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Registrierkasse für Buchungszwecke. Die Erfindung betrifft eine besonders
für Banken oder Postämter geeignete Registrierkasse mit mehreren Addierwerken und
einer Druckvorrichtung, durch die ein- und ausgezahlte Beträge in Büchern registriert
werden, welche die Kunden vorlegen, sowie auf Kundenkarten, welche von der Bank
oder Post geführt werden.
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Je nachdem der zu registrierende Betrag eingezahlt oder abgehoben
wird, wird die betreffende Zahl in die eine oder die andere Spalte des Buches und
der Karte des betreffenden Kunden gedruckt.
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Die eingezahlten Beträge werden von einem Addierwerk und die ausgezahlten
Beträge von einem anderen Addierwerk registriert.
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Das Wesen der Erfindung besteht gegenüber ähnlichen bekannten Kassen
darin, daß der allen Addierwerken gemeinschaftliche Betragstypenrädersatz nach seiner
Einstellung durch die Antriebsorgane durch das Kassen: getriebe der niedergedruckten
Sondertaste entsprechend zwangläufig über die dem benutzten Addierwerk entprechende
Spalte des in die Maschine eingeführten Kundenbuches und der Kundenkarte geschoben
wird.
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Die Zeichnungen zeigen die Kasse in einem Ausführungsbeispiel, und
zwar: Abb. z die Maschine in der Ansicht von vorn mit teilweise abgenommenem Gehäuse.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-A der Abb, i.
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Abb. 3 zeigt eine Kundenkarte. Abb. q. zeigt eine Einzelheit.
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Abb. 5 zeigt eine Tastenbank in der Seitenansicht.
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Abb. 6 zeigt den Einstellhebel mit seinem Gestänge.
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Abb.7 zeigt die Maschine in der Oberansicht, Abb. 8 dieselbe im Schnitt
nach Linie C-C der Abb. 7 und Abb.. g bis i5 stellen Einzelheiten teilweise in vergrößertem
Maßstabe dar.
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Abb. 16 veranschaulicht einen Schnitt nach Linie E-E der Abb. 7.
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Abb. 17 zeigt die Druckvorrichtung in der Oberansicht, während die
Abb. 18 und ig Einzelheiten derselben veranschaulichen.
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Abb. 2o und 21 zeigen die Druckvorrichtung in der Seitenansicht in
verschiedenen Stellungen, Abb. 22 eine Einzelheit derselben, während Abb. 23 ein
Stück des Kontrollstreifens veranschaulicht.
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Abb. 24 und 25 zeigen Einzelheiten.
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Abb. 26 zeigt_ den Wagen für die Karte oder das Kundnbuch in der Oberansicht.
Abb. 27 zeigt eine Einzelheit.
Abb. 28 zeigt ein aufgeschlagenes
Kundenbuch.
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Die Registrierkasse ist mit zwei Gruppen von Typenträgern versehen.
Durch die eine Gruppe erfolgt der Druck auf dem Kontrollstreifen (Abb. 23), während
die andere Gruppe den Druck auf der dem Kunden gehörigen Karte (Abb. 3) bzw. dem
Kundenbuch (Abb. 28) bewirkt. Die Typenräder für den Kontrollstreifen enthalten
einen Satz Typen 28o zum Abdrucken des Datums (Abb. 17) und einen Satz 281 zum Drucken
der Kundennummer. Außerdem ist ein Satz 282 für den zu rr,gistrierenden Betrag und
ein Typenträger 283 für den Einstellhebel sowie ein Typenträger 284 für die Sondertasten
vorgesehen. Diese Typenträger sind auf einer Stange 285 angeordnet, die in dem Rahmen
280 bzw. der Platte 287 gelagert ist. Die zweite Gruppe Typenträger zum Bedrucken
der Kundenkarte bzw. -buches besteht aus den Typenträgern 288 für das Datum, Typenträgern
289 für die Kundennummer und den Typenträgern 29o für den zu registrierenden Betrag.
Diese Typenträger sind auf einer Stange 291 gelagert, die in den Armen 292, 293
angeordnet ist. Letztere sind starr auf einer Röhre befestigt, die lose auf der
Stange 2941 (Abb. 8) gelagert ist. Die Typenträger sind als Zahnräder ausgebildet,
wobei die Ziffern an der Außenseite der Zähne angeordnet sind.
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Die Typenträger 281: und 289 für die Kundennummern stehen mit den
Zahnrädern 294 in Eingriff (Abb. 17) und die Betragstypenträger 282 und 290 mit
den Zahnrädern 295,
während der Typenträger 283 mit dem Rade 796
und
der Typenträger 284 mit dem Rade 297 in Eingriff steht. Die Räder 294, 295, 296
und 297 sind starr auf den Röhren 298 befestigt, die von der Stange 299 getragen
werden. Die Röhren 298 tragen an ihrem anderen Ende die Zahnräder 300, 301,
302 und 303 (Abb. 17).
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Sämtliche 5 Zahnräder 301 (welche die Einstellung der Beträge vermitteln),
mit Ausnahme des für die Einer, stehen mit den Verzahnungen 304 (Abb. 7 und 4 in
Eingriff, die an den Zahnstangen 305 vorgesehen sind. Das Einerrad 3oz steht mit
der oberen Zahnung einer Zahnstange 320 (Abb. 16) in Eingriff. Die Zahnstangen
305 und 320 sind mit Längsschlitzen 3o6 versehen, durch welche die
Führungsstangen 307 hindurchtreten. Aufgesetzte Rohrstücke 308 verhindern
eine Verschiebung der Zahnstangen in der Längsrichtung der Führungsstangen
307. Die Zahnstangen Sog sind auf ihrer unteren Seite mit einer Zahnung 3o9
versehen, die mit der Zahnung der Räder 3Zo in Eingriff steht, während in die Zahnstange
320 (Abb. 16) ein Segmentrad 322 eingreift. Die 5 Zahnräder 310 und 322 sind
starr auf den Wellen 311 befestigt, die einerseits in (lern Rahmen 286 und anderseits
in den Büchsen 312 (Abb. 7) des Rahmens 162 gelagert sind. Die Wellen 311 sind an
ihren hinteren Enden mit je einem Schneckenrade 313 versehen, das mit einem Schneckenrad
314 (Abb. 2), welches lose auf der Stange 315 gelagert ist, in Eingriff steht. In
der Bahn der Schneckenräder 314 sind an lose auf der Stange 315 angeordneten
Armen 3r7 befestigte Ansätze 316 vorgesehen. Die Arme 3i7 sind durch Schubstangen
318 mit den hinteren Enden von Schwinghebeln 319 verbunden, die mit ihren
vorderen Enden gelenkig mit den Einstellorganen 197 verbunden sind. Bei der
Verstellung der vorderen Enden der Schwinghebel 31g durch die Einstellorgane 197
treffen an Schwinghebeln 193 angebrachte Rollen 235 gegen die Schwinghebel
319 und verstellen diese so weit, daß sie sich gegen die Röhren der Stange
196 legen, wenn sie nicht schon vorher diese Stellung eingenommen haben. Durch diese
Bewegung der Schwinghebel 319
werden die Betragstypenträger 282 und
29o eingestellt.
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Das Zahnrad 303 (Abb. 17) ist auf derselben Röhre befestigt,
auf welcher das Rad 297 angeordnet ist, das den Antrieb des Sondertypenträgers 284
bewirkt, und steht in Eingriff mit einer Zahnstange 321: (Abb. 7 und Z6), die auf
den Stangen 307 verschiebbar gelagert ist. Die Zahnstange 321 steht vermittels
einer Zahnung 325 mit einem Zahnradabschnitte 326 in Eingriff, welcher starr auf
einer Welle 327 befestigt ist. Letztere trägt an ihrem Ende ein Schneckenrad 328
(Abb. 5), welches in ein Schneckenrad 329 eingreift. Mit diesem ist ein Arm 229,
welcher den Armen 317 (Abb. 2) entspricht, starr verbunden. Der Arm 229 ist mit
der Schubstange 228 verbunden, die durch den Arm 232 unter Vermittlung des Einstellorganes
233 den niedergedrückten Sondertasten 75, 76 entsprechend eingestellt wird. Durch
diese Verbindung wird der Sondertypenträger 284 der niedergedrückten Sondertaste
75, 76 entsprechend eingestellt.
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Die Röhren 298, auf deren vorderen Enden die Zahnräder 30o befestigt
sind, tragen an ihrem anderen Ende die Räder 294 (Abb. Z7), die in die Typenräder
281, 289 der Kundennummern eingreifen. Die Räder 300 stehen mit den Zahnstangen
331 (Abb. 16) in Eingriff, die in gleicher Weise wie die Zahnstangen
305
auf den Stangen 307 gelagert sind. Die Zahnstangen 331 stehen außerdem
noch mit den an den Wellen 333 befestigten Zahnsegmenten 332 in Eingriff. Diese
Wellen stehen durch die Schneckenräder 313, 334 (Abb. 7) und Arme 335 mit
Stangen 336 in Verbindung, die in gleicher Weise wie die Stangen 318
(Abb.
2) der Betragstasten ausgebildet sind. Da die Verstellung der Einstellorgane für
die
Registrierung der Kundennummer in der gleichen Weise erfolgt
wie die der Beträge, werden auch die Kundennummer-Typenträger 28z, 289 in der gleichen
Weise eingestellt.
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Das Zahnrad 3o2 der Röhre 298, die auch das Zahnrad 296 trägt, welches
mit dem Typenrade 283 in Eingriff steht, wirkt auf die Zahnstange 340 (Abb. 7 und
16), die mit einem Zahnsegment 341 der Welle 342 in Eingriff steht. Letztere ist
durch ein Schneckenrad 344, Arm 345 (Abb. 7) und Stange 346 mit dem Einstellhebel
77 verbunden, so daß die Einstellung des Typenrades 283 unmittelbar durch den Einstellhebel
77 bewirkt wird. Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß beim Einstellen des
Hebels auf Zwischensumme ein »X« (Abb.. 23) und auf Endsumme (In »Zu zum Abdruck
gelangt.
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Zur Sperrung der Typenräder in der eingestellten Lage ist folgende
Vorrichtung vorgesehen.
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Auf einer Stange 351 ist ein Bügel 35o drehbar gelagert (Abb. 11,
14 und 25), dessen Arm 352 in eine kugelförmige Aussparung eines starr auf der Welle
354 befestigten Armes 353 eingreift. Die Welle ist mit einem Arm 356 versehen, der
durch eine Schubstange 357 mit einem Winkelhebel 358 verbunden ist. Letzterer ist
mit Rollen 36o, 361 versehen, die sich von entgegengesetzten Seiten gegen den Umfang
von starr auf der Welle 364 befestigten Daumenscheiben 362, 363 legen. Die Welle
364 trägt ein Schneckenrad 366 (Abb. 4), das durch ein Schneckenrad 367 mit der
Antriebswelle 65 (Abb. 2) in Verbindung steht, so daß, sobald die Welle 65 eine
Umdrehung ausführt, auch die Welle 364 eine Umdrehung macht. Die Daumenscheiben
362, 363 sind derart ausgebildet, daß der Bügel 350
durch die Arme 352, 353,
Welle 354, Arm 356, Schubstange 357 und Winkelhebel 358 in dem Sinne eines Uhrzeigers
verstellt wird, so daß seine Nase 369 in die Zahnräder 300; 301, 302
eingreift
und diese sperrt, bevor die Einstellorgane in ihre Normalstellung zurückbewegt werden.
Die Freigabe der Räder erfolgt kurz bevor die Einstellorgane ihre Normalstellung
erreicht haben.
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Jede der Zahnstangen 305 (Abb. 14) ist mit einem Einschnitt
371 versehen, in die ein Haken 372 eines Armes 373 des Hebels 374 eingreifen kann.
Die Hebel 374 sind lose auf einer Stange 375 gelagert, die von um den Zapfen
377 drehbaren Armen 376 getragen wird. Die Hebel 374 sind ferner mit Armen
378 versehen, die durch Federn 370 mit dreiarmigen Hebeln 379 verbunden sind,
die lose auf dem Zapfen 38o gelagert sind.
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Ein wagerechter Arm der Hebel 379 legt sich gegen eine Welle 523,
während der abwärts gerichtete Arm derselben sich gegen je einen Ansatz 383 der
Zahnstangen 305 legt (Abb. 14). Die Arme 384 der Hebel 374 sind mit seitlichen
Ansätzen 385 versehen, die hinter das obere Ende 386 des Hebels 374 der nächst höheren
Ordnung greifen, d. h. der seitliche Ansatz 385 des Zehnerhebels 374 greift beispielsweise
hinter das obere Ende 386 des Hunderthebels 374 (Abb. 15) usf.
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Die Segmenträder 31o (für die Einstellung der Betragstypenräder 282,
29o) sind je mit einer Abflachung 388 (Abb. 14) versehen, die sich für gewöhnlich
gegen die untere Kante der Zahnstange 305 legt, wenn die Mragstypenräder
sich in der Nullstellung befinden. An dem entgegengesetzten Ende der Zahnstange
305 greift ein auf dem Zapfen 390 angeordneter Arm 389 mit seinem gabelförmig
gestalteten Ende über die Stange 375 (Abb. 14) und ist mit einer Rolle 391 versehen,
die in eine Kurvennut einer starr auf der Welle 364 befestigten Scheibe 392 eingreift.
Durch diese Anordnung wird bewirkt, daß beim Ingangsetzen des Getriebes der Arm
389 zuerst im Sinne eines Uhrzeigers verstellt wird, wodurch der Arm aus der Normallage,
wie sie die Abb. 16 veranschaulicht, in die Lage der Abb. 14 verstellt wird. Hierbei
werden durch den Arm 389 und die Stange 375 die oberen Enden 386 der Arme 384 gegen
die Naben der Arme 376 bewegt, worauf die Hebel 374 im entgegengesetzten Sinne eines
Uhrzeigers so weit verstellt werden, daß ihre Haken 372 aus den Einschnitten 371
heraustreten und die Zahnstangen 305 freigeben. Nachdem die Zahnstangen
305 derRegistrierung entsprechend eingestellt sind und bevor die Feststellbügel
350
in die Sperrlage bewegt worden sind, wird der Arm 389 unter dem Einfluß
der Kurvenscheibe 392 in seine Normalstellung zurückbewegt. Hierbei werden unter
dem Einfluß der Federn 37o die Hebel 374 im Sinne eines Uhrzeigers verstellt, wobei
sie eine Schwingbewegung um die Stange 375 ausführen. Befinden sich die Zahnstangen
305 nicht in der Normallage, so legt sich der Haken 372 der Hebel 374 gegen die
obere Fläche der Zahnstangen, d. h. links von dem Einschnitt 371. Bei den in der
Nullstellung befindlichen Zahnstangen greift beim Verstellen des Hebels 374 der
Haken 372 in den Einschnitt 371 ein und bewegt beim Verstellen der Hebel
374 auch die zugehörige Zahnstange nach links. Dies bewirkt, daß nicht die Null,
sondern ein Stern oder sonstiges Zeichen auf dem Streifen zum Abdruck gelangt. Wird
eine der Zahnstangen 305 auf diese Weise verschoben, so legt sich ein Ansatz
394 (Abb. 14) des teilweise verzahnten Rades 31o in eine am rechten Ende der Zahnstange
angebrachte Aussparung 395. Bei dieser Verschiebung der Zahnstange
305
werden die Zahnräder 31o, welche in dieser Lage mit ihrer Abflachung 388 an der
Unterseite derZahnstangen anliegen, nicht verstellt. Die Verstellung derselben erfolgt
vielmehr erst, wenn bei der Verstellung der Zahnstangen nach rechts der erste Zahn
der Zahnung 309 gegen das Rad trifft.
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Bei der Verstellung der Zahnstangen 305
aus der o-Stellung nach
links wird durch den Ansatz 383 derselben der Hebel 379 verstellt und damit die
Felder 370 gespannt. Wenn daher beim Beginn der nächsten Registrierung der
Hebel 374 die Zahnstange freigibt, wird diese unter dem Einfluß der Feder in die
Lage zurückbewegt, wie sie die Abb. 14 erkennen läßt, wobei das Zahnrad 31o beginnt,
in die Zahnung 3o9 einzugreifen.
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Die Typenräder 28o und 288 für das Datum stehen mit Zahnrädern 398
(Abb. 18) in Eingriff, die durch lose auf der Stange 299 gelagerte Röhren 399, 400
mit zum Einstellen dienenden, am Rand geriffelten Scheiben 401, 403 verbunden sind.
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Der Einstellknopf 403 kann unter Vermittlung des Ansatzes 397 und
der Aussparung 402 (Abb. r9) mit den zugehörigen Organen ge-und entkuppelt werden.
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Der Kontrollstreifen 405 (Abb. 8 und 23) läuft von der Rolle 4o6 über
die Führungsstange 409, Druckwalze 408, Platte 407 zu der Rolle 41o. Die Stange
409 und die Rolle 410 sind in dem Rahmen 286 gelagert. Die Druckwalze 4o8 ist in
einem lose auf der Stange 412 gelagerten Rahmen 414 angeordnet. Der Rahmen 414 ist
mit einem Arm 415 (Abb. 8, 11) versehen, der durch eine Schubstange 416 mit einem
lose auf der Welle 359 gelagerten Arm 417 (Abb. 9) in Verbindung steht. Auf der
Nabe 420 (Abb. 7) des Armes 417 ist ein Arm 419 angeordnet, dessen Rolle in eine
Kurvennut 4.21 (Abb. 9) einer starr auf der Welle 364 befestigten Scheibe 422 eingreift.
Die Kurvennut ist so ausgebildet, daß nach Einstellung der Typenräder die Walze
408 gegen den Kontrollstreifen 405 gepreßt wird, um ihn zu bedrucken.
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Der Wagen für die zu bedruckende Kundenkarte und das Kundenbuch besteht
aus einem Rahmen 467 (Abb. 20, 21, 26 und 27), der an seiner Innenseite mit nach
unten gerichteten Ansätzen 468 versehen ist, durch welche die in dem Gestell 4691
(Abb. 7) befestigte Stange 469 hindurchgreift. Die Aussparung 47o (Abb. 26) des
Rahmens dient zum Andrücken der Kundenkarte o. dgl. gegen die Typenräder. Oberhalb
der Platte 467 ist eine Platte 471 vorgesehen, die mit einer der Aussparung 47o
entsprechenden Aussparung 472 versehen ist. Die obere Platte ist an ihrem hinteren
Ende bei 4721 mit einem als Anschlag dienenden Ansatz versehen, gegen den die Karte
oder der Belegschein oder das Kundenbuch zur Anlage kommt. An den Seiten ist die
Platte 471 mit Rahmen 473 (Abb. 1) versehen, in welche die Ränder des geöffneten
Buches eingeklemmt werden. Außerdem ist die Platte 47I mit einer Abschrägung 474
versehen, die in die Öffnung der darunterliegenden Platte 467 greift. In der Platte
467 ist eine kleinere Platte 487 schwingbar angeordnet, die unter dem Einfluß einer
in dem Ansatz 4752 gelagerten Feder 4751 steht (Abb. 2o). Wird das Buch eingeschoben,
so wird die Platte 487 niedergedrückt und, sobald das Buch seine richtige Lage eingenommen
hat, wieder nach oben bewegt, wodurch das Buch in seiner Lage gehalten wird. Bei
der Herausnahme des Buches wird die Platte 487 von Hand niedergedrückt. Damit der
Belegschein oder die Kundenkarte oberhalb des Buches eingelegt werden kann, ist
die Platte 467 an der Seite mit Führungsschienen 475 versehen. Das hintere Ende
der Platte 467 ist mit einer Aussparung versehen, in die ein Ansatz 4.77 einer in
dem Rahmen 286 befestigten Führungsschiene 478 eingreift (Abb. 21). Da der Wagen
auf der Schiene 478 bzw. der Stange 469 verschoben werden kann, kann j e nach der
Einstellung desselben in jede - beliebige der in dem Buch oder der Kundenkarte vorgesehenen
wagerechten Reihen gedruckt werden. Die Stelle, an welcher der Druck erfolgt, ist
durch einen Pfeil 479# an der Platte 287 (Abb. 1) kenntlich gemacht.
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Zur Sperrung des Wagens in der jeweilig eingestellten Lage dient eine
an der Platte 467 befestigte Stange 480 (Abb. 1), die mit einer Sperrverzahnung
versehen ist, in die ein an dem Hebel 482 befestigter Sperrzahn 481 eingreift. Der
Hebel 482 steht unter dem Einfluß einer Feder 483. Ist der Wagen von Hand richtig
eingestellt, so erfolgt seine eigentliche Sperrung beim Ingangsetzen des Getriebes
durch eine Scheibe 484, die mit einem an dem linken Ende des Hebels befestigten
Zapfen 485 zusammenarbeitet. Befindet sich die Maschine in der Normalstellung, so
steht die Scheibe in einer solchen Lage, daß der Zapfen 485 des Hebels 482 in eine
am Umfang der Scheibe vorgesehene Aussparung 486 eintreten kann. Wird die Maschine
in Gang gesetzt, so wird der Hebel 482 und damit der Wagen in seiner Lage zwangläufig
gesperrt, indem der Zapfen .I85 desselben sich gegen den Umfang der Scheibe stützt.
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Die Typenträger 288, 289, 29o, durch welche die Karte und das Buch
bedruckt werden, sind auf einer Stange 291 (Abb. 8, 11, 17, 20 und 21) gelagert,
die von den Armen 292, 293 der Röhre 275 getragen wird. Die Röhre 275 ist an ihrem
einen Ende mit einem Winkelarm 488 versehen, dessen Rollen 489
und
490 (Abb. ii) sich gegen den Umfang einer lose auf einem an dem Rahmen 286 befestigten
Ansatz 492 gelagerten Scheibe 491 legen. Letztere ist mit einem Zapfen 493 versehen,
der in das gabelförmige Ende eines Armes 494 greift (Abb. ii). Letzterer bildet
die Verlängerung des mit ihm aus einem Stück bestehenden hinteren Seitenarmes eines
lose auf der Welle gelagerten Bügels 495. Von den vorderen Seitenarmen des Bügels
erstreckt sich ein Arm 496 nach unten, der durch eine Schubstange 497 mit einem
lose auf der Welle 359 gelagerten Arm 498 verbunden ist (Abb. ii und 12). Dieser
Arm ist mit Rollen 499, 500 versehen, die sich gegen die auf der Welle 364
befestigten Daumenscheiben 5oi, 502 legen. Die Daumenscheiben' sind so ausgebildet,
daß durch ihre Verbindung mit der Daumenscheibe 49i, nachdem die Typenräder richtig
eingestellt sind, die Daumenscheibe 491 in dem Sinne eines Uhrzeigers verdreht wird.
Die Daumenscheibe 491 ist wiederum so ausgebildet, daß 'sie bei ihrer Drehung den
Hebel 488 und durch letzteren die Arme 292, 293 und damit die Röhre 275 derart verstellt,
daß die' Typenräder außer Eingriff mit den Antriebsrädern gelangen. Nachdem der
Druck beendet, werden die Teile wieder in ihre Normallage zurückbewegt, wobei die
Typenräder wieder mit den Antriebsrädern zwecks neuer Einstellung in Eingriff gelangen.
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Die Betragstypenräder 29o werden auf der Welle 291 seitlich verschoben,
wenn die Auszahltaste 75 niedergedrückt worden ist. Die Typenräder sind lose auf
einer Röhre 505
(Abb. 22) gelagert, die verschiebbar auf der Welle 291 angeordnet
ist. Durch die Flanschen 5o6, 507 sind die Räder auf der Röhre 5o5 gegen
seitliche Verschiebung gegeneinander gesichert. In der Welle 291 ist eine Längsnut
5o9 vorgesehen, in welcher eine an der Röhre 5o9 befestigte Schiene 5o8 gelagert
ist. Letztere ist mit einer Rolle 512 versehen, die in eine. Kurvennut 515 einer
lose auf der Welle 275 gelagerten Kurvenscheibe514 (Abb.2o) eingreift. Letztere
ist an einem Rade 516 befestigt, das mit einem lose auf einem Zapfen 518 gelagerten
Segment 517 in Eingriff steht. Das Segment 517 ist mit einem Arm 519 versehen (Abb.
ii), der durch die Schubstangen 520,
521 mit einem starr auf der,Welle 523
befestigten Arm 522 verbunden ist. Die Welle 523 ist mit einem Arm 524 versehen
(Abb. 16), dessen Rolle in einen in der Zahnstange 321 der Sondertasten 75, 76 vorgesehenen
Kurvenschlitz 526 greift. Letzterer ist so ausgebildet, daß beim Niederdrücken der
Einzahlsondertaste 76 die Rolle sich in der Lage befindet, wie sie die Abb. 16 veranschaulicht.
Ist dagegen die Auszahltaste 75 niedergedrückt worden, so wird die Zahnstange 321
derart verschoben, daß durch den Kurvenschlitz 526 der Arm 524 aufwärts bewegt wird.
Dies bewirkt eine Verstellung des Armes 522 in dem entgegengesetzten Sinne eines
Uhrzeigers, so daß die an der Schubstange 52o befestigte Rolle 528 (Abb. ii) in
die Aussparung einer auf den Stangen 354, 531 gelagerten Schiene 53o eintritt.
Diese ist bei 532 an einem drehbar auf dem Zapfen 534 des Rahmens 286 gelagerten
Winkelhebel 533 befestigt. Der Zapfen 532 trägt eine Rolle, die sich gegen den Umfang
einer Daumenscheibe 535 legt. Eine andere Rolle 536 des Winkelhebels 533 legt sich
gegen den Umfang einer Daumenscheibe 537. Diese Daumenscheiben sind starr auf der
Welle 364 befestigt und derart ausgebildet, daß die Schiene 53o nach rechts verschoben
wird, kurz nachdem die Typenräder zwecks Bedruckens der Karte und des Buches außer
Eingriff mit den Antriebsrädern gebracht worden sind.
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Hieraus ergibt sich, daß bei dem Niederdrücken der Einzahlsondertaste
76 die Zahnstange 321 in die Stellung der Abb. 16 bewegt wird. In dieser Lage befindet
sich die Rolle 528 der Schubstange 52o nicht in der Aussparung 529 der Schiene
530, so daß auch diese keine Einwirkung auf die Verstellung der Schubstange
520 hat. Es findet somit auch keine seitliche Verschiebung der Betragstypenräder
29o statt, so daß sie in der für die eingezahlten Beträge vorgesehenen senkrechten
Spalte der Karte und des Buches zum Abdruck gelangen. Beim Einzahlen eines Betrages
befinden sich die Teile in der Lage der Abb. ii; hierbei greift die Schubstange
520
mit einem Einschnitt über einen Zapfen 527 zwecks Sperrung der Kurvennut
514.
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Wird dagegen die Auszahlungstaste 75 zwecks Registrierung eines ausgezahlten
Betrages niedergedrückt, so wird durch das Anheben des Armes 524 vermittels der
Zahnstange 321 die Rolle 528 in die Aussparung 529 gehoben, so daß bei der Verstellung
der Schiene 53o die Schubstange 52o von dieser mitgenommen wird, was eine Verstellung
der Kurvennut 514 zur Folge hat. Hierdurch wird eine seitliche Verstellung der Betragstypenräder
29o in die Lage, wie sie die Abb.21 veranschaulicht, bewirkt. In dieser Lage erfolgt
der Abdruck des registrierten Betrages in der für die -ausgezahlten Beträge vorgesehenen
Spalte der Kundenkarte und des Kundenbuches. Die seitliche Verschiebung der Typenräder
29o in die Normallage erfolgt, bevor dieselben wieder mit den Antriebsrädern 295
in Eingriff gebracht werden.
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Um die Typenräder in der eingestellten Lage gesperrt zu halten, wenn
sie von den Antriebsrädern entkuppelt werden, ist folgende Vorrichtung vorgesehen.
An dem Arm 54o
und dem Rahmen 287 ist eine Schiene 539 (Abb. 8)
befestigt, welche, sobald die Freigabe der Typenräder durch die Antriebsräder 295
erfolgt, die Sperrung derselben bewirken.
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Nachdem die Typenräder 29o außer Eingriff mit den Antriebsrädern gebracht
sind, wird die Druckplatte 543 (Abb. ;, 8 und 24), die von einem Arm 544 getragen
wird, zweimal gegen die Typenräder bewegt. Bei dem ersten Male wird der Betrag unter
Vermittlung des Farbbandes 433 auf die Karte gedruckt. Hierauf wird die Karte nach
außen bewegt, worauf das Bedrucken des Buches erfolgt.
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An den Ansätzen 468 der Platte 467 sind Rahmen 545 (Abb. i, 26 und
27) befestigt, durch welche die Welle 469 hindurchragt, welche die Vorschubscheiben
546 trägt (Abb. i, 26 und 27). Die Welle 469 ist mit einer Längsnut 547 versehen,
in welche Ansätze der Scheiben 546 eingreifen, so daß die Welle in der Längsrichtung
verschoben werden kann, ohne die Scheiben mitzunehmen, während letztere die Drehung
der Welle mit ausführen müssen.
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An dem Rahmen 545 sind bei 549 Arme 548 angelenkt, deren Rollen 55o
sich gegen die Rollen 546 legen (Abb. 27). Die Arme 548 tragen an ihrem vorderen
Ende je einen Stift 552, der in Aussparungen der seitlichen Ansätze 553 der mit
einem Handgriff 554 versehenen Einstellvorrichtung eingreift. Soll eine Kundenkarte
in den Wagen hineingeschoben werden, so wird der Handgriff abwärts bewegt, wodurch
die Rollen 55o aufwärts bewegt werden, so daß die Karte zwischen die Rollen 546
und 55o eingeschoben werden kann. Nach dem Bedrucken der Karte wird die Welle 469
in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers bewegt, wobei durch die Rollen 546
und 55o die Karte aus der Druckstellung auf die Platte 467 bewegt wird.
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Zum Antrieb der Welle 469 dienen die Zahnräder 568, 569 (Abb. i und
7). Die Sperrung bzw. Schaltung des Rades 568 erfolgt durch ein Malteserkreuz
570, welches sich mit seinen Armen gegen eine Scheibe 571 legt, welche
auf der Welle 364 befestigt ist. Neben der Scheibe 371 ist eine weitere Scheibe
572 betestigt, durch deren Stift 573 die Schaltung des Malteserkreuzes 57o bewirkt
wird, indem derselbe in einen der radialen Schlitze 574 desselben eintritt. Kurz
nachdem das Bedrucken der Kundenkarte beendet ist, erfolgt die Schaltung des Malteserkreuzes
570 und damit die Drehung des Rades 568 bzw. der Welle 469, wobei durch die
Rollen 546 und 550
die Kundenkarte auswärts bewegt wird, so daß das darunterliegende
Buch nunmehr bedruckt werden kann.
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Der Druckhammer 543 besteht aus einem Arm 544 (Abb. 8 und 24), der
lose auf der Welle 354 angeordnet ist. Ein Zapfen 578 des Armes 544 greift in einen
Schlitz 579 eine lose auf der Welle 354 gelagerten Armes 58o ein. Der Zapfen 578
ist durch eine Feder 58i mit einem abwärts gerichteten Ansatz 582 des Hebels
580 verbunden. Letzterer greift mit seinem gabelförmig gestalteten Ende 597
über einen Zapfen 583 eines Armes 584 des Hebels 585, welcher lose auf der Stange
531 gelagert ist. Der Hebel 585 ist durch eine an seinem Ansatz 588 befestigte Feder
586 mit einem aufwärts gerichteten Arm 587 des Hebels 58o verbunden. Der Hebel 585
ist außerdem noch an seinem Ende mit zwei Ansätzen 589 und 59o (Abb. io) versehen,
deren Rollen 591, 592 mit auf der Welle 364 befestigten Daumenscheiben 593, 594
zusammen arbeiten. Letztere sind so ausgebildet, daß, nachdem die Typenträger 29o
an der Stange 29r außer Eingriff mit den Antriebsrädern gebracht worden sind, der
Hebel 585 unter dem Einfluß der Feder 586 in dem Sinne eines Uhrzeigers verstellt
wird, wodurch der Hebel 580 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers
verstellt wird. Diese Verstellung wird durch den Arm 584 des Hebels 585 begrenzt,
welcher gegen einen an dem Maschinenrahmen befestigten Zapfen 596 trifft.
Wenn der Hebel 58o auf diese Weise plötzlich angehalten wird, wird die Druckplatte
544 infolge ihres Trägheitsmomentes entgegen der Wirkung der Feder 581 noch weiter
angehoben, so daß sie von unten gegen das Buch schlägt und die Kundenkarte gegen
die Typenräder preßt. Hierauf werden die Hebel 584, 580 und 54-1 unter dem
Einfluß der Daumenscheiben' 593 und 594 in ihre Normallage zurückbewegt. Nachdem
die Karte aus der Maschine herausgeschoben worden ist, werden die Hebel 584 und
58o wieder unter dem Einfluß der Feder 586 zum Ausschwingen gebracht, worauf der
Druckhammer 543 gegen das Buch geschlagen wird, so daß nunmehr der registrierte
Betrag in das Buch gedruckt wird.
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Damit der Druckhammer 543 nicht eingefärbt wird, wenn das Kundenbuch
oder die -karte nicht eingelegt ist, wie es bei dem Abdruck einer Zwischen- oder
einer Endsumme nur auf dem Einzelstreifen der Fall ist, ist au der Welle 354 (Abb.
7, 8 und 24) ein Arm 599
vorgesehen, dessen abwärts gerichteter Ansatz 6oo
mit einer Aussparung versehen ist, in die ein Zapfen 6oi eines starr auf der Welle
603 befestigten Armes 6o2 eingreift (Abb. 8, 24). Die Welle 603 ist
außerdem noch mit zwei Armen 604 versehen, die an ihrem oberen Ende je einen Zapfen
605 tragen. Der Arm 602 ist an seinem einen Ende mit einer Feder
6o6 versehen, durch welche der Arm 6o2 derart beeinflußt wird, daß er das
Bestreben hat, in dem Sinne eines Uhrzeigers auszuschwingen. Normal wird derselbe
durch
einen an dem Arm 494 befestigten Zapfen 607, der über die
Oberkante des Armes 599 greift, daran gehindert. Wenn der Bügel 495 (Abb. 1r, 24)
und damit der Arm 494 verstellt wird, wird der Zapfen 6o7 aufwärts bewc gt, wobei
der Arm 6o2 unter dem Einfiuß der Feder 6o6 dieser Bewegung folgt, bis der nach
oben gerichtete Ansatz 6o8 des Armes 599 gegen das., Kundenbuch trifft. Ist weder
ein Buch noch eine Kundenkarte in die Maschine eingeführt worden, so schwingt der
Arm 6o2 weiter, bis er gegen einen an dem Maschinenrahmen befestigten Stift 6o9
trifft. Da die Arme 6o2 und 604 starr auf der Welle 603
befestigt sind, werden
hierbei auch die Arme 604 mehr oder weniger verstellt.
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Befindet sich ein Kundenbuch in dem Wagen, so werden die Arme (o4
nicht so weit zum Ausschwingen gebracht, daß sie in die Bahn der Arme 611 gelangen,
die an dem Druckhammer 543 befestigt sind. Der Druckhammer kann somit unter dem
Einfluß der Feder 586 voll ausschwingen und den Abdruck bewirken. Ist jedoch kein
Buch oder keine Karte eingeführt, so führen die Arme 604, wie beschrieben, eine
größere Schwingbewegung aus, so daß ihre Zapfen 6o5 die Arme 611 des Druckhammers
aufhalten und der Druckhammer nicht gegen das Farbband und die Typenräder schlägt..
Die Verbindung der Hebel 58o, 544 durch den in den Schlitz 579 eingreifenden Zapfen
578 gestattet, daß die Hebel in derselben Weise arbeiten, als wenn eine Karte oder
ein Buch eingeführt wäre, indem die Stifte 6o6 nur die weitere Schwingbewegung des
Druckhammers infolge seiner Trägheit verhindern. Die Benutzung der Maschine. Wenn
ein Kunde eine Einzahlung auf sein Konto macht oder einen Betrag von seinem Konto
abhebt, so muß er sein Konto- oder Kundenbuch dem Beamten aushändigen. Der Beamte
sucht nun die dem Kontobuch entsprechende Kundenkarte heraus und legt beide (Buch
und Karte) in den zur Aufnahme derselben bestimmten Wagen 467. Hierauf verschiebt
er denselben so weit in der Maschine, daß die oberste unbedruckte Zeile unter den
Typenrädern liegt, wobei darauf zu achten ist, daß die Karte auf dem Buch liegt.
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Darauf drückt der Beamte die der Kontonummer entsprechenden Kundentasten
74 nieder. Bei dem Beispiel nach Abb. 3 und 28 wäre es die Zahl 23425. Darauf wird
der ein- oder auszuzahlende Betrag durch Niederdrücken der entsprechenden Betragstasten
73 registriert. je nachdem, ob der Betrag eingezahlt oder ausgezahlt wird, wird
eine der Sondertasten 76 oder 75 niedergedrückt. Letzteres bewirkt die Freigabe
der Maschine, so daß diese unter dem Einfluß des Antriebsmotors in Gang gesetzt
wird. Zuerst werden die Einstellorgane den niedergedrückten Tasten entsprechend
eingestellt und die Addierwerke so verschoben, daß dasjenige Addierwerk, auf welchem
die Addition erfolgen soll, in die Arbeitsstellung gelangt. Hierauf wird dasselbe
durch die Zabnstangen dem zu registrierenden Betrage entsprechend verstellt. Die
Zahnstangen bewirken auch gleichzeitig die Verstellung der Typenräder 28o bis 284
(Abb. 17) für den Kontrollstreifen 405. Nach Einstellung der "fypenräder wird 'der
Kontrollstreifen durch Anschlagen der Druckwalze 408 bedruckt. Nach der Einstellung
der Typenräder z88 bis 29o für das Buch und die Kundenkarte werden unter Vermittlung
der Daumenscheibe 491 (Abb. ii) der Hebel 488, die Röhre 275 und die Arme 292, 293
derart verstellt, daß die Typenräder außer Eingriff mit den Antriebsrädern gelangen.
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Ist die Auszahltaste 75 niedergedrückt worden, so wird die Rolle 528
(Abb. ii) aufwärts bewegt, so daß sie in die Aussparung 529 der Schiene 53o eintritt.
Dies wird durch die Stange 521, den Arm 522, die Welle 523 und den Arm 524.
durch die Zahnstange 321 bewirkt (Abb. i6). Wird dagegen die Einzahlsondertaste
76 niedergedrückt, so wird die Rolle 528 abwärts bewegt, so daß sie aus der Aussparung
529 heraustritt, in die Lage, wie sie Abb. ii veranschaulicht. Befindet sich die
Rolle 528 in der Aussparung 529, so wird durch die Schiene 530 durch die
nunmehr hergestellte Verbindung mit demKurventei1514 (Abb.2o, 21) letzterer derart
verstellt, daß die zu den Betragstasten gehörigen Typenräder 29o seitlich verschoben
werden, in die Lage,- wie sie die Abb. 21 veranschaulicht, so daß der Abdruck der
Typenräder 29o nunmehr in der für die Auszahlungen vorgesehenen senkrechten Spalte
des Buches und der Kundenkarte erfolgt. Befindet sich die Rolle 528 nicht in der
Aussparung 529 des Lenkers 530, so findet keine Verschiebung der Typenräder
29o statt, sondern diese verbleiben in der Stellung, wie sie die Abb. 2o veranschaulicht,
wobei der Abdruck in der für die eingezahlten Beträge vorgesehenen Spalte des Kundenbuches
bzw. der Karte erfolgt.
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Während der Zeit, in der die Typenräder außer Eingriff mit den Antriebsrädern
sind, erfolgt ein zweimaliges Anschlagen des Druckhammers 543. Bei dem ersten Anschlag
schlägt er gegen die Unterseite des Buches und preßt es gegen die eingestellten
Typenräder, wodurch die auf der Oberseite des Buches liegende Karte bedruckt wird.
Hierauf wird die Karte durch die Scheiben 546_ und 550 (Abb. 27) nach auswärts
geschoben, so daß bei dem zweiten Anschlagen des Druckhammers gegen das Buch
dieses
nunmehr bedruckt wird. Nachdem das Bedrucken des Buches und der Karte erfolgt ist,
werden die Typenräder 29o unter dem Einfluß des Kurvenstückes 514 wieder in ihre
Normallage zurückgeschoben, falls sie vorher verstellt waren. Darauf werden die
Typenräder wiederum mit den Antriebsrädern in Eingriff gebracht.
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Soll eine Zwischen- oder eine Endsumme gedruckt werden, so wird zuerst
der Handhebel 77 entsprechend eingestellt, dessen Einstellung in vorbeschriebener
Weise auf das Typenrad 283 (Abb. 17) übertragen wird. Der Abdruck einer Zwischen-
oder Endsumme erfolgt nur auf dem Kontrollstreifen 405, und es wird hierbei weder
das Kundenbuch noch die Karte in die Maschine eingeführt. Dieses bewirkt, daß der
Arm 599 (Abb. 8 und 24) eine größere Schwingbewegung ausführen kann, als wenn ein
Buch sich in dem Wagen befindet, wodurch erreicht wird, daß die Zapfen 6o5 (Abb.
24) der Arme 604 die Arme 611 des den Druckhammer 543 tragenden Hebels 544 auffangen,
was wiederum zur Folge hat, daß die Druckplatte 543 in ihrer Aufwärtsbewegung behindert
ist, so daß sie nicht gegen die Typenräder schlagen kann.
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Abb.23 veranschaulicht einen Teil des Kontrollstreifens, auf welchem
die verschiedenen Tageseintragungen zu erkennen sind. Beim Beginn der Tagesarbeit
stellt der die Maschine bedienende Beamte zuerst den Hebel 77 auf die mit "Ablesen«
bezeichnete Stellung ein, um so durch die ersten Registrierungen erst einmal festzustellen,
ob auch die sämtlichen Addierwerke richtig auf Null gestellt sind. Die erste Registrierung
zeigt den Abdruck bei Niederdrücken der Auszahltaste 75 (kenntlich durch W), wobei
das die ausgezahlten Beträge registrierende Addierwerk eingeschaltet ist. Die erste
Registrierung ist dabei bei der ersten Umdrehung des Getriebes und die zweite bei
der zweiten Umdrehung des Getriebes erfolgt. Der Buchstabe X bedeutet dabei, daß
der Hebel 77 sich in der »Ablese«-Stellung befindet, und der Buchstabe W, daß die
Auszahltaste 75 betätigt worden ist. Bei den beiden nächsten Registrierungen, die
gleichfalls bei einem einzigen Spiel der Maschine erfolgt sind, ist die Einzahltaste
76 niedergedrückt (kenntlich durch D) und damit ein Abdruck des zu dieser Taste
gehörigen Addierwerkes bewirkt worden.
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Selbstverständlich kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß
der eine Satz von Typenrädern auch für mehr als zwei Addierwerke benutzt werden
kann, in welchem Falle dann mit ein und demselben Satz von Typenrädern beispielsweise
in mehr als zwei Spalten der Karte oder des Kundenbuches gedruckt wird, ohne das
Wesen der Erfindung zu beeinflussen.