DE522351C - Zwirn - Google Patents

Zwirn

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DE522351C
DE522351C DER75038D DER0075038D DE522351C DE 522351 C DE522351 C DE 522351C DE R75038 D DER75038 D DE R75038D DE R0075038 D DER0075038 D DE R0075038D DE 522351 C DE522351 C DE 522351C
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threads
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DER75038D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/36Cored or coated yarns or threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Zwirn Gemäß einer älteren Erfindung erfolgt das Zusammenzwirnen eines Kunstseidenfadens mit seinem Baumwollfaden, deren Spinnrichtungen entgegengesetzt zueinander sind; derart, daß der Zwirn den Eindruck :eines vollkommen :einheitlichen Fadens erweckt. Zu diesem Zweck wird beim Zusammenzwirnen der als Deckfaden dienende Kunstseidenfaden vollständig oder fast vollständig aufgedreht und dann um den den Herzfaden bildenden Baumwollfaden derart herumgeschlungen, daß er den letzteren vollständig einhüllt. Um ein möglichst weitgehendes Aufdrehen des Herzfadens zu ermöglichen, werden die Fasern desselben vor dem Zwirnen mit einem weichmachenden Mittel, insbesondere einem Bad aus Seife, öl und einem fettlösenden Mittel behandelt, das außerdem den Zweck hat, den Zusammenhalt der Fasern des Deckfadens beim Aufdrehen zu sichern und ihr festes Anhaften an dem Herzfaden beim Zusammenzwirnen zu sichern.
  • Auf die angegebene Weise läßt sich jedoch nur eine verhältnismäßig dünne Faserschicht um den Herzfaden herumschlingen, die in manchen Fällen nicht ausreicht, um den Eindruck eines einheitlichen Fadens zu sichern. Unmöglich wäre es, :etwa zur Verstärkung der Schicht entsprechend stärkere Deckfäden zu verwenden.
  • Zweck der Erfindung ist es nun, die Herstellung einer stärkeren Deckschicht zu ermöglichen. Die Erfindung besteht darin, daß außer dem ersten Deckfaden noch ein zweiter um den Herzfaden herumgeschlungen wird, der zweckmäßigerweise entgegengesetzt zu dem ersten Deckfaden um den Herzfaden herumgewunden wird. Hierbei lassen sich noch besondere Wirkungen erzielen, wenn man einen derbeiden 'Deckfäden, insbes@ohdere den ersten, nicht so weitgehend aufdreht, daß er wieder einen florähnlichen Zustand annimmt, sondern ihm noch einige Windungen beim Zusammenzwirnen mit dem Herzfaden läßt.
  • An und für sich ist @es zwar bereits bekannt, mehrere Deckfäden mit einem Herzfaden in verschiedener Drehrichtung zusammenzuzwirnen und dadurch besondere Effekte zu erzielen, indem die Fäden keine in sich geschlossene Außenschicht um den Herzfaden bilden, sondern ihn in mehr oder weniger dichten Windungen umschlingen, so daß Mischeffekte entstehen. Im Gegensatz hierzu wird :erfindungsgemäß eine völlig geschlossene Einhüllung des Deckfadens angestrebt und durch die verschiedene Umschlingungsrichtung der beiden Deckfäden erreicht, daß diese eine in sich selbst feste und nicht aufdrehbare Hülle um den Deckfaden bilden, so daß auch bei der Verarbeitung des Garnes auf Textilmaschinen mit feiner Nadelstellung und beim Hinweggleiten des Zwirnes über mehr oder weniger scharfe Kanten keine Schädigung d'er Deckfadenhülle, insbesondere keine Drallwirkung, entsteht, die den Faden in der einen oder anderen Richtung zu drehen sucht. Insbesondere ist auch ein stellenweises Loslösen des Deckfadens von dem Herzfaden in solchen Fällen nicht zu befürchten.
  • Der Herzfaden kann aus irgendeinem geeigneten Stoff bestehen, der die für den jeweiligen Verwendungszweck des Fadens nötige Festigkeit besitzt. Im allgemeinen wird der Herzfaden .aus einer pflanzlichen oder tierischen Faser bestehen, beispielsweise aus Baumwolle oder Wolle. Aber es könnten auch Metallfäden verwendet werden.
  • Die Deckfäden können gleichfalls -aus irgendeinem geeigneten Stoff hergestellt und beide von gleicher Art und Farbe oder verschieden voneinander sein. Vorzugsweise wird man für die Deckfäden Natur- oder Kunstseide verwenden. Es ist nicht unbedingt notwendig, .daß die zusammenzuwirkenden Fäden vor dein Zwirnen durch ein weichmachendes Bad hindurchgeführt werden. Man könnte das Bad auch -:erst auf den fertigen Faden einwirken lassen oder überhaupt gänzlich darauf verzichten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Aus Deck- und Herzfäden bestehender Zwirn, dadurch gekennzeichnet, daß der Herzfaden von zwei vollständig bzw. fast vollständig bis zum florähnlichen Zustand aufgedrehten Deckfäden vollkommen eingehüllt ist, die entgegengesetzt zueinander um den Herzfaden herumgeschlungen sind. z. Verfahren zur Herstellung eines Zwirnes gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Deckfäden gleichzeitig oder nacheinanderwährend des Zusammenzwirnens -mit dem Herzfaden vollständig bzw. fast vollständig aufgedreht und dann um den Herzfaden in einander entgegengesetzter Richtung herumgeschlungen werden, so daß dieser durch die Deckfädenvollkommen eingehülltwird.
DER75038D 1928-07-01 1928-07-01 Zwirn Expired DE522351C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE857167C (de) * 1943-02-12 1952-11-27 Julius Herzig Flaumgarn sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE916155C (de) * 1951-11-20 1954-08-05 Dorothea Rudolph Angorawolle-Faden mit Polyamidzusatz
DE1035027B (de) * 1952-11-10 1958-07-24 Dorothea Rudolph Seelenfaden- oder Kerngarn mit einem Polyamidseelenfaden und einem Angorahaarmantel
DE1155040B (de) * 1955-01-14 1963-09-26 Canadian Patents Dev Verfahren zur Herstellung eines Mehrfachkerngarnes
DE1201221B (de) * 1958-06-16 1965-09-16 Dorothea Rudolph Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Kerngarnes

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