DE54368C - Neuerung an selbstthätigen Karten mit Gewichtsangabe druckenden und abliefernden Waagen - Google Patents
Neuerung an selbstthätigen Karten mit Gewichtsangabe druckenden und abliefernden WaagenInfo
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- DE54368C DE54368C DENDAT54368D DE54368DA DE54368C DE 54368 C DE54368 C DE 54368C DE NDAT54368 D DENDAT54368 D DE NDAT54368D DE 54368D A DE54368D A DE 54368DA DE 54368 C DE54368 C DE 54368C
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- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Bei den sogen, selbsttätigen, durch Münzeneinwvjrf
zu betätigenden Waagen, wie sie gegenwärtig in Anwendung sind, wird das Gewicht
der Person oder des Gegenstandes gewohnlich einfach auf einem Zifferblatt angezeigt
oder, wenn dieses Gewicht auf einer Karte vermerkt oder gedruckt wird, so kann diese
Karte immer erst durch das Herausziehen eines Schiebers erhalten werden, so dafs die Waage
dadurch ihre Eigenschaft als selbsttätige verliert.
Zweck der Erfindung ist, eine Wägemaschme zu construiren, die in ihrer Arbeit durchaus
selbsttätig ist, d. h. es wird durch das Gewicht
der Person oder Last auf der Plättform
der Waage nach Einwurf einer Münze von bestimmtem Werthe der Mechanismus zum
Aufdrücken der Gewichtsangabe auf eine Karte bethatigt öder ausgelöst und die so bedruckte
Karte an einer geeigneten Stelle abgegeben.
Auf den Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht in theilweisem Schnitt der Waage in Verbindung mit einem
selbstthä'tigen Ablieferungskasten,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Waage.
Fig. 3 zeigt in Vorderansicht den Wägeünd
Äufdruckmechanismus getrennt von dem Kasten und in gröfserem Mafsstabe.
Fig. 4 ist eine Hinteransicht davon,
Fig. 5 eine' Seitenansicht nach der Linie a-a
von Fig. 3,
Fig. 6 eine Seitenansicht nach rechts, von
Fig. 3 gesehen", mit dem Kartenkästen,
Fig. 7 eine ähnliche Ansicht bei entferntem
äufseren Stander and Regulator,
Fig. 8 ein Gruddrifs von Fig. 6 unter Fortlassung
des Kartenkastens. und der Rollen,
Fig. g ein Horizontalschnift nach der Linie b-b von Fig. 6,
Fig. 10 eine Schnittdarstellung von der Seite des Regulators in gröfserem Mafsstabe,
Fig. 11 eine Endansicht, nach links gesehen,
den ganzen Regulator zeigend,
Fig. ι 2 eine ähnliche Ansicht nach derLiniec-c,
nach rechts gesehen,
Eig. 13 ein Grundrifs der Welle mit den im Schnitt dargestellten Druckrädern,
Fig. 14 eine Ansicht nach der Linie d-d m
Fig- '3,
Fig. 15 eine Hinteransicht einzelner dieser
Räder, Fig. 16 eine besondere'Ansicht des Karfenabgabeapparates,
wobei die Theile sich in der Lage befinden, in welcher das Bedrucken der Karte erfolgt.
Fig. 17 zeigt die Lage der Theile, wenn die Karte abgegeben wird.
Fig. 18 ist eine Vorderansicht von Fig. 17 und
Fig. 19 ein Grundrifs von Fig. 16 unter Fortlassung
der Druckräder.
Zunächst soll der Vorgang des Wiegens unter Angabe der Bewegung der verschiedenen Theile
beschrieben werden.
Die Stange 1 , welche mit den Plattform*
hebeln in üblicher Weise verbünden ist, geht durch zweckmäfsige Führungen; das Spiel der
Stange nach oben wird dabei durch einen ädjustirbaren Anschlag 3 begrenzt. Die Stange 1
ist mit den Wiegefedern 4 iß irgend einer ge-
eigneten Weise verbunden; es empfiehlt sich jedoch besonders eine adjustirbare Verbindung 5,
durch welche auf die Federn die erforderliche Spannung ausgeübt und die Plattform mit den
damit verbundenen Theilen ausbalancirt werden kann. Diese Stange 1 trägt auch eine Zahnstange
6, welche mit einem Trieb 7 auf der Welle 8 in Eingriff steht, die auch ein Rad 9
trägt, das wiederum in ein Rad 10, Fig. 3, auf der Regulatorwelle 11 greift. Lose auf der
Welle 11 sitzt ein Finger 1.2, Fig. 5, der eine
durch Feder beeinflufste und mit dem Rad 10 in Eingriff tretende Klinke 13 trägt, welche bewirkt,
dafs sich der Finger 12 nur mit der Welle 11 dreht und verhindert, dafs die Räder ι ο
und 9, Welle 8, Rad 7, Zahnstange 6 und Stange 1 Bewegung ausführen, um eine Wä'gung
auszuführen, so lange der Finger 12 auf der Welle 14 aufliegt, die nach der Darstellung
durch die Seitenhalter 15, Fig. 9, des Münzeneinwurfes
16 getragen wird, welch letzterer wiederum durch die Welle 17 und 18 getragen
wird. Von der Welle 14 tritt ein Stift 19 hervor, der durch einen Schlitz in dem Münzeneinwurf
16 in solcher Entfernung von den Seitentheilen des Einwurfkastens geht, dafs,
wenn der Stift 19 seine höchste Lage innehat, eine Münze von bestimmter Gröfse und Gewicht
den Einwurf nicht hinabgelangen kann, ohne den Stift mit nach unten zu nehmen und
in die durch punktirte Linien in Fig. 5 und 7 bezeichnete Lage zu bringen, in welchem Falle
der Einwurf kasten sich öffnet, so dafs die Münze aus demselben herausfallen kann.
Um den Stift 19 normal hoch zu halten und
den Gewichtsbetrag zu regeln, der erforderlich ist, um den Stift hinabzudrücken, wird eine
Feder 20 an einem kurzen Hebel 21 der Welle 14 befestigt, während das andere Ende
der Feder an einem Hebel 22 befestigt wird, durch den eine Adjustirschraube 23 tritt, deren
Kopf ein Lager in der Rückenplatte des Münzeneinwurfkastens findet. Wenn der Stift 19 durch
die Münze niedergedrückt ist, so kann der Finger 12 sich drehen und nach dem geschlitzten
Theil der Welle 14 schwingen, welcher durch die Bewegung des Stiftes 19, wie
aus Fig. 5 ersichtlich, entsprechend eingestellt wird. Gleichzeitig wird ein zweiter geschlitzter
Theil der Welle 14 dem Finger 24 (Fig. 7 punktirt) gegenübergebracht, worauf die an
demselben und hinten an dem Münzeneinwurf befestigte Feder 25 den Finger 24 vorzieht
und dadurch die Welle 14 an einer weiteren Bewegung hindert, gleichzeitig aber den Ring 26
dreht, so dafs der Haken 27 aufser Eingriff mit dem Stift 28 auf den gekrümmten Arm 29
tritt, der, auf der Welle 30 drehbar angebracht, mit dem Arm 31 verbunden ist und unter dem
Einflufs der (am Arm 31 und der Welle 33 befestigten) Feder 32 steht, welche ihn zurückzieht,
bis der drehbare Ansatz 34 des Hebels 29 mit dem Stift 35 der Stange 1 in Berührung
kommt, vorausgesetzt, dafs die Münze eingeworfen worden war, ehe die Plattform der
Waage belastet wurde. Wenn nun die Plattform belastet wird oder wenn diese Belastung
, der Plattform vor'dem Münzeneinwurf erfolgt, so geht natürlich der Stift 35 mit der Stange 1
nach unten, die schnelle Drehung der Welle 11 und des Regulators (dessen Construction in
folgendem näher beschrieben werden soll) bringt den Stift 36 in den Weg des Stiftes 37
auf dem Arm 29, der so lange gehalten wird, als der Regulator umläuft, d. h. mit anderen
Worten, bis das Gewicht auf der Plattform durch die Federn 4 ausgeglichen ist, worauf
die Theile in Ruhe kommen, die Regulatorkugeln sich schliefsen und der Stift 36 den
Arm 29 freigiebt. Es kann nun der Arm 31 herabfallen, was gleichzeitig mit dem Niederdrücken
des die Druckwalzen tragenden Rahmens 39 geschieht, der auf der Welle 38 drehbar
angebracht ist und in folgender Weise arbeitet. An dem Rahmen 39 ist das eine Ende
der Feder 40, Fig. 5, befestigt, deren anderes Ende an dem auf der Welle 30 drehbar angebrachten
Hebel 41 befestigt ist; die Feder 40 sucht den Hebel 41 nach unten zu ziehen
(Fig. 5) und das vortretende Ende 42 auf dem Rahmen aufliegend zu erhalten. Wenn der
Rahmen in gehobener Lage ist, so ist der Hebel 41 gleichfalls derart gehoben, dafs die
von demselben getragene Falle 43 aufser Eingriff mit dem Trieb 44 ist; wird der Rahmen
jedoch durch den Arm 31 niedergedrückt, so greift die Falle 43 in das Rad 44 und verhindert
dessen Drehung und hält dadurch den Trieb 45 auf dem beweglichen Theil der Welle 46, auf dem das Druckrad 47 sitzt.
Wie aus den Zeichnungen (Fig. 4) ersichtlich, treibt das Rad 9 das Rad 44 an, das wiederum
das Rad 45 treibt, welches infolge seiner Befestigung auf dem beweglichen Theil der
Welle 46 zur Drehung derselben und damit des Rades 47 Veranlassung giebt, das auf diese
Welle aufgekeilt ist und im gegenwärtigen Falle als das »Pfundrad« angesehen werden kann,
indem es auf seiner Fläche Typen trägt, die von ι bis 14 Pfund Gewicht in doppelter
Wiederholung auf dem Umfange anzeigen. Dieses Rad trägt Arme 48, Fig. 14 und 15,
welche, sobald jede 14 Pfund angezeigt sind, mit dem Rad 49 auf der Welle 50 in Eingriff
tritt und dasselbe um einen Schritt dreht. Dieses Rad tritt auch mit Zähnen an der Kante
des Rades 51 in Eingriff, das lose auf dem festen Theil der Welle 46 sitzt; die Einrichtung
ist eine derartige, dafs jedesmal, sobald 14 Pfund vorbei sind, eine Anzeige um eine
Einheit auf dem Rad 51 erfolgt; sobald die Belastung der Plattform beseitigt wird, veran-
lafst die Drehung des Triebes den Rückgang
beider Räder auf Null.
Es mag angeführt werden, dafs der Trieb auch für das Decimalsystem leicht eingerichtet
werden kann, so dafs das Gesammtgewicht in Kilogramme etc. angegeben wird.
Die Räder 52, 53 und 54 sitzen lose auf dem festen Theil der Welle 46 und sind zur Angabe
des Tages, Monats und Jahres bestimmt; diese Räder können täglich eingestellt und
durch Schrauben 55, 56 und 57 befestigt oder auch eventuell durch ein Uhrwerk nach Art einer
Kalenderuhr getrieben werden. Die Feder 58, welche an einem Stift auf der Welle 30 und
einem Haken 59 an dem Rahmen 39 befestigt ist, trachtet, diesen Rahmen in gehobener Läge
zu halten, wobei das Spiel nach oben und unten durch einen gegabelten Arm 60, Fig. 3
und 8, begrenzt wird, der einen Theil des Rahmens 39 bildet, und den Stift 61, welcher
vom Hauptrahmen vortritt, umfafst.· Mit Bezug auf Fig. 10, 11 und 12 ist die Einrichtung
des Regulators folgende. Das Regulatorgehäuse 62 ist auf, der Welle 11 befestigt; in
, dem Gehäuse sind die Arme 63 drehbar angebracht, deren hintere Enden in einer Muffe 64
ruhen, welche lose auf der Welle 11 sitzt, auf derselben indessen Längsbewegung gegen die
Spannung einer Feder ausführen kann, welche in dem Gehäuse 62 angeordnet ist. Die Anordnung
ist eine derartige, dafs, sobald der Regulator umläuft und die Arme 63 durch die
centrifugale Wirkung nach aufsen geworfen werden, die Muffe 64 eingezogen wird, wobei
sie den gegabelten Arm 65 mitnimmt, der eine zweite Rinne in dieser Muffe umfafst und bei
66 drehbar befestigt ist. Der Arm 65 trägt oder bildet eine Frictionsbremse, indem die
Ansätze 67 mit der Fläche des Gehäuses 62 in Berührung gebracht werden, und wenn die
Arme 63 aus einander gehen, wird auch der Stift 36 auf dem Arm 65 in den Weg des
Stiftes 37 auf dem Arm 29 gebracht, wie vorher beschrieben.
Das Wiedereinstellen der Maschine, nachdem eine Münze durch den Einwurf gelangt ist, ist
am besten aus Fig. 7 zu ersehen, in welcher die punktirten Linien die Lage des Fingers 19
und der Arme 29 und 31 anzeigen, ehe die Wiedereinstellung erfolgt; hieraus ist ersichtlich,
dafs, wenn das äufsere Ende des Armes 31 gehoben wird, der Arm 29 nach innen geht,
bis der Stift 68 mit dem Arm 69 in Berührung kommt, der an dem Ring 26 befestigt
ist, wodurch dieser gedreht wird und der Finger 24 von der Welle 14 abgezogen wird,
so dafs die Feder 20 diese Welle drehen und den Finger 19 heben kann, während der
Haken 27 mit dem Stift 28 auf dem Arm 29 in Eingriff tritt (Fig. 7).
Das Heben des äufseren Endes des Armes 31 wird durch das eigenartige Herausziehen der
bedruckten Karte aus der Maschine bewirkt, wie mit Bezug auf die Fig. 16 bis 19 näher
beschrieben werden soll, obwohl auch die Fig. 6 und 7 die allgemeinen Umrisse des
Kartenkastens und Abgabemechanismus erkennen lassen.
Die Karten liegen auf einer Druckplatte 70, welche die Karte, die" zunächst zur Ausgabe,
kommt, gegen die obere Platte 71 gedrückt hat, die eine Federfalle 72 trägt, welche normal
die Gleitplatte 73 zu halten geeignet ist, die nach Freigabe seitens der Federfalle durch
Federn 74 nach vorn gezogen wird. Die Platte ist mit diesen Federn durch Seitenarme
76 verbunden, die zwischen sich die Kartenvorstofsplatte 75 tragen, welche unterhalb
eines Theiles der oberen Platte 71 tritt, wie aus Fig. 17 ersichtlich, wo eine Karte fertig zur
Ausgabe dargestellt ist.
Ein Farbband kann quer über das innere Ende der oberen Platte 71 ausgespannt sein
und durch Federn yj in Stellung erhalten werden, unter denen die Platte 78 liegt, auf
welcher die Karte bei Herstellung des Aufdruckes ruht.
Der Arbeitsvorgang ist folgender, wobei von' der in Fig. 16 dargestellten Lage der Theile
ausgegangen werden soll. Eine Münze, welche den Münzeneinwurf heruntergelangt, giebt den
Finger 12, Fig. 5, und Haken 27, Fig. 2 und 7, frei; die Stange 1 kann alsdann nach unten
gehen, bis das Gewicht auf der. Plattform ausgeglichen ist. Wenn die Theile in Ruhe gelangt
sind, kehren die Regulatorarme 63 in ihre geschlossene Lage zurück, und der Stift 36,
Fig. 4, welcher in die Bahn des Stiftes 37 getreten war, wird gehoben und giebt die
Arme 29 und 31, Fig. 7, frei, welch letztere beim Niederfallen den Rahmen 39 niederdrückt;
der Trieb 44, Fig. 5, wird durch den Stift 43 festgestellt, sobald das angezeigte Gewicht
auf den Rädern 47 und 51 mit dem Datum auf den Rädern 52, 53, 54 auf die Karte
aufgedruckt wird, während der Ansatz 79 an dem Rahmen 39 die Falle 72, Fig. 16, trifft
und die Platte 73 freigiebt, "die nach vorwärts gezogen wird und die bedruckte Karte in die
aus Fig. 17 ersichtliche Lage bringt. Zu derselben Zeit trifft das Nasenende 91 der Ausslofsplatte
den Rahmen 92, welcher die Welle 81 nach vorwärts führt, die durch Winkelhebel·
82, 85 gehalten wird, welche bei 83 drehbar angebracht sind, bis eine weitere Vorwärtsbewegung
durch die Arme 85 verhindert wird, welche mit einem Anschlag auf dem Gehäuse oder oberen Platte in Berührung kommen.
Die Räder 80, welche auf der Welle 81 lose montirt sind, werden dadurch nach vorn geführt
und infolge des Winkelhebels 82 herab-
zugehen veranlafst und die Karte fest zwischen den Rädern 80 und Rollen 84 gefafst zu
halten. Da die Räder nicht weiter nach vorn gehen können, wird durch die Reibung beim
Herausziehen der Karte seitens der auf der Waage befindlichen Person eine Drehung der
Räder im Sinne des Pfeiles (Fig. 17) veranlafst. Diese Bewegung zieht die Kurbelarme 86 nach
unten, welche an den Rädern befestigt und durch Hebel 87 mit der Welle 88 verbunden
sind, die eine theilweise Drehung gegen die Wirkung der Feder 89 zu machen veranlafst
wird, welche an der Welle und der oberen Platte befestigt ist. An der Welle 88 ist ein
Winkelhebel befestigt, dessen vorderes Ende 90 mit dem Ende 91 der Abgabeplatte 73 in Berührung
kommt, die, sobald die Karte herausgezogen ist, zurückgedrückt wird, bis sie durch
die Falle 72 gefafst wird, wobei eine kleine Flachfeder, welche an der Platte 75 befestigt
und mit einer Falle 93 versehen ist, in ein Loch 94 der Karte, die zunächst zu bedrucken
und abzugeben ist,- tritt und sie über die Platte 78 in Druckstellung führt. Zu derselben
Zeit, wo das hintere Ende 95 des Winkelhebels in Berührung mit dem Arm 31 gelangt
ist und diesen gehoben hat, hat auch der Arm 29 die Münze und den Wagemechanismus
wieder eingestellt, während nach vollständigem Herausziehen der Karte eine Reibung
auf die Räder 80 nicht mehr vorhanden ist, so dafs die Feder 8 g die Theile wieder in die
in Fig. 16 bezeichnete Lage bringt. Die nach
vorstehender Beschreibung construirte Waage kann entweder allein öder in Verbindung mit
irgend einem der gewöhnlichen Abgabekästen angewendet werden; es ist nur wesentlich,
dafs die Münze von dem Münzeneinwurf des
einen Apparates nach dem des anderen gelangt.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. An einer selbsttätigen Waage ein durch die Zugstange derselben (mittel- oder unmittelbar) bewegter Schwungkugelregulator (62 bis 66), welcher mittelst einer von ihm abhängigen Sperrung (36,-37}. einen das Kartendruckwerkbethätigenden Hebel (29,3 r) so lange hält, bis das Gewicht auf der Waageplattform durch Anspannung der Zugstangenfedern ausgeglichen ist und die Waage sich eingestellt hat.
- 2. In Verbindung mit diesem Regulator eine Falle (24 bis 28), welche aufserdem den Druckwerkshebel (29,31) so lange zurückhält, bis die Fallensperrung (24) durch den Einwurf einer bestimmten Münze dadurch freigegeben wird, dafs die Münze mittelst eines Hebels (19) die auf einer Welle (17) drehbare Sperrung (24 bis 28) löst.
- 3. In Verbindung mit der unter 2. genannten Vorrichtung eine auf der Sperrwelle (14) angebrachte zweite Sperrung für das Gesammtwerk der Waage, im wesentlichen bestehend aus einem auf einer Radwelle .lose sitzenden, mit dem Triebwerk nur nach einer Bewegungsrichtung gekuppelten Finger (12), welcher sich gegen einen Vorsprung (Ausschnitt) der Sperrwelle (14) stützt und eine Drehung des belasteten Räderwerkes erst dann gestattet, wenn durch die eingeworfene Münze mittelst eines Hebels (19) durch theilweise Drehung der Sperrwelle jener Vorsprung und dadurch das Bewegungshindernifs für den Finger beseitigt ist.
- 4. In Verbindung mit der unter 1. genannten Vorrichtung eine Sperrung an der Bewegungsübertragung auf ein Kartendruckwerk zum Festhalten der eingestellten Walzen während des Drückens, derartig, dafs diese Sperrung .(43) beim Rückgang des Druckwerkhebels (31) und des Druckwerkrahmens (39) in ihre Anfangsstellung wieder gelöst wird.
- 5. Die Verbindung der unter 1. genannten Vorrichtung mit einem Kartendruck- und Ausgabewerk derartig, dafs durch das Herausziehen der gedruckten Karten ein Hebel bewegt wird, welcher den Druckwerkhebel (29, 31) anhebt, so dafs er in seine Anfangsstellung zurückgeht, in seine Falle (27, 28) einfällt, mittelst eines Anschlages (69) durch eine geringe Drehung der Falle (24 bis 27) auch die Sperrung (24) und den Fallenschlufs (27, 28) für den Druckwerkhebel und gleichzeitig die Sperrung (21, 14, 12) für die Gesamtntbewegung der Waage bewirkt, bis beide wieder durch den Einwurf. einer neuen Münze gelöst werden.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54368C true DE54368C (de) |
Family
ID=328965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54368D Expired - Lifetime DE54368C (de) | Neuerung an selbstthätigen Karten mit Gewichtsangabe druckenden und abliefernden Waagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54368C (de) |
-
0
- DE DENDAT54368D patent/DE54368C/de not_active Expired - Lifetime
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