DE256103C - - Google Patents

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DE256103C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/003Locking bars, cross bars, security bars
    • E05C19/005Locking bars, cross bars, security bars pivoted about an axis on the wing, perpendicular to the plane of the wing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256103-KLASSE 68 b. GRUPPE
GUSTAV WOLFF in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. September 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von Türen mittels einer auf der Innenseite der Tür drehbar gelagerten und ausbalancierten Vorlegestange, welche mittels eines Gelenkstückes und eines Übersetzungsmittels mit dem Schloßriegel verbunden ist.
Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß das Gelenkstück an dem einen
ίο Arm eines doppelarmigen Hebels angreift, dessen anderer Arm unmittelbar mit dem Schloß riegel verbunden ist, so daß für die Ver- und Entriegelung der Vorlegestange nur eine geringe, auf den Schlüssel auszuübende Kraft erforderlich ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Sicherheitsschlosses mit Vorlegestange gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι und 2 das Sicherheitsschloß mit Vorlegestange in geöffneter bzw. geschlossener Stellung.
Fig. 3 und 4 zeigen die Verbindung der Vorlegestange mit dem Schloß einerseits und der Tür andererseits in Ansicht und Schnitt. Fig. 5 ist eine Einzeldarstellung, und zwar ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Wie Fig. ι und 2 erkennen lassen, ist der im Schloßkasten 1 angeordnete Riegel 2 mittels der Zapfen 4 und der Schlitzöffnungen 3 in wagerechter Richtung geführt und in der Mitte ausgeschnitten. Der Riegel 2 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel zweitourig, steht unter Einwirkung der Zuhaltungen 13 und ist für die Benutzung zweier Schlüssel eingerichtet, von denen der von außen einzusteckende Schlüssel 6 in die Touren 6' an der unteren Riegelkante, der von innen einzusteckende Schlüssel 5 in die Touren 5' im mittleren Ausschnitt des Riegels eingreift.
Unterhalb des Riegels ist um Zapfen 10 der Winkelhebel 9, 9' drehbar gelagert, der mittels der Schlitzöffnung 8 den am Riegel 2 sitzenden Zapfen 7 umfaßt, während der Hebelarm 9' einen Zapfen 11 trägt, der sich im Bogenschlitz 12 des Schloßkastens 1 führt und durch diesen Schlitz nach außen hindurchtritt, wo der Arm 16 an ihn angelenkt ist, der den Zapfen 11 mit der am Türinnern drehbar angeordneten Vorlegestange 14 verbindet. Die Verbindung des Zapfens 11 mit dem Gelenkstück 16 erfolgt nicht unter Sicherung mittels Splintes, sondern wird mit Hilfe der auf dem Zapfen 11 sitzenden Nasen 11' bewerkstelligt, welche in entsprechende Ausschnitte der Gelenkstange 16 eintreten, so daß ein unbefugtes Lösen dieser Verbindung nach Möglichkeit ausgeschlossen, dabei eine Auswechselung der Verbindungsteile von befugter Seite leicht möglich ist.
Die sich drehende Stange 14 greift in der Verschlußstellung in die an der Tür befestigten winkelförmigen Haken 15 ein.
Beim Schließen wird der Riegel 2 durch Drehung eines der Schlüssel 5 oder 6 von der Lage gemäß Fig. 1 in diejenige nach Fig. 2 übergeführt, was die Wirkung hervorbringt, daß der Zapfen 11 in die unterste Stelle der Schlitzführung 12 (Fig. 2) übertritt, so daß die Vorlegestange 14 in die beiden Haken 15 ein-
greift. Zürn Entriegeln dieser Vorlegestange und zur Überführung derselben in die punktierte Lage gemäß Fig. 3 wird der Riegel 2 mittels eines der Schlüssel 5 oder 6 aus der Lage gemäß Fig. 2 in diejenige nach Fig. 1 übergeführt, so daß der Zapfen 11 im Bogenschlitz 12 die oberste Lage einnimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Sicherung von Türen mittels einer auf der Innenseite der Tür drehbar gelagerten und ausbalancierten Vorlegestange, welche mittels eines Gelenkstückes und eines Übersetzungsmittels mit dem Schloßriegel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkstück (16) an dem einen Arm (9') eines doppelarmigen Hebels angreift, dessen anderer Arm (9) unmittelbar mit dem Schloßriegel (2) verbunden ist, so daß für die Ver- und Entriegelung der Vorlegestange nur eine geringe, auf den Schlüssel auszuübende Kraft erforderlich ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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