DE694232C - Riegelfallenschloss - Google Patents

Riegelfallenschloss

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Publication number
DE694232C
DE694232C DE1936R0098085 DER0098085D DE694232C DE 694232 C DE694232 C DE 694232C DE 1936R0098085 DE1936R0098085 DE 1936R0098085 DE R0098085 D DER0098085 D DE R0098085D DE 694232 C DE694232 C DE 694232C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
latch
lock
door
bolt
trap
Prior art date
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Expired
Application number
DE1936R0098085
Other languages
English (en)
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GEORG REHBEIN
Original Assignee
GEORG REHBEIN
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Publication date
Application filed by GEORG REHBEIN filed Critical GEORG REHBEIN
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Application granted granted Critical
Publication of DE694232C publication Critical patent/DE694232C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/18Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
    • E05B63/20Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

  • Riegelfallenschloß Die Erfindung bezieht sich auf ein Riegelfallenschloß, insbesondere für Haustüren, des= gen Riegelfalle aus der Faltenstellung unter Vermittlung eines durch eine Schließvorrichtung verstellbaren Zwischengliedes von der Drückeranordnung ausgelöst wird, wobei die Riegelfalle beim Verstellen des Zwischengliedes selbsttätig in die Riegellage übergeht und durch eine Zuhaltung ' g esperrt wird.
  • Bei den bekannten Schlössern dieser Art kann mit, dem gleichen Schlüssel das Schließen und Umschalten vorgenommen werden. Dies ist in vielen Fällen unerwünscht und sogar nachteilig, wenn es sich nämlich z. B. nun eine Schloßeinrichtung für Haustüren handelt, die eine Umschaltvorrichtung für Tag-und Nachtbetrieb besitzen soll.
  • Die Erfindung besteht darin, däß zum Ausschalten des Zwischengliedes und zum Zurückziehen der Riegelfalle aus der Riegellage je eine besondere Schließvorrklitung, z. B. ein Zylinderschloß, vorgesehen ist -und daß die Falle in der Offenlage durch eine Sperrklinke zurückgehalten wird, die beim Schließen der Tür durch eine mit ihr zusammenwirkende Hilfsfalle außer Eingriff *gebracht wird. Hierdurch ist nicht allein erreicht, da.ß das Schloß nur mit einem bestimmten Schlüssel, 'der sich z. B. im Besitz des Hauswartes befindet, umgeschaltet oder nachts abgeschlossen werden kann, und daß es dann blei Benutzung durch einen Hausbewohner selbsttätig die Tür abschließt, sondern ein solches Schloß bietet auch eine beträchtlich erhöhte Sicherheit, vor allem in Verbindung mit einem selbsttätigen Türschließer.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar durch die Abb-. i in Ansicht, während die Abb. z ein-en Teilquerschnitt zur Erläuterung der Fallenfeststellüng wiedergibt.
  • Die Schloßeinrichtung besitzt eine einzige Falle i, die in bekannter Weise den Verschluß der Tür hdrstellt. In der Nuß a äst ein Drücker befestigt, mit welchem über den Arm 3 und den Gelenkhebel q. mit Hilfe des auf dem Faltenschaft 5 angebrachten Anschlages 6 das Schloß geöffnet werden kann.
  • Desgleichen kann der Faltenschaft 5 mit Hilfe des Zylinderschlosses 7 dadurch bewegt werden, dzß der mit dem Zylinderschloß verbundene Nocken 8 auf den Anschlag 9 des Faltenschaftes trifft. Da das Zylinderschloß von beiden Seiten bedient werden kann, ist hierdurch die Öffnung der Tür sowohl von der Straßenseite als' auch von der Hausinnengeite möglich.
  • Das Schloß besitzt ferner ein Sicherheitsumschaltschloß bzw. Zyländtr schloß i o, das die Umschaltung von Tag- auf Nachtbetrieb vornimmt. In der gezeichneten Stellung ist Tagbetrieb eingestellt. Wird jedoch durch Lirnksdrelhung des Schlosses io mit Hilfe des Nockens i i das Gleitstück 12 nach links verschoben, so kommt der Arm 3 außer Eingriff mit dem Gelenkheb@el4, so daß eine Bewegung der Falle mit Hilfe der Klinke nicht mehr,erfolgt. Dies ist dann die Stellung für Nachtbetrieb.
  • Außerdem ist die Einrichtung mit einer Sicherung versehen, durch welche die Falle sowohl in der Schließstellung als auch in der Offenstellung festgelegt ist: Die Festlegung erfolgt in den beiden Stellungen durch die Hebel 13 und 14, welche durch Blattfedern 15, 16 mit ihren Ansätzen 17 in der öffnun gs-bzw. Schließstellung hinter entsprechende Ab-Sätze 18, 19 gedrückt werden. An dem Gelenkhebel t sind Schrägflächen 20, 2 1 vorgesehen; desgleichen eine solche Schrägfläche 22 an der mit Hilfe des Nockens 8 drehbaren Scheibe 23. Ferner weist eine Hilfsfalle 24 entsprechende Schrägflächen i5, 26 auf. Alle diese Schrägflächen dienen zur Entsicherung der Feststellhebel 13, 14, und zwar erfolgt bei der öffnung des Schlosses zunächst die Entsicherung dieser Hebel und darauf erst die Bewegung des Fallenschaftes 5. Die Hilfsfalle 24 besitzt einen unterhalb der Falle i aus der Tür herausragenden Schrägansatz, für den jedoch nicht eine entsprechende Ausnehmung im Türrahmen vorgesehen ist, so daß bei geschlossener Tür durch diesen Schrägansatz die Hilfsfalle 24 in das Schloßgehäuse hineingedrückt ist, während sie sich bei geöffneter Tür unter der Wirkung der Feder 28 in der gezeichneten Stellung blefindet.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Bei geschlossener Tür ist das Gleitstück 24 in das Schloßgehäuse eingedrückt. Der Feststellhebel i3 ist durch die Schrägfläche 25 angehoben, während der Hebel i4 in seiner Sicherungsstellung hinter dem Ansatz i9 liegt. Beim Öffnen des Schlosses mit Hilfe des Drückers wird durch die Schrägfläche 21 des Hebels 4: zunächst der Feststellhebel i9 ent-. sichert; darauf bewirkt der Hebel 4 in Zusammenivirken mit dem Anschlag 6 das Öffnen der Falle i. Während nun die Tür geöffnet wird, tritt der Schrägansatz 27 der Hilfsfalle 24 wieder aus dem Schloßgehäuse heraus; wodurch der Hebel 13 freigegeben wird, so daß er sich mit seinem Ansatz 17 hinter den Anschlag 18 des Fällengleitstückes 5 legen kann und so die Falle in geöffneter Stellung festlegen kann, während gleichzeitig mit Hilfe der Schrägfläche 26 der Feststellhebel 14 angehoben bleibt.
  • In gleichartiger Weise wirkt die Schrägflüche 22 der Scheibe 23, wenn die ciffnung@ der Tür mit Hilfe des Zylinderschlosses 7 bewirkt wird.
  • Die Feststellung der Falle in der Schließstellung bietet den Vorteil, daß die Falle nicht von unbefugter Seite von außen her mit Hilfe eines Flachwerkzeuges zurückgedrückt werden kann, während bei der Feststellung der Falle in der eingezogenen Stellung sich der weitere Vorteil ergibt, daß beim Schließen der Tür durch den selbsttätigen Türschließer nicht der Fallenwiderstand zu überwänden ist, sondern, wie z. B. aus der Zeichnung hervorgeht, nur ein weit :geringerer Widerstand, der nämlich durch die verhältnismäßig kleine und schwach belastete Schrägfläche 27 hervorgerufen wird.
  • Die Erfindung erstreckt sich auch auf solche Haustüren, bei denen an der Straßenseite nur eine Schließmöglichkeit vorgesehen ist (Haustür ohne Außendrücker, die von außen nur durch Schließen oder mittels eines elektrischen Türöffners geöffnet werden kann).
  • Falls ein elektrischer Türöffner Anwendung findet, wird zweckmäßig eine Kontakteinrichtung vorgesehen, die unter dem Einfluß des Sicherheitsumschaltschlosses steht und bei Umschaltung auf Nachtbetrieb den Türöffner lahmlcg t.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelfallenschloß; insbesondere für Haustüren, dessen Riegelfalle aus der Fallenstellung unter Vermittlung eines durch eine Schließvorrichtung verstellbaren Zwischengliedes von der Druckeranordnung ausgelöst wird, wobei die Riegelfalle beim Verstellen des Zwischengliedes selbsttätig in die Riegellage übergeht und` durch eine Zuhaltung gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausschalten des Zwischengliedes (4) und zum Zurückziehen der Riegelfalle (i) aus der Riegellage je eine besondere Schließvorrichtung, z. B. ein Zylinderschloß (7, 1o), vorgesehen ist, und daß die Falle (i) in der Offenlage durch eine Sperrklinke (i7) zurückgehalten wird, die beim Schließen der Tür durch eine mit ihr zusammenwirkende Hilfsfalle (24) außer Eingriff gebracht wird.
DE1936R0098085 1936-12-15 1936-12-15 Riegelfallenschloss Expired DE694232C (de)

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DE1936R0098085 DE694232C (de) 1936-12-15 1936-12-15 Riegelfallenschloss

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DE1936R0098085 DE694232C (de) 1936-12-15 1936-12-15 Riegelfallenschloss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE694232C true DE694232C (de) 1940-07-27

Family

ID=7419897

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DE1936R0098085 Expired DE694232C (de) 1936-12-15 1936-12-15 Riegelfallenschloss

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DE (1) DE694232C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935050C (de) * 1950-11-29 1955-11-10 Christian Kilian Sicherheitsschloss
FR2652121A1 (fr) * 1989-09-18 1991-03-22 Laperche Sa Serrure automatique a declenchement par pene demi-tour.
DE19822951B4 (de) * 1998-05-22 2008-04-17 Ceslocks Gmbh Schloss mit Falle und Hilfsfalle

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935050C (de) * 1950-11-29 1955-11-10 Christian Kilian Sicherheitsschloss
FR2652121A1 (fr) * 1989-09-18 1991-03-22 Laperche Sa Serrure automatique a declenchement par pene demi-tour.
DE19822951B4 (de) * 1998-05-22 2008-04-17 Ceslocks Gmbh Schloss mit Falle und Hilfsfalle

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