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Riegelfallenschloß Die Erfindung bezieht sich auf ein Riegelfallenschloß,
insbesondere für Haustüren, des= gen Riegelfalle aus der Faltenstellung unter Vermittlung
eines durch eine Schließvorrichtung verstellbaren Zwischengliedes von der Drückeranordnung
ausgelöst wird, wobei die Riegelfalle beim Verstellen des Zwischengliedes selbsttätig
in die Riegellage übergeht und durch eine Zuhaltung ' g esperrt wird.
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Bei den bekannten Schlössern dieser Art kann mit, dem gleichen Schlüssel
das Schließen und Umschalten vorgenommen werden. Dies ist in vielen Fällen unerwünscht
und sogar nachteilig, wenn es sich nämlich z. B. nun eine Schloßeinrichtung für
Haustüren handelt, die eine Umschaltvorrichtung für Tag-und Nachtbetrieb besitzen
soll.
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Die Erfindung besteht darin, däß zum Ausschalten des Zwischengliedes
und zum Zurückziehen der Riegelfalle aus der Riegellage je eine besondere Schließvorrklitung,
z. B. ein Zylinderschloß, vorgesehen ist -und daß die Falle in der Offenlage durch
eine Sperrklinke zurückgehalten wird, die beim Schließen der Tür durch eine mit
ihr zusammenwirkende Hilfsfalle außer Eingriff *gebracht wird. Hierdurch ist nicht
allein erreicht, da.ß das Schloß nur mit einem bestimmten Schlüssel, 'der sich z.
B. im Besitz des Hauswartes befindet, umgeschaltet oder nachts abgeschlossen werden
kann, und daß es dann blei Benutzung durch einen Hausbewohner selbsttätig die Tür
abschließt, sondern ein solches Schloß bietet auch eine beträchtlich erhöhte Sicherheit,
vor allem in Verbindung mit einem selbsttätigen Türschließer.
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In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und
zwar durch die Abb-. i in Ansicht, während die Abb. z ein-en Teilquerschnitt zur
Erläuterung der Fallenfeststellüng wiedergibt.
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Die Schloßeinrichtung besitzt eine einzige Falle i, die in bekannter
Weise den Verschluß der Tür hdrstellt. In der Nuß a äst ein Drücker befestigt, mit
welchem über den Arm 3 und den Gelenkhebel q. mit Hilfe des auf dem Faltenschaft
5 angebrachten Anschlages 6 das Schloß geöffnet werden kann.
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Desgleichen kann der Faltenschaft 5 mit Hilfe des Zylinderschlosses
7 dadurch bewegt werden, dzß der mit dem Zylinderschloß verbundene Nocken 8 auf
den Anschlag 9 des Faltenschaftes trifft. Da das Zylinderschloß von beiden Seiten
bedient werden kann, ist hierdurch die Öffnung der Tür sowohl von der Straßenseite
als' auch von der Hausinnengeite möglich.
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Das Schloß besitzt ferner ein Sicherheitsumschaltschloß bzw. Zyländtr
schloß i o, das die Umschaltung von Tag- auf Nachtbetrieb
vornimmt.
In der gezeichneten Stellung ist Tagbetrieb eingestellt. Wird jedoch durch Lirnksdrelhung
des Schlosses io mit Hilfe des Nockens i i das Gleitstück 12 nach links verschoben,
so kommt der Arm 3 außer Eingriff mit dem Gelenkheb@el4, so daß eine Bewegung der
Falle mit Hilfe der Klinke nicht mehr,erfolgt. Dies ist dann die Stellung für Nachtbetrieb.
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Außerdem ist die Einrichtung mit einer Sicherung versehen, durch welche
die Falle sowohl in der Schließstellung als auch in der Offenstellung festgelegt
ist: Die Festlegung erfolgt in den beiden Stellungen durch die Hebel 13 und
14, welche durch Blattfedern 15,
16 mit ihren Ansätzen 17 in
der öffnun gs-bzw. Schließstellung hinter entsprechende Ab-Sätze 18, 19 gedrückt
werden. An dem Gelenkhebel t sind Schrägflächen 20, 2 1 vorgesehen; desgleichen
eine solche Schrägfläche 22 an der mit Hilfe des Nockens 8 drehbaren Scheibe 23.
Ferner weist eine Hilfsfalle 24 entsprechende Schrägflächen i5, 26 auf. Alle diese
Schrägflächen dienen zur Entsicherung der Feststellhebel 13, 14, und zwar
erfolgt bei der öffnung des Schlosses zunächst die Entsicherung dieser Hebel und
darauf erst die Bewegung des Fallenschaftes 5. Die Hilfsfalle 24 besitzt einen unterhalb
der Falle i aus der Tür herausragenden Schrägansatz, für den jedoch nicht eine entsprechende
Ausnehmung im Türrahmen vorgesehen ist, so daß bei geschlossener Tür durch diesen
Schrägansatz die Hilfsfalle 24 in das Schloßgehäuse hineingedrückt ist, während
sie sich bei geöffneter Tür unter der Wirkung der Feder 28 in der gezeichneten Stellung
blefindet.
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Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Bei geschlossener
Tür ist das Gleitstück 24 in das Schloßgehäuse eingedrückt. Der Feststellhebel i3
ist durch die Schrägfläche 25 angehoben, während der Hebel i4 in seiner Sicherungsstellung
hinter dem Ansatz i9 liegt. Beim Öffnen des Schlosses mit Hilfe des Drückers wird
durch die Schrägfläche 21 des Hebels 4: zunächst der Feststellhebel i9 ent-. sichert;
darauf bewirkt der Hebel 4 in Zusammenivirken mit dem Anschlag 6 das Öffnen der
Falle i. Während nun die Tür geöffnet wird, tritt der Schrägansatz 27 der Hilfsfalle
24 wieder aus dem Schloßgehäuse heraus; wodurch der Hebel 13 freigegeben
wird, so daß er sich mit seinem Ansatz 17 hinter den Anschlag 18 des Fällengleitstückes
5 legen kann und so die Falle in geöffneter Stellung festlegen kann, während gleichzeitig
mit Hilfe der Schrägfläche 26 der Feststellhebel 14 angehoben bleibt.
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In gleichartiger Weise wirkt die Schrägflüche 22 der Scheibe 23, wenn
die ciffnung@ der Tür mit Hilfe des Zylinderschlosses 7 bewirkt wird.
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Die Feststellung der Falle in der Schließstellung bietet den Vorteil,
daß die Falle nicht von unbefugter Seite von außen her mit Hilfe eines Flachwerkzeuges
zurückgedrückt werden kann, während bei der Feststellung der Falle in der eingezogenen
Stellung sich der weitere Vorteil ergibt, daß beim Schließen der Tür durch den selbsttätigen
Türschließer nicht der Fallenwiderstand zu überwänden ist, sondern, wie z. B. aus
der Zeichnung hervorgeht, nur ein weit :geringerer Widerstand, der nämlich durch
die verhältnismäßig kleine und schwach belastete Schrägfläche 27 hervorgerufen wird.
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Die Erfindung erstreckt sich auch auf solche Haustüren, bei denen
an der Straßenseite nur eine Schließmöglichkeit vorgesehen ist (Haustür ohne Außendrücker,
die von außen nur durch Schließen oder mittels eines elektrischen Türöffners geöffnet
werden kann).
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Falls ein elektrischer Türöffner Anwendung findet, wird zweckmäßig
eine Kontakteinrichtung vorgesehen, die unter dem Einfluß des Sicherheitsumschaltschlosses
steht und bei Umschaltung auf Nachtbetrieb den Türöffner lahmlcg t.