DE457227C - Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer mit einem Druckmittel betriebene Gleisbremsen - Google Patents

Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer mit einem Druckmittel betriebene Gleisbremsen

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DE457227C
DE457227C DET28915D DET0028915D DE457227C DE 457227 C DE457227 C DE 457227C DE T28915 D DET28915 D DE T28915D DE T0028915 D DET0028915 D DE T0028915D DE 457227 C DE457227 C DE 457227C
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DE
Germany
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valve
scale
lever
pressure medium
hand lever
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DET28915D
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Thyssen AG
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August Thyssen Huette AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus
    • B61K7/04Track brakes or retarding apparatus with clamping action
    • B61K7/08Track brakes or retarding apparatus with clamping action operated pneumatically or hydraulically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

  • Selbsttätige Regelvorrichtung für mit einem Druckmittel betriebene Gleisbremsen. Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Regelvorrichtung für Gleisbremsen, welche mittels eines Druckmittels bedient werden. Die Vorrichtung gestattet in gewissen Grenzen die Einstellung auf einen beliebigen Bremsdruck. Nach der Erfindung ist ein an einen Handhebel und einen Druckmittelkolben angeschlossener Reglerhebel so angeordnet, daß er zwischen einem Zulaßventil und einem Abblaseventil der Druckmittelleitung spielt. Beim Ausschlag in der einen Richtung öffnet er das eine und beim Ausschlag in :der anderen Richtung das andere Ventil.
  • Zweckmäßig werden Zuströmventil und Abströmv entil senkrecht nebeneinander angeordnet, und es wird zwischen ihnen ein T-förmiger Hebel so angebracht, daß zwei Arme zwischen Anschläge der Ventilstangen greifen, während der dritte Arm mit dem Handhebel und dem Reglerkolben verbunden ist. Die. Skala, über welche der zur Einstellung benutzte Handhebel bei seiner Verstellung hinwegstreicht, wird dem besonderen Zweck der Vorrichtung dadurch angepaßt, riaß übereinander Einzelskalen für verschiedene Laufweiten der Wagen angeordnet sind und in ;eder Skala die Stellungen markiert sind, welche rlen Stellungen des Handhebels für ein bestimmtes Wagengewicht entsprechen. Man kann auch eine verschiebbare Skala benutzen, rlie nach einer zweiten fest angeordneten Skala ringestellt wird. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Es zeigen: Abb. r eine schematische Darstellung, Abb. 2, 3 und 4 das Ventil in verschiedenen Ansichten, Abb. 5 eine Skala für die Handhebeleinstellung, Abb. 6 eine schematische.Darstellung des in den Abb. 2 bis 4 dargestellten Ventils.
  • Wie in Abb. i dargestellt ist, spielt der Reglerhebel f zwischen den Stangen .der Ventile b und vt. Das Ventil b ist mit der Zuführungsleitung a verbunden, während das Ventil in an die Leitung i. angeschlossen ist, die zum Druckkolben der Gleisbremse führt. Der Reglerhebel f ist bei g gelenkig mit dem Handhebel h. und bei v gelenkig mit der Stange des unter Federdruck e stehenden Kolbens c verbunden, dessen Zylinder d mit der Leitung i in Verbindung steht. Der Handhebel h. bewegt sich vor einer Skala k. Wenn der Druck nach dem Schließen des Ventils b infolge Rück#xlirkung des Hubzylinders auf das in der Leitung i, befindliche Druckmittel steigt, verschiebt der Kolben c den Hebel f über die Mittellage hinaus, so daß der Hebel das Auslaßventil na öffnet. Der Druck, bei welchem das Öffnen dieses Ventils erfolgt, ist abhängig von der Lage des Drehpunktes g, also von der Einstellung des Handhebels h.
  • Bei der in den Abb. 2, 3, 4 und 6 dargestellten Vorrichtung sind das Zuströmventil h und das Abströmventil »i senkrecht heben %#irian,der angeordnet. Ihre Verstellung erfolgt durch den T-förmigen Hebel ii, dessen «-agerechte Arme zwischen Anschläge der Ventilstange greifen, während sein senkrechter Arm durch eine Stange o mit einem Hebel f verbunden ist. An diesem Hebel ist ferner flie Kolbenstange r des Zylinders d, welcher den von Druckwasser und Feder beeinflußten Kolben enthält, sowie die zum Handhebel 71 führende Stange t angeschlossen. Der Handhebel bewegt sich über .die Skala h, an welcher ur mittels der Sperre ii festgestellt werden kann. Bei dieser Anordnung ist der Hebel f, auf welchen Druckwasser und Feder einwirken, auf einem Bolzen v gelagert, dessen Lage mittels des Handhebels 1z verändert werden kann. Je nach -der Einstellung des Handhebels und damit des Bolzens v werden die Ventile b bzw. in. bei .einem höheren oder niedrigeren Wasserdruck verstellt.
  • Die Skala h ist .dem besonderen Zweck der Vorrichtung, den Wasserdruck für den Anirieb der Gleisbremsen zu regeln, angepaßt, (i. 1i. sie wird mit Einteilungen versehen, die dem Bremswärter ermöglichen, ohne weiteres mittels des Ventils .der Gleisbremse den Wasserdruck zuzuführen, welcher den jeweiligen Verhältnissen angepaßt ist. Es -wer-,len beispielsweise übereinander Skalen angebracht, die für verschiedene Laufweiten der ab-r_ubremsenden Wagen bestimmt sind, und bei jeder Skala werden die Punkte markiert, «-elche bestimmten Wagengewichten entsprechen. -Da für jeden Wagen die abzubremsende Arbeit bekannt ist und jeder Lage des Handhebels ein bestimmter Druck und somit eine bestimmte Bremsarbeit entspricht, so lassen sich nach der empirisch aufgestellten Skala der Wasserdrucke ohne weiteres die Skalen für die versclziedenen Wagengewichte und Laufweiten aufstellen. Eine derartige Skala ist in Abb. 5 dargestellt. Will man noch andere Faktoren berücksichtigen, .so kann man noch Mittelwerte in die Skalen eintragen, die beispielsweise durch Farben kenntlich gemacht «erden, oder man kann auch die Gesamtskala verschiebbar anordnen. Eine derartige Anordnung kann beispielsweise getroffen werden, um dem jeweiligen Winddruck Rechnung zu tragen.
  • Bei der Vorrichtung nach Abb.5 ist die Skala k auf ihrer Unterlage -zu verschiebbar angeordnet, und zwar kann sie nach der zweiten Skala x, welche den Winddruck berücksichtigt, eingestellt werden. Auf der Skala 1a sind übereinander Einteilungen für verschiedene Laufweiten (zum Beispiel 25o bis 450m) angeordnet, und es sind für jede Laufweite die Stellungen für verschiedene Wagengewichte (zum Beispiel für Wagen von bis 16 t) eingetragen. Der Bremswärter braucht somit jeweils den Handhebel nur auf die Stelle einzustellen, welche der verlangten Laufweite und dem Gewicht des abzubremsenden Wagens entspricht. Das Ventil bewirkt dann ohne weiteres, daß der Gleisbremse der Wasserdruck zugeführt wird, der die für diese Stelle erforderliche Bremsarbeit hervorruft.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Selbsttätige Regelvorrichtung für mit einem Druckmittel betriebene Gleisbremsen, dadurch gekennzeichnet, daß der an einem Handhebel und einem Druckmittelkolbenangeschlossene eReglerhebel (f) zwischen einem Zulaßventii (b) und einem Ablaßventil (m) spielt, so daß er beim Ausschlag in :der einen Richtung das eine Ventil und .beim Ausschlag in der anderen Richtung das andere öffnet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuströmventil (b) und das Abströmventil (m) senkrecht nebeneinander angeordnet sind und zwischen Anschläge der Ventilstangen zwei Arme eines T-förmigen Hebels (n) greifen, dessen dritter Arm durch eine Stange (o) mit dem Hebel (f), an welchen sowohl die Kolbenstange als auch direkt oder indirekt der Handhebel (h) angreift, verbunden. ist.
  3. 3. Skala für ein zum Regeln des Antriebes von Gleisbremsen dienende Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß übereinander Einzelskalen für verschiedene Laufweiten der Wagen angeordnet sind und in jeder Skala die Stellungen markiert sind, welche den Stellungen des Handhebels für bestimmte Wagengewichte entsprechen. q.. Skala nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf ihrer Unterlage (e) verschiebbar und nach einer zweiten Skala (x) einstellbar angeord-. net ist.
DET28915D 1924-05-28 1924-05-29 Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer mit einem Druckmittel betriebene Gleisbremsen Expired DE457227C (de)

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DE (1) DE457227C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960354C (de) * 1952-04-11 1957-03-21 Albert Lob Maschinen Und Appba Heissdampfkuehler

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DE960354C (de) * 1952-04-11 1957-03-21 Albert Lob Maschinen Und Appba Heissdampfkuehler

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