DE522640C - Verschluss fuer die Motorschutzhaube von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Verschluss fuer die Motorschutzhaube von KraftfahrzeugenInfo
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- DE522640C DE522640C DEH123221D DEH0123221D DE522640C DE 522640 C DE522640 C DE 522640C DE H123221 D DEH123221 D DE H123221D DE H0123221 D DEH0123221 D DE H0123221D DE 522640 C DE522640 C DE 522640C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/16—Locks for luggage compartments, car boot lids or car bonnets
- E05B83/24—Locks for luggage compartments, car boot lids or car bonnets for car bonnets
- E05B83/243—Hood clamps, i.e. individually actuated, usually yielding hooks
Landscapes
- Superstructure Of Vehicle (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für die Motorschutzhaube von Kraftfahrzeugen
mit einem verschließbaren Riegel, der an der Motorschutzhaube angreift, an einer
am Fahrgestell schwenkbar gelagerten Stange entgegen Federkraft verschiebbar angeordnet
ist und ein drehbar gelagertes Zylinderschloß aufweist.
Derartige Verschlüsse für Motorschutzhauben von Kraftfahrzeugen sind bereits bekannt. Hierbei ist die Verschließbarkeit des Riegels gewöhnlich durch ein einfaches Steckschloß bewirkt, welches lediglich durch Einstecken des passenden Schlüssels geöffnet und durch Herausziehen des Schlüssels geschlossen wird und mit der am Fahrgestell schwenkbar gelagerten Stange einstückig ausgebildet ist. Das Schloß ist demnach zusammen mit der schwenkbar gelagerten Stange in dem Riegel lediglich längs-
Derartige Verschlüsse für Motorschutzhauben von Kraftfahrzeugen sind bereits bekannt. Hierbei ist die Verschließbarkeit des Riegels gewöhnlich durch ein einfaches Steckschloß bewirkt, welches lediglich durch Einstecken des passenden Schlüssels geöffnet und durch Herausziehen des Schlüssels geschlossen wird und mit der am Fahrgestell schwenkbar gelagerten Stange einstückig ausgebildet ist. Das Schloß ist demnach zusammen mit der schwenkbar gelagerten Stange in dem Riegel lediglich längs-
ao verschiebbar, und der Riegel kann nach Auslösung der Sperrung nur bewegt werden, wenn
der Schlüssel in dem Schloß steckt. Der Hauptnachteil dieser Verschlüsse besteht darin, daß
es schwierig ist, die richtige Gegenüberstellung der die Stiftzuhaltungen enthaltenden Bohrungen
in dem Riegelstück und dem mit der schwenkbar gelagerten Stange einstückig ausgebildeten
Einsteckschloß zu gewährleisten. Setzt sich z. B. Schmutz unter den Rand der Motorschutzhaube oder in die konkave Seite
des an dem Riegel vorgesehenen Hakens, so ist ein Verschließen des Riegels nicht mehr möglich,
da die die Stiftzuhaltungen enthaltenden Bohrungen nicht mehr in genaue Gegenüberstellung
gebracht werden können. Auch bei Außerachtlassung jeglicher Verschmutzung ist eine stets
zuverlässige Wirkungsweise dieser Verschlüsse praktisch nicht zu erzielen, da letztere auf
Bruchteile von Millimetern genau gearbeitet sein müssen, damit die Zuhaltungsstifte in die
Bohrungen der schwenkbaren Stange bzw. des an deren Ende ausgebildeten Steckschlosses
einschnappen können und das Auge an der Motorschutzhaube nie so genau angebracht
werden kann, daß bei Aufliegen des Hakens auf dem Auge die Zuhaltungsbohrungen des
Riegelstückes sich mit denen der schwenkbaren Stange gerade genau decken.
Ferner sind Verschlüsse für Motorschutzhauben von Kraftfahrzeugen bekannt, bei
welchen in dem verschließbaren Riegel ein drehbares Zylinderschloß angeordnet ist. Hierbei
ist die schwenkbar gelagerte Stange von dem im Riegel vorgesehenen Schloßzylinder vollkommen
unabhängig, und die Sperrung des Riegels erfolgt durch einen in dem Riegel unter
Federwirkung stehenden Bolzen, welcher durch Drehung des Schloßzylinders mittels des an
dessen unterem Ende vorgesehenen Kurbelansatzes über das Profil des Riegels nach außen
vorgeschoben wird und hierbei in einen Ausschnitt des an der Motorhaube zum Einhängen
des Riegels vorgesehenen Auges eintritt. Diese Ausbildung von Motorhaubenverschlüssen weist
ebenfalls erhebliche Nachteile auf. Da die schwenkbare Stange und der Riegel auch in
gesperrter Stellung voneinander vollständig unabhängig sind, kann der Riegel in gesperrtem
Zustande mit der Motorhaube entgegen der auf die schwenkbare Stange einwirkenden Feder
angehoben werden, wobei der Schließbolzen mit dem Ausschnitt des an der Motorhaube vorgesehenen
Auges leicht außer Eingriff gelangt und außerdem sowohl der Schließbolzen als auch
das Auge zum Einhängen des Riegels leicht verbogen und damit zur weiteren Verwendung unbrauchbar
werden. Ein weiterer Nachteil dieses ίο Verschlusses besteht darin, daß er vielteilig und
teuer ist und eine Bearbeitung des zum Einhängen des Riegels in die Motorschutzhaube
dienenden Auges erfordert, so daß dieser Verschluß bei schon vorhandenen Motorschutzhauben
mit in üblicher Weise lediglich mit einer Öffnung versehenem Auge zum Einhängen des
Riegels nicht ohne weiteres anwendbar ist.
Durch die Erfindung werden die den bekannten Verschlüssen für Motorschutzhauben
anhaftenden Nachteile vermieden. Dies ist erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß die Sperrung des Riegels durch Kupplung der schwenkbar gelagerten Stange mit dem im Riegel vorgesehenen
drehbaren Zylinderschloß und die Freigabe des Riegels durch Entkupplung erfolgt.
Die Kupplungsteile des drehbaren Schloßzylinders und der schwenkbaren Stange
können auf die verschiedenste Weise ausgebildet sein. Eine besonders einfache Ausführungsform
besteht erfindungsgemäß darin, daß die schwenkbar gelagerte Stange im oberen Teil
mit Zapfen oder einer Verzahnung versehen ist, welche durch Drehung des Schloßzylinders mit
diesem mittelbar oder unmittelbar in bzw. außer Eingriff gebrächt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
Abb. ι zeigt den Verschluß im Längsschnitt in Sperrstellung des Riegels.
Abb. 2 veranschaulicht ebenfalls im Längsschnitt den Verschluß in entkuppeltem Zustande des Schloßzylinders und der schwenkbaren Stange.
Abb. 2 veranschaulicht ebenfalls im Längsschnitt den Verschluß in entkuppeltem Zustande des Schloßzylinders und der schwenkbaren Stange.
Abb. 3 ist ein Querschnitt durch den Ver-Schluß in der in Abb. 1 gezeichneten Stellung.
Abb. 4 ist ein Querschnitt zu Abb. 2.
Der Verschluß besteht aus der um ein Gelenk a, b schwenkbaren Stange c, dem Riegel h
mit Handgriff k und Haken i zum Einhängen
des Riegels h in ein Auge bzw. einen Ausschnitt
der Motorschutzhaube m. Innerhalb einer mit dem Riegel h verbundenen oder einstückig ausgebildeten
Hülse d ist, einerseits gegen deren Boden e, andererseits gegen einen an der
schwenkbaren Stange c vorgesehenen Anschlag/" abgestützt, eine Feder g gelagert. Ferner weist
der Riegel h ein Zylinderschloß bzw. einen Schließzylinder u auf, welcher bei dem gezeichneten
Ausführungsbeispiel mittels eines Zapfens r in einer Plattes drehbar gelagert ist. Der
Schloßzylinder u wird bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel in der Schließ- und Offenstellung
durch eine unter Federwirkung stehende Kugeln gesichert; die Sicherung kann naturgemäß
auch in bekannter Weise durch von dem passenden Schlüssel q betätigte Zuhaltungsstifte
0. dgl. bewirkt werden.
Gemäß der Erfindung erfolgt die Sperrung des Riegels h durch Kupplung der schwenkbar
gelagerten Stange c mit dem Schloßzylinder u, die Freigabe durch Entkupplung der beiden
Teile. Die Kupplungsteile des drehbaren Schloßzylinders 11 und der schwenkbaren Stange c
können auf die verschiedenste Weise ausgebildet sein. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel
ist die Einrichtung erfindungsgemäß so getroffen, daß an dem oberen Ende η der Stange c
eine Verzahnung 0 vorgesehen ist, welche durch Drehung des Schloßzylinders u in die in Abb. 1
bzw. Abb. 3 gezeichnete Stellung mit einer an diesem vorgesehenen entsprechenden Verzahnung^
in Eingriff und durch Rückdrehung des Schloßzylinders u mittels des passenden Schlüssels
außer Eingriff gebracht wird (Abb. 2 und Abb. 4). S5
Claims (2)
1. Verschluß für die Motorschutzhaube von Kraftfahrzeugen mit einem verschließbaren
Riegel, der an der Motorschutzhaube angreift, an einer am Fahrgestell schwenkbar
gelagerten Stange entgegen Federkraft verschiebbar angeordnet ist und ein drehbar
gelagertes Zylinderschloß aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung des Rie- S5
gels (h) durch Kupplung der schwenkbar gelagerten Stange (c) mit dem Zylinderschloß
(κ), die Freigabe durch Entkupplung erfolgt.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch 10.0
gekennzeichnet, daß die schwenkbar gelagerte Stange (c) im oberen Teil mit Zapfen
oder einer Verzahnung (0) versehen ist, welche durch Drehung des Schloßzylinders (u)
mit diesem mittelbar oder unmittelbar in bzw. außer Eingriff gebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH123221D DE522640C (de) | 1929-09-08 | 1929-09-08 | Verschluss fuer die Motorschutzhaube von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH123221D DE522640C (de) | 1929-09-08 | 1929-09-08 | Verschluss fuer die Motorschutzhaube von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522640C true DE522640C (de) | 1931-10-27 |
Family
ID=7174302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH123221D Expired DE522640C (de) | 1929-09-08 | 1929-09-08 | Verschluss fuer die Motorschutzhaube von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522640C (de) |
-
1929
- 1929-09-08 DE DEH123221D patent/DE522640C/de not_active Expired
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