeser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL74600D DE536135C (de) | 1929-03-23 | 1929-03-23 | Mehrteiliger Nuten- und Formfraeser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536135C true DE536135C (de) | 1931-10-19 |
Family
ID=7283504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL74600D Expired DE536135C (de) | 1929-03-23 | 1929-03-23 | Mehrteiliger Nuten- und Formfraeser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536135C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1173311B (de) * | 1959-05-26 | 1964-07-02 | Oswald Slickers Dipl Ing | Einrichtung zum Brechen (Arrondieren) der Kanten von Metallbaendern |
| DE1179080B (de) * | 1959-11-05 | 1964-10-01 | Friedrich Link | Zweiteiliger Scheibenfraeser |
| DE1196475B (de) * | 1963-12-17 | 1965-07-08 | Wilhelm A Allmann | Einstellbarer Fraesdornring |
| DE1243948B (de) * | 1962-11-03 | 1967-07-06 | Wilhelm Bahmueller | Fraeserbefestigung auf einem Aufnahmedorn |
| DE102017131001A1 (de) * | 2017-12-21 | 2019-06-27 | Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn Gmbh | Fräswerkzeug-Halter und Fräswerkzeug |
-
1929
- 1929-03-23 DE DEL74600D patent/DE536135C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1173311B (de) * | 1959-05-26 | 1964-07-02 | Oswald Slickers Dipl Ing | Einrichtung zum Brechen (Arrondieren) der Kanten von Metallbaendern |
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| DE102017131001A1 (de) * | 2017-12-21 | 2019-06-27 | Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn Gmbh | Fräswerkzeug-Halter und Fräswerkzeug |
| US11484954B2 (en) | 2017-12-21 | 2022-11-01 | Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn Gmbh | Milling tool holder and milling tool |
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