DE438504C - Herstellung aluminothermischer heizpatronen - Google Patents

Herstellung aluminothermischer heizpatronen

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DE438504C
DE438504C DEA40293D DEA0040293D DE438504C DE 438504 C DE438504 C DE 438504C DE A40293 D DEA40293 D DE A40293D DE A0040293 D DEA0040293 D DE A0040293D DE 438504 C DE438504 C DE 438504C
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    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B5/00General methods of reducing to metals
    • C22B5/02Dry methods smelting of sulfides or formation of mattes
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Description

  • Herstellung aluminothermischer Heizpatronen. Die bekannten aluminothermischen Reaktions.gemische werden zum Zweck etwa der Beheizung von Flüssigkeiten .o. dgl. dadurch in eine handliche Form gebracht, daß man eine - orausbestimmte Menge des Gemische: in eine Schachtel preßt. Um die Zündung des Gemisches ohne weiteres zu erreichen, ist es üblich, in dem gepreßten Brikett der Reaktionsmasse eine muldenförmige Ausnehmung, vorzugsweise in vier Mitte der Patrone, anzuordnen, in die ein Zündsatz eingebracht wird.
  • Die Herstellung derartiger Brikettiermasstn ist auf erhebliche Schwierigkeiten gestoßen, insofern, als beim Pressen des Briketts in einem Preßgang der unter. der Ausnehmung für den Zündsatz befindliche Teil des Reaktionsgetnisches zu hart wurde. Dies hat verhängnisvolle Wirkungen auf die Verwendbarkeit der Patrone, indem sich. gezeigt hat, daß für die übertragung der Reaktion von dem Zündsatz auf die Reaktionsmasse der unter der erwähnten Aussparung liegende Teil der Reaktionsmasse von ausschlaggebender Bedeutung ist. Dieser Teil der Reaktionsmasse muß in erster Linie in die Reaktion einbezogen werden, um sie auf die gesamte Masse zu übertragen. Versagt die Zündung dieses Teils, so versagt die ganze Patrone.
  • Demgemäß besteht nach der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung aluminoth-ermischer Heizpatronen mit Zündsatz darin, daß der unter der Ausnehmung für den Zündsatz befindliche Teil der Reaktionsmasse loser gepreßt wird als der Rest der Masse. Das Ergebnis des Verfahrens ist eine aluniinothermische Heizpatrone, bei der der unter der Ausne'hmung liegende Teil der Reaktionsmasse eine geringere Verdichtung aufweist als der Rest der Masse. Bei einer solchen Patrone wird die Reaktion des Zündsatzes unmittelbar und mit Sicherheit auf den wenig verdichteten, unter ihm befindlichen Teil der Reaktionsmasse übertragen, wodurch die Gesamtreaktion mit absoluter Sicherheit eingeleitet wird.
  • Um das Verfahren auszuführen, soll nach der Erfindung die Pressung zweistufig erfolgen, derart, daß zierst der unter der Ausnehmung für den Zündsatz befindliche Teil der Reaktionsmasse und dann erst der Rest der Masse unter Druck gesetzt wird. Hierzu bedient man sich vorzugsweise eines Stempels, der aus einem äußeren Ringstempel und einem inneren abgefederten, zylindrischen Stempel besteht. Diese Stempel sind durch zwei ;gesonderte, gegeneinander abgestimmte Antriebe bedient, derart, daß zunächst der elastische Innenkolben in die lose eingeschüttete Brikettmasse eintaucht, wobei die lose Masse nach den Seiten ausweicht. Erst dann geht der äußere Ringstempel nieder und verdichtet die Hauptreaktionsmasse auf den gewünschten Grad. Hierbei muß der innere Kolben angehoben werden, .ehe der äußere Ringstempel wieder angehoben wird. Hierdurch wird eine nachträgliche Verdichtung der mittleren Masseteile verhindert.
  • Eine Ausführungsform des verwendeten Werkzeuges und des erzielten Produktes ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Die Patrone besteht im wesentlichen aus einer Schachtel oder Dose a, in die die Reaktionsmasse zunächst lose eingeschüttet wird. Der Stempel ist zweiteilig ausgebildet und besteht aus dem äußeren Ringstempel b und dem inneren Preßkolben c, von denen jeder für sich angetrieben wird. Die Belastung des Innenkolbens c erfolgt federnd. Zuerst taucht der Innenkolben ein die lose Masse bis zur gewünschten Tiefe ein, wodurch die Ausnehmung d für den Zündsatz gebildet und der darunter befindliche Teil e der Masse schwach verdichtet wird, indem überschüssige Masseteile zur Seite ausweichen. Hierauf geht im nächsten Arbeitsgang der Ringstempel b nach abwärts und preßt die äußeren Masseteile 1 zu der gewünschten Dichte. Nach erfolgter Pressung erfolgt die Entlastung in der gleichen Reihenfolge derart, daß zunächst der Innenkolben c zurückgezogen und hierauf der Ringstempel b angehoben wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung aluminothermischer Heizpatronen mit Zündsatz, dadurch gekennzeichnet, daß der unter der Ausnehmung (d)- für den Zündsatz befindliche Teil (e) der Reaktionsmasse loser gepreßt wird als der Rest (f) der Masse.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pressung zweistufig erfolgt, derart, daß zuerst der unter der Auznehmung für den Zündsatz befindliche Teil (e) der Reaktionsmasse und dann erst der Rest (f) der Masse unter Druck gesetzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgter Pressung zuerst der innere Teil (e) und dann der äußere Teil (f) der Masse entlastet wird. q..
  4. Werkzeug zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Zusammenwirkung eines ringförmigen Außenstempels (b) und eines abgefederten Innenstempels (e) mit zwei gesonderten, gegeneinander abgestimmten Antrieben.
  5. 5. Aluminothermische Heizpatrone mit einem in einer muldenförmigen Ausnehmung gelagerten Zündsatz, dadurch gekennzeichnet, daß der unter der Ausnehmung liegende Teil (z) der Reaktionsmasse eine geringere Verdichtung aufweist als der Rest (f) der Masse.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5753006A (en) * 1995-12-22 1998-05-19 Elektro-Thermit Gmbh Method for the aluminothermal production of molten steel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5753006A (en) * 1995-12-22 1998-05-19 Elektro-Thermit Gmbh Method for the aluminothermal production of molten steel

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