DE353339C - Ausserhalb des eigentlichen Hauptschlosses angebrachtes Zusatzschloss - Google Patents

Ausserhalb des eigentlichen Hauptschlosses angebrachtes Zusatzschloss

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DE353339C
DE353339C DENDAT353339D DE353339DD DE353339C DE 353339 C DE353339 C DE 353339C DE NDAT353339 D DENDAT353339 D DE NDAT353339D DE 353339D D DE353339D D DE 353339DD DE 353339 C DE353339 C DE 353339C
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DE
Germany
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lock
bolt
additional
lever
locking lever
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Expired
Application number
DENDAT353339D
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English (en)
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EDUARD LUDWIG
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EDUARD LUDWIG
Publication date
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Publication of DE353339C publication Critical patent/DE353339C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/20Means independent of the locking mechanism for preventing unauthorised opening, e.g. for securing the bolt in the fastening position
    • E05B17/2007Securing, deadlocking or "dogging" the bolt in the fastening position
    • E05B17/203Securing, deadlocking or "dogging" the bolt in the fastening position not following the movement of the bolt
    • E05B17/2038Securing, deadlocking or "dogging" the bolt in the fastening position not following the movement of the bolt moving rectilinearly

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Außerhalb des eigentlichen Hauptschlosses angebrachtes Zusatzschloß. Gegenstand der Erfindung ist eine Sicherheitsvorrichtung für Schlösser, welche sich von den bisherigen Vorrichtungen dieser Art dadurch vorteilhaft auszeichnet, daß sie für jedes beliebige Schloß ohne weiteres verwendbar ist.
  • Nach der Erfindung kann ein unter Federdruck stehender Hebel, welcher durch die Federspannung mit seinem Sperrstift in eine Bohrung des Schloßriegels gedrückt wird, durch einen mittels besonderen Schlüssels zu verschiebenden, auf den Hebel einwirkenden Riegel zur Entsicherung des Schlosses aus der Sperrstellung herausgehoben werden.
  • Das Hilfs- und Hauptschloß stehen gegenseitig durch einen Verbindungshebel in Zusammenhang, wobei das eine Hebelende durch einen mittels -Zuhaltungen gesicherten Riegel beeinflußt werden kann, während am anderen Hebelende der Sperrzapfen für den Hauptriegel angebracht ist. Die getrennte Anordnung der beiden Schlösser hat den wesentlichen und für die heutige Zeit außerordentlich wichtigen Vorteil, daß ein vorhandenes Türschloß in leichter Weise nachträglich durch .ein verhältnismäßig billiges Zusatzschloß gesichert werden kann, so daß die schweren Schließteile eines vorhandenen Schlosses nicht noch einmal beschafft werden müssen, sondern nur durch verhältnismäßig schwache Teile in zusätzlicher Weise gesichert werden. Dadurch verringern sich die Anschaffungskosten für ein brauchbares Zuhaltungswerk in außerordenttcher Weise. Es ist nicht notwendig, die an sich soliden Friedensschlösser auszubauen und :durch teure, neue Schlösser zu ersetzen, sondern sie können mit leichter Nacharbeit, !die jeder Schlosser durchführen kann, durch ein. Zusatzschloß gesichert und daher weiterbenutzt werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise därgestellt.
  • Abb. i zeigt das neue Sicherheitsschloß im senkrechten Schnitt, während Abb.2 zum Teil eine Hinteransicht und zum Teil einen senkrechten Schnitt in einer zu Alb. i rechtwinkligen Ebene erkennen läßt; Abb.3 ist ein senkrechter Schnitt ähnlich wie in Abb. i bei aufgehobener Sperrung des Schloßriegels.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist i ein Schloß beliebiger, bekannter Bauart, dessen Riegel 2 durch Drehung des Schlüssels 3 in die in Abb. 2 gezeichnete Lage vorgeschoben oder in das Gehäuse zurückgezogen -werden kann und mit einer Bohrung ¢ (Abb. i und 3) versehen ist.
  • Oberhalb des erwähnten Schlosses ist an der Tür ein. Schloßgehäuse 5 befestigt. Mit der Querwand 6 desselben ist der Winkel fest verbunden, an welchen bei 8 die Schiene 9 angenietet ist. Diese Schiene ist mit der Gabel io starr verbunden, in welcher mittels des Bolzens i i der Hebel 12 schwingbar gelabert ist. Derselbe ist an dem einen Ende in dem Schlitz 13 der rechtwinkligen Umbiegung 14 geführt und an dem andern Ende mit einem Sperrbolzen 15 gelenkig verbunden, .der durch eine Bohrung 22 der Schiene 9 reicht. Der Sperrbolzen läuft in eine Gabel r6 aus, welche das Hebelende umgreift und einen Gelenkbolzen 17 aufnimmt, der durch eine Bohrung des Hebels hindurchreicht.
  • Auf der Schiene 9 sitzt eine Stütze 18 fest, in welcher ein Zapfen i9 befestigt ist. Dieser dient zur Aufnahme einer schleifenförmigen Drahtfeder 2o, welche mit dem einen Ende in die Öffnung 2i der Schiene 9 gehakt und mit dem andern Ende über die Verlängerung des Zapfens 17 greift. Sie hat dabei das Bestreben, den Sperrbolzen in die in Abb. i gezeichnete Lage zu drücken, in welcher er in die Bohrung 4 des in .die Schließstellung vorgeschobenen Schloßriegels eintritt und diesen gegen unbefugtes Zurückschieben sichert.
  • Um die Sperrung des Schloßriegels aufzuheben, dient ein im Gehäuse 5 gleitbar gelagerter Schieber 23, der in ähnlicher Weise wie ein Schloßriegel durch Drehen eines Schlüssels vorgeschoben und zurückgezogen werden kann. Dieser Schieber besitzt einen gegen den Hebel i2 vorspringenden wulstförmigen Teil 2q., welcher bei der Lage des Schiebers gemäß Abb. i mit einer im Hebel 12 vorgesehenen Einbuchtung 25 in Eingriff gelangt, was zur Folge hat, daß der Hebel durch die Feder 2o in die vorhin erwähnte Sperrstellung gedrückt wird, wogegen beim Zurückziehen des Schiebers in .die in Abb.3 dargestellte Lage der Teil 24 aus der Einbuchtung des Hebels heraustritt und dann den Hebel mit seinem in das Gehäuse 5 hineinreichenden Arm niederdrückt, so daß der andere Arm aus der Sperrstellung herausgehoben wird.
  • Das Vortreiben und Zurückziehen des Schiebers 23 erfolgt in ähnlicher Weise wie dasjenige eines Schloßriegels, der unter der Einwirkung von Zuhal;tungen steht. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel kommen drei Zuhaltungen 26, 27, 28 zur Anwendung, welche um Zapfen 29 schwingbar gelagert sind und unter der Einwirkung von Federn 30 (Abb. 2) stehen. Letztere haben das Bestreben, die Zuhaltungen in die den Schieber 23 sperrende Lage zu drücken, werden jedoch beim Drehen des Schlüssels 31 durch diesen entgegen den Federn derart gedreht, daß sie die Bahn für den Schieber freigeben, so daß derselbe in die Lage gemäß Abb. i vorgeschoben bzw. in diejenige nach Abb. 3 zurückgezogen werden kann, wobei der Schlüssel mittels seines Bartes 32 in einen Einschnitt 33 des Schiebers eingreift. Zur Aufnahme des Schlüssels 31, welcher, wie Abb. 2 erkennen läßt, flache Gestalt besitzt, ist ein Bolzen 3q. in den beiden gegenüberliegenden Wänden des Gehäuses 5 drehbar gelagert. Derselbe ist mit einem Längsschlitz 35 versehen, in welchen der Schlüssel eingeführt werden kann.
  • Das neue Sicherheitsschloß wirkt folgendermaßen: Wenn die Tür verschlossen werden soll, wird zunächst durch Drehung des Schlüssels 3 der Schloßriegel 2 in bekannter Weise in die Schließstellung vorgeschoben (Abb.2).
  • Hierauf wird der Schlüssel 31 in den Schlitz 35 des Bolzens 34. eingeführt und durch Drehung desselben der Schieber 23 aus seiner in Abb.3 dargestellten Lage in diejenige nach Abb. r vorgetrieben, in welcher der Vorsprung 2q. der Einkerbung 25 des Hebels i2 gegenüber zu liegen kommt. Dies hat zur Folge, daß der Hebel unter der Wirkung der Feder 2o mit seinem Sperrbolzen 15 in die Sperrstellung gedrückt wird:, in welcher derselbe durch die Bohrung 4 des Riegels 2 hindurchgreift und ein unbefugtes Zurückschieben desselben verhindert.
  • Will man die Tür öffnen, so ist zunächst durch Drehung des Schlüssels 31 im umgekehrten Sinne wie vorher der Schieber in die Lage nach Abb.3 zurückzuziehen, wodurch der Hebel 12 aus seiner Sperrstellung herausgehoben wird, so daß der Schloßriegel durch Drehung des Schlüssels 3 in die Offenstellung zurückgezogen werden kann. -Die Schiene 9 nebst Hebel 12 kann in bekannter Weise mittels einer Haube 36 überdeckt sein, durch welche ein an den Hebel 12 angelenkter mit Knopf 37 versehener Stift 38 hindurchgeführt ist. Mittels dieses Stiftes kann von der Innenseite der Tür aus die Sperrung rückgängig gemacht werden, wenn man die Tür von innen aufschließen will.
  • Die Nietverbindung zwischen Schiene 8 und Winkel ? ist keine starre, sondern erlaubt, die Schiene aus der in Abb. 2 dargestellten Lage nach links zu verstellen, so. daß das Schloß nicht allein für Rechtstüren, sondern auch für Linkstüren benutzt werden kann.
  • Die unverrückbare Lagerung der Schiene an der Tür kann nach ihrer Einstellung durch Holzschrauben q.o bewirkt -werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Außerhalb des eigentlichen Hauptschlosses angebrachtes Zusatzschloß, durch welches der Riegel des Hauptschlosses gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel des Zusatzschlosses einen Sperrhebel verschwenkt, an dessen freiem Ende der Sperrzapfen für den Riegel des Hauptschlosses sitzt.
  2. 2. Zusatzschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (io) des Sperrhebels (12) an einer mit dem Schiebergehäuse (5) verbundenen Schiene (9) befestigt ist und der Sperrhebel selbst, welcher in bekannter Weise mit einer ihn überdeckenden Haube (36) umkleidet ist, mittels einer durch die Umkleidung hindurchreichenden Handhabe (37, 38) aus der Sperrstellung herausgehoben werden kann.
  3. 3. Zusatzschloß nach Anspruch i,-dadurch gekennzeichnet, daß die das Lager des Sperrhebels (12) aufnehmende Schiene (9) an dem Schiebergehäuse ver.schwenkbar befestigt und feststellbar ist, so daß das Sicherheitsschloß sowohl an Rechtswie an Linkstüren verwendbar ist.
DENDAT353339D Ausserhalb des eigentlichen Hauptschlosses angebrachtes Zusatzschloss Expired DE353339C (de)

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DENDAT353339D Expired DE353339C (de) Ausserhalb des eigentlichen Hauptschlosses angebrachtes Zusatzschloss

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DE (1) DE353339C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6848952B2 (en) * 2001-08-24 2005-02-01 Adc Telecommunications, Inc. Card edge contact including compliant end

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US6848952B2 (en) * 2001-08-24 2005-02-01 Adc Telecommunications, Inc. Card edge contact including compliant end

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