AT113922B - Schaltungsanordnung für Unterbrechereinrichtungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Unterbrechereinrichtungen.

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AT113922B
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interrupter
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Artur Flad
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Siemens Ag
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    Schaltungsanordmmg für Unterbrechereinrichtungen.   



   Die Erfindung betrifft eine Sehaltungsanordnung für Unterbrechereinrichtungen, wie sie beispielsweise zur Steuerung von Wählern in selbsttätigen Fernsprechanlagen Verwendung finden. 



   Die Erfindung bezweckt die Arbeitsgeschwindigkeit solcher   Unterbreehereinrichtungen   zu steigern und zugleich ihre Impulsgabe den Stromstossempfängern bestens anpassen zu können, was erfindungsgemäss dadurch erreicht wird, dass ein Relais der Unterbrechereinrichtung zur Beeinflussung ihrer Arbeitsgeschwindigkeit eine oder mehrere Gegenwicklungen besitzt, welche durch die den Arbeitsstromkreis steuernden Schaltglieder zur Wirkung gebracht werden. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen gezeigt. 



   Die Fig. 1 zeigt eine   Sehaltung für Relaisunterbrecher   mit zwei Relais, während in der Fig. 2 die Unterbreehereinrichtung nur ein Relais enthält. In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist D der 
 EMI1.1 
 Relais, über welche bei Erregung des den Kontakt r steuernden Relais ein Stromweg für das Relais 1 des aus den beiden Relais   1   und 11 bestehenden   Relaisunterbreehers   hergestellt wird. Parallel zu dem Relais 1 ist eine Gegenwicklung G angeordnet, welche beim Schliessen des Arbeitsstromkreises dem Relais 1 zugeschaltet wird. Ist der Stromweg für den Antriebsmagneten D geschlossen, so wird zunächst nur das Relais I des Unterbrechers erregt.

   Dieses Relais schliesst nun seinen Kontakt 1 und dadurch den Hilfsstromkreis für das Relais   II.   Es kommt jetzt das Relais 11 zur Wirkung, welches über den Kontakt 2 den Arbeitsstromkreis schliesst. Hiedurch wird das Relais   I   kurzgeschlossen, gleichzeitig aber auch die Gegenwicklung G angeschaltet, welche das durch den Kurzschlussstrom zum Abklingen gebrachte magnetische Kraftlinienrelais des Relais   I   derart schwächt, dass dessen Anker sofort in die Ruhelage   zurückfällt   und der Kontakt 1 sich schnell öffnet. Durch das Schliessen des Arbeitsstromkreises wird der Löschkondensator zur Wirkung gebracht, um eine schädliche Funkenbildung an dem Schliessungskontakt 2 zu vermeiden.

   Infolge des   Kurzschliessen   des Relais   I   fliesst nun ein verstärkter Strom über 
 EMI1.2 
 weiterschaltet. Beim Stromloswerden des Relais   I   wird wieder der Hilfsstromkreis des Relais II unterbrochen, was das Öffnen des Kontaktes 2 zur Folge hat. Der Antriebsmagnet D wird daher abwechselnd erregt und aberregt, was sich so lange wiederholt, bis die Kontakte r und p dauernd unterbrochen sind. 



   Die Fig. 2 stellt eine Anordnung für sogenannte Pendelunterbreeher dar, bei welchen nur ein Relais benutzt wird. Der Anker   A   dieses Relais ist bei derartigen Unterbrechen mit einer Schwungmasse P ausgerüstet, durch welche er eine Schleuderkraft erhält, um seine Schrittzahl genau bestimmen zu können. In jeder Stufe des Mehrfachkontaktes 1 ist hier parallel zu dem Relais I ein als Gegenwicklung zu letzterem ausgebildeter Widerstand G und   G 1   von abweichender Grösse angeordnet. Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist die folgende :
Wenn der Stromkreis für den Antriebsmagneten D über die Kontakte r und p geschlossen wird, so spricht zunächst nur wieder das Relais   I   an und bringt seinen Anker A zum Anzug, während der Antriebsmagnet D infolge der   Stromschwäehung noch aberregt   bleibt.

   Durch die nun erfolgende Anzugsbewegung des Ankers   A   wird in jeder Anzugsstufe über den Mehrfachkontakt 1 eine   Gegenwieklung G   bzw.   C7 zu   der Erregerwicklung des Relais   I   angeschaltet. Da das Relais   I   beim Anschalten der ersten Gegenwicklung kurz geschlossen ist, so wird das abfallende magnetische Feld in diesem Relais durch 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. EMI2.2
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