DE90686C - - Google Patents

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DE90686C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 71: Schuhwerk.
EUGENE PINEDE in PARIS. Absatz-Nagelmaschine.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Maschine zum Nageln der Absätze, bei der ein Nagel nach dem andern eingetrieben wird.
Besondere Merkmale dieser neuen Maschine sind:
Es können auf einem Absatz die verschiedensten Sorten Stifte nach Belieben vernagelt werden; ferner kann man vermöge der eigenartigen Construction der Maschine sowohl den rechten als auch den linken Absatz eines Stiefelpaares in der zweckmäßigsten Weise nageln, so wie dies mit der Hand möglich ist. Auch kann man vermöge leicht einzuschaltender Matrizen .die Nagelung nach der Form und Art des Absatzes vornehmen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Maschine dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine "Seitenansicht des Naglers in theilweisem Schnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht der Nagelzuführvorrichtung,
Fig. 3· das Leitrad, welches über der auswechselbaren Matrize eingeschaltet ist. >
In dem oberen Theil der Maschine ist eine Antriebswelle L gelagert, an der zwei Excenter MN befestigt sind. Das kleinere N drückt die Hülse P auf den Schuhwerkabsatz, während das gröfsere M bei jeder Umdrehung auf die Stange O des Nagelkolbens wirkt. Letzterer ist mittelst des Kugelgelenkes R drehbar, um sich nach allen Seiten neigen und der Halbkreisdrehung des Zahnrades S folgen zu können, durch welches die Spitze der Hülse P geführt wird. Diese Spitze wird gleichzeitig in der halbkreisförmigen Aussparung der auswechselbaren Matrize D geführt, welch erstere je nach der Form des Absatzes gestaltet sein kann (Fig. 3).
Die Stange O wird durch die in der Hülse P befindliche Feder ρ gegen das Excenter M gedrückt.
An der Hülse P ist ein schräg nach oben gerichteter Arm Y befestigt, in dem sich die mit Nägeln' gefüllten Schieber Y' ein- oder herausschieben lassen. Diese Schieber, welche durch eine von der vorliegenden Maschine unabhängige Vorrichtung mit Nägeln gefüllt werden, nehmen die Nägel 0 auf. Der tiefere Theil der auswechselbaren Schieber geht in eine gebogene Rinne c /Fig. 2) über, in welcher sie zu dem Abfallrohr η geleitet werden, Hierher werden die einzelnen Stifte durch ein sectorförmiges Stück ρ' geführt, welches vermöge des hier als sehr scharf steigende Schraube h' ausgebildeten Treibers h hin- und herbewegt wird. Wenn nun ein Stift unter den Treiber h gefallen ist, so wird er durch zwei federnde Stifte i so lange festgehalten, bis der Treiber mit ganzer Wucht auf den Stift wirkt.
Diese Nagelvorrichtung ist bereits in dem Patent Nr. 67620 von Ballet & Lecourant beschrieben.
Um bei einer derartigen Nagelvorrichtung dem Nageltreiber die verschiedensten Nagelsorten zuführen" zu können und diese an passenden Stellen des Stiefelabsatzes einzutreiben, ist gemäfs dieser Erfindung die folgende Einrichtung getroffen. Der an der Seite sitzende Nagelzuführer Y ist mit einer auswechselbaren Rinne Y' versehen, in der die Nägel 0 abwärts gleiten und durch den Sector ρ' in die Rinne η geführt werden, durch die sie unter den Nagel-
treiber h gebracht werden. Je nach der gewünschten Nagelstärke, die selbst bei ein und demselben Absatz wechseln kann, wird eine andere Rinne Y' mit anderen Nägeln eingesetzt.
Die Mündung der Hülse P wird in dem Schlitz χ der Form D mittelst des Führungszahnrades S geführt, so dafs die Nägel in einer dem Schlitz χ entsprechenden Curve in den Absatz getrieben werden.
Wenn man die Bewegung des Führungsrades S nach jeder genagelten Reihe durch ein durch die Anschläge e bethätigtes Wendegetriebe umkehrt, so können nach einander ohne Unterbrechung mehrere Reihen genagelt werden. Man hat dann nur nöthig, den Absatz entsprechend zu verschieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Absatz-Nagelmaschine mit einer durch Patent Nr. 67620 geschützten Zuführungsvorrichtung für die Nägel, dadurch gekennzeichnet, dafs die einzelnen Nägel durch ein Führungszahnrad S und die mit einer halbkreisförmigen Aussparung versehene, auswechselbare Leitform D ohne Unterbrechung in der gewünschten Ordnung in den Absatz eingetrieben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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