DE45017C - Eisenstift-Schuhnagelmaschine - Google Patents

Eisenstift-Schuhnagelmaschine

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DE45017C
DE45017C DENDAT45017D DE45017DA DE45017C DE 45017 C DE45017 C DE 45017C DE NDAT45017 D DENDAT45017 D DE NDAT45017D DE 45017D A DE45017D A DE 45017DA DE 45017 C DE45017 C DE 45017C
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DE
Germany
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rod
nail
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nailing machine
anvil
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45017D
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English (en)
Original Assignee
J. E. cutlan in Wellingborough, 46 Market Square, Grafschaft Northampton, England
Publication of DE45017C publication Critical patent/DE45017C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/02Shoe-nailing machines using ready-made nails

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung hat eine Maschine zum Gegenstande, durch welche das Nageln der Laufund der Brandsohle von Schuhen und Stiefeln mittelst Eisenstifte oder Nägel schnell und gleichmäfsig bewirkt wird.
Auf den Zeichnungen stellt dar:
Fig. ι die Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 dieselbe in der Vorderansicht.
Die Fig. 3 . bis 14 zeigen Einzelheiten der Eisenstift-Schuhnagelmaschine in vergröfsertem Mafsstabe, und zwar veranschaulicht Fig. 3 den Greifmechanismus, welcher den Support festzustellen hat, Fig. 4 den Nagelzuführungsapparat und die Vorrichtung, welche zum Eintreiben der Nägel in die Sohle dient, Fig. 5 den Querschnitt des Nagelbehälters, Fig. 6 denGrundrifs und theilweisen Schnitt durch den Nagelbehälter nebst dem Regulirapparat für die Nagelzuführungsvorrichtung; Fig. 7 ist der Ambosaufsatz, Fig. 8 der Querschnitt durch den Ambosaufsatz, Fig. 9 eine Oberansicht des Apparates; Fig. 10 zeigt einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 4, Fig. 11 den Support zur Bewegung des Schuhes, des Ambos, der Nagelzuleitung und den zur Feststellung des Ambos nothwendigen Hebelmechanismus, Fig. 12 den Längsschnitt durch den Nagelbehälter und den Regulirapparat für die Nagelzuführungsvorrichtung, Fig. 13 den gekröpften Hebel zum Bewegen bezw. Feststellen der Stange t* theils in Ansicht, theils in Schnitt, Fig. 14 den Hebel von oben gesehen.
Der in beiden Armen
lagerte Stöfser α erhält
^f (Fig. i bis 4) ge-durch das Zwischenglied b, welches einerseits an den Stöfser a, andererseits an den Zapfen c1 einer auf der Welle ν aufgekeilten Scheibe c angreift, eine auf- und abgehende Bewegung, welche vermittelst des an dem unteren Ende des Stöfsers a befestigten Domes al das Eintreiben der Nägel in die Sohle bewirkt.
Das Trittbrett x, welches mittelst Stange w an den Kurbelzapfen y2 des Schwungrades y angreift, versetzt letzteres in Drehung. Ein auf der Schwungradwelle aufgekeiltes Zahnrad y1, welches mit einem zweiten Zahnrad v1 in Eingriff steht, überträgt auf diese Weise die Drehung auf die Welle v.
Damit die Inbetriebsetzung der Maschine sofort leicht und sicher vor sich gehen kann, wird das Trittbrett χ durch eine Feder λ:1 stets in ihrer höchsten Lage gehalten, so dafs die Kurbelwelle sich nie im 'todten Punkt befinden kann.
Der in Fig. 4 dargestellte· Nagelspeiseapparat nebst Nageleintreibevorrichtung erhält seinen Antrieb durch die auf der Welle ν aufgekeilte Curvenscheibe c, welche auf ihrem Umfange mit einer in Fig. 1 veranschaulichten Curvennuth versehen ist. ■
In ' diese Nuth greift ein an der Stange e1 angebrachter Zapfen· e ein (Fig. 4).
Der aus dem Nagelbehälter fx, sowie der Speisevorrichtung g bestehende Nagelspeiseapparat ..(Fig. 4., 5,6 und 12) steht mit der oben erwähnten Scheibe c durch die Stange e1 in Verbindung, welche ihre von der Scheibe c
erhaltene Bewegung an die Speisevorrichtung überträgt.
Der um gx frei schwingende Nagelbehälter erhält im Punkte /6 vermittelst des mit dem Stöfser α verbundenen Armes/* und Gabel/5 eine auf- und abgehende Bewegung, durch welche die im Behälter enthaltenen Nägel der in den Abtheilungen/ und/1 (Fig. 5) angeordneten Speisevorrichtung zugeführt werden.
Die beiden Abtheilungen / und /' sollen Nägel von zwei verschiedenen Längen aufnehmen und die Oeffnungen /2 und /3 dieser beiden Abtheilungen sollen nur gerade grofs genug sein, um dem Nagelschaft den Durchgang zu gestatten. Je nachdem nun die eine oder die andere Sorte Nägel gebraucht wird, wird der Nagelbehälter mittelst der Stellschraube g'2 so gestellt, dafs eine der beiden Oeffnungen/2 oder/3 durch einen der beiden Zuhalter g3 g3 (Fig. 6), welche durch die Federn g* gegen die Oeffnungen /2 und /3 geprefst werden, verdeckt wird. Aus dem Behälter gelangt der Nagel in die Speisevorrichtung. Diese besteht aus der mit dem Schlitz g1 versehenen Platte g (Fig. 12), auf der die schon erwähnten Zuhalter g3 g3 und Federn g* gl angeordnet sind. Unter dieser Platte g ist das mit der Nuth i versehene Gleitstück h angebracht (Fig. 4, 6 und 1 2), welches auf der hin- und hergehenden Gleitstange d befestigt ist, die ihren Antrieb durch die oben beschriebene Curvenscheibe c vermittelst der Stange e1 erhält.
Das Gleitstück h wird vortheilhaft aus zwei Theilen gemacht, wie sie in der Zeichnung angegeben sind. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, ist die Stange e1 am oberen Ende bei e- drehbar gelagert, so dafs das untere Ende, welches an die Gleitstange d (Fig. 6) angreift, durch Einwirkung der Curvenscheibe auf dem Zapfen e eine hin- und hergehende Bewegung macht und somit auf den Nagelspeisebehälter eine rüttelnde Wirkung ausübt.
Diese Bewegung bringt den Speiseschlitz i im Gleitstück h vor die betreffende freie Oeffnung/2 oder/3, so dafs ein Nagel durch i in das Speiserohr 0 gelangen kann und so hinabgleitend unmittelbar unter dem Dorn α! in die Zange j fällt.
Der Nagelzuführungsapparat besteht aus zwei Theilen, die mit Scharnierflügeln o1 versehen und durch einen durchgesteckten Stift verbunden werden. Diese Einrichtung ist zum bequemen Reinigen des Zuführungsrohres 0 getroffen, um ein Festsetzen der Nägel zu verhindern.
Die Zange j wird durch die beiden seitlichen Backen k und /, welche in den Bolzen kl und Z1 drehbar gelagert sind, gebildet. Eine Spiralfeder m hält die beiden Backen k und / fest zusammen, die nur aus einander gehen, wenn der Dorn al niedergetrieben wird (Fig. 4).
Auf der Welle ν (Fig. 1) ist ebenfalls das Excenter ρ aufgekeilt, welches mit Hülfe der Verbindungsstange p\ der Schleifenführung q und einer Sperrklinke (Fig. 1 und 2) die Umdrehung der Welle nl ruckweise bewirkt. Die Schleifenführung q ist deshalb angewendet, um die ruckweise Umdrehung der Welle verändern zu können, je nachdem die Stange ρ nach rechts oder links in dem Schlitz q verstellt wird.
An dem entgegengesetzten Ende der Welle n1 befindet sich ein Zahnrad n, welches in ein zweites Kammrad s eingreift und dieses durch die eben beschriebene Art der Umdrehung der Welle ni ebenfalls ruckweise umdreht.
Dieses Rad s, welches auf einem Support sl (Fig. 11) gelagert ist, hat den Zweck, die Zuführung der Sohle des Schuhes zu reguliren. Durch die Stellschraube s2 kann der Support und mit demselben das Rad s gegen die Sohle verstellt werden, so dafs sich dasselbe mehr oder weniger an dieselbe anprefst und dieselbe dann ruckweise weiter schiebt.
Ebenfalls auf der Welle ν ist noch das Excenter t aufgekeilt (Fig, 3), welches durch eine Verbindungsstange i1 mit dem gekröpften Hebel i2 in Verbindung steht. Der letztere ist bei tx in einer Führung durch eine Spiralfeder gehalten. Bei i5 greift mittelst der Bohrung der gekröpfte Hebel i2 über eine Stange i4, welch letztere an ihrem unteren Ende auf einen Hebel f° drückt, der zum Festhalten des Supports ar dient, auf dem das Nageln der Schuhe vor sich geht. Die Stange i4 wird .aufserdem beständig durch eine Spiralfeder ty (Fig. ι und 3) gegen den Hebel t6 gedrückt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Um den zu bearbeitenden Schuh auf den Ambos a1 legen zu können, wird der um t7 drehbare Hebel te bei a1 niedergedrückt, während ts die Stange f4 hebt und somit die Spiralfeder ty spannt.
Nachdem der zu bearbeitende Schuh in die richtige Lage auf dem Ambos a2 gebracht worden ist, wird Hebel ie freigelassen, so dafs derselbe unter Einwirkung der gespannten Spiralfeder fr den Ambos α2 feststellt. Jetzt wird die Maschine in Bewegung gesetzt, der Stöfser α geht auf und nieder und versetzt zu gleicher Zeit durch den Arm/4 und Hebel/5 den Nagelspeisebehälter in eine rüttelnde Bewegung, so dafs die Nägel, welche (Fig. 12) durch einen der Schlitze /2 oder /3, an den Köpfen hängend, an der schrägen Bodenfläche des Nagelbehälters gleiten, bis zur Kante des Regulirapparates gelangen. Von hier gleiten dieselben, an den Köpfen hängend, in der Nuth gl bis zum Gleitstück h; dieses ist mit dem
schrägen Schlitz i versehen und wird vermittelst der Gleitstange d, der um e2 schwingenden Stange e1 unter Einwirkung der Curvenscheibe c auf dem an der Stange e1 angebrachten Zapfen e hin- und herbewegt. Diese Bewegung geht nun so rasch vor sich, dafs bei jeder Hin- und Herbewegung nur jedesmal ein Nagel in das Speiserohr ο gelangen kann, von wo er gerade unter den Stöfser α bezw. Dorn al zu liegen kommt.
In diesem Augenblick, ehe der Stöfser α den Nagel erreicht, wird der gekröpfte Hebel t2 durch das Excenter t niedergedrückt, so dafs durch die eckende Wirkung, von t5 die Stange i4, die schon vorher durch die Spiralfeder niedergedrückt worden war, festgeklemmt wird. Hierdurch wird.auch der Hebel ts und mit demselben der Ambos a2 unverrückbar festgestellt, so dafs der jetzt niederstofsende Dorn α1 den Nagel durch die dadurch aus einander gehenden Backen k I in das Arbeitsstück eintreiben kann. . Sobald der Dorn a1 seine tiefste Lage erreicht hat, wird die Stange i4 losgelassen, indem das Excenter t den Hebel t2 in die Höhe hebt. Zu gleicher Zeit wird das Rad s, welches die Zuführung der Arbeit regulirt, durch das Excenter ρ beeinflufst; das Excenterj? drückt nämlich zunächst vermittelst der Stange pl den Arm q nieder, wodurch das Sperrrad nx durch die Sperrklinke mitgenommen wird und so die Welle ηλ etwas umdreht. Das auf dem anderen Ende aufgekeilte Zahnrad η wird nun auf das Kammrad s einwirken und dieses, da es fest an dem Arbeitsstück mittelst der Stellschraube s2 und des Supports s1 angeprefst ist, um die Entfernung zweier Stifte weiterrücken. Das Eintreiben eines Stiftes und das Weiterrücken wiederholt sich nun bei jeder Umdrehung der Welle v\ der Zwischenraum zwischen den Stiften kann nach Bedarf vergrofsert oder verkleinert werden, je nachdem man die Stange p1 in dem Schlitz q1 weiter nach der Welle schiebt oder entfernt, so dafs die Klinke vermittelst des dadurch erzielten gröfseren oder kleineren Ausschlages des Hebels q einen oder mehrere Zähne zugleich fassen kann.
Je nach Wunsch kann an der Maschine auch ein Nagelzählapparat angebracht werden. In der Zeichnung ist derselbe in Fig. ι bei u u berücksichtigt. Durch das Drehen der Welle ν wird eine Anzahl in einander greifender Räder in Thätigkeit gesetzt, welche nach Fertigstellen einer bestimmten Arbeit genau die Anzahl der dazu verwendeten Nägel angeben. Um die Arbeit der Maschine zu erleichtern und das Arbeitsstück noch besser führen zu können, wird die in Fig. 7 und 8 dargestellte Matrize g9 auf dem Ambos angeordnet. Dieselbe ist ein cylinderförmiges Einsatzstück, welches vermittelst eines viereckigen Zapfens in den eigentlichen Ambos α2 eingesetzt ist; dasselbe enthält in der Oberfläche eine Vertiefung gb und in bestimmter Entfernung einen Vorsprung g1, gegen welchen die äufserste Kante der Schuhsohle gedrückt wird, um die Nägel immer in bestimmter Entfernung vom Rande der Sohle eintreiben zu können. Beim Eintreiben der Nägel in die Sohle werden dieselben, falls die Spitze etwas vorstehen sollte, sich in die Vertiefung g5 legen, und das Arbeitsstück kann ungehindert durch das Rad s vorgeschoben werden, ohne dafs die vorstehenden Spitzen der Nägel irgend welche Störungen hervorrufen.
Die übrigbleibende Oberfläche ge und gB der Matrize g9 ist grofs genug, um dem. Arbeitsstück genügend grofse Unterstützungsfläche zu gewähren.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ,1. Eine Eisenstift - Schuhnagelmaschine , bei welcher das Feststellen des Ambos a2 beim Eintreiben der Eisenstifte in den Schuh erreicht wird durch den um t1 drehbaren Hebel te, der beim Eintreiben des Stiftes in die Sohle von der Stange i8 festgestellt wird, wobei Hebel f2 bei t5 Stange f4 durch das Excenter t, Excenterstange t1 und Feder t3 festklemmt.
  2. 2. An einer Eisenstift-Schuhnagelmaschine mit der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung die auf dem Ambos angeordnete Matrize g9 mit der Vertiefung gh zur Aufnahme der aus der Sohle hervorstehenden Nagelspitzen beim Verschieben des Arbeitsstückes.
    Hierzu 2" Blatt Zeichnungen.
DENDAT45017D Eisenstift-Schuhnagelmaschine Expired - Lifetime DE45017C (de)

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