DE64790C - Maschine zur Anbringung von Drahtbügeln an Flaschenverschlüssen - Google Patents

Maschine zur Anbringung von Drahtbügeln an Flaschenverschlüssen

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DE64790C
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DE
Germany
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wire
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disks
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64790D
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English (en)
Original Assignee
GENERAL BOTTLE-SEAL SYNDICATE, LIMITED in London; Vertreter TH. LORENZ in Berlin S.W., Hornstrafse 11
Publication of DE64790C publication Critical patent/DE64790C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/04Wire-working in the manufacture of other particular articles of elements, e.g. levers or links, for bottle stoppers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Maschine, vermittelst welcher zunächst an den unter No. 35015 patentirten Flaschenverschlufsscheiben Drahtschlingen angebracht werden, um das Oeffnen der Flaschen zu erleichtern; indessen läfst sich die Maschine überall anwenden, wo es sich um die Herstellung ähnlicher, mit Drahtbügeln versehener Scheiben handelt.
Die Hauptarbeiten der Maschine bestehen darin, die Verschlufsscheiben zunächst der Maschine bezw. dem Stempel gleichmäfsig zuzuführen , ferner den Draht von einer Rolle abzuwickeln und zu schneiden, alsdann die zugeschnittenen Enden zu biegen und in den elastischen Stöpseln zu befestigen. Schliefslich werden dann durch die Maschinen die fertigen Stöpsel bei S.eite geschafft.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 2 eine Hinteransicht des oberen Theiles derselben, Fig. 3 eine Oberansicht mit einigen abgedeckten Theilen, Fig. 4 ein Verticalschnitt durch einige Theile des Mechanismus in vergröfsertem Mafsstabe, Fig. 5 ein Schnitt durch Fig. 4, welcher den gebogenen Draht in dem Augenblick darstellt, wo er in den Stöpsel getrieben werden soll.
Fig. 6 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe den Tisch mit den Mechanismen, um die Stöpsel zu- und abzuführen; Fig. 7 und 8 sind Schnitte nach v-v und w-vv (Fig. 6), Fig. 9 und 9a Schnitte nach x-x und \-\ (Fig. 3 und 6).
Fig. 10 ist ein Schnitt nach y-y (Fig. 1) in vergröfsertem Mafsstabe; Fig. 11 und 12 zeigen das zugeschnittene Drahtende vor und nach der Biegung; Fig. 13 zeigt den Drahtbügel, wie er in dem Stöpsel befestigt ist, Fig. 14 den fertigen Stöpsel in der Seitenansicht; Fig. 15 bis 23.. sind Details der Mechanismen; Fig. 24 zeigt die fertige, mit Bügel versehene Verschlufsscheibe, in der Flaschenmündung befestigt.
Fig. 25 zeigt, in welcher Richtung die Drahtenden umgebogen werden; Fig. 26 und 27 zeigen den fertigen Stöpsel in Schnitt und Ansicht von unten; Fig. 28 bis 30 zeigen nochmals den Draht in seinen verschiedenen Zuständen in vergröfsertem Mafsstab.
Gleiche Theile sind in allen Figuren mit denselben Buchstaben bezeichnet.
A ist das auf den Ständern B B ruhende Maschinengestell. C ist ein am Gestell befestigter vorspringender Tisch, auf welchen die mit dem Draht zu versehenden Stöpsel oder Verschlufsblättchen gelegt sind.
In einer runden Oeffnung der von A und C gebildeten Tischplatte dreht sich auf der verticalen Welle E eine Scheibe J, welche von einem in der Tischplatte eingelassenen, theilweise durchbrochenen Ring D umgeben ist, auf welchem rechts ein Ringsegment J mit vorspringendem inneren Rand festgeschraubt ist (Fig. 3, 6 bis 9a).
Scheibe / trägt in einer geringen Entfernung vom Rand den mit einigen an den Kanten abgerundeten Vorsprüngen c versehenen Ring b. In der von b und / gebildeten Rinne werden die Scheiben α α geführt, wobei der vorspringende Rand von J dieselben am Hinausspringen hindert. Am Ende des Ringes J ist zur Verengung der Rinne ein Segmentstück K untergelegt (Fig. 3, 6, 9 a und 18).
An das Ende von J ist eine in Fig. 19 und 20 in Ober- und Unteransicht dargestellte Platte L angesetzt, welche an der unteren Seite zwei die Fortsetzung der Rinne für die Scheiben α bildende Ansätze trägt, deren einer in eine Zunge e ausläuft, während der andere in seiner Verlängerung den Haken M bildet. Die innere Krümmung dieses Hakens entspricht der Form der Scheiben %a. Infolge dessen wird eine Scheibe, sobald sie von dem Haken erfafst wird, festgehalten, bis der Drahtbügel eingesetzt ist. Das Ende des Ringes D ist in Fig. 6 durch eine punktirte Linie f angedeutet.
Sobald bei Drehung der Scheibe / die Vorsprünge c an dem festen Segment K vorbeigehen, wird der Raum zwischen beiden sehr verengt, so dafs die dazwischenliegenden Scheibchen a, Fig. 9a, ein wenig geprefst und alsdann einzeln gegen den Haken M geschnellt werden. Sobald einer der Vorsprünge c verlassen ist, werden die vorher zusammengeprefsten Scheiben α wieder gelöst und bewegen sich nicht vorwärts, bis sie von dem nächsten Vorsprung c wieder mitgenommen werden.
Während dieses Stillstandes wird dann der fertige Stöpsel vom Haken H in die Rinne h geführt und von dort zur Oeffnung i geleitet (Fig. 3), durch welche derselbe in das Rohr N gelangt.
P, Fig. ι und 4, ist ein durch das Gestell A gesenktes Rohr zur Zuführung des Drahtes j, zu dessen sicherer Führung das verengte Mundstück k dient. Z, Fig. 4 und 22, ist eine zugeschärfte Scheibe, welche den Draht abschneidet und in einem am Gestell befestigten Hängelager η gelagert ist. Eine zweite Scheibe Z1 wird von dem kurzen Arm ρ des Hebels Q gehalten (Fig. 10), welcher um r schwingt. Das Ende des längeren Armes s des Hebels Q ist mit einem durch Stellschraube a1 verstellbaren Vorsprung t versehen. R ist die Antriebswelle der Maschine, welche, im ' Gestell gelagert, durch die Scheibe S ihren Antrieb erhält. Auf der Welle sitzt die Daumenscheibe T, zwischen welcher und dem verstellbaren Theil des Hebels Q die an einem Zapfen d1 des Armes U befestigte Rolle c1 sich befindet. Der Arm U ist an dem Theil el der Maschine befestigt.
Eine an ihrem einen Ende am Zapfen/1 des Hebels Q, an ihrem anderen Ende in g1 am Stück 0 des Gestelles A befestigte Feder V dient dazu, das Stück t des längeren Armes des Hebels Q. mit der Rolle cl in Berührung zu halten und diese wiederum mit der Daumenscheibe T, Fig. 10. Bei jeder Umdrehung der letzteren wird die zweite bewegliche Schneidscheibe Z1 der festen Scheibe Z genähert, und ■der zwischen beiden hindurchgehende Draht wird zerschnitten und erhält infolge dessen die beiden in Fig. 11 dargestellten meifselförmigen Enden.
Der durch das Rohr P zugeführte Draht erhält seine Bewegung durch zwei Rollen W, von denen die eine auf der Welle h, die andere auf der Welle i befestigt ist (Fig. 1, 2 und 3). Ihre Drehung erfolgt von der Welle R aus durch die Räderpaare A1M1H1 und j1 kl.
Die Rollen W sind unrund (Fig. 16), so dafs der Draht nur ruckweise vorwärts bewegt wird. Das Ganze ist derart bemessen, dafs bei jeder vollständigen Drehung der Rollen W ein Drittel Drehung der durch Kettenräder von h1 aus angetriebenen Scheibe / erfolgt, um je ein Blättchen α dem Haken M zuzuführen, während gleichzeitig die erforderliche Drahtlänge abgeschnitten wird. Bevor der Draht geschnitten wird, geht er noch durch einen verticalen Schlitz ρl des Stückes B', welches unterhalb O befestigt" ist (Fig. 2 und 4), und stöfst gegen eine Flachfeder C1, Fig. 15, die in einer Aushöhlung ql, Fig. 2, des betreffenden Stückes angebracht ist. Diese Feder dient dazu, den Draht während des Schneidens und unmittelbar nachher zwischen sich und den Schneidscheiben einzuklemmen und, in der erforderlichen Lage festzuhalten.
E1, Fig. ι und 4, ist das Formeisen, über welches der Draht gebogen wird, um die in Fig. 5 und 12 dargestellte Biegung F1 zu erhalten und in die von M gehaltene Scheibe a gebracht zu werden. E1 besteht aus einem Flacheisen, dessen Dicke der Weite des zu formenden Drahtbügels F1 entspricht, und'ist am Ende eines Hebels G1 angebracht, der seinen Schwingungspunkt in r1 hat (Fig. 10).
Ein seitlicher Vorsprung t1 des Hebels G1 ist gegenüber dem Excenter 71 angebracht, und der Hebel wird, sobald er durch Excenter J1 seitwärts bewegt ist, durch die oben angebrachte Feder J1 wieder in die gezeichnete Lage zurückgeschnellt. Während der Vorwärtsbewegung wird dann der obere Theil des Formeisens unterhalb und in Berührung mit dem. Draht gebracht. Zu dem Ende mufs das Formeisen bei der Vorwärtsbewegung ein wenig gehoben werden, was dadurch erreicht wird, dafs man den Schwingungspunkt r1 des Hebels G1 aufserhalb der Centrallinie der Mechanismen legt, wie Fig. 10 zeigt.
K1 ist ein in O geführter Kolben mit verticaler Auf- und Niederbewegung, welcher direct über dem zu verarbeitenden, durch M gehaltenen Scheibchen α angebracht ist. Derselbe ist, wie Fig. 1, 4 und 5 zeigen, am unteren Ende gegabelt, um über das Formeisen E1 zu passen. Diese Arme sind dort, wo sie den Draht berühren, mit Nuthen versehen.
Die obere Kante des Formeisens E1 ist ebenfalls mit einer Nuth versehen, in welche
ein Stift u1 gelegt ist, welcher, sobald er abgenutzt ist, ausgewechselt werden kann (Fig. io).
Ein zweiter Kolben oder Stempel L1 bewegt sich in der Achse des ersteren auf und nieder (Fig. 4, 5 und 10). Derselbe dient dazu, den fertiggestellten Drahtbügel durch die betreffende Verschlufsscheibe zu pressen. Am unteren Ende ist der Stempel ausgehöhlt, um sich dem Drahtbügel anzupassen.
Das obere Ende des Stempels L1 ist mit' einem Arm V1 und mit einem abgerundeten Vorsprung W1 aus gehärtetem Stahl versehen, welcher mit einer unrunden Scheibe M1 auf der Welle R correspondirt, gegen welche er durch Feder 2V1, Fig. 10, geprefst wird.
Durch den Druck des Stempels wird der Draht durch die Scheibe α getrieben, welche auf einer Matrize O1 durch Schraube P1 verstellbar ruht. Die in Q1 gelagerte Matrize (Fig. 4, 5 und 10) ist oben mit Vertiefungen a" versehen, welche, mit der Weite des Drahtbügels correspondirend, den beiden Enden desselben die in Fig. 13 und .23 dargestellte Bewegung geben, worauf der fertige Stopfen die in Fig. 25 bis 27. dargestellte Form erhält.
Das äufsere Ende des Formeisens ist mit einem Schnabel oder Dorn b1 versehen. Sobald das Formeisen E1 nach vorn schwingt, um ein frisches Drahtende zu biegen, greift der Dorn in den Bügel des vollendeten Verschlusses, hebt denselben ein wenig und schiebt ihn vorwärts, bis er die Rinne der Scheibe / erreicht hat. Da inzwischen ein neues Scheibchen a auf die Matrize geschoben worden ist, so wird das fertige Stück beim Rückwärtsgang des Formeisens von dem Dorn abgestreift und durch die Vorsprünge c des Ringes &, Fig. 3 und 6, in die Rinne h geschnellt, in welcher es durch Nachschieben des folgenden Stückes weiter befördert wird. Auf diese Weise gelangen die fertiggestellten Schlufsscheiben oder Stöpsel durch Rohr JV, Fig. 1, in einen unterhalb der Maschine aufgestellten Sammelbehälter.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Maschine zur Anbringung von Drahtbügeln in Verschlufsscheiben, deren Wirkung darin besteht, dafs die Scheiben durch eine Drehscheibe einzeln unter den Stempel der Maschine geführt werden, während gleichzeitig der Draht ruckweise zugeführt und geschnitten wird, worauf die abgeschnittenen Enden durch den niedergehenden Stempel gebogen und in den Scheiben befestigt werden und alsdann die fertige Scheibe abgehoben und weiter befördert wird.
  2. 2. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine die Vorrichtung zum gleichmäfsigen Zuführen der Verschlufsscheiben durch die rotirende Scheibe /, welches durch die an dem festen Ring b angebrachten Vorsprünge c bewirkt wird, durch welche die auf dem Rand der Scheibe I geführten Stopfen α in die durch Segment K und Platte L mit der Zunge e gebildete Rinne geprefst und einzeln gegen den Haken M geschnellt werden (Fig. 3, 6, 18, 19 und 20), dessen innere Krümmung dem Umfang der Verschlufsscheiben entspricht, so dafs letztere darin festgehalten werden, bis das Einsetzen der Drahtbügel vollendet ist.
  3. 3. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine die Vorrichtung zum ruckweisen Zuführen und Abschneiden des Drahtes, bestehend in dem Zusammenwirken der excentrischen Zuführungsscheiben W W, Fig. 1, 3 und 16, und den Schneidscheiben I ll, von denen die letztere, in einem Hebel Q S, Fig. 10, schwingend, im geeigneten Moment durch die Daumenscheibe T der Scheibe / genähert wird, wodurch der zwischen beiden hindurchgehende Draht abgeschnitten wird.
  4. 4. An der unter 1. beschriebenen Maschine die Vorrichtung zum Biegen des Drahtes und Befestigen desselben in den Scheiben durch das Formeisen E1, über welches der Draht vermittelst des hohlen Kolbens K1 gebogen wird, um alsdann über die Verschlufsscheibe α geführt zu werden, welche auf der mit Vertiefungen a" versehenen Matrize O1 ruht, worauf nach Zurückziehen des Formeisens E1 ein innerer Kolben L1 den Drahtbügel aus dem Kolben K1 hinausstöfst, um die Verschlufsscheibe α zu durchbohren und gleichzeitig die beiden Drahtenden in den Vertiefungen a" der Matrize O1 nach oben umzubiegen und so den Drahtbügel in den Scheiben zu befestigen.
  5. 5. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine die seitliche Bewegung des Formeisens E1 mit dem Schnabel b" durch Hebel G1, Feder J1 und das Excenter I1, wodurch die fertige Scheibe von dem unter den Bügel fassenden Schnabel b" abgehoben wird (Fig. 10).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64790D Maschine zur Anbringung von Drahtbügeln an Flaschenverschlüssen Expired - Lifetime DE64790C (de)

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