DE503440C - Unterbrecher fuer magnetelektrische Zuendmaschinen - Google Patents

Unterbrecher fuer magnetelektrische Zuendmaschinen

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DE503440C
DE503440C DEB141731D DEB0141731D DE503440C DE 503440 C DE503440 C DE 503440C DE B141731 D DEB141731 D DE B141731D DE B0141731 D DEB0141731 D DE B0141731D DE 503440 C DE503440 C DE 503440C
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Unterbrecher für magnetelektrische Zündmaschinen An Zündapparaten werden häufig Unterbrecher mit Kontaktpaaren aus zwei Kontakten voneinander verschiedenen Metalls verwendet, weil man gefunden hat, daß die Kontaktabnutzung dadurch verkleinert wird; dabei darf aber der Primärstrom gewöhnlich nur in einer bestimmten Richtung durch die Kontaktpaare geleitet werden.
  • Zweckmäßig werden noch der einfacheren Lagerhaltung wegen sowohl für alle festen als auch für alle beweglichen Kontakte jeweils dieselben Kontaktstoffe verwendet. Dies wird bei Parallelschaltung der Unterbrecher ermölicht dadurch, daß bei der einen Hälfte der' Unterbrecher der feststehende Kontakt, bei der anderen Hälfte der schwingende Kontakt an Masse gelegt wird.
  • Erfindungsgemäß wird deshalb an Magnetzündern, insbesondere an Mehrabrifjtypen, von zwei parallel geschalteten Unterbrechern der eine mit dem feststehenden, der andere mit dem schwingenden Teil an Masse gelegt, damit beide Unterbrecher unter sich gleich sein können und der Strom trotz der wechselnden Stromrichtung der Spule immer in derselben Richtung über die Unterbrecherkontakte fließt.
  • Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung ein Doppelunterbrecher dargestellt, der mit einem Vierabrißmagnetzünder verbunden ist.
  • In der Primärspule i des Magnetzünders entstehen bei jedem Umlauf der Kraftlinienleitstücke q. vier Spannungsmaxima mit wechselndem Vorzeichen. Der Anfang 3 der Primärwicklung i liegt an Masse, während das Ende 2 mit der Unterbrechervorrichtung verbunden ist. Das Nockenrad 5 des Unterbrechers sitzt auf der Welle des Magnetzünders. Die Unterbrechervorrichtung selbst besteht aus zwei Unterbrechern i o und i i, die, um i35° gegeneinander versetzt, parallel geschaltet sind und wechselweise öffnen und schließen. Für die Unterbrecher sind Kontaktpaare gewählt, die aus je einem Wolframkontakt 6, 7 und einem Platinkontakt 8, 9 bestehen. Der Wolframkontakt 7 des Unterbrechers i i ist mit der Primärwicklung i durch die Zuleitung 13 verbunden und sitzt deshalb isoliert auf der Grundplatte 14 auf einer Unterlage 15 aus Fiber o. dgl. Der schwingende Platinkontakt c9 ist entsprechend über den Niet 16, die Blattfeder 17 und den Träger 18 an Masse gelegt. Dieser Unterbrecher ist so angeordnet, daß er nur öffnet, wenn ein negativer Stromimpuls von Spule i über die Leitung 13 kommt. Der Unterbrecher io erhält dagegen nur positive Stromimpulse von der Spule. Damit auch in diesem Unterbrecher der Strom immer von Platin zu Wolfram fließt, muß hier der schwingende Teil mit der Zuleitung 13 verbunden und deshalb isoliert sein. Die Feder des Unterbrecherhebels i9 ist an einem Isolierstück 2o mit einer Anschlußschraube 21 befestigt, während der feststehende Kontakt 6 an Masse gelegt ist. Die Unterbrecher, deren öffnungsdauer größer als ihre Schließungsdauer ist, sind so eingestellt, daß bei der in der Abbildung gerade dargestellten Lage der Unterbrecher i i unterbrochen wird, ehe der Unterbrecher io wieder schließt. Wenn nach einer Drehung von 9o° der Strom in der entgegengesetzten Richtung fließt, also von 3 über die Masse zum schwingenden Platinkontakt9 zum feststehenden Wolframkontakt 7 und zurück zum Ende 2 der Spule, ist der Unterbrecher i i noch so lange,geöffnet, bis der Unterbrecher io ebenfalls geöffnet hat.
  • Man erkennt ohne weiteres, daß die beiden Metalle Platin und Wolfram an denselben Teilen beider Unterbrecher sitzen und trotzdem vom Strom immer in derselben Richtung durchflossen werden.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCH: Unterbrecher mit Kontakten voneinander verschiedenen Metalls für Magnetzünder, insbesondere für Mehrabrißtvpen, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei parallel geschalteten Unterbrechern der eine mit dem feststehenden, der andere mit dem schwingenden Teil an Masse gelegt wird, damit beide Unterbrecher unter sich gleich sein können und der Strom trotz der wechselnden Stromrichtung der Spule immer in derselben Richtung über die Unterbi echerkontakte fließt.
DEB141731D Unterbrecher fuer magnetelektrische Zuendmaschinen Expired DE503440C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185014B (de) * 1959-08-03 1965-01-07 Italiana Magneti Marelli Soc P Unterbrecherhebel fuer Zuendanlagen von Brennkraftmaschinen

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