DE266447C - - Google Patents
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- DE266447C DE266447C DENDAT266447D DE266447DA DE266447C DE 266447 C DE266447 C DE 266447C DE NDAT266447 D DENDAT266447 D DE NDAT266447D DE 266447D A DE266447D A DE 266447DA DE 266447 C DE266447 C DE 266447C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D11/00—Machines for preliminary treatment or assembling of upper-parts, counters, or insoles on their lasts preparatory to the pulling-over or lasting operations; Applying or removing protective coverings
Landscapes
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266447 KLASSE 71 c. GRUPPE
ALBERT LETSCH in STUTTGART. Schaftumsturzmaschine für die Schuhfabrikation,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1913 ab. Längste Dauer: 25. Juli 1925.
Bei dem Patent 231955 bestehen die das Schaftleder zwischen sich aufnehmenden, scharnierartig
befestigten Preßbacken aus einem längeren Stück und besitzen je eine abgeschrägte
glatte Preßkante, während bei denselben unterhalb dieser Backen irgendwelche Begrenzung
für das Leder nicht vorgesehen ist. Falls die Preßfläche der Backen nicht gerade, sondern
(wie im vorliegenden Fall gezeichnet) dachförmig oder stumpfwinklig verläuft, ist hierdurch
eine ungleichmäßige Bewegung der Backen nach unten bedingt, wodurch bei ihrer Abwärtsbewegung
sich das Leder sehr leicht verschiebt.
Diesem Übelstande soll die vorliegende Erfindung dadurch abhelfen, daß die Preßschienen
an ihrer vorderen Seite mit besonderen scharnierartig befestigten und unter Federdruck
stehenden Preßbacken versehen sind, und ferner dadurch, daß zwischen den Preßbacken
bzw. an ihrer Unterseite eine in der Höhenrichtung verschiebbar angeordnete Leiste
vorgesehen ist, durch welche die Bewegung des Schaftleders nach unten begrenzt wird.
Durch die Anordnung der selbsttätig nach unten schwingenden Preßbacken kommt die
bei dem Hauptpatent vorgesehene mechanische Schwingbewegung der Preßbacken in Fortfall,
während die Schienen nur noch in wagerechter Richtung bewegt zu werden brauchen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Maschine dargestellt, und zwar veranschaulicht
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 ist ihre Vorderansicht
im Schnitt nach Linie A-B der Fig. i, und Fig. 3 stellt den Grundriß zu Fig. 1, d. h. der
Tischplatte mit abgenommenen Deckblechen dar; während durch Fig. 4 ein Stück einer
Preßschiene im Querschnitt und Draufsicht in natürlicher Größe veranschaulicht wird, stellen
Fig. 5 bis 8 Querschnitte der beiden Preßschienen zwecks Veranschaulichung ihrer Wirkungsweise
in verschiedenen Stellungen dar.
Die neue Maschine unterscheidet sich von der älteren im wesentlichen durch die neuen
Preßschienen, den Bewegungsmechanismus derselben und die Anordnung der Begrenzungsleiste für das Leder beim Aufwärtsschwingen
der Preßbacken.
Mit α sind die beiden, auf Tischplatte b verschiebbar
gelagerten Preßschienen bezeichnet, die an ihrer vorderen Seite je mit einer der
Länge nach aus drei Teilen bestehenden Preßbacke c versehen sind. Diese Backen sind an
den Schienen α derart scharnierartig befestigt, daß ihre untere Spitze oder Kante sich etwas
nach unten bewegen kann, während mehrere, in Bohrungen in den Schienen ruhende Schraubenfedern
f gegen ihre hintere Seite wirken. — Um ein sicheres Festhalten des Leders zu er-
zielen, sind die Backen c an ihrer Preßkante unten zahnförmig ausgebildet, während die so
entstandenen Lücken durch entsprechend gestaltete Zahnstücke d, die in den Backen selbsttätig
verschiebbar oder lose gelagert sind, ausgefüllt werden.
Die Schienen α werden durch die Auf- und Abwärtsbewegung zweier Gabelstücke e gleichmäßig
voneinander entfernt oder zusammengeschoben, indem jeder Gabelkopf einen schrägen
Langschlitz oder Ausschnitt g besitzt, von welchem je ein an der hinteren Seite der Schienen
befestigter Zapfen h aufgenommen wird. Die Gabelstücke e ruhen mit ihrer Unterkante
je auf einem mit einem die Welle i aufnehmenden Langloch und einer verstellbaren Rolle r
mit Zapfen r1 versehenen Druckstück k, auf
welches sie mittels zweier Schraubenfedern I, die je über einen in dem Druckstück befestigten
und durch sie geführten Bolzen m gestreift sind, gepreßt bzw. festgehalten werden.
Auf Welle i sind zwei Scheiben η befestigt, die je mit einer, zur Aufnahme der
Druckrolle r dienenden exzentrischen Ringnut 0 versehen sind. Mit p ist die unterhalb der
Preßbacken in der Höhenrichtung verschiebbar angeordnete, zur Begrenzung der Bewegung
des Schaftleders dienende Leiste oder Mittelschiene bezeichnet. Damit das auf- und niedergehend
angeordnete, sogenannte Knickmesser s ungehindert aus dem festgeklemmten Leder heraustreten kann, ist es unten mit einer Anzahl
den Zähnen der Preßbacken entsprechend angeordneter Aussparungen versehen. Damit
sich das zu knickende Schaftleder allenthalben den Preßbacken c eng anschmiegen kann,
besitzen diejenigen der inneren Preßschiene a, zwecks Aufnahme der Bordürennaht des Leders
t, an ihrer Preßfläche eine durchgehende Längsnut u, während die Oberkante der
äußeren Preßbacken an jeder Seite mit einer zur Aufnahme der im Schaftleder befestigten
Agraffen oder Schnürhaken dienenden Vertiefung ν versehen ist.
Die Wirkung dieser Maschine ist folgende:
Zunächst wird das Schaftleder t, wie aus
Fig. 5 der Zeichnung ersichtlich, quer über die offenen Preßschienen α und die zwischen ihnen
befindliche Mittelschiene p gelegt, hierauf geht das Knickmesser .9 mit Schiene p herunter,
wodurch das Leder zwischen die Preßbacken c gedrückt wird; gleichzeitig mit dem Knickmesser
hat sich nun die Mittelschiene p soweit nach unten bewegt, daß die Preßbacken nunmehr
zusammengeschoben werden können (vgl. Fig. 6 der Zeichnung). Nachdem nun das Knickmesser seine tiefste Stellung erreicht hat,
wird es wieder nach oben bewegt, während die Preßschienen α infolge Drehung der Scheibe η
unter Vermittlung der hierdurch ein Stück nach unten bewegten Gabelstücke β so weit zusammengeschoben
sind, daß das Leder bereits von der unteren Kante der beiden zahnförmigen Preßbacken c erfaßt wird (Fig. 7 der Zeichnung);
hierdurch, wird ein Verschieben des Leders beim Hochgehen des Knickmessers verhindert.
Inzwischen hat sich die auf Welle i befestigte Scheibe η so weit gedreht, daß die exzentrische
Ringnut 0 ihre volle Druckwirkung auf die im Druckstück k befestigte Rolle r ausüben kann;
hierdurch wird das Druckstück k mit der auf ihm federnd befestigten Gabel e heruntergezogen
und die Preßschienen a, unter Vermittlung ihres in dem schrägen Ausschnitt g
der Gabel befindlichen Druckzapfens h, zusammen- bzw. gegeneinandergepreßt. Infolge
dieses Druckes werden die an den Schienen a scharnierartig befestigten Backen c etwas nach
unten gedreht, so daß nun ihre ganze Preßfläche auf das zwischen sie befindliche Leder
wirken kann. Damit nun der auf das Leder ausgeübte Druck nicht zu starr, sondern etwas
nachgiebig erfolgt, kann das Druckstück k, welches in der Gabel durch die beiden Bolzen m
geführt wird, sich etwas von der Gabel e trennen. (Vgl. Fig. 8 der Zeichnung.) — Sobald
die Pressung erfolgt ist, schnellt das Druckstück k infolge des durch die Federn I
auf das Gabelstück ausgeübten Druckes sofort auf dieses zurück und wird nun mitsamt
der Gabel e durch die Rolle r aufwärts bewegt, wodurch die . Schienen α wieder voneinander
entfernt und die Preßbacken c infolge Einwirkung der Federn f in ihre Anfangsoder wagerechte Stellung zurückgeschnellt wer-
den.
An Stelle der aus einem Stück bestehenden Gabel e könnte auch eine mit geeigneten Gelenken
versehene Gabel verwendet werden.
Zur Erleichterung des Zusammenpressens des Leders, besonders, wenn dieses hart ist,
sind zweckmäßig unterhalb der Preßschienen a geeignete Heizkörper angeordnet.
Claims (4)
1. Schaftumsturzmaschine für die Schuhfabrikation nach 'Patent 231955, dadurch
gekennzeichnet, daß an den beiden in wagerechter Richtung verschiebbaren Schienen
(a) besondere unter Federdruck (f) stehende mehrteilige Preßbacken (c) scharnierartig
befestigt sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßbacken (c)
aus drei je mit der Schiene scharnierartig verbundenen Teilen bestehen, deren untere
Preßfläche zahnförmig ausgebildet ist, wobei eine zwischen den Backen in der Höhenrichtung
verschiebbar angeordnete Längsleiste
(p) eine Auflagefläche für das Leder bildet und hierdurch ein Verschieben oder Zutief-,
gehen desselben verhütet.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante
der einen Preßbacke (a) an jeder Seite mit einer zur Aufnahme der im Schaftleder
befestigten Agraffen dienenden Vertiefung (v) versehen ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Schienen (a) durch das unter Vermittlung einer von einem Exzenter bewegten Druckrolle
(r) erfolgte Auf- oder Niedergehen einer federnd gelagerten, festen oder mit
Gelenken versehenen Gabel (e) voneinander entfernt oder gegeneinander geschoben werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266447C true DE266447C (de) |
Family
ID=523583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266447D Active DE266447C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266447C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5918824A (en) * | 1997-04-15 | 1999-07-06 | Bouldin; Floyd E. | Direct drive material volume reduction apparatus |
-
0
- DE DENDAT266447D patent/DE266447C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5918824A (en) * | 1997-04-15 | 1999-07-06 | Bouldin; Floyd E. | Direct drive material volume reduction apparatus |
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