DE456389C - Doppellenkeinrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Doppellenkeinrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE456389C
DE456389C DEJ29477D DEJ0029477D DE456389C DE 456389 C DE456389 C DE 456389C DE J29477 D DEJ29477 D DE J29477D DE J0029477 D DEJ0029477 D DE J0029477D DE 456389 C DE456389 C DE 456389C
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DE
Germany
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steering
shaft
coupling
linkage
motor vehicles
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Expired
Application number
DEJ29477D
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English (en)
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JOHANN JANKOWSKI
Original Assignee
JOHANN JANKOWSKI
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/22Alternative steering-control elements, e.g. for teaching purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

  • Doppellenkeinrichtung für Kraftfahrzeuge. Es sind bereits Doppellenkeinrichtungen bekannt, die man namentlich in Kraftwagen oder ähnlichen Fahrzeugen vorsieht, die zu Lehrzwecken, vorwiegend für den Fahrunterricht, zur Verwendung kommen. An solchen Lenkeinrichtungen hat man bereits Kupplungen vorgesehen, durch die es möglich ist, wechselweise beide Lenkhandräder mit dem Lenkgestänge zu kuppeln. Gemäß der neuen Erfindung wird eine weitere Verbesserung dieser bekannten Lenkeinrichtung dadurch geschaffen, daß zwei auf einer vom Führer mittels Fußhebels zu drehenden Welle gegeneinander versetzte Kurbeln durch ein Gestänge mit je einer Kupplung verbunden sind, die die Lenkhandräder mit den auf das Lenkgestänge wirkenden Getrieben kuppeln. Ein weiteres Neuheitsmerkmal ist darin zu erblicken, daß der Fußhebel mittels einer Hülse auf der Welle mit entsprechendem Spiel in der Umfangsrichtung drehbar gelagert ist und außerdem mit einem auf der Welle befestigten Handhebel zum Rückkuppeln der Lenkhandräder durch einen Lenker verbunden wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r eine Seitenansicht der Einrichtung bei gekuppelter Lenkspindel des Fahrers, Abb. z dieselbe Ansicht bei gekuppelter Hilfslenkspindel.
  • Die Lenkspindel a befindet sich vor dem Sitz des Fahrers. Sie trägt an ihrem oberen Ende ein in bekannter Weise angeordnetes und ausgebildetes Lenkhandrad b und am unteren Teil die in bekannter Anordnung in einem Gehäusec eingekapselten Übertragungsorgane für die Bewegung des Lenkhebels d, von dem eine Verbindungsstange e zum Lenkachsschenkel an den Vorderrädern führt.
  • Seitlich der Lenkspindel a, vor dem Sitz des Mitfahrers, ist eine zweite Hilfslenkspindel f angeordnet, die mit einem Lenkhandrad g versehen ist, an welchem gegebenenfalls eine Schalteinrichtung für die Gaszufuhr zum Motor angeordnet sein kann. Zur Übertragung der Bewegung der Hilfslenkspindel f auf die Übertragungsorgane bei c dient ein. geeignetes Triebwerk, beispielsweise ein Kegelradgetriebe h, i. Doch kann die Übertragung auch mittels Kettentrieb oder in einer anderen geeigneten Weise vorgenommen werden.
  • Zur Erzielung eines rechtzeitigen Einschaltens der beiden Lenkräder b, g ist die Lenkspindel a unterteilt und durch ein Kupplungsglied k mit dem Wellenstumpf l des Lenkgestänges verbunden. Die Hilfslenkspindel f ist mit dem Wellenstumpf l in der Weise in Verbindung gebracht, daß von dem Kegelradgetriebe i, il das eine Rad il auf dem Wellenstumpf l befestigt ist, während das andere Rad i durch eine Welle mit dem Rad h des Getriebes der Hilf slenkspindel f verbunden ist. Die Hilf slenkspindel f ist gleichfalls unterteilt und steht mit dem Kegelrade la durch ein Kupplungsglied -m in Verbindung. Die Anordnung und Ausbildung der Kupplungsglieder k, m kann beliebig vorgesehen sein. In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung derart getroffen, d'aß die Kupplungsglieder k, m als achsial verschiebbare Lenkspindelteile ausgebildet sind, die mit dem einen Ende ki, ml in den hohlen Enden a'-, fl der Lenkspindeln mittels Feder und Nut verschiebbar gelagert sind und mit ihrem anderen Ende, welches mit Kuppelzähnen k2, m2 versehen ist, in als Gegenkörper ausgebildete Bohrungen iz, o, die beispielsweise in den Übertrag ingsrädern il, hl der Getriebe vorgesehen sind, eingeschoben werden können. Die Bedienung der Kupplungsglieder k, m erfolgt von einer Welle p aus, die im Rahmen des Kraftwagens gelagert ist. An dieser Welle sind für die Schaltung der Kupplungen k, m entgegengesetzt gerichtete Hebel q, r vorgesehen, wobei der Hebel q mittels Gestänge s mit dem Kupplungsglied m in Verbindung steht und der Hebel r durch das Gestänge t mit dem Kupplungsglied k.
  • Zur Schaltung der Kupplungen k, m dient ein vor dem Sitz des Mitfahrers angeordneter Fußhebel ü, welcher auf einer auf die Welle p drehbar aufgeschobenen Hülse v befestigt ist. Zur Rückführung und Feststellung dient ein auf der Welle p befestigter Handhebel w, der mit einer Knagge x in eine Aussparung des am Rahmen des Fahrzeuges befestigten Körpers y eingreift. Zur Auslösung der Knagge y dient eine Lenkerverbindung vl- von der Fußhebelhülse v zur Knagge, die zur Wirkung kommt infolge eines in die Verbindung von Hülse v und Welle p eingeschalteten toten Ganges, der beispielsweise erzielt wird durch einen als Kupplungsglied dienenden Bolzen z, der in einem kurzen Schlitz der Hülse v geführt ist.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende.
  • In der Normalstellung ist die Lenkspindel des Fahrers mit den Übertragungsorganen für den Lenkhebel durch das eingerückte Kupplungsglied starr verbunden, während infolge der zwangläufigen Verbindung der Kupplungsglieder das Kupplungsglied der Lenkspindel des Mitfahrers ausgeschaltet ist. Bei .einem Lenkungsfehler des Fahrers schaltet der Mitfahrer durch Niederdrücken des Fußhebels die Kupplungsglieder der beiden Lenkspindeln um, gemäß Abb.2 der Zeichnung, so daß die Verbindung der Lenkspindel des Fahrers mit den Übertragungsorganen zum Lenkhebel unterbrochen ist und die Lenkspindel des Mitfahrers in kuppelnde Verbindung zu diesen gelangt. Es kann somit der Mitfahrer mit seinem Lenkhandrad den Lenkausschlag der Vorderräder beeinflussen, ohne hierbei durch das Lenkhandrad des Fahrers gestört zu werden. Durch die Rückführung der Kupplungsglieder wird alsdann die Normalstellung wieder herbeigeführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppellenkeinrichtung für Kraftfahrzeuge mit wechselweise erfolgender Kupp-_ Jung beider Lenkhandräder mit dem Lenkgestänge, dadurch gekennzeichnet, daß zwei auf einer vom Führer mittels Fußhebels (u) zu drehenden Welle (p) gegeneinander versetzte Kurbeln (q, r) durch ein Gestänge (s, t) mit j e einer Kupplung (k, ki, k2, 1,-m, m', nie, o5 verbunden sind, die die Lenkhandräder (b, g) mit den auf das Lenkgestänge (c, d, e) wirkenden Getrieben (h, hl, i, il) kuppeln.
  2. 2. Doppellenkeinrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußhebel (u) mittels einer Hülse (v) auf der Welle (p) mit Spiel in der Umfangseinrichtung drehbar gelagert und mit einem auf der Welle (p) befestigten Handhebel (w) zum Rückkuppeln der Lenkhandräder durch einen Lenker (vi) verbunden ist.
DEJ29477D 1926-11-11 1926-11-11 Doppellenkeinrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE456389C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2584636A (en) * 1950-02-16 1952-02-05 Robert B Sprinkel Detachable auxiliary steering wheel for dual control assemblies
DE1054890B (de) * 1955-12-06 1959-04-09 Andre Chereau Lenkvorrichtung fuer einen autoaehnlichen Selbstfahrer zur Volksbelustigung
DE1096219B (de) * 1959-06-08 1960-12-29 Hoeschle Adolf Fa Lenkvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
US3814204A (en) * 1972-08-21 1974-06-04 Ecolotec Inc Dual steering for tilt-cab vehicle
WO1990015747A1 (en) * 1989-06-15 1990-12-27 Sydney Bartholomew Cavner Vehicle with interchangeable control system

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