DE248012C - - Google Patents

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DE248012C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
    • C14B2700/113Cutting presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 248012 -KLASSE 28 ö. GRUPPE
V. St. A.
in wirksame Stellung gebracht wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. März 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Presse zum Ausstanzen von Schaftteilen aus Leder und ähnlichen weichen Stoffen, bei der der Preßteil, der das Stanzeisen durch das Werkstück hindurchdrückt, um eine unter dem Stanzklotz liegende Achse in wirksame Stellung geschwungen wird. Es ist bekannt, sowohl die Schwingbewegung des Preßteils in die wirksame und unwirksame Lage als auch
ίο seine Auf- und Abwärtsbewegung zwangläufig erfolgen zu lassen. Geschehen diese Bewegungen unter dem Einfluß einer Kuryennutscheibe und eines Exzenters in der richtigen Reihenfolge, so kann es leicht vorkommen, daß die Vorrichtung zur Schwingbewegung des Preßteils infolge einer Abnutzung des Getriebes Spiel erhält und deshalb die Stanzbewegung des Preßteils oder Preßbalkens schon eintritt, ehe er die richtige Lage parallel zum Stanztisch angenommen hat. vAuch kann der Preßbalken gegebenenfalls wieder aus dieser Lage herausspringen, da er gegen Anschläge, die die Schwenkbewegung des Preßbalkens begrenzen, geschwungen wird.
Gemäß der Erfindung sollen diese etwaigen Nachteile vermieden werden, und zwar dadurch, daß das Einrücken der die Preßbewegung des schwingbaren Preßteils hervorbringenden Vorrichtung zwangläufig so lange verhindert wird, bis der schwingbare Preßteil in seine wirksame Stellung gebracht ist. , Eine Rückbewegung des Preßteils wird durch eine Sperrvorrichtung, die gleichfalls selbsttätig in Wirkung tritt, verhindert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung verkörpert. Es zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht einer Stanze teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Einzeldarstellung, Fig. 3 eine Vorderansicht der Stanze und Fig. 4 eine Einzeldarstellung der Ein- und Ausrückvorrichtung. ,
Das Gestell 6 trägt den Stanzklotz 4. Der bewegliche Preßteil oder Preßbalken 16 wird an beiden Seiten von Stangen 18, 20 getragen, die unten an einem Kopf 22 befestigt sind, Mit dem Kopf ist eine Welle 24 fest verbunden, deren Lager 26 in senkrechten Führungen des Gestells 6 auf- und abwärts bewegt werden. Nach unten ragende Arme 75, die gleichfalls an der Welle 24 befestigt sind, tragen Haken 76, die durch Federn 78 mit einer am Gestell befestigten Stange 80 verbunden sind. Diese Federn unterstützen den Arbeiter, wenn er den Preßbalken 16 mittels des Handgriffes 82 in die wirksame Lage über den Stanzklotz 4 bringt. Die Stanzbewegung wird durch eine Abwärtsbewegung der Welle 24 hervorgebracht, und zu diesem Zweck werden die Köpfe 22 von je einer gegabelten Exzenterstange 34 umfaßt, deren Exzenter 36 auf der Hauptwelle 30 festsitzen. Die Welle 30 trägt eine Antriebsscheibe 32, die durch eine Kupplung bekannter Art für eine Umdrehung mit der Welle gekuppelt wird. Die Kupplung erfolgt durch achsiale Ver-
Schiebung eines Bolzens 38, der durch eine nicht gezeichnete Feder vorgeschoben wird, sobald er von einem am Hebel 60 sitzenden Keilstück freigegeben wird. Eine nähere Be-Schreibung der Kupplung selbst erscheint nicht erforderlich.
Das Einrücken der Kupplung erfolgt durch die Schwenkbewegung des Preßbalkens 16 selbst, indem eine an den Stangen 18, 20 angebrachte Schiene 42 mit ihrer Endfläche 40 (Fig. 3) gegen eine Rolle 44 triff';, die an einem am Maschinengestell um Zapfen 48 drehbaren Winkelhebel 46 sitzt. Dadurch wird der wagerechte Arm des Winkelhebels aufwärts bewegt und hebt mittels einer Zugstange 50 einen Hebel 52 an. Dieser ist um denselben Zapfen drehbar wie der Hebel 60 und nimmt diesen bei der Aufwärtsbewegung mit, indem eine am Hebel 52 sitzende Platte unter eine Platte 56 eines Armes 58 greift, der mit dem Hebel 60 drehbar verbunden ist. Durch diese Aufwärtsbewegung der Hebel 52 und 60 wird der Kupplungsbolzen 38 freigegeben.
Damit nach Vollendung einer Umdrehung die Kupplung wieder ausgelöst wird, ohne daß der Preßbalken 16 aus seiner Lage über den Stanzklotz 4 herausbewegt wird, ist der Arm 58 mit einer Verlängerung 62 versehen, gegen die ein Vorsprung des auf der Welle 30 festsitzenden Kupplungsteiles treffen kann . (s. Fig. 4). Es wird dadurch, nachdem die Welle 30 ihre Umdrehung begonnen hat und der Kupplungsbolzen 38 von dem Keilstück des Hebels 60 frei geworden ist, der Arm 58 bei Seite gedreht, so daß die Platte 56 von der Platte 54 frei wird und der Hebel 60 unter der Einwirkung einer Feder sich nieder bewegen kann in die Stellung Fig. 4, bei der er den Kupplungsbolzen 38 wieder zurückzieht, wenn dieser seinen Umlauf vollendet.
Ein Anschlag 64, gegen den die Schiene 42 trifft, führt diese Schiene und damit den Preßteil 16 bei der Abwärtsbewegung auf der einen Seite. Damit auf der anderen Seite gleichfalls eine Führung gewonnen wird, ist am Gestell 6 eine Führungsfläche 66 vorgesehen, über die die Schiene 42 bei der Schwenkbewegung hinweggleiten kann. Sobald der Preßbalken 16 seine wirksame Stellung erlangt hat, liegt eine Führungsfläche 67 der Schiene 42 gerade über der Fläche 66, und nach einer kleinen Abwärtsbewegung des Preßbalkens liegen die Flächen 66, 67 aneinander, wodurch eine sichere Führung erlangt wird. Damit der Preßbalken nicht nach dem Anschlagen an die Führungsfläche 64 zurückprallen kann, ist in der Führung 66 ein Verlängerungsstift 68 verschiebbar angeordnet. Dieser ist am unteren Ende durch eine Stange mit einem Arm verbunden, der mit dem Hebel 52 fest verbunden ist. Wenn der Preßbalken in die wirksame Lage gelangt ist, so trifft die Schiene 42, wie oben erwähnt, gegen die Rolle 44 des Winkelhebels 46, wodurch der Führungsstift 68 sich aufwärts bewegt. Es wird auf diese Weise eine schnelle und sichere Führung des Preßbalkens bei seiner Stanzbewegung erreicht.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Presse zum Ausstanzen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen, bei der der Preßteil durch Schwingen um eine unter dem Stanzklotz liegende Achse in wirksame Stellung . gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrücken der die Preßbewegung des schwingbaren Preßteils (16) hervorbringenden Vorrichtung (30, 36, 34) zwangläufig so lange verhindert wird, bis der schwingbare Preßteil in seine wirksame Stellung gebracht ist.
2. Presse nach Anspruch 1, bei der die Rückwärtsbewegung des schwingbaren Preßteils nach Erreichen seiner wirksamen Stellung verhindert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhinderung durch eine Sperrvorrichtung (68) herbeigeführt wird, die zur Wirkung gelangt, sobald der Preßteil seine wirksame Stellung erreicht hat.
3. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (68) mit der Vorrichtung zum Einrücken der Preßbewegung derart verbunden ist, daß beim Bewegen der Einrückvorrichtung die Sperrvorrichtung in wirksame Stellung gebracht wird.
4. Presse nach Anspruch 1, bei der die Vorwärtsbewegung des schwingbaren Preßteils durch eine Anschlagvorrichtung begrenzt wird, ■ dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorricbtung(64) beim Erreichen der wirksamen Stellung des schwingbaren Preßteils die Sperrvorrichtung (66, 68) zur Wirkung bringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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