DE518541C - Verfahren zur Herstellung von Kunstseidenfaeden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstseidenfaeden

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DE518541C
DE518541C DEST45336D DEST045336D DE518541C DE 518541 C DE518541 C DE 518541C DE ST45336 D DEST45336 D DE ST45336D DE ST045336 D DEST045336 D DE ST045336D DE 518541 C DE518541 C DE 518541C
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thread
rayon
fibrils
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DEST45336D
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STECKBORN KUNSTSEIDE AG
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/06Wet spinning methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kunstseidenfäden In der Kunstseidenindustrie hat man bisher peinlichst darauf geachtet, daß die aus kleinen Fibrillen bestehenden Kunstseidenfäden im Anfärbevermögen, im Glanz und in anderen Eigenschaften durchaus gleichmäßig sind. Dadurch soll vermieden werden, daß beim späteren Verarbeiten unliebsame Ungleichmäßigkeiten im fertigen Gewebe vorkommen.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß man auch aus Kunstseidenfäden, die aus Fibrillen verschiedener Art bestehen, außerordentlich schöne Wirkungen im Gewebe und Trikot erzeugen kann, wenn man bei der Herstellung des Kunstseidenfadens in bezug auf die Ungleichmäßigkeiten der Fibrillen einer bestimmten Richtung vorgeht. Eine sehr schöne Wirkung erzielt man mit Kunstseidenfäden, die aus Fibrillen von verschiedenem Anfärbevermögen bestehen. In einem solchen Faden sieht der ungefärbte Kunstseidenfaden zwar aus wie ein normaler; färbt man jedoch den in dieser Weise zusammengesetzten Faden, so bringt er ganz neue Wirkungen hervor, indem sich beispielsweise die Fibrillen einer Art heller, die anderen dunkler anfärben, während sich bei einem normalen Faden alle Fibrillen gleichmäßig anfärben.
  • Die Herstellung solcher Effektfäden erfolgt nach der Erfindung, soweit man sie nicht erst durch Zusammenlaufen der Fibrillen zu einem Faden an einer Fach- oder sonstigen Textilinaschine vornehmen will, am besten unmittelbar beim Spinnen, indem man die Viskose in verschiedenen Fällbädern, die in gesonderten Trögen an der gleichen Spinnmaschine umlaufen, zu Fäden koagulieren läßt. Man erhält auf diese Weise Fibrillen von verschiedenem Anfärbevermögen, die man zu einem Faden auf derselben Aufwickelvorrichtung vereint.
  • Es sind bereits Mischgewebe aus mehreren Faserstoffen bekannt, bei denen z. B. zur Herstellung eines Dreifarbenproduktes Naturseide, Viskoseseide und Acetatseide verwendet sind. Von dieser Art der Vereinigung von Kunstseidenfäden verschiedenen Ursprungs zu einem Zwirn unterscheidet sich das Verfahren der Erfindung grundsätzlich dadurch, daß man zur Herstellung von Kunstseidenfäden mit verschiedenen Eigenschaften, insbesondere bezüglich der Anfärbbarkeit, die Spinnlösung durch zwei oder mehrere Düsen in verschiedene Fällbäder drückt und die dadurch entstandenen Fäden verschiedener Eigenschaften auf bekannte Weise zu einem Faden vereinigt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Herstellung von Kunstseidenfäden nach der Erfindung schematisch in einem Ausführungsbeispiel.
  • Die zwei getrennten Spinnbäder B1 und B2 sind für sich in der Zusammensetzung ganz verschieden. Aus der Leitung V, wird die Viskose mittels der Pumpen P, und P2 über die Düse D, in das Fällbad B1 und über die Düse D, in das Fällbad BZ gedrückt. In diesen beiden Bädern wird die Viskose verschiedenartig koaguliert, so daß zwei aus den Einzelfibrillen zusammengesetzte Fäden F, und F2 mit verschiedenen Anfärbevermögen entstehen. Außerhalb der Fällbäder werden die beiden Fäden durch den Fadenführer F zum Gesamtfaden F1, F2 vereint und auf die Aufwickelvorrichtung S aufgespult.
  • Man kann natürlich auch mehr als zwei verschiedene Fällbäder mit einer entsprechenden Zahl von Düsen zur Ausführung des Verfahrens der Erfindung anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kunstseidenfäden mit verschiedenen Eigenschaften, besonders in bezug auf die Anfärbbarkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Spinnlösung durch zwei oder mehrere Düsen in verschiedene Fällbäder gedrückt wird und die dadurch entstandenen Fäden von verschiedenen Eigenschaften auf bekannte Weise zu einem Faden vereinigt werden.
DEST45336D Verfahren zur Herstellung von Kunstseidenfaeden Expired DE518541C (de)

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DE970603C (de) * 1943-05-13 1958-10-09 American Viscose Corp Spinnvorrichtung fuer die Herstellung kraeuselfaehiger kuenstlicher Faeden
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DE953425C (de) * 1953-06-26 1956-11-29 Trikotfabriken J Schiesser A G Pelz- bzw. filzartiges Textilgebilde sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung

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