DE670513C - Elektromagnetisches Spannungsrueckgangsrelais - Google Patents

Elektromagnetisches Spannungsrueckgangsrelais

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DE670513C
DE670513C DEST49245D DEST049245D DE670513C DE 670513 C DE670513 C DE 670513C DE ST49245 D DEST49245 D DE ST49245D DE ST049245 D DEST049245 D DE ST049245D DE 670513 C DE670513 C DE 670513C
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relay
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auxiliary contact
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DEST49245D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/12Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by voltage falling below a predetermined value, e.g. for no-volt protection

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  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Spannungsrückgangsrelais Um in einem Verbrauchsnetz konstante Spannung sicherstellen zu können, bedient man sich derSpannungsrückgangsrelais, welche bei Nennspannung ansprechen und beim Sinken der Spannung unter einen bestimmten Wert wieder abfallen. Da der Auslöseanker noch bei einer wesentlich geringeren Amperewindungszahl in seiner Lage festgehalten wird, als zu seinem Anziehen notwendig ist, liegt bei gewöhnlichen Relais die Abfallgrenze weit unter der Ansprechgrenze. Die Verwendung solcher Relais ist also nicht möglich, wenn das Relais bereits bei geringer Unterschreitung der Nennspannung wieder abfallen soll.
  • Man hat die Aufgabe so zu lösen versucht, claß bei Erreichen der Nennspannung durch den angezogenen Relaisanker zu der Hauptwicklung eine ihr entgegengerichtete Hilfswicklung hinzugeschaltet wird, und zwar unter Vermittlung eines- Hilfsrelais. Der Nachteil dieses bekannten Relais besteht darin, daß es bei Nennspannung in den drei vorgesehenen Spulen des Haupt- und des Hilfsrelais hohe Leistungsaufnahme erfordert. Erschwerend kommt hinzu, daß zur Erzielung des Erfolges die Gegenwicklung und die Wicklung im Hilfsrelais an ein auf konstanter Spannung gehaltenes Hilfsnetz angeschlossen sein müssen.
  • Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Spannungsrückgangsrelais, bei welchem das Abfallen des Relais schon bei geringer Unterschreitung der Nennspannung erfolgt, welches also sehr empfindlich ist, geringe Dauerleistungsaufnahme zeigt. und vom Vorhandensein eines Hilfsnetzes gänzlich unabhängig ist. Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, daß das Spannungsrückgangsreläis aus zwei von der Netzspannung abhängigen Einzelrelais besteht, von denen das eine Relais als Ansprechrelais bei der Netzspannung anzieht und durch Änderung der wirksamen Windungszahl des anderen Relais, des Abfallrelais, auch dieses zum Ansprechen bringt, aber nach vollendetem Ankeranzug des Abfallrelais über einen Hilfskontakt am Abfallrelais sofort wieder abgeschaltet wird, wobei das Abfallrelais so abgestimmt ist, daß es bei geringer Unterschreitung der Nennspannung abfällt und damit den Hilfskontakt für das Ansprechrelais wieder schließt. Man erreicht auf diese Weise, daß während des Bestehens der Netzspannung das Abfallrelais mit seiner vollen Windungszahl an Spannung liegt; durch die hierbei erfolgte Vergrößerung des Spulenwiderstandes wird die Amperewindungszahl -und damit die Leistungsaufnahme so weit herabgesetzt, daß das Relais den Anker eben noch festhält, aber bei geringer Unterschreitung der Nennspannung abfallen läßt. Das Ansprechrelais liegt nur für sehr kurze Zeit nach dem Absinken der Nennspannung am Netz, und auch nur für diese kurze Zeit erfolgt eine Änderung der wirksamen Windungszahl im Abfallrelais, so daß eine höhere Leistungsaufnahme nur während kurzer Zeit in Kauf genommen werden müß.
  • Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes liegt darin, däß das Ansprechrelais erst nach vollendetem Ankeranzug des Abfallrelais wieder abgeschaltet wird. Auf diese Weise gelingt es, das sonst bei derartigen Relais eintretende Flackern der Unterbrechungskontakte zu verhüten.
  • Die Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung der Schaltung. Das Abfallrelais a und das Ansprechrelais e sind beide von der Netzspannung abhängig: Die Spule c des Abfallrelais ä ist unterteilt in äußere Spulenlagen cl und in innere Spulenlagen c2. Das Ansprechrelais e besitzt eine Spule d und steuert einen Hilfskontakt f, durch welchen die äußeren Spulenlagen cl überbrückt werden können. Der Anker des Abfallrelais a schaltet außer den Arbeitskontakten b noch einen Hilfskontakt h, der im Stromkreis der Spüle d des Ansprechrelais e liegt Die Wirkung des Spannüngsrückgängsrelais ist folgende: Ist das Netz spannungslos, so nehmen die Teile die in der Zeichnung veranschaulichte Lage ein. Zufolge der Öffnung des Hilfskontaktes f liegen sowohl die äußeren als mich die inneren Spulenlagen des Abfallrelais im Stromkreis. Infolgedessen reicht die Amperewindungszahl im Abfallrelais nicht aus, um bei Erreichen der Nennspannung den Anker des Abfallrelais anzuziehen. Bei Erreichen der Nennspannung zieht vielmehr das Ansprechrelais e an, es schließt den Hilfskontakt f, wodurch die äußeren Spulenlagen cl des Abfallrelais a kurzgeschlossen werden, so daß die inneren Lagen c2 allein an Spannung liegen: Die Folge davon ist, daß der Widerstand der Abfallrelaisspule verringert und daher der sie durchfließende Strom erhöht wird. Da die äußeren Spulenlagen cl bedeutend länger sind als die innenliegenden, wird der Widerstand der Spule durch die Überbrückung der äußeren Spulenlagen in höherem Maße verringert und damit der Strom in höherem Maße 'erhöht, -als die wirksame Windungszahl verkleinert wird. Zufolge der durch .die überbrückung vergrößerten Amperewindungszahl des Abfallrelais a zieht dieses seinen Anker an und schließt die Arbeitskontakte b. Nach vollendetem Ankeranzug im Abfallrelais a wird der Hilfskontakt h geöffnet und das Ansprechrelais wieder abgeschaltet, wobei zugleich auch der Hilfskontakt f wieder geöffnet wird. Dadurch wird die Überbrückung der äußeren Spulenlagen c1 wieder aufgehoben, so daß nunmehr die Spule c irrt Abfallrelais a mit voller Windungszähl und dadurch verringerten Amperewindüngen an der Netzspannung liegt. Während dieser Zeit ist der Hilfskontakt h geöffnet, also die Spule d im Ansprechrelais abgeschaltet. Das Abfallrelais a hält nunmehr eben noch gerade seinen Anker in angezogenem Zustande fest; läßt ihn aber bei geringer Unterschreitung der Nennspannung fallen, dabei wird dann der Hilfskontakt h wieder geschlossen, wodurch das Ansprechrelais e wieder an .Netzspannung gelegt wird.
  • Die Schaltung kann natürlich in sinngemäßer Weise auch auf Stromrelais angewandt werden.

Claims (1)

  1. PA TRNTANSPRUCI-1 Elektromagnetisches Spannungsrückgangsrelais, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei von der 1"Tetzspaunung abhängigen Einzelrelais (e, a) besteht, von denen das eine Relais (e) als Ansprechrelais bei der Netzspannung anzieht und durch Änderung der wirksamen Windungszahl des anderen Relais (a) (Abfallrelais) auch dieses zum Ansprechen bringt, aber nach vollendetem Ankeranzug des Abfallrelais (a) über einen Hilfskontakt (h) am Abfallrelais (a) sofort wieder abgeschaltet wird, wobei das Abfallrelais (a) so abgestimmt ist, daß es bei geringer Unterschreitung der Nennspannung abfällt und damit den Hilfskontakt (h) für das Ansprechrelais (e) wieder schließt.
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