DE50090C - Werkzeug zum Nageln von Schuhwerk - Google Patents
Werkzeug zum Nageln von SchuhwerkInfo
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- DE50090C DE50090C DENDAT50090D DE50090DA DE50090C DE 50090 C DE50090 C DE 50090C DE NDAT50090 D DENDAT50090 D DE NDAT50090D DE 50090D A DE50090D A DE 50090DA DE 50090 C DE50090 C DE 50090C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D5/00—Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
- A43D5/12—Hand nailing apparatus for shoemaking
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1889 ab.
Diese Erfindung betrifft jene Gattung von Hand aus bethätigter Maschinen, welche hauptsächlich
verwendet werden, um das Oberleder der Stiefel und Schuhe auf die Brandsohle zu nageln, nachdem es mittelst der Aufzwickmaschine
über die letztere gezogen worden. Die Erfindung bezweckt die Herstellung von Maschinen oder Vorrichtungen, bei welchen
die gewöhnlichen Nägel, Zwecken oder Stifte statt der eigens in Streifen oder Führungen
angeordneten verwendet werden können.
In den ■ Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Aufrifs,
Fig. 2 ein Schnitt und
Fig. 3 eine Endansicht von der Seite der, Spitze eines dieser Erfindung gemäfs construirten
Werkzeuges,
Fig. 4 eine Endansicht des Gehäuses bei abgenommener Platte,
Fig. 5 eine Oberansicht des Zuführungsrades;
Fig. 6 bis 14 sind Auf- und Grundrisse von Details.
Fig. 3,4, 5, 6 und 7 sind in gröfserem Mafsstabe gezeichnet.
In allen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche Theile.
A ist die äufsere Hülse, welche aus zwei Theilen α und αl zusammengesetzt sein kann.
Der obere Theil α kann aus Messing oder
einem anderen geeigneten Metalle erzeugt und, wie in Fig. 4 gezeigt, aus zwei zusammengeschraubten
oder in anderer Weise durch Flantschen a2 mit einander verbundenen
Theilen zusammengesetzt werden. Dieser Theil kann bei aB α4 α5, für später beschriebene
Zwecke geschlitzt sein. Der untere Theil a1
kann aus Stahl in einem oder mehreren Stücken hergestellt werden, wie in Fig. 8, 9
und 2 gezeigt, welche mit dem oberen Theil a verschraubt oder in anderer Weise befestigt
und mit einem aufgeschraubten Ansatzstück <z8 versehen sind, welches eine Bohrung von der
Gröfse des Stempels besitzt und mit einer Nuth versehen sein kann, in welche die
Backen a6 der Federn a7 eingesetzt sind,
welche an das Gehäuse A, wie in Fig. 8, 9.
und 10 gezeichnet, angeschraubt · werden. Diese Backen halten den Nagel, Zwecken oder
Stift in passender Lage fest, bis sie durch das treibende Werkzeug bei dessen Niedergang
geöffnet werden.
B ist eine horizontale, kreisrunde Platte, welche durch Schrauben oder andere geeignete
Mittel an der Oberseite des oberen Theiles des Gehäuses befestigt ist, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt.
Auf der Platte sitzt eine Nabe b, die mit einer centralen Bohrung versehen ist, um
so ein Lager für den Stempel C, der durch dasselbe geht, zu bilden. Der Stempel wird
in dem Gehäuse vertical geführt und kann in zwei Theilen c cl Von verschiedenen Durchmessern
hergestellt werden. Der Theil c von gröfserem Durchmesser bewegt sich im oberen
Theile des Gehäuses, wird in den aus der Nabe und im Gehäuse bei a9 gebildeten Lagern
gehalten und ist mit einem Handgriff C1 versehen. Der untere Theil c J von kleinerem
Durchmesser, welcher den Nagel, Zwecken oder Stift eintreibt, kann entweder dünner als
der obere Theil des Stempels C sein oder durch Einsetzen und passendes Befestigen eines
kleinen, runden Stahlstückes gebildet werden.
Das Loch im unteren Theil oder Gehäuseansatz a1 bildet das Lager für den dünneren
Theil c1 des Stempels C, wie in Fig. 2 gezeigt.
Ein Bund c2 ist am oberen Theil c des Stempels angebracht, "um einer Feder C3,
welche^ den Stempel in die gezeichnete Lage hebt, als Widerlager zu dienen. Der Hub
des Stempels kann durch die Mutter c6 und den Handgriff C1 regulirt werden.
Auf der Platte B ist ein Sperrrad D montirt, das in der Mitte mit einer Bohrung versehen
ist, so dafs es sich frei um die Lagerbüchse (Nabe) b drehen kann. In dieses Sperrrad
sind (parallel zu dessen Zähnen) eben so viele runde Löcher d gebohrt, als Zähne vorhanden
sind, wie in Fig. 5 dargestellt. In diese Löcher werden mit der Hand die Nägel, Zwecken
oder Stifte eingesetzt, welche zum Annageln des Oberleders an die Brandsohle nach vorhergegangenem
Aufzwicken erforderlich sind. Die obere Fläche der Platte B verhindert das
Herausfallen der Nägel, Zwecken oder Stifte aus den verticalen Löchern d des Sperrrades,
aufser wenn sie über ein Loch b (in der Platte) kommen, das mit einer Zuführungsröhre E in
Verbindung steht. Ein Ende derselben ist an der Platte befestigt, das andere kann in eine
Bohrung a10 eingesetzt werden, die zu dem
Ende in dem unteren Theil αl des Gehäuses
hergestellt ist. Auf diese Weise werden die Nägel, Zwecken oder Stifte von dem Sperrrade
in den unteren Theil des äufseren Gehäuses geleitet, um dort für das Niederdrücken durch
den unteren Theil c * des Stempels bereit zu sein.
Eine geeignete bewegliche und geschlitzte Deckplatte d1, Fig. 6 und 7, ist ebenfalls zu
dem Zwecke angebracht, das Herausfallen der Nägel, Zwecken oder Stifte aus den Löchern
des Sperrrades so lange zu verhindern, bis sie über das Loch in der Platte gebracht worden,
das mit dem Zuführungsrohr E communicirt.
Die Deckplatte wird in ihrer Stellung durch Schrauben d2 gehalten, die im Rade D befestigt
sind und durch den engeren Theil der Einwurf löcher d3 im Deckel hindurchgehen.
Das Sperrrad wird in seiner Stellung mittelst der Mutter b3, die auf der Hülse (Nabe) b aufgeschraubt
ist, gehalten und die erforderliche Spannung wird durch Aufpressen eines Lederringes
b* auf die Nabe mittelst der Mutter b3
hervorgebracht, welche hierauf durch eine Stellschraube in ihrer Lage erhalten wird, um
ein zu starkes Niederpressen des Leders zu verhindern. Um bei jedem Schlag des Treibstempels ein Loch des Sperrrades über das
Loch in der Scheibe B zu bringen, damit der Nagel, Zwecken oder Stift aus dem Sperrradloch
in das Zuführungsrohr E abgegeben werden könne, ist unterhalb der Scheibe B auf
dem Stempel C (über dem Wulst c2) ein frei hin- und herbeweglicher Hebel F (der in dem
Schlitz α5 sich bewegt) angebracht, der an
seiner Oberseite eine von einer Feder an die Zähne des Sperrrades D angedrückte Sperr-'
klinke G trägt. Die Bewegung wird auf den Hebel F von einem Daumenhebel H übertragen,
der in einer am Tisch angegossenen Hülse b6 drehbar ist. Das obere Ende h des
Daumenhebels, (welches auf den Hebel F wirkt) ist mit einer Stellschraube h x zur Regulirung
der Vorrückung der Sperrklinke versehen, während der untere schräge Theil H gegen die
Hülse A hin gebogen ist (s. Fig. 2, 13 und 14),
um durch einen Zapfen oder Vorsprung c* bethätigt zu werden, der an dem oberen Theil c
des von einer Feder gehoben gehaltenen Stempels befestigt ist, um sich in dem Schlitz
oder der Führung a3 zu bewegen. . Wird der federnde Stempel, sei es mit der
Hand oder durch einen Schlag, mit einem Schlägel auf C1 niedergedrückt, so gleitet der
Zapfen c4 längs der schiefen Ebene oder des Daumens H herab, wodurch der Hebel um
seinen Zapfen b 5 gedreht und dadurch sein
oberes Ende h gegen den Hebel F gedrückt und dieser vorwärts geprefst wird; je. nach
dem Mafse, um welches die Schraube h1 vorsteht,
wird die dem Hebel F ertheilte Be1 wegung eine gröfsere oder kleinere sein, und
die Sperrklinke dreht das Sperrrad um das erforderliche Stück weiter.
Der Hebel F und die Schraube h x werden
mittelst der Feder h 2 in Berührung gehalten,
welche einerseits an einem Haken _/2 (der an
der Unterseite des Hebels F angebracht ist), andererseits im Drehpunkt bh befestigt ist.
/ ist ein entsprechend geformter Anschlag, welcher den Hebel und die schiefe Fläche Ή
verhindert, ihre Lage zu verändern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Werkzeug zum Nageln von Schuhwerk, bei welchem auf die Führungshülse A für den Einschlagstempel C ein Schieberad D lose aufgesteckt ist und ein durch einen Schlitz a3 der Hülse.A herausstehender Stifte4 bei jedesmaligem Niederdrücken des Stempels C einen Hebel H verstellt, welcher die Schiebeklinke G des Schieberades D in Thätigkeit bringt, so dafs die im Rade D angebrachten Nagelbehälter d nach einander über das obere Ende des vom Urttertheil der Hülse A ausgehenden Nagelzuführungsrohres E gelangen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50090C true DE50090C (de) |
Family
ID=324972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50090D Expired - Lifetime DE50090C (de) | Werkzeug zum Nageln von Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50090C (de) |
-
0
- DE DENDAT50090D patent/DE50090C/de not_active Expired - Lifetime
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