DE494852C - Mit Pressgas als Dichtigkeitspruefmittel arbeitende Pruefvorrichtung fuer Hohlkoerper - Google Patents

Mit Pressgas als Dichtigkeitspruefmittel arbeitende Pruefvorrichtung fuer Hohlkoerper

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Publication number
DE494852C
DE494852C DEV22209D DEV0022209D DE494852C DE 494852 C DE494852 C DE 494852C DE V22209 D DEV22209 D DE V22209D DE V0022209 D DEV0022209 D DE V0022209D DE 494852 C DE494852 C DE 494852C
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DE
Germany
Prior art keywords
container
test
compressed gas
tested
hollow body
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Expired
Application number
DEV22209D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfred Bartling
Dipl-Ing Jose Severin
Rudolf Traut
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Stahlwerke AG
Original Assignee
Vereinigte Stahlwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/04Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description

  • 11lit Preßgas als Dichtigkeitsprüfmittel arbeitende Prüfvorrichtung für Hohlkörper Beim Betriebe von mit Preßgas als Dichiigkeitsprüfmittel arbeitenden Prüfvorrichtvngen- für Hohlkörper ist es bereits bekannt, die das zu prüfende Werkstück in dem Prüfrt Behälter umgebende Flüssigkeit dadurch immer wieder zu benutzen, daß man außer dem Prüfbehälter einen Bereitschaftsbehälter vorsieht, dem nach Beendigung des Prüfvorganges bei der Trockenlegung des geprüften Hohlkörpers die Flüssigkeit durch ihr Eigengewicht zufließt und aus dem sie später mittels Preßgas wieder in den Prüfbehälter zurückgefördert werden kann.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, die den Betrieb derartiger Anlagen besonders billig und wirtschaftlich gestaltet.
  • Diese Vorrichtung besteht aus einer besonderen Anlage von Zwischenbehältern, in denen der Preßgasinhalt der vorher damit auf Dichtigkeit geprüften Hohlkörper aufgespeichert wird, um dann sowohl zum Rückfördern der Flüssigkeit aus dem Bereitschaftsbehälter in den Prüfbehälter als auch zum Vorfüllen neu zu prüfender Hohlkörper nutzbar gemacht zu werden.
  • Die Vorrichtung ist in Abb. i bis 3 beispielsweise dargestellt, und zwar in Verbindung mit einer Dxuckluftrohrprobierpresse, in der Rohre unter Wasser mittels Preßluft abgepreßt und dadurch auf Dichtigkeit geprüft werden. i bezeichnet den Prüfbehälter, in dem die Rohre zwischen der einsenkbaren Druckplatte 3 und dem Druckkopf 12 des von einer Preßwasserleitung 31 gespeisten Preßzylinders i i eingespannt werden. 18 ist der Bereitschaftsbehälter, in dem die Flüssigkeit, die das zu prüfende Rohr bei der Prüfung im Prüfbehälter umspült, jeweils bereit gehalten ,v ird. Der Bereitschaftsbehälter 18, der etwa von gleicher Größe wie der Prüfbehälter i sein kann, ist völlig geschlossen und steht mit dem Prüfbehälter durch Rohre ig, die durch Schieber zo einzeln absperrbar sind, in Verbindung. Die Oberkante des Bereitschaftsbehälters 18 liegt mit der Unterkante des Prüfbehälters i etwa auf ein und derselben Höhe, so daß das Wasser stets durch sein Eigengewicht aus dem Prüfbehälter in den Bereitschaftsbehälter fließen kann.
  • Die Rückförderung des Wassers aus dem Bereitschaftsbehälter in den Prüfbehälter geschieht durch Preßluft, die am oberen Anschluß 25 in den Bereitschaftsbehälter eintritt, und zwar wird dazu die Preßluft verwandt. die zur Dichtigkeitsprüfung des vorangegangenen Hohlkörpers diente. Zu diesem Zwecke wird- nach der Dichtigkeitsprüfung jedes Rohres, die durch Einblasen von Preßluft aus der Frischpreßluftleitung 23 bei entsprechender Stellung des Dreiweghahns 28 durch die Leitung 27 und durch das durch den Preßluftzylinder i i führende, ausziehbare Rohr 13 in das in der Presse eingespannte zu prüfende Rohr erfolgt, die Preßluft aus dem Rohr durch entsprechende Verstellung des l)reiweghahns 28 mittels der Leitung 22 in einen Zwischenbehälter 2i übergeführt und nach entsprechendem Druckausgleich dort aufgespeichert. Nach dem Einspannen und Abdichten des folgenden zu prüfenden Rohres wird durch diese aufgespeicherte Preßluft aus dem Zwischenbehälter2i, in welchem durch eine Abzweigleitung 29 von der Frischpreßluftleitung 23 und durch ein eingeschaltetes Reduzierventil 24 der Luftdruck zweckmäßig stets auf einer Mindesthöhe gehalten wird, nach dem Durchgang durch die Leitung 22, den Dreiweghahn 26, die Leitung 30 und den Anschlußstutzen 25, das Wasser aus dem Bereitschaftsbehälter 18 durch die Rohre i9 in den Prüfbehälter i gedrückt, bis das abzupressende Rohr völlig vom Wasser umspült ist. Die Preßluft aus dem abgepreßten Rohr wird also dazu verwandt, den Zwischenbehälter 21 jedesmal auch über den durch das Reduzierventil 24. eingestellten. Mindestdruck aufzuladen, um die zur Dichtigkeitsprüfung verwandte Preßluft wirtschaftlich weiter zum Hochdrücken des Wassers in den Prüfbehälter i für das folgende Rohr auszunutzen. Durch Umstellen des Dreiweghahns 26 kann die Luft aus dein Bereitschaftsbehälter durch die Leitung 25 ins Freie austreten; dadurch sinkt das Wasser infolge seines Eigengewichts wieder aus dem Prüfbehälter i in den Bereitschaftsbehälter 18 zurück und gibt das auf Dichtigkeit geprüfte Rohr frei.
  • Es ist auch eine Ausführungsform denkbar, bei welcher der Bereitschaftsbehälter heb-und senkbar neben dem Prüfbehälter angeordnet und mit diesem durch elastische Leitungen verbunden ist, so daß die Prüfflüssigkeit durch Heben und Senken des Bereitschaftsbehälters infolge ihres Eigengewichts jeweils von einem der beiden Behälter zum andern strömen kann und dadurch die Behälter wechselseitig gefüllt und geleert werden.
  • Da der Luftverbrauch zum Hochdrücken des Wassers aus dem Bereitschaftsbehälter 18 in den Prüfbehälter i für das einzelne Rohr infolge des geringen Höhenunterschiedes nicht groß ist, so ist beim Abpressen von größeren Rohren im Zwischenbehälter 21 noch eine beträchtliche Preßluftenergie vorhanden, die jeweils beim Abpressen des vorangegangenen Rohres aus diesem durch Ableitungen zurückgewonnen wurde. Um diese noch zu verwerten, werden die Rohre, nach Einspannen und Abdichten und nachdem sie vom Wasser umspült sind, nicht sofort von der Frischleitung 23 aus abgepreßt, sondern erst durch entsprechende Stellung des Dreiweghahns 28 mit Preßluft aus dem Zwischenbehälter 21 vorgefüllt und dann erst von der Frischleitung 23 durch Umlegen des Dreiweghahns 28 abgepreßt, wodurch eine große Ersparnis an Frischpreßluft eintritt. Der Behälter 21 besteht aus einzelnen, etwa durch Ventile 3z voneinander getrennten Teilen, die mittels dieser Ventile ein- und abschaltbar sind, so daß die Größe des jeweils nutzbaren Zwischenbehälterfassungsvermögens zu dem Rauminhalt des abzupressenden Rohres in das jeweils günstigste Verhältnis gesetzt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Preßgas als Prüfmittel arbeitende Prüfvorrichtung für Hohlkörper, bei welcher der zu prüfende Hohlkörper in einer Flüssigkeit ruht, die nach Beendigung des Prüfvorganges zum Trockenlegen des geprüften Hohlkörpers durch ihr Eigengewicht einem Bereitschaftsbehälter zugeführt wird, aus dem sie später mittels Preßgas wieder in den Prüfbehälter zurückgefördert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks weiterer Nutzbarmachung des zum Abpressen von Hohlkörpern bereits verwendeten Preßgases der Preßgasinhalt der vorher geprüften Hohlkörper in einen oder mehrere Zwischenbehälter abgeleitet, dort aufgespeichert und zum Rückfördern der Flüssigkeit aus dem Bereitschaftsbehälter in den Prüfbehälter verwandt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Rückfördern der Flüssigkeit aus dem Bereitschaftsbehälter in den Prüfbehälter nicht benutzte Teil des in einem oder mehreren Zwischenbehältern aufgespeicherten Preßgasinhaltes der bereits geprüften Hohlkörper zum Vorfüllen neu zu prüfender Hohlkörper dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Zwischenbehälter von veränderlichem Fassungsvermögen benutzt werden, zu dem Zwecke, die Größe des jeweils nutzbaren Zwischenbehälterfassungsvermögens zu dem Rauminhalt des zu prüfenden Hohlkörpers in das jeweils günstigste Verhältnis setzen zu können. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter aus einer Anzahl einzeln ein-und abschaltbarer Einzelbehälter besteht.
DEV22209D 1927-02-26 1927-02-26 Mit Pressgas als Dichtigkeitspruefmittel arbeitende Pruefvorrichtung fuer Hohlkoerper Expired DE494852C (de)

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DE (1) DE494852C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2704542A1 (de) * 1977-02-03 1978-08-10 Bergrohr Gmbh Siegen Rohrpruefpresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2704542A1 (de) * 1977-02-03 1978-08-10 Bergrohr Gmbh Siegen Rohrpruefpresse

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