DE250929C - - Google Patents
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- DE250929C DE250929C DENDAT250929D DE250929DA DE250929C DE 250929 C DE250929 C DE 250929C DE NDAT250929 D DENDAT250929 D DE NDAT250929D DE 250929D A DE250929D A DE 250929DA DE 250929 C DE250929 C DE 250929C
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- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C11/00—Output mechanisms
- G06C11/04—Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, Mittel zu schaffen, um auf den gedruckten Aufzeichnungen der Addier- und Registriermaschinen
selbsttätig anzuzeigen, daß die Addierfähigkeit der Maschine überschritten worden ist, so daß
der Bedienende von dem gedruckten Blatt ablesen kann, um wieviel dies geschehen ist. Er
ist dann in der Lage, die richtige Endsumme zu erhalten. Bei der gewöhnlichen Addier-
und Registriermaschine ist es üblich, lange Reihen von Beträgen aufzuzeichnen, und die
Endsumme ist dann öfter höher als die Aufnahmefähigkeit des Addiermechanismus, ohne
daß der Bedienende es bemerkt hätte. Da alle Addierräder Zahlen zeigen, so kann er in einem
solchen Falle nicht sicher gehen, daß ein Überschreiten nicht stattgefunden hat. Bei vorliegender
Erfindung wird ein besonderes Zeichen gedruckt, wenn das Addierrad der höchsten
Zahlenstelle eine Umdrehung vollendet. Auf diese Weise weiß der Bedienende, ob ein Überlaufen
des Summierers bei dem Nehmen der Gesamtsumme in Betracht gezogen werden
muß oder nicht.
Bei der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsform sind die zur Erreichung des angestrebten
Zweckes verwendeten Mittel für eine bekannte Burroughs-Addier- und Registriermaschine
geeignet. Links von den üblichen Reihen Betragstypenträgern ist ein besonderer
Typenträger angeordnet, und er steht unter dem Einflüsse desZählradcs der höchsten Zahlenstelle
des Addierwerkes. Bei Vollendung einer Drehung löst dieses Rad eine Klinke aus, die
der für Zehnerübertragungszwecke bei Burroughs-Maschinen üblichen ähnlich ist, und die
ihrerseits eine Klinke auslöst, welche den gewöhnlich zum Abwärtshalten der Ubcrtrcigiingsklinken
benutzten Klinken entspricht und in wirksamer Verbindung mit einem Teil ist, der
den besonderen Typenträger überwacht. Letzterer wird für gewöhnlich außerhalb der Druckstellung
gehalten, im Falle einer Übcraddierung jedoch wird er freigegeben, so daß bei der
darauffolgenden Betätigung der Mascliine das besondere Zeichen links von dem gedruckten
Betrage aufgezeichnet wird und anzeigt, daß ein Einer bei dem Zusammenzählen der Gesamtsumme
in Betracht gezögert werden muß, der eine Stelle über die Addierfähigkeit der Maschine
hinaus liegt.
Obgleich die Maschine hier in ihrer Anwendung auf die bekannte Burroughs-Addier- und
Registriermaschine gezeigt ist, so kann dieselbe jedoch auch verschiedenen anderen Maschinentypen
angepaßt werden.
Fig. ι zeigt in linker Ansicht den Mechanismus der bekannten Biirroughs-Maschinc mit
einer Einrichtung nach vorliegender Erfindung, wobei alle Teile auf Normal sind.
Fig. 2 zeigt gewisse in Fig. 1 gezeigte Teile in der Stellung, welche sie einnehmen, wenn
die Antriebshandkurbel der Maschine nach vorn gezogen, die Addition jedoch noch nicht überstiegen
worden ist.
Fig. 3 zeigt die Teile, wenn die Handkurbel
der Maschine in ihre Ruhelage zurückgebracht worden war, nachdem während dieses Arbeitsvorganges ein Überaddieren stattgefunden hatte.
Fig. 4 veranschaulicht die Beziehung der 'verschiedenen
Teile zueinander, wenn die Handkurbel der Maschine nach einem Uberaddieren
nach vorn gezogen worden ist und das Drucken des besonderen Zeichens stattfindet.
Fig. 5 zeigt den besonderen Typenträger.
Fig. 5 zeigt den besonderen Typenträger.
Fig. 6 ist eine Ansicht eines Teiles der Maschine von oben gesehen.
Fig. 7 zeigt ein Arbeitsbeispiel.
Die Einzelheiten der Burroughs-Maschine, auf welche die Erfindung in der Zeichnung An-Wendung gefunden hat, sind bekannt. Das Zahnrad 916 ist das linke der bei diesen Maschinen üblichen Reihen von Zahnrädern eines Addierwerkes. Die Zahnstangen 610, durch welche diese gedreht weiden, sind -durch Schlitz-, Stift- und Federverbindungen an die vorderen Enden der Hebel 611 angeschlossen, die unabhängig voneinander drehbar auf der Schwingwelle 600 sitzen und an ihren hinteren Enden Segmentreihen von gleitbaren Typenplatten 618 tragen. Die übliche, an der Schwingwelle 600 befestigte Einrückleiste 613 wird bei jeder Betätigung der Maschine gedreht. Sie hält für gewöhnlich die vorderen Enden der Hebel 611 in ihrer oberen oder Ruhestellung und ihre hinteren Enden in ihrer unteren Stellung, so daß die Typen unterhalb der Drucklinie oder der wagerechten Mittellinie der Druckrolle .17 liegen. Die Einrichtung zum Überwachen des Bewegungsbereiches der Zahnstangen und zum Überwachen des aufeinander folgenden In- und Außereingriffkommens der Zahnräder und Zahnstangen ist ebenfalls bekannt und in früheren Patenten ausführlich beschrieben worden. Sie bestehen in Anschlägen, die bei dem Niederdrücken von Betragtasten in die Bahn der bei dem Vorwärtsdrehen der Antriebshandkurbel nach abwärts gehenden Zahnstangen 610 treten und diese in einer den niedergedrückten Tasten entsprechenden Stellung anhalten, so daß die Zahnstangen bei ihrem Nachaufwärtsgehen, während welchem sie mit den Summierrädern 916 in Eingriff sind, auf diesen den den niedergedrückten Tasten entsprechenden Betrag hinzufügen. Die Vorrichtung zum Übertragen von Zehnern von Zahnrädern niederer Stellenzahl auf solche höherer Stellenzahl und die Mittel, durch welche die Betragstypen 618 gegen die Druckrolle getrieben werden, sind ebenfalls
Die Einzelheiten der Burroughs-Maschine, auf welche die Erfindung in der Zeichnung An-Wendung gefunden hat, sind bekannt. Das Zahnrad 916 ist das linke der bei diesen Maschinen üblichen Reihen von Zahnrädern eines Addierwerkes. Die Zahnstangen 610, durch welche diese gedreht weiden, sind -durch Schlitz-, Stift- und Federverbindungen an die vorderen Enden der Hebel 611 angeschlossen, die unabhängig voneinander drehbar auf der Schwingwelle 600 sitzen und an ihren hinteren Enden Segmentreihen von gleitbaren Typenplatten 618 tragen. Die übliche, an der Schwingwelle 600 befestigte Einrückleiste 613 wird bei jeder Betätigung der Maschine gedreht. Sie hält für gewöhnlich die vorderen Enden der Hebel 611 in ihrer oberen oder Ruhestellung und ihre hinteren Enden in ihrer unteren Stellung, so daß die Typen unterhalb der Drucklinie oder der wagerechten Mittellinie der Druckrolle .17 liegen. Die Einrichtung zum Überwachen des Bewegungsbereiches der Zahnstangen und zum Überwachen des aufeinander folgenden In- und Außereingriffkommens der Zahnräder und Zahnstangen ist ebenfalls bekannt und in früheren Patenten ausführlich beschrieben worden. Sie bestehen in Anschlägen, die bei dem Niederdrücken von Betragtasten in die Bahn der bei dem Vorwärtsdrehen der Antriebshandkurbel nach abwärts gehenden Zahnstangen 610 treten und diese in einer den niedergedrückten Tasten entsprechenden Stellung anhalten, so daß die Zahnstangen bei ihrem Nachaufwärtsgehen, während welchem sie mit den Summierrädern 916 in Eingriff sind, auf diesen den den niedergedrückten Tasten entsprechenden Betrag hinzufügen. Die Vorrichtung zum Übertragen von Zehnern von Zahnrädern niederer Stellenzahl auf solche höherer Stellenzahl und die Mittel, durch welche die Betragstypen 618 gegen die Druckrolle getrieben werden, sind ebenfalls
bekannt. .
Auf der Schwingwelle 600 sitzt lose links
neben dem Typenträgerhebel 611 höchster
Stellenzahl ein besonderer Typentragarm A (Fig. I, 5 und 6), der von einer Feder α nach
oben gezogen wird. Er hat eine Auskerbung a1
zur Aufnahme eines Stiftes b, der von dem benachbarten, dem Summierrad 916 der -höchsten
Zahlenstelle zugeordneten Hebel 61 i hervorragt. Der Arm A trägt eine einzelne gleitbare
federüberwachte Typenplatte 618" mit einer einzigen Type (Fig. 5). Diese hat im vorliegenden
Falle die Form eines Kreuzes oder Pluszeichens, obgleich sie natürlich irgendeine
anders geformte Druckfläche haben kann. Die Type kann durch einen Hammer 715 gegen
die Druckrolle 17 getrieben werden. Der Hammer 715 bildet einen Teil einer Druckvorrichtung,
die ähnlich derjenigen ist, welche das Drucken von Beträgen herbeiführt. Die Bauart
und Wirkungsweise einer solchen ist in früheren Patenten beschrieben. Der Arm A
hat eine geneigte Schulter α2 (Fig. 1), ähnlich
den bei den gewöhnlichen Typenträgern vorhandenen und arbeitet in derselben Weise wie
diese mit den Sperrklinkert 718 des Druckmechanismus
zusammen. Dieser besondere Typentragarm A wird durch den benachbarten Zahlcntypenträger bzw. den Stift h (Fig. 6)
desselben für gewöhnlich nach unten gehalten, so daß seine Type 6i8a gewöhnlich unter der
Drucklinie steht (Fig. 1). Solange; als diese Type diese oder eine wie nachstehend beschriebene
um nur weniges gehobene Stellung einnimmt, verhindert die geneigte Schulter a1
die Auslösung des Druckhammers 715 in der go üblichen Weise. Es hängt von dem Betrag
der Drehung des Rades 916 der höchsten Zahlenstelle ab, ob der.Typenträger A bis zur Drucklinie
nach oben gehen kann oder nicht. Das dem Summierrad der höchsten Zahlenstelle des
Summierwerkes zugerodnete Zahnrad 916 trägt einen Daumen c, ähnlich dem an den übrigen
Rädern befindlichen Daumen, welche zum Freigeben oder Verstellen der üblichen Zehnerübertragungsklinken
dienen. Der Daumen an dem Zahnrad 916 der höchsten Zahlenstelle kann
eine Zehnerübertragung natürlich nicht hcrbci-i führen, da das höchste Rad kein Zählrad hat,
auf welches es Zehner übertragen könnte. Der an ihm sitzende Daumen dient daher gewöhn-Hch
nur als ein Nullanschlag. Im vorliegenden Falle ist ein solcher Daumen c an der linken
Seite des Zahnrades 916 der höchsten Zahlensteile befestigt und wirkt mit einer Klinke 413"
zusammen, welche von derselben Bauart und »ίο Anordnung ist wie die üblichen Ubertragungsklinken
der Burroughs-Maschine. Die Klinke 413" ist durch eine Feder c1 mit einer Klinke
411" verbunden, welche ebenfalls von der bei
Burroughs-Maschinen üblichen Art ist und die Ubertragungsklinke 413" wie in Fig. 3 hält,
wenn sie durch den Daumen c (Fig. l) verstell £ wurde. Die Klinke 411" ist mit einer
langen Stange C verbunden, deren hinteres Ende an einem an der Schwingwelle C2 (Fig. 1
und .6) befestigten Arm C1 angreift. Ah dem
anderen, inneren Ende der Schwingwelle C*
; ■ ist ein Arm D zum Zurückhalten des besonderen
Typenträgers A befestigt (Fig. 2). Dieser Arm bildet einen Haken d und über diesem
eine gerade ^vordere Kante d1, an welche sich
eine wagerechte Schulter ■ d* anschließt. Für
gewöhnlich erstreckt sich ein an dem besonderen Typenträger A sitzender Zapfen a3 unter
'..-' den hakenförmigen Teil des Armes D, ist jedoch
nicht in der Ausbuchtung des Hakens, sondern
to in einer etwas unterhalb der Spitze des Hakens' liegenden Ebene (Fig. 1). Bei dem Vorwärtsdrehen
der Antriebshand kurbel der Maschine senkt sich die Einrückleiste 613, so daß sich
sämtliche Hebel 611, wie gewöhnlich, so weit senken können, daß sie der Dnicklinie, wenn
nicht Betragszahlen, so doch wenigstens Nullen darbieten. Diese Bewegung des linken Hebels
611 gestattet ein leichtes Anheben des besonderen Typentragarmes A in die in Fig. 2 ge-
ao zeigte Stellung, bei welcher der Zapfen a3 in
der Ausbuchtung des Hakens <ü ist. Die Neigung
α a ist jedoch noch in einer Lage, in welcher
die Klinke 718, welche den entsprechenden Druckhammer in Tätigkeit zu setzen hat,
noch außer Wirksamkeit ist. Wenn jedoch bei dem vorhergehenden Arbeitsvorgang das
höchste Rad 916 am Nullpunkt vorbeigegangen wäre, so würde bei Beendigung desselben die
Sperrklinke 413·1, wie in Fig. 3 gezeigt, verstellt und die Klinke 411" nach rückwärts
über sie hinaus bewegt worden sein, um unter der Einwirkung der Feder c1 den Arm D nach
rückwärts zu schwingen, sobald der besondere Typenträger A sich abwärts bewegt. Dieser
Vorgang ist in Fig. 3 veranschaulicht, wo der Haken d nach hinten an dem Zapfen a3 vorbeigegangen
dargestellt ist. Um die sofortige Einklinkbewegung der Klinke 411" zu gestatten,
trotzdem der Haken d zur Zeit mit dem Zapfen a3 versperrt ist, ist der Teil C an der Stelle, an
welcher er mit der Klinke 411" verbunden ist,
mit einem kurzen Schlitz c3 versehen. Mit
diesem ist die Klinke 411" mittels eines Stiftes c4
in Eingriff (Fig. 2 und 3). -]'
Bei der in Fig. 3 gezeigten Stellung der Teile
ist ersichtlich, daß, wenn die Handkurbel bei
,·■ dem nächsten Arbeitsvorgang vorwärtsgezogen
wird, der besondere Typenträger A von dem Haken d des Armes D nicht daran gehindert
wird, nach oben zu gehen. Dabei geht der Stift a3
entlang dem Rande dl und kommt gegen die
wagerechte Schulter d2 zu liegen, wie in Fig. 4 dargestellt ist, und dies bringt die Type 618'1
;■ in die Drucklinie. Die geneigte Schulter a1
wird dabei über die Sperrklinke 718 getragen, so daß bei Beendigung des Vorwärtshubes der
Handkurbel der Hammer 715 in bekannter Weise ausgelöst und die besondere Type 6ΐ8Λ
zum Abdruck gebracht werden kann.
Die Sperrklinke 411" wird zusammen mit
den vorhandenen anderen, den verschiedenen Summierrädern 916 zugeordneten Sperrklinken
in die normale Lage (Fig. 1) durch die üblichen Mittel wieder eingestellt. Diese Mittel umfassen
eine Schiene 904, welche vorwärts schwingt, wenn die Handkurbel das Ende ihres Vorwärtshubes erreicht, und-sie führt die Klinken etwas über ihre Ruhelage (Fig. 1) hinaus
(Fig. 2), um genügend Spiel für das Wieclerineingriffkommen der Ubertragungsklinken mit
den Sperrklinken zu gewähren. Dieses Zurückführen der Klinken erfolgt, wenn der Arm D
an Vorwärtsbewegung verhindert wird, d. h. entweder der Zapfen a3 mit dem Haken d in
Eingriff ist, wie in Fig. 2 gezeigt ist, oder der Zapfen vor dem senkrechten Rande dl steht,
wie in Fig. 4 veranschaulicht ist. Dies benötigt eine nachgiebige Verbindung zwischen
dem Teil C und dem Arm C1. Zu diesem Zweck ist der hintere Teil des Gelenkes C bei e
längsgeschlitzt, und der Ann C1 besitzt einen Zapfen c1, der in diesen Schlitz eingreift und
mit dem Gelenk C durch eine Feder e2 verbunden ist. Diese streckt sich verhältnismäßig wenig, wenn die Klinke 411" aus ihrer
noi malen Lage (Fig. 1) nur vorwärts schwingt wie in Fig. 2. Die Feder streckt sich jedoch
mehr, wenn die Klinke aus ihrer wirksamen, in Fig. 3 gezeigten Stellung vorwärts schwingt.
Fig. 4 zeigt die Feder so gestreckt und bereit, den Arm D vorwärts zu schwingen, sobald
der besondere Typenträger in seine normale Lage zurückgeführt wird, was eintritt, wenn
die Handkurbel in ihre Ruhestellung zurückkehrt und hierbei der Rahmen oder die Einrückleiste
613 den Hebel 611 in die Ruhestellung
(Fig. 1) zurückbringt, so daß der Stift b
des linken, zum Rad 916 höchster Stellenzahl gehörigen Hebels auf den besonderen Typenträger wirkt und seinen Zapfen a3 unter die
Spitze des Hakens d führt (Fig. 1).
Es ist ersichtlich, daß,, wenn bei der oben beschriebenen Bauart das \Rad 916 der höchsten
Zahlenstelle des Summierwerkes eine Zehnerübertragungsbewegung ausführt, bei dem
nächstfolgenden Arbeitsvorgang die besondere Type 6i8" zum Abdruck gebracht wird. Fig. 7
veranschaulicht eine solche Aufzeichnung, die von der mit dieser besonderen Vorrichtung ausgerüsteten
Maschine ausgeführt werden kann, Diese Aufzeichnung zeigt eine Reihe Posten
von hohen Beträgen, welche ein Überlaufen des höchsten Rades in mehreren Fällen veranlassen
wird. Um die Totalsumme zu finden, ist es nur notwendig, die Anzahl der besondcren
Zeichen links von den gedruckten Einzclbeträgen zu zählen, denn dies zeigt an, wie
oft das Zählrad der höchsten Zahlenstelle über Null gegangen ist, und die so gefundene Zahl
ist die nicht gedruckte Zahl der höchsten Stelle iao der wirklichen Gesamtsumme. In dem angeführten
Beispiel ist die gedruckte Gesamt-
Claims (1)
- ,'■; summe 4 302 92Ο>66; das höchste Zählrad hat jedoch fünfmal übertragen, wie durch das links von den Beträgen angegebene Pluszeichen veranschaulicht ist. Die wirkliche' Gesamtsumme ist daher 54 302 920,66. Wenn der letzte Betrag in dem obigen Beispiel, anstatt 3 455 432,11 zu sein, hoch genug ist, um ein weiteres Überschreiten der Addierfähigkeit der Maschine herbeizuführen, wenn z. B. der letzte Betrag 9 455 432-11 war> dann würde bei dem Leerhub, der genommen werden muß, ehe die Gesamtsumme gedruckt wird, das Pluszeichen gegenüber dem leeren Raum zwischen dem zuletzt addierten Betrag und der Gesamtsumme erscheinen, oder wenn ein leerer Raum zwischen ,diesen beiden Beträgen nicht notwendig wäre, dann würde das Pluszeichen neben der Gesamtsumme auftreten. Diese würde in einem solchen Falle mit der Zahl 6 anfangen anstattao mit 5, da das Pluszeichen sechsmal gedruckt wurde.■'■■■;.- Patent-Ansprüche:..'.' i. Addier- und Registriermaschine mit ■ Addierrädern, deren Bewegungen auf eine Druckvorrichtung übertragen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß von den Addierrädern (916) aus eine Vorrichtung gesteuert wird, die ein Zeichen druckt, wenn die Registrierfähigkeit der Addierräder überschritten worden ist.
; 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen besonderen, von dem Addierrad höchster Ordnung gesteuerten !Typenträger (6ΐ8Λ).3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der besondere Typenträger (A, 6ΐ8Λ) neben einer Typenträger ;. (611,618) in sich schließenden Betragsdruckvorrichtung angeordnet ist und für ' gewöhnlich durch den ihm benachbarten Typenträger zurückgehalten wird, und daß, wenn der benachbarte Typenträger sich vorwärts bewegt, der besondere Typenträger von einem Teil (D) zurückgehalten wird, dessen Auslösung jedoch von dem Addierrad höchster Ordnung veranlaßt werden kann.4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zurückhalteteil (D) mit einer Klinke (411") verbunden ist, die für gewöhnlich von einer Sperrklinke (413") zurückgehalten wird, und wenn diese von dem Rad höchster Stellenzahl verstellt wird, ; mit ihr zur Einklinkung kommt.5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zurückhaltetcil die Form eines Hakens (d) hat, mit welchem ein Zapfen (a3) an dem besonderen Typenträger (A ) in Eingriff kommt, wenn letzterer sich zusammen mit dem benachbarten Typenträger (611) vorwärts bewegt.6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbar gelagerte Haken (D) durch ein Gelenk (C) mit' der Klinke (411") in Verbindung ist und diese Verbindung toten Gang zwischen den Teilen läßt.7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gelerik (C) und dem Haken (D) eine Schlitz-, Zapfen- und Federverbindung besteht.8. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gelenk (C) und der Klinke (411") eine Schlitz- und Zapfenverbindung besteht.9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken durch eine Halteschulter (d2) die Drucklage des besonderen Typenträgers (A ) bestimmt, wobei diese Schulter von dem Hakenende durch eine gerade Kante getrennt ist. : : ,Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250929C true DE250929C (de) |
Family
ID=509411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250929D Active DE250929C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250929C (de) |
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