DE516540C - - Google Patents

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DE516540C
DE516540C DENDAT516540D DE516540DC DE516540C DE 516540 C DE516540 C DE 516540C DE NDAT516540 D DENDAT516540 D DE NDAT516540D DE 516540D C DE516540D C DE 516540DC DE 516540 C DE516540 C DE 516540C
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. JANUAR !931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRiF
KLASSE 43 a GRUPPE 3 ! "
-G.
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr*)
Registrierkasse mit Handhebel· oder Kurbelantrieb
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1926 ab
Die Erfindung bezieht sich auf solche Registrierkassen, bei denen neben den Einstellmittein für die Beträge oder Verrichtungen der Kasse ein besonderes, als Handhebel oder Kurbel ausgebildetes Antriebsmittel vorgesehen ist. durch das die verschiedenen Einrichtungen der Kasse, wie Addierwerk, GeIdschublade, Anzeige- und Druckwerk u. dgl., beeinflußt werden. Um diese Einrichtungen
ίο während der einzelnen Arbeitsperioden der Kasse in den jeweils gewünschten Zustand zu versetzen, sind bei bekannten Registrierkassen der genannten Art umständliche Steuer- und Schaltvorrichtungen notwendig.
Während dort zur Ausführung eines Kassenganges zuerst die Einstellung des Betrages u. dgl. und dann der Antrieb in einem zusammenhängenden Zeitabschnitt erfolgt, ist im vorliegenden Ealle der Antrieb in zwei Abschnitte zerlegt und zwischen diesen der Vorgang für die Einstellung des Betrage^ eingeführt. Jeder Kassengang spielt sich also in der Weise ab, daß zuerst der erste Antriebsabschnitt, dann die Einstellung und zum Schluß der zweite Antriebsabschnitt erfolgt. Diese Anordnung ist getroffen, um die komplizierten, am meisten zu Störungen Anlaß gebenden Steuerungseinrichtungen für die Einrückung des Addierwerks, die Sperrung des Schaltwerks sowie für den Antrieb des Druckwerks und des Anzeigewerks auszuscheiden, ohne aber hierbei die Möglichkeit aufzugeben, die Anzeigeräder während des Ruhezustandes der Kasse eingestellt und den Druckvorgang am Ende des Maschinenganges stattfinden zu lassen. Die getroffene Anordnung ergibt außerdem noch andere Vorteile, wie den AVegfall eines besonderen Rückstellhebels, die Sperrung der Stellhebel während des Ruhezustandes der Kasse u. dgl.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. In der Zeich-» nung stellt dar
Fig. ι eine Oberansicht der Maschine,
Fig. 2 die zugehörige Hinteransicht,
Fig. 3 eine zugehörige Seitenansicht bei teilweise weggelassener Seitenwand,
Fig. 4 eine Vorderansicht der Kasse mit weggelassenem Gehäuse und Addierwerk,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch die Kasse nach V-V der Fig. 4, von rechts gesehen, der die Stellung der Teile nach Beendigung des Vorbereitungszuges zeigt,
Fig. 6 einzelne Triebwerksteile für den Antrieb der Addierwerkseinrückung und der Sperrung für die Stellhebel in Seitenansicht, ebenfalls in der Stellung nach Beendigung des Vorbereitungszuges,
Fig. 7 eine Vorderansicht des Addienverks und der Haupttriebachse nebst den anhängenden Teilen.
Fig. S eine Seitenansicht der Hubscheibe für die Sperrung der Stellhebel,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Antriebshebels
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Ernst Breitling und Karl Auglist Lehmann in Essen.
mit anhängenden Triebwerksteilen in der Ruhelage,
Fig. io eine dazugehörige, teilweise im Schnitt nach X-X der Fig. 9 gehaltene Vorderansicht,
Fig. 11 eine der Fig. 9 entsprechende Darstellung in der Arbeitsendstellung des Antriebshebels,
Fig. 12 den Handhebel in der Auffangstellung,
Fig. 13 eine Seitenansicht des Druckwerkes,
Fig. 14 eine der Fig. 13 entsprechende, teilweise im Schnitt gehaltene Ansicht, Fig. ι 5 eine zu Fig. 13 gehörige. Oberansiclü. Der zu zahlende Betrag wird mittels der Handgriffe 1 eingestellt und auf die Anzeigerollen 2 und 75 (Fig. τ) und die Typenräder 3 (Fig. 13) übertragen. Die für den Kunden bestimmten Anzeigerollen 2 sind durch eine Schauöffnung 4 an der Rückseite der Maschine ablesbar und befinden sich auf der rechten Seite (Fig. i) der Maschine in unmittelbarer Nähe des Zahlbrettes 5, das über dem Druckwerk der Maschine angeordnet ist. In Verlängerung des Zahlbrettes 5 ist im Druckwerksgehäuse eine Glasplatte O angebracht, durch welche die letzten Druckzeilen des Kontrollstreifens 7 abgelesen werden können. Eine Öffnung 8 der Glasplatte b gestattet die Eintragung handschriftlicher Vermerke auf dem Kontrollstreifen. Durch einen besonderen, weiter unten dargestellten Mechanismus wird die gedruckte Zeile während des Maschinenganges aus der mit 9 (Fig. 3) bezeichneten Drucklinie an die mit io bezeichnete, durch die Glasplatte 6 hindurch ablesbare Stelle gebracht, von der sie am Ende desselben Maschinenganges bis auf einen Zeilenabstand an die Drucklinie 9 wieder heranbewegt wird.
In der Richtung Zahlbrett 5—Glasplatte 6 ist in der Nähe der Geldschublade τ ι eine besondere Platte 12 angeordnet. Auf diese Platte legt der Verkäufer den von dem Zahlbrett 5 entnommenen, vom Kunden gezahlten Betrag und laßt ihn dort so lange liegen, bis der Kunde dem Zahlbrett 5 den ihm zurückgezahlten überschießenden Betrag entnommen hat. In Verbindung mit den Anzeigerollen und der Angabe des Kontrollstreifens wird hierdurch eine übersichtliche Kontrolle der drei bei einem Zahlungsvorgange auftretenden Beträge erreicht.
Der Antriebshebel 13 der Maschine ist auf der linken Seite (Fig. 1) angeordnet, so daß der Verkäufer bei der Bedienung der Kasse die rechte Hand für die Entgegennahme und Auszahlung des Geldes und für die Eintragung handschriftlicher Vermerke auf dem Kontrollstreifen vollkommen frei hat.
Tn den Seitenwänden 21 und 22 (Fig. 4) der Maschine ist die Haupttricbwcllc 23 gelagert, die in der Nähe ihres linken Endes lose eine Muffe 24 (Fig. jo) trägt, welche mit einem Zahnrade 25 (Fig. 9 bis 11) und einem Schaltdaumen 26 versehen ist. Der Daumen 26 vermag mit zwei Mitnehmerklinken 27 zusammenzuarbeiten, die auf zwei um i8o° gegeneinander versetzten Zapfen 28 eines auf der Welle 23 befestigten Zahnrades 29 gelagert sind. An auf den Klinken 27 befestigten Stiften 30, welche durch Öffnungen 31 des Zahnrades 29 hindurchtreten, greifen Federn 32 an, welche an ihren anderen Enden durch Stifte 33 des Zahnrades 29 gehalten und bestrebt sind, die Klinken 27 in der Bahn des Schaltdaumens 26 zu halten. Außer dem Stift 30 trägt jede Klinke 27 noch einen weiteren Stift 34, welcher dazu dient, die Klinken 27 im geeigneten Zeitpunkt außer Eingriff mit dem Schaltdaumen 26 zu bringen. Das Zahnrad 25 der Muffe 24 steht in ständigem Eingriff mit einem Zahnsegment 35, das samt einem Sperrsegment 36 mit dem Handhebel 13 vernietet und mit diesem zusammen auf einem in der linken Seitenwand 21 befestigten Wellenstumpf 38 drehbar gelagert ist. In ein Loch 39 des Segmentes 3O greift eine mit ihrem anderen Ende an einer Stange 40 (Fig. 5) befestigte Rückholfeder 45 (Fig. 9 und 10) ein, die bestrebt ist, den Handhebel 13 in der in Fig. 9 dargestellten Ruhelage zu halten, in welcher er sich gegen eine Welle 46 legt, die durch eine Ledermuffe 47 abgepolstert ist. Ein an zwei Seiten 41 und 42 abgeplatteter Stift 48 des Handhebels 13 wirkt mit den Stiften 34 der Klinken 2~ zusammen. Die Stifte 33 (Fig. 10) sind auf der linken Seite des Zahnrades 29 verstärkt weitergeführt und reichen in die Bahn des Segmentes 36, mit dessen kreisbogenförmig gestalteter Sperrfläche 49 (Fig-9, n) sie zusammenwirken. Auf der Hauptwelle 23 ist links von der Muffe 24 eine Hubscheibe 50 (Fig. 6, 7 und το) befestigt, die auf ihrem Umfange eine Verzahnung 51 trägt; eine von einer Feder 52 (Fig. 5) beeinflußte Klinke 53, die auf einem Zapfen 54 der linken Seitenwand lose gelagert ist, steht mit der Verzahnung"5i ständig in Eingriff und verhindert eine Rückbewegung der Hauptwelle 23. Wild der Handhebel 13 zwecks Antriebs der Maschine entgegen dem Zuge der Feder 45 aus der Ruhestellung (Fig. 9) in die Stellung nach Fig. 11 verstellt, in welcher seine Bewegung durch die Welle 23 aufgehalten ist, so wird dem Schaltdaumen 26 durch Vermittlung des Zahnsegmentes 35, des Zahnrades 25 und der Muffe 24 eine Drehung im Uhrzeigerdrehsinne um etwa i8o° erteilt, die sich durch die mit dem Daumen 26 in Eingriff befindliche
Klinke 27 auf das Zahnrad 29 und die Haupttriebwelle 23 überträgt.
In der Ruhestellung des Hebels 13 (Fig.9) greift der Schaltdaumen 26 in einen Ausschnitt 56 der ihm gegenüberliegenden Klinke 27 ein, der durch eine Wandung" 57 und einen hakenförmigen Teil 58 begrenzt ist. Gegen Ende der Antriebsbewegung des Handhebels 13, während welcher der Schaltdaumen 26 an der Anschlagfläche 57 anliegt, kommt der von unten nach oben sich bewegende Stift 34 der angetriebenen Klinke 27 in Eingriff mit dem von oben nach unten sich bewegenden Stift 48 des Handhebels 13, wobei die schräggestellte Fläche 41 des Stiftes 4S die Klinke 27 so weit anhebt, daß der Schaltdaumen 2<> außer Eingriff mit dem Haken 58 der Klinke 27 gelangt. Jn der Endstellung des Handhebels (Fig. 11) wird die Klinke 27 durch die Fläche 42 in der angehobenen Lage gehalten, während sich die Speirfläche 49 des Handhebels unter einen der Stifte 33 legt, wodurch ein Überschleudern der Triebwelle 23 verhindert wird.
Bei der Rückbewegung des Handhebels 13 in seine Ruhelage verharrt die Triebwelle 23 in der eingestellten Lage. Der Stift 48 des Handhebels 13 gleitet unter dem Stift 34 hinweg. Hierbei gibt die Fläche 42 des Stiftes 48 die Klinke 2~ jedoch erst frei, wenn sich der Schaltdaumen 2(> unter dem hakenförmigen Fortsatz 58 der Klinke27 befindet. Hierdurch wird verhindert, daß der Schaltdaumen 26 bei der Freigabe der Klinke 27 wieder in Eingriff mit dem Ausschnitt 56 kommt. Gegen Ende der Ruckbewegung wirkt der Schaltdaumen 26 von unten gegen die andere, in Fig. 9 und 11 rechtsliegende Klinke zy, die von ihm angehoben wird und sich in der Ruhestellung des Handhebels 13 mit ihrer Anschlagfläche 57 unter die Schaltfläche des Daumens 26 zufolge der Wirkung ihrer Feder 32 legt.
Erfolgt nun ein zweiter Handhebelzug, so wiederholt sich das beschriebene Spiel, nur mit dem Unterschiede, daß die letztgenannte Klinke 2j zur Wirkung gelangt. Am Ende des zweiten Handhebelzuges befinden sich alle Teile der beschriebenen Einrichtung in der Ausgangsstellung". Die Triebwelle 23 hat während beider Handhebelzüge eine vollständige Umdrehung ausgeführt. Nachstehend wird der erste Hebel zug des Handhebels 13 mit Vorbereitungszug, der zweite mit Druckzug bezeichnet.
Bei der Abwärtsbewegung des Handhebels 13 erfüllt der hakenförmige Teil 58 der in Eingriff befindlichen Klinke 2J in Verbindung mit der in die Verzahnung 51 der Scheibe 50 eingreifenden Klinke 53 (Fig 5) die Aufgabe eines \Aollhubgespcrres für den 11audhebel 13 und verhindert, daß der Handhebel 13 vor Erreichung" seiner Endstellung ztirückbewegt wird.
Um ein Zurückprallen des Handhebels 13 zu verhüten, wenn dieser durch die Rückholfeder 45 in die Ruhestellung gelangt, ist ein Trägheitsgesperre angeordnet. Dieses be-[ stellt aus einer auf einer Welle 59 lose gelagerten Klinke 60, die sich unter der Schwerkraftwirkung ihres nach rechts gerichteten j Armes 61 mit einer nach unten gerichteten , Anschlagfläche 62 gegen einen Stift 63 der linken Seitenwand anlegt (Fig. 10 und 11). j Mit einem Stift 64 des Handhebels 13 vermag ! ein Sperrbogen 65 der Klinke 60 zusammenzuwirken. Bei der normalen Vorwärtsbewegung des Handhebels 13 ist der Stift 64 durch den Sperrbogen 65 in seiner Bewegung nicht gehindert (Fig. 9). Gelangt jedoch der Handhebel 13 mit einer gewissen Geschwindigkeit in seine Ruhestellung zurück, so wird die Klinke 60 entgegengesetzt dem Drehsinne des Uhrzeigers herumgeschleudert, indem der über die linke Seitenfläche des Handhebels 13 hinaus verlängerte Stift 48 auf die Anschlagfläche 62 auftrifft. Hierbei legt sich der Sperrbogen 65 vor den Stift 64 (Fig. 12) und verhindert ein Zurückprallen des Handhebels 13. Unmittelbar darauf erfolgt die selbst- go tätige Zurückbewegung der Klinke 60 in ihre Ruhelage, in welcher sie den Handhebel 13 wieder freigibt. Das Zeitmaß der Rückbewegung kann durch passende Wahl der Schwerkraftwirkung des Armes 61, an welchem an Stelle der Schwerkraft natürlich auch eine Feder angreifen kann, so geregelt werden, daß der Handhebel 13 erst freigegeben wird, nachdem seine Zurückprallbewegung beendet ist.
Die Einstellung des in die Maschine einzuführenden Betrages erfolgt mittels der die Handgriffe 1 tragenden Stellhebel 66 (Fig. 4 und 5), welche in gleichen Abständen lose auf der Hauptwelle 23 gelagert sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind drei Stellen im Einstellwerk und vier Stellen im Addier-, Anzeige- und Druckwerk angenommen. Der links neben den drei Stellhebeln 66 angeordnete Hebel 72 (Fig. 4) kommt beim Summeziehen zur Wirkung, er besitzt keinen Handgriff ], unterscheidet sich aber im übrigen nicht von den Stellhebeln ö6. Die Stellhebel 66, 7'2 tragen vorn Verzahnungen 67 (Fig. 5), welche mit den Schalträdern 68 für das Addierwerk zusammenzuarbeiten bestimmt sind, und hinten Verzahnungen 69, die mit Zahnrädern 70 von Anzeigerollen 75 (Fig.4 und 5) ständig in Eingriff stehen. Die Anzeigerollen 75, die für den Verkäufer an der Vorderseite der Maschine ablesbar sind, sind urn die Welle 59 gelagert und stehen durch diese
Welle selbst und Röhren 70 in bekannter Weise mit dem zweiten Satz von Anzeigerollen 2 in starrer Verbindung, der, wie bereits oben angedeutet, von der Rückseite der Maschine durch die Schauöffnung 4 (Fig. 1 und 2) ablesbar ist.
An den drei rechten Anzeigerollen 2 sitzende Zahnräder 79 greifen in lose auf der Welle 23 gelagerte Zahnsegmente 80 ein, die sich in der Fig. 5 mit den Stellsegmenten 66, 69 teilweise decken. Die Segmente 80 sind unmittelbar mit einem nach vorn und unten gerichteten Segment 74 verbunden. Bei der ersten Anzeigerolle 2 von links (Fig. 4) ist das Segment 80 in Fortfall gekommen. Das zugehörige Segment 74 steht durch eine Nabe 73 unmittelbar mit dem ersten Stellhebel 66 von rechts in Verbindung. Die Segmente 74 stehen je durch eine Verzahnung 81 in Eingriff mit Zahnrädern 82, welche auf den um eine Welle 83 gelagerten Röhren 84 bzw. auf der Welle 83 selbst befestigt sind. Die Röhren 84 und die Welle 83 sind in einem an die rechte Seitenwand 22 der Maschine angeschraubten Bock 71 (Fig. 4) gelagert; sie treten nach rechts durch die rechte Seitenwand 22 hindurch und tragen auf ihrem rechten Ende die Typenräder 3.
Durch Einstellung der Stellhebel 66 werden die Anzeigerollen 75, 2, die Typenräder 3 und, wie nachfolgend beschrieben ist, auch die Schalträder 68 unmittelbar eingestellt. Die Verbindungen zwischen den Stellhebeln 66 und den Typenrädern 3 sind so angeordnet, daß das erste Typenrad 3 von links dem ersten Stellhebel 66 von links entspricht.
Die Schalträder 68 des Addierwerks (Fig. 5) sind auf einer im Addierwerksrahmen 86 befestigten Addierwerkswelle 87 gelagert. Sie sind mit von der Vorderseite der Maschine ablesbaren Zahlenrollen 88 (Fig. 7) durch eine an sich bekannte, nicht weiter beschriebene Zehnerschaltvorrichtung verbunden, welche gleichzeitig mit der Übertragung des Betrages von den Stellhebeln 66 auf die Schalträder 68 in Tätigkeit tritt. Der Addierwerksrahmen 86 ist mittels zweier Arme 91 auf einer in den Seiten wänden 21 und 22 unverschiebbar, aber drehbar angeordneten Welle 89 drehbar und verschiebbar gelagert. Durch einen Zapfen 94 (Fig. 7) an dem linken Seitenarme 91 greift der Addierwerksrahmen in einen an einer Buchse 92 befestigten Arm 93 ein; die letztere ist drehbar, aber unverschiebbar auf der Welle 89 gelagert und trägt an ihrem linken Ende einen starren Arm 90. An diesem ist eine Schubstange 95 angelenkt, die mit ihrem anderen Ende die Welle 23 gabelförmig umfaßt und mit einer Rolle 96 in eine auf der rechten Seitenfläche der Hubscheibe 50 befindliche Kurvennut 97 eingreift. Bei Drehung der Welle 23 verursacht die Kurvennut 97 eine Hin- und Herschwenkung des Addierwerksrahmens 8(> um die Welle 89, wobei die Schalträder 68 in und außer Eingriff mit den Stellhebelverzahnungen 6y gebracht werden. Die Kurvennut 97 ist so geschnitten, daß am Ende des Druckzuges das Addierwerk außer Eingriff sich befindet, während des Vorbereitungszuges in Eingriff und während des Druckzuges wieder außer Eingriff mit den Stellhebeln 66 gelangt.
Mit den Verzahnungen 69 (Fig. 4 und 5) der Stellhebel 66, γ2 wirken Rollen 98 zusammen, die an Hebeln 99 sitzen, welche um die Welle 46 lose drehbar sind. Durch eine an einem unteren Fortsatz der Hebel 99 angreifende Feder ιοτ, die mit ihrem anderen Ende an der Stange 40 befestigt ist, wird jeder Hebel 99 mit seiner Rolle 98 nachgiebig in Eingriff mit der ihm zugeordneten Verzahnung 69 gehalten, wodurch die einzelnen Stellhebel 66, 72 in ihren eingestellten Lagen nachgiebig gesichert sind.
Auf der Welle 46 ist ein Bügel 102 befestigt, der aus zwei Seitenarmen 103, 104 und einem Querbalken 105 besteht. Der Querbalken 105 trägt Stellschrauben 106, welche mit der schmalen hinteren Fläche 107 (Fig. 5 j der Hebel 99 zusammenwirken, während rückwärtige Fortsätze 108 dieser Hebel unter den Querbalken 105 greifen. Durch Drehung des Bügels 102 entgegengesetzt dem Drehsinne des Uhrzeigers werden die Rollen 98 in die Verzahnungen 69 eingepreßt und die Stellhebel 66 sowie die Anzeige- und Typenräder 75, 2, 3 gegen jede Bewegung gesperrt. Durch Drehen des Bügels 102 im Drehsinne des Uhrzeigers, das vor der Rückführung der Stellhebel 66 in die Nullstellung erfolgt, werden die Rollen 98 aus den Verzahnungen 69 mittels des Querbalkens 105 und der Fortsätze 10S ausgehoben, so daß die Rückbewegung der Stellhebel 66, ohne von den Federn 101 behindert zu sein, erfolgen kann.
Der linke Seitenarm 103 des Bügels 102 trägt einen oberen Fortsatz 109 (Fig. 4 und 5J, welcher mittels einer Stellschraube 110 mit einem Stift in eines auf der Welle no 59 lose gelagerten Seitenarmes 112 einer Blende 113 in Eingriff steht, die an der Rückseite der Anzeigerollen 75, 2 entlangläuft. An einem an dem linken Seitenarm 112 der Blende 113 befestigten Stift 115 greift die Feder 52 an, welche die Blende 113 entgegengesetzt dem Drehsinne des Uhrzeigers zu drehen sucht. Diese Drehung wird durch einen in der linken Seitenwand 21 sitzenden Stift 116, gegen welchen sich der Stift 115 legt, begrenzt. Solange der Bügel 102 die in Fig. 5 dargestellte Stellung einnimmt, ver-
deckt die Blende τ 13 die Schauöffnung 4 für die Anzeigerollen 2. Wird der Bügel 102 zwecks Sperrung der Stellhebel 66 entgegengesetzt dem Drehsinne des Uhrzeigers verschwenkt, was während des Druckzuges geschieht, so wird die Blende 113 nach unten bewegt und gibt die Schauöffnung 4 frei. Der Antrieb des Bügels 102 erfolgt durch eine auf der linken Seite der Hubscheibe 50 (Fig. 6 bis 8) befindliche Kurvennut 117 (Fig. S), in welche eine Rolle 118 einer die Welle 23 gabelförmig umfassenden Schubstange 119 eingreift; die Schubstange 119 ist mittels Zapfens 120 an dem linken Seitenarm 103 des Bügels 102 angelenkt.
Das auf der Welle 23 (Fig. 4 und 5) befestigte Zahnrad 29 steht ständig in Eingrift mit einem Zahnrade 125, das von gleicher Größe und auf einer in den Seitenwänden 21 und 22 gelagerten Welle 126 befestigt ist. Die Welle 126 trägt Rückstellarme 127, welche mit einer Rolle 128 und einer Sperrfläche 129 versehen sind. Diese Arme dienen zur Rückführung der Stellhebel 66, 72 und der mit diesen verbundenen Anzeige- und Typenräder in die Nullstellung. Sie wirken nicht direkt auf die Stellhebel 66, 72 ein, sondern auf die Zwischensegmente 74, und zwar arbeitet jede Rolle 128 mit einer Anschlagfläche 130 des zugehörigen Segmentes 74 und jede Sperrfläche 129 mit einer auf dem betreffenden Segment 74 gelagerten Rolle 131 zusammen. Bei der während des Vorbereitungszuges erfolgenden Drehung der Welle 126 werden die bei der Einstellung der Stellhebel 66 mit ihren Anschlagflächen 130 in die Bahn der Rollen 128 verstellten Segmente 74 von den Rollen 128 wieder in die Nullstellung zurückgeführt, wobei die Bewegung der Stellhebel 66, 72 durch Auf treffen von unteren Anschlagflächen 132 auf Lederpolster 133 der Welle 126 begrenzt wird. Ein Zurückprallen der Stellhebel wird durch den Eingriff der Sperrflächen 129 mit den Rollen 131 verhindert. Nach Beendigung des Druckzuges nehmen die Teile die in Fig. 5 dargestellte Lage ein, in der die Segmente 74 von den Rollen 128 und die Rollen 131 von den Sperrflächen 129 freigegeben sind.
Auf der Welle 126 (Fig. 4 und 5) ist ein unter der Wirkung einer Feder 1:34 stehender Hebel 135 lose gelagert, welcher durch sein oberes abgebogenes Ende 136 mit einer auf der Haupttriebwelle 25 befestigten Hubscheibe 137 zusammenarbeitet. Das untere Ende des Hebels 135 (Fig. 5) wirkt mit einer an der Rückseite der von einer Vorholfeder 138 beeinflußten Geldschublade 11 angebrachten Sperrplatte 140 zusammen. Während des Druckzuges wird dem Hebel 135 durch die ansteigende Fläche 145 der Hubscheibe 137 eine Drehung entgegengesetzt dem Drehsinne des Ulirzeigers erteilt, wodurch die Sperrplatte 140 freigegeben wird und die Geldschublade 11 unter der Wirkung der Feder 138 nach vorn gleitet. Am Ende des Druckzuges steht der Abbiegung 136 ein Einschnitt 146 der Hubscheibe 137 gegenüber. In diesen legt sich die Abbiegung 136 unter der Wirkung der Feder 134 ein und sperrt die Welle 23 und damit den Handhebel 13. Beim Zurückschieben der Geldschublade fällt das untere Ende des Hebels 135 wieder hinter die Sperrplatte 140 ein und hält diese in der geschlossenen Lage fest, wobei das obere Ende 136 des Hebels 135 aus dem Einschnitt 146 herausbewegt ist und die Welle 23 freigibt. Solange die Geldschublade 139 nicht geschlossen ist, kann sonach der Vorbereitungszug, bei dem die Löschung der Stellhebel 36 bewirkt wird, nicht ausgeführt werden.
Das von dem Sondergehäuse 147 (Fig. 4 und 13) umschlossene, an der rechten Seite der Kasse angeordnete Druckwerk erhält seinen Antrieb durch die Haupttriebwelle 23, welche durch die rechte Seitenwand 22 hindurchragt und hier eine Hubscheibe 148 (Fig. 13, 15) trägt, die zum Antrieb der Druckplatte 149 dient. Letztere ist auf einem Zapfen 150 gelagert; ein mit ihr verbundener Arm 151 steht unter dem Einfluß einer Feder 152, die eine Rolle 153 des Armes 151 in Berührung mit der Hubscheibe 148 hält. Während des Druckzuges wird die Druckplatte 149 zur Bewirkung des Abdruckes gegen die Typenräder 3 gepreßt und am Ende des Druckzuges wieder freigegeben, so daß sie unter Wirkung der Feder 152 von den Typenrädern 3 abgehoben wird.
Die Auf- und Abwickelrollen 154, 155 (Fig. 13, 14, 15) für den Kontrollstreifen 7 sind auf einem Schwingrahmen 157 angeordnet, der auf einem Zapfen 158 (Fig. 14, 15) der rechten Seitenwand gelagert ist. Der Kontrollstreifen 7 läuft von der Abwickelrolle 154 über eine an dem Schwingrahmen
157 angeordnete Führungsstange 159, zwischen den Typenrädern 3 und der Druckplatte 149 hindurch, über eine an der Seitenwand 22 befestigte Schreibplatte τ 60, über eine zweite an dem Schwingrahmen 157 angeordnete Führungsstange ΐ6ΐ zur Aufwickelrolle 155. Die Aufwickelrolle 155, die um den Zapfen
158 gelagert ist, ist mit einem Schaltrad 162 verbunden, welches mit einer Schaltklinke 163 und einer Gegenklinke 164 zusammenwirkt. Die Schaltklinke 163 ist mittels Zapfens 141 an einem Schaltstück 165 gelagert, das mittels Zapfens 166 an dem Schwingrahmen 157 lose drehbar angeordnet ist. Eine Feder 167 verbindet das Schaltstück 165 mit der Schaltklinke L63. Ein Stift 168 des Schaltstückes
ι6ζ greift in eine Kurvennut 169 einer Platte 170 ein, welche an der rechten Seitenwand 22 befestigt ist.
Die Hinundherbewegung des Schwingrahmens 157 erfolgt durch eine links von der rechten Seitenwand 22 auf der Welle 23 befestigte Hubscheibe 175 (Fig. 4 und 14), welche mit einer Rolle 176 einer durch einen Zapfen 171 mit dem Schwingrahmen 157 ver-
'° bundenen Schubstange 177 zusammenwirkt. Eine Feder 178 (Fig. 13) hält die Berührung der Rolle 176 mit der Hubscheibe 175 aufrecht. Letztere verursacht, daß der Schwingrahmen 157 am Ende des Vorbereitungszuges in seiner rechten Endstellung (Fig. 14) und am Ende des Druckzuges in seiner linken, in Fig. 13 teilweise strichpunktiert gezeichneten, mit 157' bezeichneten Endstellung steht. In der mittleren Stellung (strichpunktierte Stellung 157", Fig. 13), die der Schwingrahmen 157 im Verlaufe seiner Schwingbewegung einnimmt, sind die Verbindungslinien der Stangenmitten 159, 161 mit der Drehachse des Rahmens senkrecht auf die nach der Schreibplatte 160 laufenden zugehörigen Kontrollstreifenteile gerichtet. Hierdurch wird erreicht, daß der gesamte, zwischen Auf- und Abwickelrolle 154, 155 befindliche Kontrollstreifenteil seine Länge während der Schwingbewegung des Schwingrahmens 157 nicht verändert.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung dient zum Zeilentransport des Kontrollstreifens und zur Sichtbarmachung der letzten Druckzeilen. Am Ende des Vorbereitungszuges sind die letzten Druckzeilen des Kontrollstreifens 7 durch die Glasplatte 6 des Druckwerksgehäuses 147 ablesbar, die Schaltklinke 163 greift hinter einen bestimmten
♦° Zahn des Schaltrades 162. Durch die Ausschwingung des Rahmens 157 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinne während des Druckzuges wird der Kontrollstreifen 7 so über die Schreibplatte 160 gezogen, daß die letzte Druckzelle bis auf Zeilenabstand an die durch den Pfeil 9 bezeichnete Drucldinie herangeführt wird. Bei dieser Schwenkung wird das Schaltrad 162 durch die Gegenklinke 164 in seiner Lage gehalten, während das Schaltstück 165 zufolge des Eingriffs seines Stiftes 168 in die Kurvennut 169 gegenüber dem Schwingrahmen 157 eine Drehung im Uhrzeigersinne ausführt, wodurch die Schaltklinke 163 nach oben über zwei Zähne des Schaltrades 162 hinweggleitet. Durch die Rückschwingung des Rahmens 157 während des Vorbereitungszuges wird der Kontrollstreifen 7 wieder in die Lage zurückgebracht, die er am Ende des vorangegangenen Druckzuges einnahm, in welcher seine letzten Druckzeilen durch die Glasplatte 6 ablesbar waren. Gleichzeitig tritt jedoch die Schaltklinke 163 in Tätigkeit, die bei der Rückkehr in ihre Ausgangsstellung wegen des Zusammenarbeitens mit der Kurvennut 169 eine Bewegung gegenüber dem Schaltrade 162 ausführt, derzufolge das Schaltrad 162 um zwei Zähne weitergeschaltet wird und der Kontrollstreifen eine zusätzliche Bewegung um einen Zeilenabstand erhält. Hiermit ist die für den folgenden Druckzug bestimmte Druckzelle unter die Schreiböffnung 8 gebracht, so daß handschriftliche Eintragungen vorgenommen werden können. Tn der Zeit zwischen dem Druckzug und dem Vorbereitungszuge steht der Glasplatte 6 ein Teil des Kontrollstreifens gegenüber, welcher Abdrucke von weiter zurückliegenden Maschinengängen enthält. Um diese Abdrucke zur Vermeidung von Irrtümern unsichtbar zu machen, ist eine Blende 181 (Fig. 13, 15) vorgesehen, die mittels Arme 182 an die Führungsstange 161 angelenkt ist. Durch die Stange 161 werden die Bewegungen des Schwingrahmens 157 auf die Blende 181 übertragen. Am Ende des Vorbereitungszuges nimmt diese die in Fig. 13 ausgezogene Stellung, am Ende des Druckzuges die in Fig- 13 gestrichelt gezeichnete Stellung ein.
Die Arbeits- und Bedienungsweise der neuen Kasse ist folgende:
In der Ruhestellung der Kasse, d. h. nach Beendigung des Druckzuges des vorangegangenen Maschinenganges und nach Zurückschieben der Geldschublade 11, sind die Stellhebel 66, 72 (Fig. 4, 5), die Anzeige- und Typenräder 75, 2, 3 durch den Bügel 102 mittels der Rollen 98 in der während des voraufgegangenen Maschinenganges eingestellten Lage gesperrt. Die Blende 113 gibt die Schauöffnung 4 für die Anzeigeräder 2 frei, während die Blende 181 (Fig. 13) des Druckwerkes die Schau- und Schreiböffnung 6 für den Kontrollstreifen 7 verdeckt, da sich der Schwingrahmen 157 in seiner linken Schwingstellung befindet. Die Geldschublade 11 ist in ihrer zurückgeschobenen Stellung gesperrt. Das Addierwerk 68, 88 befindet sich außer Eingriff mit den Stellhebeln 66, 72.
Zur Einleitung des neuen Maschinenganges erfolgt zunächst der Vorbereitungszug durch einmaliges Herunterziehen und Wiederloslassen des Handhebels 13. Im Verlaufe desselben treten in der Kasse folgende Veränderungen auf: Der Bügel 102 wird im Uhrzeigersinne gedreht, wodurch die Rollen 98 vermittels ihrer Hebel 99 aus den Verzahnungen 69 der Stellhebel 66, 72 ausgehoben werden. Gleichzeitig bewegt sich die Blende 113, dem Zuge ihrer Feder folgend, nach oben und bedeckt die Schauöffnung 4. Die Stellhebel 6G werden in ihre Nullstellung .zurückgeführt.
Hierauf erfolgt die Freigabe der Hebel 99 durch den Bügel 102, so daß sich die Rollen 98 in die Verzahnungen 69 der Stellhebel 66 einlegen und diese nachgiebig in ihren Stellungen halten. Nunmehr wird das Addierwerk 68,88 in die Stellhebel 66 eingelegt, und etwa gleichzeitig hiermit erfolgt die Ausschwingung des Schwingrahmens 157 des Druckwerkes nach rechts, wobei der Zeilenvorschub des Kontrollstreifens 7, die Verstellung der letzten Druckzeilen unter die Schau- und Schreiböffriung 6 und die Freigabe dieser Üffnung durch die Blende 181 bewirkt wird. Die Kasse steht nun für die Einführung eines neuen Betrages mittels der Stellhebel 66 und die Eintragung eines handschriftlichen Vermerkes auf den Kontrollstreifen 7 bereit.
Durch die Einstellung der Handhebel 66 erfolgt gleichzeitig auch die Einstellung der Anzeiger ollen 75, 2 und der Typenräder 3 und die Übertragung des betreffenden Betrages auf das Addierwerk 68, 88, bei dem, wie oben erwähnt, die Zehnerschaltung durch die Betragseinstellung selbst bewirkt wird.
Nachdem eine handschriftliche Eintragung auf dem Kontrollstreifen 7 vorgenommen ist, erfolgt auch der Druckzug durch einmaliges Herunterziehen und Wiederloslassen des Handhebels 13. Im Verlaufe desselben treten an der Kasse folgende Veränderungen auf: Durch Drehung des Bügels 102 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne werden die Rollen 98 in die Verzahnungen 69 der Stellhebel 66 gepreßt, so daß diese sowie die Anzeige- und Typenräder 75, 2, 3 gegen jede Bewegung gesperrt sind. Die Bewegung des Bügels 102 verursacht auch die Abwärtsbewegung der Blende 113, welche die Schauöffnung für die Anzeigeräder 2 freigibt. Das Addierwerk 68, 88 wird außer Eingriff mit den Stellhebeln 66 gebracht. Der Schwingrahmen 157 des Druckwerkes wird nach links ausgeschwungen, wodurch die neue Druckzeile in die Drucklinie 9 übergeführt wird und gleichzeitig die Blende 181 unter die Schau- und Schreiböffnung 6 gelangt, so daß der Kontrollstreifen 7 verdeckt ist und handschriftliche Eintragungen nicht mehr vorgenommen werden können. Es folgt nun die Freigabe der Geldschublade 11, die unter Wirkung ihrer Feder 138 nach vorn gleitet. Gegen Ende des Druckzuges wird die Druckplatte 149 (Fig. 13) gegen die Typenräder 3 gepreßt und gleich darauf wieder freigegeben, womit der Abdruck des eingestellten Betrages bewirkt ist.
Nach Vollendung des Druckzuges folgt der Zahlungsvorgang zwischen dem Verkäufer und dem Kunden, der durch Schließen der Geldschublade 11 beendet wird. Solange die Geldschublade nicht geschlossen ist, ist der Handhebel 13 durch den Hebel 135 und die Hubscheibe 137 gesperrt.
Die beiden Antriebsbewegungen des Triebwerkes erfolgen bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung durch zweimaliges Ziehen des Handhebels 13. Natürlich kann bei Verwendung passender Kupplungsvorrichtungen zwischen dem Handhebel und der Triebwelle 23 die Anordnung auch so getroffen sein, daß der Abwärtszug des Handhebels den Vorbereitungszug und sein Aufwärtszug den Druckzug bewirkt; auch kann an Stelle des Handhebels eine Drehkurbel treten, die in zwei Absätzen bewegt wird.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Registrierkasse mit Handhebel- oder Kurbelantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsbewegung des Handhebels (13) für einen vollständigen, die Steuerung der Anzeigeräder und das Drucken des Betrages einschließenden Kassengang in zwei Abschnitten — dem Vorbereitungszuge und dem Druckzuge — erfolgt, welche durch den Vorgang für die Einstellung des Betrages voneinander getrennt sind.
    2. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausführung der beiden Antriebsbewegungen zwei Arbeits- und zwei Leerzüge des Handhebels (13) erfolgen, von denen jeder Arbeitszug eine halbe Umdrehung der Haupttrieb welle (23) zur Folge hat.
    3. Registrierkasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Ausschwingen des Handhebels (13) ein ioo Schaltdaumen (26) hin und her bewegt wird, welcher wechselweise mit an der Triebwelle (23) um i8o° versetzt zueinander angeordneten Mitnehmerklinken (2j) in Eingriff steht.
    4. Registrierkasse nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerklinken (27) je einen Ausschnitt (56) aufweisen, der von einer Anschlagfläche (57) und einem hakenförringen Teil (58) gebildet ist und den Schaltdaumen (26) bei dessen Eingriff in die Klinke (27) umschließt.
    5. Registrierkasse nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Schaltdaumen (26) in Eingriff befindliche Klinke (27) am Ende des Arbeitszuges des Handhebels (13) durch einen Stift (48) des Hebels (13) außer Eingriff mit dem Schaltdaumen (26) gebracht und bei der Rückbewegung des Hebels (13) so lange außer Eingriff gehalten
    wird, bis der hakenförmige Teil (58) der Klinke (27) sich auf den Schaltdaumen (26) abgestützt hat.
    6. Registrierkasse nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzeitige Rückbewegung des Handhebels (13) dadurch verhindert wird, daß der mit ihm verbundene Schaltdaumen (26) während seines Arbeitszuges in einen Einschnitt (56) der Klinke (27) eingreift und die Triebwelle (23) durch ein besonderes Gesperre (51, 53) gegen eine Rückdrehung gesichert ist.
    7. Registrierkasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zurückprallen des in seiner Ruhestellung angelangten Handhebels (13) durch ein besonderes Gesperre (60, 64) verhindert wird.
    8. Registrierkasse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein lose gelagerter Hebel (60) mit einem Sperrbogen (65) vor einen Stift (64) des Handhebels (13) geschleudert wird, sobald der letztere seine Ruhestellung erreicht, wobei der Hebel (öo) infolge seiner Trägheit so lange in der Sperrstellung verbleibt, bis die Rückprallbewegung des Handhebels beendet ist.
    9. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Anzeige- und Typenrädern (75, 2, 3) stets in zwangsläufiger Verbindung stehenden Stellhebel (66) aus ihren von dem vorangegangenen Maschinengange herrührenden Stellungen zu Beginn des Vorbereitungszuges des neuen Maschinenganges durch den Antriebshebel (13) in ihre Nullstellungen zurückgeführt werden.
    10. Registrierkasse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellung der Stellhebel und der Anzeige- und Typenräder durch Zusammenarbeiten von Rückstellarmen (127) mit die Anzeigerollen (2) und Typenräder (3) verbindenden Segmenten (80) erfolgt, wobei Sperrflächen (129) der Rückstellarme (127) ein Über schleudern der Segmente (80) verhindern.
    ι τ. Registrierkasse nach Anspruch y.
    dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückführung der Stellhebel (66) in ihre Ruhestellung erst erfolgen kann, nachdem die Schublade geschlossen ist, indem sie am Anfang des Vorbereitungszuges des neuen Maschinenganges durch den Antrieb selbst erfolgt, die Schublade in offenem Zustande aber in bekannter Weise den Antrieb sperrt.
    12. Registrierkasse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (135) für die Geldschublade (11) mit einer Hubscheibe (137) der Haupttriebwelle (23) so zusammenwirkt, daß er von einem Teil (145) der Hubscheibe (137) zwecks Freigabe der Schublade ausgeschwungen wird und ein Einschnitt (146) der Hubscheibe (137) die Triebweile (23) so lange sperrt, bis die Geldschublade (11) wieder geschlossen ist.
    13. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellhebel (66) am Ende des Kassenganges in ihren von dem vorangehenden Maschinengange herrührenden Stellungen gesperrt sind.
    14. Registrierkasse nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Stellhebel (66) einwirkende Sperrvorrichtung (98, 99, 102) die Stellhebel (66) während des Vorbereitungszuges zum Zwecke der Rückstellung freigibt und hierauf nachgiebig in ihren Stellungen festhält und während des Druckzuges und des darauffolgenden Ruhezustandes der Maschine gegen jede Drehung sperrt.
    15. Registrierkasse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Hubscheibe (50) angetriebener Bügel (102) mit einem Querbalken (105) und Stellschrauben (106) versehen ist, welche mit auf der Drehachse (46) des Bügels (102) sitzenden, die Sperrollen (98) tragenden federbeeinflußten Hebeln (0.9) zusammenwirken.
    16. Registrierkasse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (113) für die Anzeigerollen (2) durch die Bewegung des Sperrbügels (102) für die Stellhebel (66) geöffnet und geschlossen wird. loo
    17. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Addierwerk (68, 86, 88) während des Vorbereitungszuges in die Verzahnungen (67) der Stellhebel (66) eingelegt wird und während des Druckzuges mit diesen wieder außer Eingriff gelangt.
    18. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Zeilenvorschub und zur Sichtbarmachung der letzten Druckzeilen des Kontrollstreifens (7) dienende Vorrichtung (154 bis 178) während des Vorbereitungszuges die Verstellung der letzten Druckzeilen unter die Schau- und Schreiböffnung (6) des Druckwerkgehäuses (147) sowie den Zeilenvorschub und während des Druckzuges die Rückführung der neuen Druckzeile in die Drucklinie (9) bewirkt.
    19. Registrierkasse nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schau- und Schreiböffnung (6) für den Kontroll-
    streifen (7) in der Zeit zwischen dem Vorbereitungszuge und dem Druckzuge unverdeckt, während des Ruhezustandes der Maschine aber durch eine besondere Blende (181) abgedeckt ist.
    20. Registrierkasse nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (181) durch Arme (182) an einer Stange (161) des Schwingrahmens (157) für den Kontrollstreifen angelenkt ist.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920689C (de) * 1940-10-10 1954-11-29 Riv Officine Di Villar Perosa Stellhebelkasse mit Handantrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE920689C (de) * 1940-10-10 1954-11-29 Riv Officine Di Villar Perosa Stellhebelkasse mit Handantrieb

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