DE474168C - Chubb-Schloss - Google Patents
Chubb-SchlossInfo
- Publication number
- DE474168C DE474168C DESCH76288D DESC076288D DE474168C DE 474168 C DE474168 C DE 474168C DE SCH76288 D DESCH76288 D DE SCH76288D DE SC076288 D DESC076288 D DE SC076288D DE 474168 C DE474168 C DE 474168C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking
- pin
- lock
- tumblers
- angled
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 6
- 230000002265 prevention Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B21/00—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B21/00—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
- E05B21/003—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks comprising tumblers moving in opposite directions, e.g. tumbler sets on opposite sides of the keyhole for operation by a double-bit key
Landscapes
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
- Ghubb-Schloß Chubb-Schlösser werden bekanntlich widerrechtlich mittels zweier Haken geöffnet, von denen einer den Riegel erfassen und zurückdrücken soll, während der andere für die Zuhaltungen bestimmt ist. Um einen solchen Versuch zu vereiteln, wird bekannterweise ein Teil der Zuhaltungen mit winkligen An- sätzen innerhalb des Öffnungsschlitzes für den Riegelstift ausgestattet, hinter denen sieh der Riegelstift beim unberechtigten Schließen des Schließriegels verfängt und das Anheben der Zuhaltungen auf die Öffnungsstellung verhindert. Diese Vorkehrung hat aber zur Folge, daß bei. einem solchen unbefugten Öffnungsversuch der Riegel hinter diesem winkligen Ansatz sitzen bleibt, falls er nicht unter dem Druck einer Feder steht oder der Ansatz mit einer Schrägfläche versehen ist, welche den Riegel beim Anheben der Zuhaltungen wieder verschiebt ,(was aber die Wirkung des Ansatzes in Frage stellt). Um nun das Öffnen des Schlosses auch für einen federlosen Riegel bei der Anbringung dieses Winkelansatzes zu :geviährleisrien, ist gemäß der Erfindung eine der Zuhaltungen an ihrem dem Drehpunkt abgekehrtem. Ende mit seitlichen :gebogenen Schenkeln versehen, deren einer mit einer Hubfläche ausgestattet ist. Diese wird vom passenden Schlüsselbartausschnitt bei der Schlüsseldrehung erfaßt, bis der an dem Riegelstift anliegende Zuhaltungsansatz den Riegel: wieder so weit vorschiebt, daß die Winkelansätze der anderen sperrenden Zuhaltungen den Riegelstift freigeben und der Riegel zurückgeschlossen werden kann.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeugt Abb. i das verriegelte Schloß ohne obre Deckelplatte in der gewöhnlichen Schließstellung, Abb.2 dieselbe Darstellung bei dein Versuch, den Riegel mittels Dietrichs anzuziehen und Abb. 3 das verriegelte Scblo@ß nach Abb. i mit der Schenkelzuhaltung bei der Anfangsdrehung des Schlüssels.
- Der Schloßriegel i führt sich in bekannter Weise an dem Zapfen z und trägt den. Riegelstift 3 sowie am rückwärtigen Ende Beinen Schlitz ¢, der benm Öffnen des Schlosses über den die Zuhaltungen tragenden Zapfen 5 gleitet. Eine der Zuhaltungen 7 ist mittels eines Langloches um den Zapfen 5 schwingbar. An ihrem vorderen Ende hat diese Zuhaltung zwei Schenkel, einen oberen, 8, und einen unteren, g. Ersterer ist mittels eines Langloches io am Zapfen i i geführt. Die Zapfenbohrung 6 am hinteren Ende der Zuhaltung ist deshalb als Langloch ausgebildet, um der Zuhaltung beim Schließen. mittels des zugehörigen Schlüsselseine gewisse Beweglichkeit in absteigender Richtung zu gestatten. Die Ansätze 25, 2i6 dieser Zuhaltung sind in bekannter Weise ungewinkelt. Der Schenkel g hat :eine Kurve i2, die so bemessen ist, daß dieser Schenkel bei der Anfangsdrehung des Schlüsselbartes 13 nach aufwärts steigt. Dabei muß aber die Kraft einer Feder i q. überwunden werden, welche am Schenkel 8 befestigt ist und an dem Zapfen 15 anliegt. Außerdem wird die Drehbewegung dieser Zuhaltung noch von einer anderen Feder 16 beein$ußt, welche an ihrem Hinterteil befestigt ist und an einem Zapfen 17 anliegt. Die übrigen Zuhaltungen 18, von denen beliebig viele vorgesehen sein können, haben die übili,che Rundlochbohrung für den Zapfen 5 und stehen unter der Wirkung von Federn 19, die an einem Zapfen 2o anliegen. Die oberen Stege 2 i dieser Zuhaltungen haben in Richtung der Riegelbewegung die bekannten winkligen Ansätze 22.
- Bei der üblichen Verriegelung des Schlosses liegt der Riegelstift 3 an den Kanten 23, 24. der Zuhaltungsfeder an. Wird jetzt von dem Einbrecher versucht, das Schlbß in bekannter Weise mittels zweier Haken zu öffnen, so schiebt der eine Haken den Riegel i so weit nach rückwärts, daß der Stift 3 teilweise über die Ansätze 22 der Zulialtungen 18 tritt, wobei das Langloch 6 die in Abb. i und 2 dargestellte Lage einnimmt. Ein Hochheben der Zuhaltungen ist jetzt nicht mehr möglich. Damit aber nach dem widerrechtlichen Öffnungsversuch diese Sperrung mittels ,passenden Schlüssels wieder aufgehoben wird, treten die Schenkel 8, 9 in Wirksamkeit, und zwar wird beim Umdrehen des Schlüssels 13 die Zuhaltung 7 durch die Kurve 12 am Schenkel 9 nach vorn, im Richtung des Stulps, gedrückt. Da die Zuhaltung 7 hierbei zunächst um den Zapfen i i schwingt, an welcher das obere Ende :des Schlitzes i i anliegt, so bewegt sich das hintere Ende derselben abwärts, was das Langloch 6 in der Zuhaltung7 zuläßt (Abb.3). Bei dieser Dreihbewegung der Zuhaltung 7 drückt der Zapfen 25 bzw. 26 seitlich gegen den Riegelstift, so daß dieser und mit ihm der Riegel i ein wenig nach links verschoben wird. Die Ansätze 22 der Zuhaltungen 18 treten hierbei mit dem Riegelstift außer Eingriff. Wird der Schlüssel nun weitergedreht, so kehrt die Zuhaltung 7, nachdem der Schlüssel die Kurve 12 überschnitten haf, infolge des Drukkes der Feder 16 ;in ihre alte Lage zurück. Bei weiterem Drehen des Schlüssels schwingt die Zuhaltung 7 nunmehr um den Zapften 5, der nun am unteren Ende des Schlitzes 6 anliegt, wobei die beiden Schenkel 8, 9 aufwärts streben. Damit die Zuhaltun g 7 die bei diesen Vorgängen nötige Bewegungsfreiheit erhält, ist das Langloch io im Schenkel 8 vorgesehen. Nach weiterem Drehen des Schlüssels bewegt sich die Zuhaltung 7 ,durch den Druck der Feder 1q. nach unten, um nun wieder in die alte Stellung zu gelangen. Hiermit ist die Öffnungstour beendet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ghubb-Schloß mit Verhütung des widerrechtlichen Öffnens durch Ausrüstung eines Teiles der Zuhaltungen mit winkligen, in den Führungsschlitz für den Riegelstift hineinragenden Ansätzen, hinter die sich der Riegelstift beim widerredhtliichen Zurücksdliheßen des Riegels hineinlegt und ein Anheben dieser Zu.haltungen verhindeTt, dadurch gekennzeichnet, da@ß eine der Zuhaltungen (7) in bekannter Weise ungewinkelte Ansätze (25, 26) hat und mit zwei Schenkeln (8, 9) ausgestattet ist, an deren einen (9) beim Schließen mittels des zugehörigen Schlüssels, dessen Bart die Zu.'.haltung um den in den Sc:hlätz (io) des oberen Schenkels (8) eingreifenden Führungsstift (i i) als Drehpunkt unter gleichzeitigem Ausweichen desselben auf den von einem weiteren Schlitz (6) umfaßten, für das normale Aufschließen als Drehpunkt dienenden Stift (5) durch eine Kurve (12) seitlich verschwenkt, wodurch der Riegelstift durch die ungewinkelten Sperransätze (25, 26) derselben Zuhaltung aus den winkligen Ansätzen (22) der anderen Zühaltungen herau'sgedrückt und :ein Wiederaufschlüeßen des Schlosses dürah Anheben der übrigen Zuhaltungen errnäglicht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH76288D DE474168C (de) | 1925-12-10 | 1925-12-10 | Chubb-Schloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH76288D DE474168C (de) | 1925-12-10 | 1925-12-10 | Chubb-Schloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474168C true DE474168C (de) | 1929-04-02 |
Family
ID=7441345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH76288D Expired DE474168C (de) | 1925-12-10 | 1925-12-10 | Chubb-Schloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474168C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0558778A1 (de) * | 1992-03-05 | 1993-09-08 | Burg-Wächter Kg. Alfred Lüling | Schloss mit Zuhaltungen |
-
1925
- 1925-12-10 DE DESCH76288D patent/DE474168C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0558778A1 (de) * | 1992-03-05 | 1993-09-08 | Burg-Wächter Kg. Alfred Lüling | Schloss mit Zuhaltungen |
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