DE49445C - Maschine zum Nageln von Schuhen ohne Leisten - Google Patents

Maschine zum Nageln von Schuhen ohne Leisten

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DE49445C
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DE
Germany
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hammer
awl
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rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49445D
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English (en)
Original Assignee
RUD. LEY in Arnstadt i. Thür
Publication of DE49445C publication Critical patent/DE49445C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/12Shoe-nailing machines with apparatus for separating the pegs from a strip of wood

Landscapes

  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Zusatz zum Patent No. 36280 vom 22. October 1885.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1889 ab. Längste Dauer: 21. October 1900.
Durch die nachstehend beschriebene Einrichtung wird bezweckt, die Holznagel sofort in das mit der Ahle geschlagene Loch einzuschlagen, ohne dafs das Schuhwerk verschoben wird, während bei der durch Haupt-Patent No. 36280 geschützten Maschine der Holznagel erst nach erfolgter Weiterbewegung des Schuhwerkes in das von der Ahle vorher geschlagene Loch eingeschlagen werden kann.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen die Vorderansicht, die Seitenansicht und den Horizontalschnitt des Theiles der Maschine, an welchem die Aenderungen vorgenommen sind; bei denselben ist angenommen, dafs sich die Ahle in ihrer tiefsten Stellung befindet.
Um den Holznagel sofort in das von der Ahle geschlagene Loch einschlagen zu können, ohne dafs das Schuhwerk weiter bewegt wird, dürfen Ahle und Hammer nicht gleichzeitig, sondern müssen nach einander von der Hammerstange eingeschlagen werden.
Damit dieses erreicht wird,' sind die Ahle und der Hammer nicht wie beim Haupt-Patent direct an der Hammerstange befestigt, sondern je an einem besonderen Block, die Ahle e an dem Ahlblock 1 und der Hammer an dem Hammerblock 2, welche von der Hammerstange c abwechselnd niedergeschlagen werden.
Zu diesem Zwecke ist am Obertheil oberhalb der Hammerführungsplatte q ein senkrecht stehender Schieber 3 derart angebracht, dafs er sich parallel der Vorderflä'che horizontal nach rechts und links verschieben läfst.
Auf diesem Schieber ist links und rechts je eine Gleitstange 4 durch Schrauben befestigt, welche mit der mittleren schwalbenschwanzartig geformten Verstärkung des Schiebers dem Ahlblock ι und dem Hammerblock 2 als Führung dienen.
Der Ahlblock 1 besteht aus einem 34 mm hohen Stahlplättchen, welches am oberen uiid am unteren Ende einen nach vorn gerichteten rechten Winkel bildet. In dem unteren horizontalen Schenkel wird die Ahle e mittelst Schraube befestigt, während der obere horizontale Schenkel zum Hochführen des Ahlblockes dient. Der Hammerblock 2 ist genau wie der Ahlblock 1 hergestellt. Beide erhalten durch die mittlere Verstärkung des Schiebers 3 und die Gleitstangen 4 Führung bei den auf- und niedergehenden Bewegungen. Der Ahlblock ist auf der rechten, der Hammerblock auf der linken Seite angeordnet,
In der Hammerstange c ist auf beiden Seiten rechts und links je eine Nuth in einer Höhe vom unteren Ende derselben hergestellt, welche gleich ist der lichten Höhe zwischen den beiden horizontalen Schenkeln des AhI- bezw. des Hammerblockes. Der obere Schenkel des Ahlblockes 1 pafst genau in die rechte Nuth und derjenige des Hammerblockes 2 in die linke Nuth der Hammerstange c.
Am unteren Ende der Führung α ist noch ein Halter 5 fest angebracht, welcher an seinen tieferen Stellen links und rechts der Hammerstange c je einen nach innen gerichteten
rechten Winkel bildet. Der horizontale Schenkel des auf der rechten Seite befindlichen Winkels dient dem oberen Winkel des Ahlblockes ι und derjenige auf der linken Seite dem oberen Winkel des Hammerblockes 2 als Halter oder Ruheplatz.
Auf der Welle h ist auf der äufseren linken Seite noch eine Curvenscheibe 6 befestigt, in deren Curve eine am Hebel 7 befestigte Gleitrolle sich bewegt; am unteren Ende dieses Hebels 7 ist der Schieber 3 befestigt.
Der Schieber 3 wird bei der Umdrehung der Curvenscheibe 6 durch den Hebel 7 um ι 5 mm nach rechts und links verschoben, und zwar derart, dafs vor dem einen Niedergang der Hammerstange c der Schieber 3 nach links und vor dem zweiten Niedergang nach rechts verschoben wird.
Statt des gezahnten Getriebes f zur Hebung der Hammerstange c ist auf der Welle h ein Rad angebracht, an dessen Umfang zwei gabelförmig gestaltete Hebel 8 in gleichen Entfernungen von einander sich befinden. Diese Hebel greifen bei der Bewegung der Welle h abwechselnd um die Hammerstange und unter die Verstärkung 9 der letzteren und schieben dieselbe hierbei aufwärts, so dafs dieselbe der Drehung gemäfs die Hammerstange e heben und fallen lassen. Es wird durch diese Anordnung die Hammerstange c bei jeder Umdrehung der Welle h zweimal gehoben und fallen gelassen, da, sobald ein Hebel die Verstärkung 9 verläfst, die Hammerstange durch die oberhalb derselben angebrachte Spiralfeder sofort heruntergedrückt wird.
Bei dem Niedergang der Hammerstange c mit dem Ahlblock 1 befindet sich der obere Winkel desselben in der rechten Nuth der Hammerstange, während der untere Winkel des Ahlblockes 1 direct unter der Hammerstange c ist. Bei dem Aufgang der Hammerstange c wird der Ahlblock 1 durch seinen oberen Winkel von derselben mit hochgenommen.
Während des Nieder- und Aufganges des Ahlblockes ruht der Hafnmerblock mit seinem oberen Winkel auf dem linken horizontalen Schenkel des Halters 5.
In dem Augenblick, in welchem die Hammerstange c mit dem Ahlblock 1 die höchste Stelle erreicht, überträgt die Curvenscheibe 6 auf den Hebel 7 eine kurze seitliche Bewegung nach links, durch welche der untere Arm desselben und der Schieber 3 um 15 mm nach rechts verschoben werden und mit dem letzteren auch der Ahlblock 1 und der Hammerblock 2.
Bei dieser Verschiebung kommt der obere Winkel des Ahlblockes 1 auf den rechten horizontalen Schenkel des Halters 5 zu liegen, während der obere Winkel des Hammerblockes 2 in die linke Nuth der Hammerstange c und der untere Winkel desselben unter die letztere kommt.
Bei dem nun folgenden Niedergang der Hammerstange c wird jetzt der Hammerblock 2 mitgenommen, wobei der Hammer den inzwischen in die Führungsplatte q eingeschobenen Holznagel in das soeben von der Ahle geschlagene Loch einschlägt.
Nun folgt wieder der Aufgang der Hammerstange c, wobei der Hammerblock 2 mit hochgenommen wird. Ist die höchste Seile erreicht, so erhält der Schieber 3 durch die Curvenscheibe 6 eine Verschiebung nach links, wodurch der obere Winkel des Hammerblockes 2 auf den linken horizontalen Schenkel des Halters 5 kommt, während der Ahlblock 1 wieder wie vorhin in die Hammerstange c eingreift bezw. unter dieselbe kommt, und der Vorgang beginnt von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Nageln von Schuhen ohne Leisten der durch Patent No. 36280 geschützten Art, sofern bei derselben der an der Hammerstange c befestigte Hammerkopf und Ahlkopf d mit der Ahle e durch einen besonderen Ahlblock ι und einen besonderen Hammerblock 2 ersetzt sind, welche jeder für sich in einem Schieber 3 Führung hat und welche abwechselnd von der Hammerstange c niedergeschlagen werden, unter Hinzufügung dieses Schiebers 3, der Curvenscheibe 6, mit einander in Verbindung durch den Hebel 7, sowie des Halters 5, damit das Loch für den Holznagel und der Holznagel unabhängig von einander und doch direct hinter einander eingeschlagen werden können, bei einer Umdrehung der Welle h und bevor das Arbeitsstück seine Lage ändert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49445D Maschine zum Nageln von Schuhen ohne Leisten Expired - Lifetime DE49445C (de)

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